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 Betreff des Beitrags: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2011 22:59 
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Inventar

Registriert: 2. September 2007 01:30
Beiträge: 2223
Eigentlich gehoer ich noch gar nicht hierher aber ich hab doch eine frage an euch...

Meine mutter hat mir heute erzaehlt sie haette oft so waermeanfaelle vor allem nachts und koenne deswegen schlecht schlafen und auch stimmungsschwankugen...jedenfalls hat sie das ihrem fa erzaehlt und der hat ihr eine wunderbare kleine hormonpille verschrieben, die sie jetzt taeglich bis auf weiteres nehemn soll gegen diese beschwerden.meine mutter hat fast 30 jahre die pille geschluckt und sich nie sorgen gemacht und so nimmt sie auch diese pillejetzt. Ich wollt einfach wissen,obs denn nicht auch anders geht, ob nicht natuerliche mittel auch helfen oder akupunktur oder was weiss ich....koennt ihr mich da beraten? Vielen lieben dank

_________________
mit plappermaedel an der hand und sternenkindern im herzen
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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Oktober 2011 19:15 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. Mai 2010 18:56
Beiträge: 265
Wohnort: Fürth
NFP seit: Mai 2010
Meine Oma und und meine Schwiemu schwören bei genau den gleichen Beschwerden auf Klimasorin. Das sind Tropfen aus Schlangengift. Meine Oma hat sie damals vom Heilpraktiker bekommen, meine Schwiemu nimmt sie momentan nach jahrzehntelanger Pilleneinnahme.

_________________
Liebe Grüße von_stina_ mit Anton 08/2014 und ohne Kurven


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Oktober 2011 20:15 
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Inventar

Registriert: 2. September 2007 01:30
Beiträge: 2223
Danke das merk ich mir

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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Oktober 2011 22:06 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 25. November 2009 13:14
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NFP seit: 1982
caperucita hat geschrieben:
Meine mutter hat mir heute erzaehlt sie haette oft so waermeanfaelle vor allem nachts und koenne deswegen schlecht schlafen und auch stimmungsschwankugen...jedenfalls hat sie das ihrem fa erzaehlt und der hat ihr eine wunderbare kleine hormonpille verschrieben,

Ja ja, Hauptsache es gibt für jedes noch so kleine Wehwehchen, für jedes bißchen Unannehmlichkeit eine Pille - wie wunderbar... *ko*
Aber gut, wenn deine Mutter nichts dabei gefunden hat, sich zig Jahre die Pille einzuwerfen, dann macht ihr ja eine weitere Pille nichts aus. :twisted:
Ich schreibe das Folgende jetzt für die NFPlerinnen, die hier lesen und die Hormonpillen wohl etwas kritischer sehen: die Wechseljahresbeschwerden sind unangenehm, kein Zweifel, aber sie gehen auch wieder vorbei - und man höre und staune - sogar von alleine!

Ganz wichtig finde ich, dass man in dieser Zeit (und eigentlich nicht nur in dieser Zeit!) gut mit sich umgeht, auf sich und seine Bedürfnisse achtet, und ihnen auch nachgibt. In den Wechseljahren hat frau das Bedürfnis, ihr Leben Revue passieren zu lassen und es ist vielleicht nicht alles immer so verlaufen, wie frau sich das gewünscht hätte. Das kann deprimierend sein und es ist wichtig, sich und seine Gefühle ernst zu nehmen und vieles kann frau ja noch vielleicht ändern/verbessern in ihrem Leben. Die Wechseljahre sind ja noch lange nicht das Ende des Lebens, es gibt viele Frauen, die jetzt noch einmal richtig durchstarten!

Ich glaube (und das sagt beispw. auch die Frauenärztin Christiane Northrup in ihrem Buch "Weisheit der Wechseljahre"), dass klimakterische Beschwerden als Weckrufe der Seele, die sich über die Körpersignale ausdrückt, verstanden werden können/sollten. Northrup beispw. ermutigt Frauen, die Botschaften ihres Körpers zu verstehen, die Wechseljahre als eine Zeit der positiven Energie zu begreifen und die wunderbare Kraft dieser Lebensphase für ihre persönliche Entwicklung zu nutzen. Das finde ich allemal besser als alles beim Alten zu belassen und Pillen einzuwerfen. Aber gut, jede wie sie mag *nixweiss*

_________________
Nach 30 Jahren natürlicher Geburtenregelung mit erfolgreicher Verhütung und Wunschkind hat Qumaira Kurven nur noch am Körper...

