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Tut mir leid, aber ich muss hier etwas kürzer treten, grade unter der Woche hab ich momentan echt viel Arbeit. Ich versuche trotzdem, auf die wichtigsten Sachen kurz einzugehen.
Estreya, ich versuche niemanden zu überzeugen, dass Verhütungscomputer besser sind als NFP. Es gibt Frauen, für die ist der Lady-Comp die ideale Lösung, dazu stehe ich. Und denen versuche ich Informationen zu geben, so gut ich kann. Wenn das einzige, was dich überzeugt, der genaue Algorithmus ist, brauchen wir nicht weiter zu sprechen, denn selbst wenn ich ihn ganz genau kennen würde, könnte ich ihn aus dir sicher verständlichen Gründen nicht offen legen.
Also nochmal: Es gibt mehrere klinische und herstellerunabhängige Studien, davon eine relativ große, betreut von Dr. Freundl, dem ihr ja auch vertraut, mit dem Ergebnis Methoden-PI von 0,7. Es gibt eine relativ neue medizinische Bewertung eines unabhängigen Instituts, das die hohe Sicherheit bestätigt. Es gibt eine CE Zertifizierung als Medizinprodukt. Ich habe aus der Betreuung von mehreren Tausend Frauen die Erfahrung, dass es nur extrem selten Beschwerden wegen Schwangerschaft bei grün gibt. (Die letzte bei mir ist schon Jahre her).
Das alles ist für dich nicht ausreichend überzeugend. Es tut mir leid, aber dann kann ich dir nicht weiter helfen. Auch der Autoverkäufer wird dir allenfalls sagen können, wieviele Airbags das Auto hat und welche Sicherheit bei den Tests bestätigt wurde. Er wird dir aber nicht sagen können, wie ganz exakt die Tests ausgewertet wurden, und auch nicht, unter welchen ganz genauen Bedingungen von Aufprall, Geschwindigkeit und Gewicht welcher Airbag wann genau auslöst und wann nicht. Und es wird dir auch schwer fallen, das nachzuforschen.
Ich vertraue den Studien, die gemacht wurden, und meine Erfahrung bestätigt das Ergebnis nun schon seit vielen Jahren. Wenn dir das nicht genügt und ich deshalb für dich eine schlechte Beraterin bin, na gut, dann bin ich eben eine schlechte Beraterin. Damit kann ich leben. Womit ich nicht leben könnte, wäre, wenn ich oft Beschwerden bekäme, weil Frauen bei grün schwanger geworden sind. Damit könnte ich wirklich nicht leben, dann würde ich die Arbeit nicht machen.
Prinzessi Velvet, sorry wenn ich was übersehen habe, hier kann man schon mal die Übersicht verlieren. Wenn ich Lady-Comp Zyklen für Anwenderinnen selbst auswerte, tue ich das nach den Temperaturregeln von Rötzer.
Inala, du darfst dich gerne bei mir melden. Vielleicht bin ich grade etwas kürzer angebunden, weil ich grad viel Arbeit habe, dann bitte nicht persönlich nehmen. Ich helf dir sehr gerne weiter.
Oje, schon wieder so lange geschrieben... Ich kopiere euch jetzt einfach mal was hier rein, u.a. die Bewertung von Dr. Freundl. Soweit ich weiß, hat er Sensiplan maßgeblich geprägt? Und gleichzeitig empfiehlt er den Lady-Comp. Die Hervorhebungen sind von mir. Z.B. betont auch Dr. Freundl, dass vielen Frauen das Erlernen und Anwenden von NFP einfach zu kompliziert ist. Vielleicht glaubt ihr ihm ja mehr als mir...
---------------------------------------------------------------------------------------- Der Pearl-Index von Lady-Comp / pearly liegt bei 0,7.
Um den Pearl-lndex einer Verhütungsmethode zuverlässig bestimmen zu können, müssen etwa 10 000 Zyklen beobachtet und ausgewertet werden. Als der Lady-Comp entwickelt und erprobt wurde, konnte das Entwicklungsteam auf den Aufzeichnungen und Tabellen von Tausenden von Frauen aufbauen, die schon seit Jahren die Temperaturmethode anwendeten. Diese Daten wurden zusammen mit denen besonders schwieriger Zyklen aus der Fachliteratur und von Forschungsinstituten gespeichert. Das Programm für Lady-Comp wertete die gesammelten Zyklen immer und immer wieder aus. Allein bis zum Januar 1997 waren es 700.000 Zyklen von Zehntausenden von Anwenderinnen. Klinische Studien haben die hohe Sicherheit des Gerätes zusätzlich bestätigt. Damit hat Lady-Comp die Forderung des Pearl-lndex x-fach erfüllt.
