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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 11:55 
Wie hast du denn den Eisenmangel selbst bemerkt? Bei mir überleg ich auch manchmal weil ich so oft so m+de bin. Aber hab noch nichts geeignetes gefunden um zu nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 12:03 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 10. November 2014 16:28
Beiträge: 109
NFP seit: 01.12.2014
Mädels, muss das loswerden,... hatte ja gedacht meine Kurve würde noch ruhiger werden mit rektaler Messung (da weniger Störanfällig) aber wenn man sich das Ergebnis bisher ansieht... *kopfkratz*
Finde ich die Zackt ganz schön rum...

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Zyklus Nr. 12 https://www.mynfp.de/display/view/iccyvn22oggd/


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 12:03 
Conotti, ich habe es daran gemerkt, dass ich Haarausfall hatte. Sonst ging es mir gut, ich war weder übermäßig müde noch war mein Immunsystem geschwächt. Da ich keine Symptome eines klinischen Eisenmangels hatte, musste ich die Bestimmung von Hämoglobin und Ferritin selbst bezahlen, waren um die 25 €. Dabei kam heraus, dass der Hämoglobinwert zwar OK ist (also der Eisengehalt im Blut), nicht aber das Ferritin (das gespeicherte Eisen). Ein sogenannter Speichereisenmangel wird oft nicht bemerkt, kann aber durchaus zu unangenehmen Folgen führen.

Eine Supplementierung ohne Laborwerte halte ich für grob fahrlässig; wobei die Drogeriepräparate meist nur 14mg Eisen pro Tablette enthalten. Kräuterblut ist ebenfalls niedrig dosiert. Ich nehme alle zwei Tage 100mg Eisen und kann damit meinen Ferritinwert stabil halten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 12:26 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 5. Dezember 2014 23:44
Beiträge: 295
NFP seit: 12/2014
Bess, welches Präparat nimmst du denn? Ich hab schon so einige durchprobiert, aber kaum eins vertragen. Was super geht ist Floradix, aber selbst das extra für Frauen ist für mich eigentlich viel zu niedrig dosiert und daher nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Zu den Symptomen: bei mir sind es vor allem Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Dazu komme ich wenn es heftiger ist keine Treppe hoch ohne zu schnaufen wie ein Walroß, gilt auch für Spaziergänge bergauf etc. Als mein Ferritin extrem niedrig war musste ich bei kurzen Sprints (z. B. zum Zug *pfeif*) extrem aufpassen dass mir der Kreislauf nicht zusammen klappt. Mir wurde dann ganz schnell schwindlig und auch mal schwarz vor Augen. Aber dafür müssen die Werte dann wirklich schon extrem niedrig sein.

Ob das allein vom Blutverlust während der Mens kommt weiß ich nicht, bei mir steht zusätzlich noch der Verdacht einer Eisenverwertungsstörung im Raum.

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Erdbeerfee ist mit zur Zeit stark minimierter Beobachtung in Zyklus Bild unterwegs.

Sei die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt (Mahatma Gandhi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 12:30 
Erdbeerfee hat geschrieben:
Bess, welches Präparat nimmst du denn? Ich hab schon so einige durchprobiert, aber kaum eins vertragen. Was super geht ist Floradix, aber selbst das extra für Frauen ist für mich eigentlich viel zu niedrig dosiert und daher nur ein Tropfen auf den heißen Stein.


Ich nehme Ferro Sanol Duodenal, 100mg. Vom Magen her vertrage ich das gut, nur legt es etwas meine Verdauung lahm. Floradix ist ein schlechter Witz, davon müsste ich am Tag wohl so 50ml aufwärts zu mir nehmen, um einen Effekt zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 12:36 
Mir kommen so Sympthome ja schon bekannt vor, vor allen werden diese Brocken im Blut immer mehr. Werd mir villeicht dann doch nochmal was mit Eisen zulegen. Die anderen Sachen gibts ja sicher nur gegen verschreibung und richtige Untersuchung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 12:43 
conotti hat geschrieben:
Die anderen Sachen gibts ja sicher nur gegen verschreibung und richtige Untersuchung.


Nein, das stimmt so nicht - Ferrosanol ist zwar apothekenpflichtig, aber nicht rezeptpflichtig, d.h. man bekommt es auch ohne einen Arzt aufgesucht zu haben.
Dennoch rate ich dringend (!) dazu, nicht ins Blaue hinein zu supplementieren; man kann Eisen in seltenen Fällen überdosieren, da nicht jeder Körper in der Lage ist, überschüssiges Eisen wieder auszuscheiden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 13:41 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 5. Dezember 2014 23:44
Beiträge: 295
NFP seit: 12/2014
Bess hat geschrieben:
Ich nehme Ferro Sanol Duodenal, 100mg. Vom Magen her vertrage ich das gut, nur legt es etwas meine Verdauung lahm. Floradix ist ein schlechter Witz, davon müsste ich am Tag wohl so 50ml aufwärts zu mir nehmen, um einen Effekt zu haben.