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann - so ist es der Glaube an die eigene Kraft. *sonne* (Marie von Ebner-Eschenbach)


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 06:03 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Danke für diesen Post, Qumaira!
Ich bin fest entschlossen, diese Zeit ohne Medikamente zu verbringen und hoffe, dass dann keine medizinische Indikation für was-auch-immer-Pillen vorliegt. Meine Pubertät habe ich schließlich auch ohne Pillen geschafft, da wird der Rückweg hoffentlich nicht schlimmer sein. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 07:21 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Qumaira hat geschrieben:
caperucita hat geschrieben:
Meine mutter hat mir heute erzaehlt sie haette oft so waermeanfaelle vor allem nachts und koenne deswegen schlecht schlafen und auch stimmungsschwankugen...jedenfalls hat sie das ihrem fa erzaehlt und der hat ihr eine wunderbare kleine hormonpille verschrieben,

Ja ja, Hauptsache es gibt für jedes noch so kleine Wehwehchen, für jedes bißchen Unannehmlichkeit eine Pille - wie wunderbar... *ko*
Aber gut, wenn deine Mutter nichts dabei gefunden hat, sich zig Jahre die Pille einzuwerfen, dann macht ihr ja eine weitere Pille nichts aus. :twisted:
Ich schreibe das Folgende jetzt für die NFPlerinnen, die hier lesen und die Hormonpillen wohl etwas kritischer sehen: die Wechseljahresbeschwerden sind unangenehm, kein Zweifel, aber sie gehen auch wieder vorbei - und man höre und staune - sogar von alleine!

Ganz wichtig finde ich, dass man in dieser Zeit (und eigentlich nicht nur in dieser Zeit!) gut mit sich umgeht, auf sich und seine Bedürfnisse achtet, und ihnen auch nachgibt. In den Wechseljahren hat frau das Bedürfnis, ihr Leben Revue passieren zu lassen und es ist vielleicht nicht alles immer so verlaufen, wie frau sich das gewünscht hätte. Das kann deprimierend sein und es ist wichtig, sich und seine Gefühle ernst zu nehmen und vieles kann frau ja noch vielleicht ändern/verbessern in ihrem Leben. Die Wechseljahre sind ja noch lange nicht das Ende des Lebens, es gibt viele Frauen, die jetzt noch einmal richtig durchstarten!

Ich glaube (und das sagt beispw. auch die Frauenärztin Christiane Northrup in ihrem Buch "Weisheit der Wechseljahre"), dass klimakterische Beschwerden als Weckrufe der Seele, die sich über die Körpersignale ausdrückt, verstanden werden können/sollten. Northrup beispw. ermutigt Frauen, die Botschaften ihres Körpers zu verstehen, die Wechseljahre als eine Zeit der positiven Energie zu begreifen und die wunderbare Kraft dieser Lebensphase für ihre persönliche Entwicklung zu nutzen. Das finde ich allemal besser als alles beim Alten zu belassen und Pillen einzuwerfen. Aber gut, jede wie sie mag *nixweiss*


@Qumaira: Ich bin da im Grunde voll auf Deiner Wellenlinie, keine Frage. Das ist auch mein Ziel- bzw. werde ich z.B. nicht auf Hormone in den WJ zurückgreifen können weil sie wegen einer Lebererkrankung kontraindiziert sind.

Aber ich kann es durchaus verstehen wenn sich jemand- weil er einfach nicht mehr kann (schwitzt sich kaputt, kann nicht schlafen, hat schwere Depressionen) doch entscheidet etwas zu nehmen. Sei es pflanzlich oder wenn das nicht ausreichend wirkt chemisch.

Denn Wechseljahrsbeschwerden können individuell sehr verschieden ablaufen, während die eine so gut wie nichts merkt wird die andere von wirklich heftigen Beschwerden geplagt die das tägliche Leben stark negativ beeinflussen- natürlicher Vorgang hin oder her.

Ich finde es auch überzogen wegen kleiner Unanehmlichkeiten gleich die Chemo-Keule auszupacken. Aber genauso unangebracht finde ich wenn jemand den Helden spielt und richtig leidet weil die Wechseljahre ein natürlicher Prozess sind bei dem man aus Prinzip keine medikamentöse Hilfe beanspruchen darf weil man sonst ein Weichei ist.

