Ich kann leider nur allgemeines, ohne konkreten Bezug auf einen

berichten:
Ich bin sehr offenherzig und würde das ziemlich bald ansprechen. Im Laufe der Zeit habe ich einige Gründe zusammengetragen, warum ich nicht hormonell verhüten möchte, das würde ich dann verständlich erklären (aber nicht so, dass es ihn überfordert

).
Zudem bin ich persönlich recht Streng mit STIs, HIV testen muss für mich unbedingt sein (das geht aber auch beim Blutspenden, was ich moralisch absolut vertretbar finde, wenn man keine Risikokontakte hatte, sondern nur verifizieren möchte, dass alles ok ist.) Ein anderer persönlicher Horror von mir sind Chlamydien. Da ist die Infiziertenrate bei jungen Frauen zwischen 15 und 25 leider um die 5%

. Da ein Ausbruch mehrere Jahre dauern kann und zu Eileitervereiterungen führen kann, würde ich das am liebsten auch testen lassen. Frauen können das unter 25 meines Wissens nach einmal jährlich ohne konkreten Verdacht auf Kosten der Krankenkasse testen. Da ich im April sowieso einen Gyn-Termin machen wollte, werde ich dort nachfragen, welche Möglichkeiten ein

hat das zu testen, ohne zu verarmen.
Mit dem Thema würde ich ihn aber nicht überfallen, sondern vorschlagen für den Anfang durchgehend Kondome zu verwenden und dann zu entscheiden, wie's weitergeht.
Die Kosten für Kondome würde ich auch teilen, aber ein IUD würde ich aus ählichen Gründen wie Erdbeere möglichst komplett selbst bezahlen. Falls er sich unbedingt beteiligen wollen würde, würde ich ihm vorschlagen, dass er mich gerne mal zum Essen/ins Kino o.ä. einladen darf, falls er das denn möchte. Das fände ich auf lange Sicht dann halbwegs fair, weil er ja dann gar keine Verhütungskosten mehr tragen müsste (jedenfalls keine von denen ich weiß

).
NFP würde wohl sehr früh ein Thema sein, schon alleine weil ich mein Zyklusblatt und mein Thermi nicht vom Nachttisch verstecke, wenn Besuch kommt, egal wer. Es ist prinzipiell mein Schlafzimmer und mein Leben und dafür muss ich mich nicht schämen.
Da ich seit ich NFP mache quasi kein vorhandenes Beziehungsleben habe, habe ich noch nie mit einem potentiellen (Sex-)Partner über NFP gesprochen, aber schon mit einigen Freunden und Bekannten (ich rede
sehr viel auf Partys

, andererseits: ich bin eine herangewachsene Person die verantwortungsvoll mit Sexualität umgeht, und ich gebe mein "Randwissen" immer gerne weiter, wenn jemand fragt.)
Die jungen Herren in meinem Umkreis sind sowieso wissenschaftlich interessiert und da ich sehr sachlich über Statistiken berichten kann, waren eigentlich alle interessiert und es fand jedenfalls keiner blöd oder hat mich gar nicht ernst genommen

.