Okay, das kenne ich schon. Hat aber bei mir leider meist schnell den Gegenteiligen Effekt, und ich komme kaum noch von der Toilette runter *ko*. Floradix gibts auch als Kapseln, das sind dann immerhin 14mg. Ist aber bei deinem Bedarf natürlich trotzdem keien Alternative.

Bess hat geschrieben:
Dennoch rate ich dringend (!) dazu, nicht ins Blaue hinein zu supplementieren; man kann Eisen in seltenen Fällen überdosieren, da nicht jeder Körper in der Lage ist, überschüssiges Eisen wieder auszuscheiden.

Das unterschreibe ich mal. Mit Floradix u. ä. kann man vermutlich nichts falsch machen, aber hochdosierte Produkte wie Ferrosanol können zu einer Eisenvergiftung führen. Ich meine sogar, ab einer gewissen Menge ist kein Körper mehr in der Lage, überschüssiges Eisen ohne Probleme auszuscheiden.

Wenn die Eisenwerte entsprechend niedrig sind bekommt man Präparate wie Ferrosanol übrigens auf Rezept und muss dann nur ein bisschen zuzahlen. Ist also auch von daher nicht schlecht, die Werte vorher mal beim Arzt checken zu lassen, Conotti :-).
Falls deine Werte noch im Normbreich, aber am unteren Ende der Skala sein sollte, und du verschiedene Symptome hast würde ich dir aus meiner eigenen Erfahrung übrigens auch zu einem (ggf. nicht so hoch dosierten) Eisenpräparat raten. Manche Ärzte sehen das genauso, andere halten sich strikt an die Normbereiche. Frag einfach mal bei deinem Arzt nach.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 13:46 
Um Ferro Sanol auf Rezept zu bekommen, muss man schon einen akuten klinischen Eisenmangel haben (Hämogblobin deutlich unter der Norm), bei einem Speichereisenmangel (niedriges Ferritin) zahlt die GKV keinen Cent. Um Eisen verschreiben zu bekommen, muss der Patient quasi schon halb tot aus den Latschen kippen!

Die Normwerte für Ferritin sind ein schlechter Witz, denn man kann mit einem Ferritin unter 50 schon Symptome eines Eisenmangels haben, während die Ärzte den Wert als ausreichend bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 14:12 
Erdbeerfee hat geschrieben:
Bess hat geschrieben:
Ich nehme Ferro Sanol Duodenal, 100mg. Vom Magen her vertrage ich das gut, nur legt es etwas meine Verdauung lahm. Floradix ist ein schlechter Witz, davon müsste ich am Tag wohl so 50ml aufwärts zu mir nehmen, um einen Effekt zu haben.

Okay, das kenne ich schon. Hat aber bei mir leider meist schnell den Gegenteiligen Effekt, und ich komme kaum noch von der Toilette runter *ko*. Floradix gibts auch als Kapseln, das sind dann immerhin 14mg. Ist aber bei deinem Bedarf natürlich trotzdem keien Alternative.

Bess hat geschrieben:
Dennoch rate ich dringend (!) dazu, nicht ins Blaue hinein zu supplementieren; man kann Eisen in seltenen Fällen überdosieren, da nicht jeder Körper in der Lage ist, überschüssiges Eisen wieder auszuscheiden.

Das unterschreibe ich mal. Mit Floradix u. ä. kann man vermutlich nichts falsch machen, aber hochdosierte Produkte wie Ferrosanol können zu einer Eisenvergiftung führen. Ich meine sogar, ab einer gewissen Menge ist kein Körper mehr in der Lage, überschüssiges Eisen ohne Probleme auszuscheiden.

Wenn die Eisenwerte entsprechend niedrig sind bekommt man Präparate wie Ferrosanol übrigens auf Rezept und muss dann nur ein bisschen zuzahlen. Ist also auch von daher nicht schlecht, die Werte vorher mal beim Arzt checken zu lassen, Conotti :-).
Falls deine Werte noch im Normbreich, aber am unteren Ende der Skala sein sollte, und du verschiedene Symptome hast würde ich dir aus meiner eigenen Erfahrung übrigens auch zu einem (ggf. nicht so hoch dosierten) Eisenpräparat raten. Manche Ärzte sehen das genauso, andere halten sich strikt an die Normbereiche. Frag einfach mal bei deinem Arzt nach.