Gibt so viele natürliche Prozesse wo wir uns bei Bedarf entscheiden uns Linderung durch Medikamente zu erlauben- da nehme ich für mich die Wechseljahre wenn das nötig sein sollte nicht aus. ;-)

Allerdings soll man das Pferd von vorne aufzäumen. Mehr Bewegung, Zucker reduzieren, viel trinken (da kann man im Grunde schon lang vor den Wechseljahren anfangen). Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Vitaminen, Mineralstoffen. Entspannungstechniken (Yoga, autogenes Training). Das tut einem sowieso alles gut. Wenn das keine Linderung bringt kann man mit Pflanzen anfangen, und schlussendlich, wenn man ernsthaft alles probiert hat und immer noch sehr leidet ist sicherlich ein Versuch mit Hormonen gerechtfertigt. Allerdings sollte man sich wirklich gut und gründlich über das Hormonthema und auch die Risiken informieren. Und dann als Quelle nicht nur den eigenen Frauenarzt heranziehen.

Ich wünsch mir für mich dass ich gut ohne jegliche Medis durch die Wechseljahre komme- @Püppi hat es schön ausgedrückt, "Der Rückweg wird hoffentlich nicht schlimmer sein". Diesen Ansatz, diese Einstellung zu haben ist sicherlich gut. Und wenn man die nahenden Wechseljahre nicht als Damoklesschwert ansieht sondern dieses Procedere als normalen menschlichen Werdegang begreift ist es vielleicht auch leichter das ein oder andere Wehwehchen mit einem Augenzwinkern zu ertragen in dem Wissen dass es vorbei geht.

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Wer in sich ruht, muss niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt den anderen die ihre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 09:18 
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Inventar

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Danke fuer eure beitraege, ich seh das als nicht betroffene auch so wie ihr und wuerde zuerst und wahrscheinlich ziemlich lange alles moegliche natuerliche probieren bevor ich zu medis greifen wuerde. Meine mama ist zwar nicht gegnerin der natur aber auch nicht der medis, ja sie hat eben so lange, nebenwirkungslos musss man noch sagen, die antibabypille geschluckt und da das so reibungslos und einfach ging macht ih jetzt diese pille auch nix aus. Sie sagt zwar dass sie sie absetzt wenn sie keine besserung od nw hat. Sie hat vorher auch etwas natuerliches probiert, weiss jetzt nicht genau was.

Aber ich werd mir glaub ich mal das buch das hier genannt wurde besorgen und es ihr schenken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 11:18 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 492
Wohnort: zwischen Hamburg und Bremen
Das Buch von Christiane Northrup ist echt gut *daumenhoch* (Wenn man die "Schön- und Schlankheitswahnkapitel" nur überfliegt ;-) )
Danke, fluffi, für deinen Post. Ich denke auch, dass es WJ-Beschwerden mit Krankheitswert gibt. Und dann würde ich mich auch nicht scheuen "chemische" Hilfe zu suchen.
Und Schlaflosigkeit ist ja sowas von ätzend, belastend und macht mich am Ende depressiv *zunge* Da lass ich echt nicht mit mir verhandeln! Zum Glück hilft bei mir (noch) pflanzliches.
Und es gibt dann auch wieder Zeiten, wo sich was Neues wohl so eingependelt hat, dass man fast beschwerdefrei ist, oder zumindest "annehmbar beschwerdefrei".
UND: Qumaira hat AUCH recht. Bei mir ist z.B. die psychische Komponente, vor allem bei meinen Hitzewallungen und "Launen", rieeeesig :oops:

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Löwenmama (1966) mit Löwenjungen (2008) und * (2006) kurvt jetzt im Wechsel und ist endlich verhütungsbefreit dank Mann.
Petersilchens Patin
"Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen die Dinge so, wie wir sind."


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 12:02 
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Kurven-Entwirrerin

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Fluffi,
ich bezog mich auf die von caperucita beschriebenen Beschwerden:

caperucita hat geschrieben:
...sie haette oft so waermeanfaelle vor allem nachts und koenne deswegen schlecht schlafen und auch stimmungsschwankugen...

