Der Termin beim Gyn zum Entfernen des Implanons war schon vereinbart, weil dessen 3-Jahresfrist in Kürze auslaufen würde. Es waren nur noch 2, 3 Tage bis zum Rumgeschnippel und ich wusste, ich sollte mich jetzt mal dahinterklemmen & drum kümmern, wie die Verhütung zukünftig ausschauen soll. Leider der Nebeneffekt der jahrelangen Hormoneinnahme: ich hatte keine Ahnung, was es denn so alles auf dem Markt gibt (ausser halt Kondom, Dia (das hatte ich sogar mal kurzfristig), und grob Kupferspiralen). Also einfach auf Wikipedia gegangen und die Tabelle der Verhütungsmethoden durchgeschaut. Da seh ich ganz unten: STM und Null Komma... Ich dachte mir, wow, was ist das denn?! Bin dann gleich danach auf myNFP gelandet, hab mich sofort stundenlang durch den Wissensteil und die Infos speziell für Anfänger usw. durchgelesen & alles aufgesogen. Da wusste ich, das isses. Dann in den nächsten Tagen gleich die Grundausstattung besorgt, das Praxisbuch durchgelesen und dann nochmal durchgearbeitet und mit dem ersten Tag mit frischer Abbruchblutung begonnen...
Mit Anfang 20 bzw. Anfang der Nullerjahre war ich mal mit einem zusammen, dessen Eltern ziemlich öko & kirchlich engagiert waren (katholisches, ländliches Bayern halt). Die waren super lieb und haben uns "in Ruhe"gelassen. Rückblickend denke ich mir, das sie sich garantiert mit NFP im weiteren Sinne auskannte, vielleicht auch konkret mit der STM, damals evtl. halt nach Rötzer oder so... Also: ich wünschte, sie hätte mich mal nicht in Ruhe gelassen, sondern mal mütterlich "auf die Seite genommen"...