Ich hab gar keinen Arzt.
Ich dachte jetzt auch eher erst mal an so leichtes Zeug gegen Eisenmangel, Brausetabletten etc. Bzw wenn würd ich so ein Medikament nur mal probieren, ob sich was bessert und auf dauer wäre das eh nichts für mich. Nur villeicht für die Menstage.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 14:16 
conotti hat geschrieben:
Ich hab gar keinen Arzt.


Das Argument überzeugt mich nicht, Du kannst Dir schließlich einen Arzt suchen. Gott sei Dank haben wir in Deutschland freie Arztwahl.

conotti hat geschrieben:
Ich dachte jetzt auch eher erst mal an so leichtes Zeug gegen Eisenmangel, Brausetabletten etc. Bzw wenn würd ich so ein Medikament nur mal probieren, ob sich was bessert und auf dauer wäre das eh nichts für mich. Nur villeicht für die Menstage.


Mit schwach dosiertem Eisen kannst Du zwar nicht so schnell überdosieren, allerdings helfen die Mittel nicht bei einem bestehenden Mangel. Da muss man schon gezielt hoch dosiert supplementieren.

Ich bleibe bei meiner Empfehlung, zum Arzt zu gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 14:17 
Da ich eine Ärztephobie habe kommt das nicht in Frage. Ich mach so Sachen alles selbst bzw halt mit Homöopathie.


Aber danke für eure Tipps!


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 14:20 
Sowas verstehe ich nicht, tut mir Leid! Phobien kann man in den Griff bekommen. Was willst Du denn machen, wenn Du Dir ein Bein brichst oder einen Herzinfarkt hast, Globuli nehmen? Oder wenn Du ein Kind bekommst, willst Du per Alleingeburt daheim entbinden?


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 14:27 
Ich kenn Menschen die haben sich wirklich selbst das Bein eingegipst. Kein Plan wie sowas geht. Solang es nicht aktuell ist mach ich mir da auch keine Gedanken. Ich weiß vom Risiko und für mich ist es ok mich auf Homöopathie und mich selbst zu verlassen.
Babys gehen eh nicht. Ich werd nie eines bekommen. U.a. auch aus diesen Grund. Und wenn es echt in jungen Jahren dazu gekommen wäre hätt ich ne Hausgeburt gemacht.

Fakt ist ich lebe gut mit meiner Phobie und habe keine Gründe dagegen zu arbeiten. Aber das muß jeder für sich selbst wissen. Ich poste auch lieber nicht mehr zu dem Thema, gehört ja thematisch absolut nicht in den Tread rein. Wollte es auch nur als begründung erwähnen, nicht als Diskussion aufmachen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfängerinnen-Tagebuch 3. Zyklus (1. Quartal 2015)
BeitragVerfasst: 11. Februar 2015 14:46 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 7. November 2014 17:12
Beiträge: 112
NFP seit: 12/2014
Eylsea hat geschrieben:
Mädels, muss das loswerden,... hatte ja gedacht meine Kurve würde noch ruhiger werden mit rektaler Messung (da weniger Störanfällig) aber wenn man sich das Ergebnis bisher ansieht... *kopfkratz*
Finde ich die Zackt ganz schön rum...


Das wird schon noch Eylsea! Kann ja gut sein, dass sich die Temperatur noch in die TL einfinden muss ;-) Ich habe bei meiner Kurve auch immer das Gefühl, dass der Anfang sehr unruhig ist - so etwa die ersten sieben Tage. Für die Auswertung ist das bei uns beiden ja ziemlich egal.

Zum Thema Menscup: Ich kann mich den Vorrednerinnen nur anschließen! Ich persönlich beobachte auch, dass ich signifikant weniger Krämpfe habe als mit Tampons. Meine Mens ist auch relativ stark; an Bess Menge komme ich (zum Glück) nicht dran, aber in den ersten Tagen verliere ich schon so 150ml. Das war mit Tampons immer der Horror. Wenn ich da zurück an die Schulzeit denke, wo man noch wenig Routine hatte - wie oft bin ich da mit blutiger Hose früher nach Hause gefahren.... Wäre froh drum gewesen, wenn ich da von den Cups schon gewusst hätte ;-)

Mich treibt im Moment die Verhütungsfrage wieder um... Die letzten beiden Zyklen haben wir Dia+CI gemacht - und ich bin ja auch nicht schwanger geworden. Jetzt habe ich im Forum (bei einer CI-Umfrage) gelesen, dass eine Frau trotz CI und Dia schwanger geworden ist. Das hängt mir jetzt im Kopf :-( Im Moment läuft eh nicht viel, da wir beide noch unter diversen Erkältungssymptomen leiden; umtreiben tut es mich aber trotzdem. Eeeh, alles doof grad...

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