Schlafstörungen, Wärmeanfälle nachts ebenso wie Stimmungsschwankungen - kenne ich alles auch und sind zugegebenermaßen sehr lästig. Aber das sind Beschwerden, die m.E. wirklich keine hormonellen oder chemischen "Keulen" benötigen.
Püppi, das hast du wirklich sehr schön beschrieben, das werde ich mir merken *daumenhoch* Ich habe übrigens einen pubertierenden Sohn, der muß da ja auch ohne Medis durch, also warum sollte Muttern das nicht schaffen ;-)

Christiane Northrup ist übrigens nicht strikt gegen jegliche Medikation, sie ist ja schließlich Schulmedizinerin. Aber sie differenziert doch sehr und ermutigt die Frauen zunächst einmal andere (sanftere) Wege zu gehen und erst wenn die Beschwerden wirklich sehr schlimm sind und nichts anderes hilft, Hormone zu nehmen. Aber zunächst auch pflanzliche, resp. naturidentische Hormone (habe es jetzt nicht so genau im Kopf, das Buch habe ich verliehen) und auch diese Hormone nur so kurz wie möglich zu nehmen.

Mir persönlich hat ja eine ganz andere Vorgehensweise hervorragend geholfen, die in dem Buch "Selbstheilung ist möglich" von Safi Nidiaye beschrieben wird. Was soll ich sagen - nach mehreren Monaten, wo ich echt neben der Spur war, platzte bei mir (mit Hilfe dieses Buches) ein Knoten. Seitdem haben sich meine Wechseljahresbeschwerden in Luft aufgelöst *applaus* .
Sollte ich noch erwähnen, dass es in dem Buch von Safi Nidiaye gar nicht um die Wechseljahre geht - es hilft also in jeder Lebenslage und in jedem Alter. Ich kann es nur empfehlen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 27. Oktober 2013 14:41 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. August 2013 08:48
Beiträge: 457
Ich schließe mich diesem Thread einfach mal an, wobei es hier auch nicht um mich, sondern meine Mutter geht.

Bei ihr ging es auch los mit Schweißausbrüchen in der Nacht. Ihr Frauenarzt hat ihr ein (pflanzliches?) Mittel mit dem Wirkstoff Cimicifugawurzelstock Trockenextrakt verschrieben. Das nimmt sie nun knapp 2 Monate und hat seitdem Magenbeschwerden (Appetitverlust, sie isst sehr wenig, der Magen grummelt, Gefühl einen Klotz im Magen zu haben etc.). Von Hormon-Tabletten wollte sie so lange wie möglich die Finger lassen, aber ich frage mich nun, ob diese "pflanzliche" Alternative so viel besser ist? Die Nebenwirkungen klingen ja auch nicht ganz ohne.

Einfach nur "Augen zu und durch" fand sie nicht so gut und hat daher mit den Tabletten angefangen. Jetzt überlegt sie gerade, was schlimmer ist - Magenprobleme oder Wechseljahresbeschwerden. :-(

Sie ist eigentlich sehr stark und lässt sich daher auch nicht viel anmerken, aber ich merke schon, dass sie zurzeit ziemlich angeschlagen ist und sie das alles belastet. Von irgendwelchen Selbsthilferatgebern oder Heilpraktikermethoden hält sie im Allgemeinen nicht so viel.

Wozu würdet ihr raten? Kennt ihr das genannte Medikament? Was ist davon zu halten?

Ich hoffe, irgendjemand weiß Rat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015 09:29 
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neu hier

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NFP seit: 17.07.2013
Es ist möglich, dass ich jetzt tatsächlich in die Wechseljahre gekommen bin, denn die letzte Regelblutung war Ende Februar.
Einige Zeit schon lese ich hier in den Threads mit, weil ich gewappnet sein wollte, falls sich irgendwelche Beschwerden einstellen sollten.
Das Buch, das Qumaira empfohlen hat, war für mich ganz, ganz wertvoll, gesunder Egoismus sei willkommen, denn Du tust gut!
Ich lasse es jetzt nicht mehr so sehr zu wie früher, dass man über mich bestimmt, nehme mir Pausen, wenn ich sie brauche (und seien es auch nur 3 Minuten zum Abschalten).

