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BeitragVerfasst: 10. August 2007 13:27 
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NFP-Kaiserin

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Und was kam beim Arzttermin raus, Miezi? *daumendrücken*

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BeitragVerfasst: 10. August 2007 20:01 
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NFP-Prinzessin

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Beiträge: 5188
YIIIIEEEEEPPIIIIIIIIIIIIIIIII!!!

ich habe ein rezept!
nach endlosen arztterminen und horrenden kosten für die krankenkasse, habe ich endlich einen guten arzt gefunden (die genannte internistin).

es ist unglaublich. ich meinte gerade zu meinem freund, dass ich ihm innerhalb von 45 minuten schlimmste drogen am hauptbahnhof besorgen könnte, aber für schnödes sd-hormon 7 (mit radiologen 8) ärzte abklappern muss.

8-)

es kam raus, dass ich eine "kompensierte uf" habe. szinti zeigt, dass sd "noch" funktioniert, aber bereits kämpft. die ärztin sah beim ultraschall einen kleinen echoarmen bereich.
zusammen mit dem tsh verlauf von 0,8 auf 2,1, nach jod auf 4,1 und der kleinen echoarmen stelle, niedrigen antikörpern habe ich wohl eine beginnende hashimoto t.

der radiologe meinte, dass 4,1 ja schon ne "hausnummer" wäre und ich lt nehmen sollte, dann hätte ich auch wieder mehr energie. ich hoffe es, will für mein examen lernen. und nicht ewig bluten.

morgen früh werde ich die packung abholen. hast du tipps zum einnehmen? vorm essen, nach dem essen? mit welchem abstand?
sie wollte mit 50 beginnen. ich habe nach nw gefragt und soll nun erstmal 25 nehmen, dann auf 50 steigern. ärztin denkt, dass ich bei 100 ankommen werde so in etwa. na ja in 4 wochen wird wieder kontrolliert.

meine kurve schleppt sich endlich nach oben. scheint ihr mit gestiegenem tsh schwerer zu fallen.

danke fürs nachfragen. *daumenhoch*

lg, miezi

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BeitragVerfasst: 10. August 2007 20:26 
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NFP-Kaiserin

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Miezi76 hat geschrieben:
es kam raus, dass ich eine "kompensierte uf" habe. szinti zeigt, dass sd "noch" funktioniert, aber bereits kämpft. die ärztin sah beim ultraschall einen kleinen echoarmen bereich.
zusammen mit dem tsh verlauf von 0,8 auf 2,1, nach jod auf 4,1 und der kleinen echoarmen stelle, niedrigen antikörpern habe ich wohl eine beginnende hashimoto t.


Interessant, das erklärt wohl die teilweise widersprüchlichen Werte. Tja, wenn du eine beginnende Hashimoto hast, dann war das Jod absolut das Falscheste. Das hätte wohl erst mal besser abgeklärt gehört, bevor Jod gegeben wird. Naja, Hauptsache du wirst jetzt richtig behandelt *daumenhoch*
Bis du übrigens erste Besserungen bemerkst, kann es zwischen ein paar Wochen und ein paar Monaten dauern. Je nachdem, das ist bei jedem sehr unterschiedlich.

Zitat:
morgen früh werde ich die packung abholen. hast du tipps zum einnehmen? vorm essen, nach dem essen? mit welchem abstand?


Aaalso. Die Tablettendosis musst du immer (!) morgen nach dem Aufstehen nehmen und das noch vor dem Essen. Du darfst erst frühestens eine halbe Stunde nach der Tabletteneinnahme etwas essen. Es muss immer auf nüchternen Magen passieren, weil die Tablette sonst nicht vollständig aufgenommen wird.

Zitat:
sie wollte mit 50 beginnen. ich habe nach nw gefragt und soll nun erstmal 25 nehmen, dann auf 50 steigern. ärztin denkt, dass ich bei 100 ankommen werde so in etwa. na ja in 4 wochen wird wieder kontrolliert.


