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 Betreff des Beitrags: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 20:14 
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Registriert: 20. April 2015 19:32
Beiträge: 15
NFP seit: September 2014
Hallo ihr Lieben!

Ich bin etwas durcheinander und würde gerne eure Meinung zum folgenden Problem hören..

Aufgrund einer Zyste hatte ich einen anovulatorischen Zyklus. Der darauf folgende und ebenfalls anovulatorische Zyklus wurde nach nur 14 Tagen durch eine Abbruchblutung (und dem damit einhergehenden Verschwinden der Zyste) beendet. Soweit alles ganz gut gelaufen, denn zum Glück hat sich dieses blöde Ding ohne größeres Einwirken einfach von selbst vom Acker gemacht. *daumenhoch*

Seit Beginn dieses zystenfreien Zyklus (d.h. seit dem 12.04.) warte ich nun auf einen Eisprung, der trotz Zyklustag 26 noch immer nicht eingetreten ist.. Nun hat meine FA heute per Ultraschall zwei Eibläschen entdeckt (eins auf jeder Seite), die allerdings auch zwei Zysten sein könnten..

Ich bin jetzt total verwirrt, weil mich dieses ganze Durcheinander in meinem Zyklus völlig aus dem Flow bringt.
Zudem meinte die FÄ ganz nebenbei, dass ich aufgrund meiner "späten" Eisprünge eine Gelbkörperschwäche haben könnte. :-(
Das will sie jetzt beobachten.. und pflanzliche Medikamente hat sie mir auch schon verschrieben..

Aber ich weiß gar nicht so recht, wie sie darauf kommt! Meine früheste 1.hM war am 17. Zyklustag, der späteste am 22., wobei die 2. Zyklushälfte im Durchschnitt bei 12-13 Tagen liegt und nur ein einziges Mal 11 Tage betrug! *kopfkratz*

Das ist doch nicht ungewöhnlich oder besorgniserregend??

Die zwei vorherigen anovulatorischen Zyklen haben sich doch ziemlich simpel durch die Zyste erklären lassen und den jetzigen, durchweg ungewöhnllichen Zyklus habe ich eigentlich auch - vor dem Besuch bei der FÄ - auf Nachwirkungen dieses Zystendurcheinanders geschoben und nicht auf eine Gelbkörperschwäche..

Was meint ihr dazu?

Zwar benutze ich nfp zur Zeit zur Verhütung, aber einen Kinderwunsch habe ich dennoch (nur soll er sich nicht jetzt sofort, aber doch später unbedingt erfüllen..)

Hier habe ich mal den Link zu meiner jetzigen Kurve beigefügt:
http://www.nfp-forum.de/kurvenreich/kurve-27874.html

Ich danke euch schon mal im Vorraus tasend mal für Meinungsbeiträge *sonne*

_________________
Nach 10 Jahren endlich Pillenfrei


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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 20:30 
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hat sich gut eingelebt

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NFP seit: 09.09.2014
Wäre für die Gelbkörperschwäche nicht ein Indiz, dass die 2. Zyklushälfte zu kurz ist? Ist der nicht für das Progesteron in der Hl zuständig? Oder hab ich das falsch im Kopf? Meiner Meinung nach muss du dir erstmal keine Gedanken machen. Ich bin allerdings auch kein Profi... zu Gelbkörperschwäche müsstest du aber auch schon einiges hier finden...

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 21:19 
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Registriert: 23. November 2014 18:59
Beiträge: 48
Also ich glaube nicht, dass das mit einer GKS zusammenhängt?!?! *kopfkratz*
Deine HL-Tage mit 11-13 Tagen sind doch völlig ausreichend!

Was mir noch auffällt ist, dass du oral misst... waren deine bisherigen (nicht anovulatorischen) Zyklen gut auswertbar?
Könnte auch sein, dass die orale Messweise keine Auswertungen zulässt, da du vielleicht mit offenem Mund schläfst etc...
Kontrollierst du denn deinen Zervixschleim? Bei deiner Kurve gibt es keine Bemerkungen dazu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 21:26 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 126
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...außerdem sind deine Temperaturwerte nicht gerundet...