Mit meinen Hitzewallungen, die nach ein paar Übungsmonaten, wo sie zwei-, dreimal in der Woche auftraten, mit Schmackes daher kamen (so ca 8x am Tag, dafür aber nicht so doll, dass ich durchgeschwitzt gewesen wäre) stieg mein Interesse an pflanzlichen Helfern.
Isoflavone habe ich durch Zufall entdeckt, von "Doppelherz", die Packung heißt "Aktiv-Meno".
Nach einigen Wochen Einnahme waren die Hitzewallungen verschwunden!


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015 09:40 
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Inventar

Registriert: 2. August 2007 15:59
Beiträge: 2023
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Wildkirsche, Isoflavone werden sehr kritisch gesehen (Krebs). Besser ist Traubensilberkerze. Bin jetzt nur am Handy, kann dir da aber bei Bedarf noch mehr Infos zukommen lassen.

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KatziTatzi ist seit 2013 mit einer rosa Schleife verziert, überglücklich mit großem Katerchen (4/17) und zwei Schmusekätzchen (5/20) im Arm und ★-Zwillings-Tätzchen über den Wolken.Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015 11:39 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 881
NFP seit: 2010
Vor paar Jahren ist meine Mama auch in die Wechseljahre gekommen und das war echt heftig mit Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und Schlafstörungen... Das war alles sehr stark ausgeprägt und eine große Belastung. Am Anfang sackt ja wohl der Progesteronspiegel ab, daher hat sie mit Möpf angefangen und sich eine Progesteroncreme aus natürlichem Progesteron anrühren lassen. Die Creme nimmt sie jetzt noch und die fängt schon einiges ab. Die hat auch nicht solche Nebenwirkungen wie die Pille. Traubensilberkerze (=Cimicifuga) hat sie dagegen nicht vertragen.

Ich wäre jetzt an paar homöopathischen Alternativen interessiert, weil v.a. die Schlafstörungen für sie noch immer belastend sind.

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In Trauer um ihre zwei Herzenswunschkinder (☆☆ 02.04.2016, bei 22+5)
Mit kleinen Brüdern 10/17 & 9/19 und kleiner Schwester 11/20 unterwegs


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015 12:50 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Wildkirsche, ich hatte bereits mehrmals lange Zyklen von einem Vierteljahr und länger, wo also auch ein Vierteljahr keine Mens stattfand. Aber immer wieder gibts auch Phasen mit ganz normalen Zyklen, das muss es also nicht schon zwingend gewesen sein. (Auch die Hitzewallungen sind auf wundersame Weise von selbst erst mal wieder verschwunden.) Möglicherweise hatte zuletzt der Zyklustee für die erste Zyklushälfte bei mir positiven Einfluss, aber da bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch einfach Zufall war und mein Zyklus jetzt halt ein bisschen die Extremsituationen "übt", egal, was ich tue oder lasse.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Medis gegen beschwerden in den wj
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015 21:29 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Lola hat geschrieben:
Wildkirsche, ich hatte bereits mehrmals lange Zyklen von einem Vierteljahr und länger, wo also auch ein Vierteljahr keine Mens stattfand. Aber immer wieder gibts auch Phasen mit ganz normalen Zyklen, das muss es also nicht schon zwingend gewesen sein. (Auch die Hitzewallungen sind auf wundersame Weise von selbst erst mal wieder verschwunden.) Möglicherweise hatte zuletzt der Zyklustee für die erste Zyklushälfte bei mir positiven Einfluss, aber da bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch einfach Zufall war und mein Zyklus jetzt halt ein bisschen die Extremsituationen "übt", egal, was ich tue oder lasse.


Läuft bei mir so ähnlich ab. Ich hatte von Oktober 2013 bis Mitte Januar 2014 keine Blutung. Dann kamen wieder 4 ganz üblich pünktliche Zyklen, dann mal wieder 80 Tage Zyklen.... Meine letzte Blutung aktuell war Anfang März. Ich bin völlig gelassen. Es kommt wie es kommt. Wallungen hatte ich Ende 2013 häufig, dann waren die wie weggeblasen, aktuell hab ich mal ab und an ein "Wällchen"- nix wildes.

Ansonsten habe ich im Moment eine sehr aktive Phase und einiges an Gewicht verloren und genieße das Leben sehr. Ich bin sehr kreativ, viel mutiger und erlebe meine Lust so intensiv wie noch nie vorher. *durchdreh*

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