Nebenwirkungen haben die Tabletten im Grunde gar keine. Außer: sie werden zu schnell zu hoch dosiert, dann rutscht man kurzfristig in eine künstliche Überfunktion. Aber das vermeidet man eben, indem man mit einer niedrigen Dosis beginnt und dann langsam steigert. Genau das macht auch deine Ärztin mit dir ;-)

Naja, dann kann ich dir nur mehr gute und baldige Besserung wünschen. Es freut mich sehr für dich, dass du endlich eine richtige Diagnose hast, nachdem die Ärtze da so lange dafür gebraucht haben *knuddel*

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BeitragVerfasst: 10. August 2007 23:01 
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NFP-Prinzessin

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danke für deine guten wünsche. freue mich riesig. hatte schon gaaar keine nerven mehr für diese arztbesuche.

sie wollte mit 50 starten. nur als ich fragte, ob ich nw haben könnte, ging sie dann auf 25 runter.

meinst du nach deiner erfahrung, dass ich wie vorgeschlagen mit 50 starten kann ohne "durch den wind" zu sein? möchte natürlich schnellstmöglich erfolge, man macht ja nur 1x im leben examen und sollte sich da konzentrieren können.

lg, miezi

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BeitragVerfasst: 11. August 2007 00:17 
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NFP-Kaiserin

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Miezi76 hat geschrieben:
meinst du nach deiner erfahrung, dass ich wie vorgeschlagen mit 50 starten kann ohne "durch den wind" zu sein? möchte natürlich schnellstmöglich erfolge, man macht ja nur 1x im leben examen und sollte sich da konzentrieren können.


Man kann auch mit 50 Mikrogramm anfangen, nur fängt man eben bei einer kleineren Dosis an, damit sich der Körper langsam daran gewöhnen kann und keine Überfunktionserscheinungen bekommt. Ich bin auch mit einer Dosis von 50 eingestiegen und hatte keine Probleme.

Das Problem ist eben, dass man bei einer niedrigen Einstiegsdosis eventuell länger warten muss, bis man eine Besserung spürt - je nachdem, auf welcher Enddosis man dann verbleibt. Wenn der Körper z.B. 100 Mikrogramm braucht, um all die Symptome los zu sein und wieder "normal" zu funktionieren, dann dauert es logischerweise länger, wenn du erst mit 25 einsteigst. Ich bin mit 50 eingestiegen und das ist auch meine optimale Dosis, sowohl von den Werten als auch vom Wohlbefinden her. Aber sogar bei mir hat es etwa 2-3 Monate gedauert, bis ich mit dieser optimalen Einstellung wirklich alle Symptome los geworden bin. Eine Erstbesserung war nach ein paar Wochen schon da, aber andere Symptome bin ich erst etwas später los geworden (unter anderem auch Probleme mit der Konzentration und das vermehrte Schlafbedürfnis).

Je nachdem, ob du das "Risiko" eingehen willst oder nicht, kannst du auch mit einer Einstiegsdosis von 50 anfangen. Vermutlich würde es dir damit schneller besser gehen, aber ob du das "Risiko" eingehen möchtest, mit der höheren Einstiegsdosis, kannst nur du wissen *knuddel*

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BeitragVerfasst: 11. August 2007 00:28 
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NFP-Prinzessin

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ja, ich will *sonne*

dies als kurze antwort ;-)
bin gespannt. habe schon ganz vergessen, dass ich früher ständig wie ne irre mit dem mountainbike rumgedüst bin...auf zeit, musste mich immer selber unterbieten. habe ordentlich gefuttert und war schlank. bin nun immer noch schlank (mit 30 3 kg mehr als mit 16), aber esse viel weniger :roll:
mal gucken :)

ich danke dir. wünsche eine gute nacht!

lg, miezi

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BeitragVerfasst: 11. August 2007 00:32 
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alte Häsin

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NFP seit: Juni 2007
Hey Miezi, Glückwunsch dass du endlich eine Ärztin gefunden hast, die dich ernst nimmt!
*daumendrücken* dass es dir durch die Hormone bald besser geht!

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Mama von L. (11/2014) und J. (2/2017).
NFP per Trackle, aber aktuell zu faul zum Übertragen in myNFP.