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 21:33 
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Registriert: 20. April 2015 19:32
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NFP seit: September 2014
Hallo!

Ja, ich bin auch davon ausgegangen, dass die 2. Zyklushälfte bei unter 10 Tagen o.ä liegt, wenn eine GKS vorliegt.. Daher war ich so verwirrt.

Meine bisherigen Zyklen mit ES waren immer sehr gut ausmessbar! Deutliches Temperaturhoch mit Anstieg.
Ist es denn vaginal genauer? Ich dachte, oral wäre eine gute Stelle?

Meinen Zervixschleim habe ich im Blick. Bei der Kurve hatte ich Angaben vermerkt, aber leider sieht man die nicht. Nur, wenn man mit der Maus über das betreffende Feld "fährt"..

Auffällig fand ich auch die beiden Temperaturhochs, vor allem den am 9. Zyklustag. Dachte schon, das wäre meine 1.hM. - also dass wegen des anovulatorischen Zxklus' zuvor das Ei früher als gewöhnlich gesprungen ist, aber da passt der Temperaturabfall nicht *kopfkratz*
Auch kämpf ich seit einer Woche mit Übelkeit und leichtem Schwindelgefühl, aber das kann auch einfach am Wetter liegen.

Ich hoffe, bald ist wieder alles normal ..

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Nach 10 Jahren endlich Pillenfrei


Zuletzt geändert von Reiha am 7. Mai 2015 21:39, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 21:34 
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Ist es denn besser, die Temperatur zu runden, mrose?
(Wenn ja,warum?)

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 21:42 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 126
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die Temperaturwerte müssen laut der NFP Regeln gerundet werden. HAst du dich mit der Methode schon näher beschäftigt? Hast du natürlich und sicher gelesen oder dich sonst wie informiert? Bei Fragen zur Auswertung in den ersten Zyklen empfehle ich dir die Anfängertagebücher.
Vaginales messen kann bessere Ergebnisse bringen, da oral beispielsweise dur eien offenen Mund beim Schlaf gestört sein kann, da der Luftzug den Mund abkühlt.
Hattest du an den höheren Werten evtl. Störfaktoren (sieh Natürlich und Sicher)?

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 21:50 
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Registriert: 20. April 2015 19:32
Beiträge: 15
NFP seit: September 2014
Informiert habe ich mich viel - vor allem jedoch im Internet. Ich hatte den Eindruck, dass es unterschiedliche Meinungen zum Runden gibt und habe mich bewusst dagegen entschieden. Ich finde es einfach etwas genauer bzw. sehe ich keinen Vorteil darin, den genauen Wert zu verändern.

Störfaktoren gab es tatsächlich keine. - Zumindest keine, die ich mitbekommen habe. Ich schlafe ausreichend und habe auch keinen Stress und keine Krankheit gehabt, in letzter Zeit.

Und sonst, also bevor die (bereits verschwundene) Zyste alles über den Haufen geworfen hat, bin ich super klar gekommen und hatte klare Messauswertungen.
Komisch, dass es in diesem Zyklus so anders läuft. Das verunsichert mich, vor allem weil ich vorher alles gut verfolgen und nachvollziehen konnte.. Hmmh

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 21:53 
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Ersthelferin a.D.

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Hallo Reiha *sonne*

Hier im Forum beschäftigen wir uns mit der Methode Sensiplan, die symptothermale Methode nach der AG NFP. Grundlage dafür ist das Buch "Natürlich & Sicher", in dem das Regelwerk verständlich erklärt wird, u. a. eben auch das Runden.

Vielleicht magst du dich damit ja mal beschäftigen *freunde*

Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednerinnen an, eine Gelbkörperschwäche zeigt sich m. E. in einer verkürzten (<10d) Hochlage. Welche Medikamente hast du von deiner Frauenärztin denn bekommen? Es gibt durchaus pflanzliche Mittel, die sich u. U. negativ auf den Zyklus auswirken können (z. B. Mönchspfeffer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 22:03 
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NFP seit: September 2014
Hallo Lottchen,

Ja, ich werde mich mal näher damit beschäftigen, auch wenn ich bisher gut zurecht gekommen bin.