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BeitragVerfasst: 11. August 2007 10:40 
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NFP-Kaiserin

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Miezi76 hat geschrieben:
ja, ich will *sonne*


Dann bleibt mir nur mehr, dir alles Gute zu wünschen *daumendrücken* Melde dich einfach wieder mal und schildere, wie es dir so im Laufe der Zeit geht und ob sich die Symptome bessern.

*winke*

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BeitragVerfasst: 11. August 2007 17:32 
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NFP-Prinzessin

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ja, das mache ich gern.
habe heute mein erstes tablettchen eingeworfen.

sollte es ja teilen...sehr witzig, die sind gar nicht teilbar. nun ja, nehme ja nun eh 50.

lg, miezi

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BeitragVerfasst: 11. August 2007 19:51 
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NFP-Kaiserin

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Das mit dem Tabletten teilen ist immer so ein Problem. Im Grunde sollte man das eher nicht tun (weil doch immer ein Teil wegbröselt und so die Dosierung nicht wirklich genau eingehalten werden kann etc.). Du kannst in der Apotheke auch einfach eine andere Menge bestellen, die du nicht teilen musst.

In deinem Fall: statt die 0,1 mg zu halbieren kannst du dir eine Packung 0,05 mg kaufen und diese Tabletten als Ganzes einnehmen. Ist weit unkomplizierter als das Teilen und auf Grund der Dosiermenge auch genauer. Ich finde ja, dass dieses Tablettenteilen eine Unart der Ärzte ist ;-)

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BeitragVerfasst: 12. August 2007 01:33 
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NFP-Prinzessin

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ich habe ja 50er tabletten, die ich teilen sollte wegen meiner besorgnis bzgl. nw.
habe dann aber doch beschlossen, eine ganze 50er zu nehmen.

und habe gerade noch diesen artikel gefunden:

Hypothyreose: Initiale Thyroxin-Dosierung
Schlüsselwörter: Medikament, Thyroxine, Hashimoto Thyreoditis, Unterfunktion, Vergrösserung, Schildrüse, Screenig, Schilddrüsenunterfunktion Screening, Angeboren, Szintigraphie, Selbsthilfegruppen, Schilddrüse, Jodmangel, Thyroxin, Therapie und Behandlung.

Wenn Patienten mit primärer Hypothyreose neu eingestellt werden, beginnen manche Ärzte mit hohen Levothyroxin-Dosen, während andere mit niedrigen Dosen starten, und die Dosis langsam titrieren.

Eine Studie in Archiv of Internal Medicine untersuchte das optimale Vorgehen bei 50 Patienten mit neu diagnostizierter Hypothyreose (mittlerer TSH-Spiegel 55 mIU/L).

Startdosis von Levothyroxin betrug entweder „Fulldose“ ((1.6 µg/kg täglich) oder „Low-Dose“ (25 µg täglich initial, Erhöhung um 25 µg alle 4 Wochen bis Euthyreose). Die mittlere TSH-Spiegel haben sich in der Full-Dose-Gruppe nach 4 Wochen, und in der Low-Dose-Gruppe nach 16 Wochen normalisiert. Zwischen den beiden Gruppen gab es keine Unterschiede in der Lebensqualität.

Fazit: Eine Full-Dose-Strategie mit Levothyroxin bei jungen gesunden Patienten ist empfehlenswert. Low-Dose-Strategie eignet sich eher für ältere Patienten und Patienten mit kardialen Krankheiten.

1.

Roos A et al. The starting dose of levothyroxine in primary hypothyroidism treatment: A prospective, randomized, double-blind trial. Arch Intern Med 2005 Aug 8/22; 165:1714-20.

http://www.medknowledge.de/abstract/med ... yreose.htm

und ich möchte schnellen erfolg ;-)

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BeitragVerfasst: 12. August 2007 10:51 
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NFP-Kaiserin

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Interessanter Link, na dann steht dem schnelleren Erfolg nichts im Weg ;-)
Es ist aber auch logisch, dass man mit einer niedrigen Einstiegsdosis eben etwas länger warten muss, bis Besserung eintritt.

Ich hoffe, dass du die Dosis gut verträgst und es dir schnell besser geht *daumendrücken*

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