Es entspannt mich auch sehr, dass ihr meine 2. Zyklushälfte ebenfalls nicht für besorgniserregend haltet! *daumenhoch*

Welche Medikamente sie mir verschrieben hat, kann ich blöderweise grad nicht sagen, da ich sie in der Apotheke habe zurücklegen lassen und das Rezept dort gelassen habe.. Jetzt tendiere ich aber eher dazu, sie eh nicht zu nehmen. Warum auch..?

Viel Dank, euch allen! :rose:

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Zuletzt geändert von Reiha am 7. Mai 2015 22:04, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 22:03 
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Beiträge: 48
Ja genau!! *zustimm*
Was natürlich super ist, ist dass du hier die Originalwerte eingetragen hast. Das heißt, du musst sie nur noch richtig runden und dann passt es doch!
Wenn du dann noch die Schleimkürzel richtig einträgst (also 0,t,f,S,S+), dann fehlt nicht mehr viel zur regelkonformen (Sensiplan) Aufzeichnung.

Ich lege dir auch "Natürlich & Sicher" ans Herz. Es ist nicht teuer und da hast du alles wichtige drin!

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 22:05 
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*daumenhoch* *winke*

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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 22:27 
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Ersthelferin a.D.

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Ich wollte dir jetzt nicht die Verschreibung deiner Ärztin absprechen, das steht mir nicht zu. Ich war nur neugierig, weil es ja Dinge gibt, die u. U. für eine verlängerte Tieflage verantwortlich sein können. Das war eher eine Frage, um das Gesamtbild zu vervollständigen *freunde*


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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 22:28 
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Die orale Messweise ist übrigens völlig in Ordnung, wenn du damit zurecht kommst und normalerweise ein vernünftige Auswertung erhältst. Ich mess seit 10 Jahren oral und sehe keine Notwendigkeit das zu ändern.

Noch ein Wort zur Gelbkörperschwäche: Mittlerweile geht man davon aus, dass bei einem schwachen Gelbkörper auch die Eireifung gestört ist. D.h. evtl. hält deine Ärztin deine Eireifungsphase für zu lang (was sie nicht ist). Es gibt auch Ärzte, die bei einem geringen Unterschied zwischen Tieflage und Hochlage von einer Gelbkörperschwäche ausgehen, oft wird noch davon ausgegangen, dass alle Hochlagenwerte 0,2 oder sogar 0,5 Grad über der Hilfslinie liegen müssen. Auch dafür gibt lt. Studien keinen Anhaltspunkt.

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Saruman believes it is only great power that can hold evil in check, but that is not what I have found. I found it is the small everyday deeds of ordinary folk that keep the darkness at bay. Small acts of kindness and love - Gandalf (aus The Lord of the Rings von J. R.R. Tolkien)


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 Betreff des Beitrags: Re: Späte Eisprünge = Gelbkörperschwäche??
BeitragVerfasst: 7. Mai 2015 23:17 
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Ach, davon bin ich auch ausgegangen, dass die Hochlage beim ES bei 0,2 bis 0,5 liegen muss (so war es sonst auch immer, bei meinen letzten Zyklen mit ES). Daher bin ich auch nicht davon ausgegangen, dass es sich bspw. bei der Messung des 9.Zyklustages um eine 1.hM mit ES handelt..
Könnte das also vielleicht doch (in seltenen Fällen) sein, obwohl die Temperatur danch so absackt..? Eher nicht, oder? Da die Messwerte ja zum Teil sogar unter die vorherigen 6 Werte rutschen..

Ich muss mir wirklich mal das Buch "Natürlichund Sicher" kaufen :)

Lottchen, keine Sorge! Ich wertschätze deine Unterstützung sehr und trage jede Verantwortung dafür, dass ich jetzt noch keine Medikamente gegen GKS nehme. Ich halte das immer mehr für sinnlos *zustimm*

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