Klinische Bewertung der Zykluscomputer "Lady-Comp und pearly"
Durchgeführt von Dr. med. Andreas Marx
Die hohe Messgenauigkeit der Temperaturfühler und der präzise Algorithmus der Temperaturauswertung ergeben für den Anwender eine sehr hohe Methodensicherheit, die sich von den Produkten des Wettbewerbs deutlich abhebt. Die Bedienung der Geräte ist anwenderfreundlich und einfach; in der Gebrauchsanweisung sind alle wichtigen Punkte zur sicheren und korrekten Anwendung verständlich beschrieben. Unabhängige wissensschaftliche Untersuchungen, die in der Fachliteratur publiziert wurden, belegen die Wirksamkeit und Sicherheit der Zykluscomputer von Valley Electronics. Sämtliche wissenschaftlichen Untersuchungen wurden von den beteiligten Ärzten unabhängig und ohne finanzielle Zuwendungen oder Beauftragung durch den Hersteller Valley Electronics durchgeführt, wonach die publizierten Daten als seriös und objektiv einzustufen sind. Mit den beschriebenen Zykluscomputern der Firma Valley Electronics haben Frauen die Möglichkeit eine auf der natürlichen Familienplanung (NFP) basierenden Schwangerschaftsverhütung bzw. Schwangerschaftsplanung durchzuführen. Der Nutzen dieser Geräte liegt offensichtlich in einer nebenwirkungsfreien und sicheren Methode der Schwangerschaftsverhütung und Familienplanung.
Klinische Studie zu Lady-Comp
Die Sicherheit der Verhütung mit Lady-Comp wurde an der Universität Düsseldorf ausgewertet. An der größten der Studien nahmen 683 Anwenderinnen teil. Dabei ergab sich ein Pearl-Index für die Methodensicherheit von 0,7 (Methodensicherheit = Sicherheit der Verhütung bei Einhaltung der als unfruchtbar angezeigten Tage).
Die Zusammenfassung des betreuenden Chefarztes der Frauenklinik Düsseldorf Prof. Dr. med. habil. Günter Freundl:
"Für viele Paare ist Familienplanung ohne Anwendung oder Zufuhr künstlicher Mittel ein ersehntes Ziel. Sie streben an, die zyklische Fruchtbarkeit der Frau durch Beobachtung von Körperzeichen zu beurteilen und durch ihr Verhalten (Verkehr oder kein Verkehr) eine Schwangerschaft verhindern oder planen zu können. Die Methoden der sogenannten natürlichen Familienplanung, auch Verhaltensmethoden genannt, gaben der Frau früher relativ unzuverlässige, heute sehr zuverlässige Möglichkeiten an die Hand, dieses Ziel zu erreichen.
Mit Blick auf die Sicherheit empfehlen wir heute zwei Methoden, zum einen die Basaltemperaturmethode und zum anderen die symptothermale Methode. Erstere verwendet die Beobachtung des zyklischen Verlaufs der Basaltemperatur der Frau, um etwas über Fruchtbarkeit oder Unfruchtbarkeit auszusagen. Die letztere Methode fügt der Temperaturbeobachtung noch die Beurteilung des Gebärmutterhalskanalschleimes zu. Für beide Methoden sind ganz bestimmte, in langer Beobachtungszeit erarbeitete Regeln zu beachten, welche die Anwenderin erlernen muss. Dann kann sie mit einer Methodensicherheit zwischen 0,5 und 1 Pearl-Index und Gebrauchssicherheit zwischen 1 und 2,8 Pearl-Index rechnen.
In prospektiven Studien zur Sicherheit der genannten Methoden konnten wir an der Universität Düsseldorf im Rahmen eines Forschungsprojektes zur natürlichen Familienplanung diese Zahlen bestätigen. Für viele Frauen ist jedoch das Erlernen und tägliche Anwenden der entsprechenden Regeln zu umständlich, zuweilen auch zu kompliziert. Es wurden deswegen Minicomputer entwickelt, die die Regeln der Temperaturmethode einprogrammiert enthalten und mittels entsprechender Auswertungsprogramme die Aussage "fruchtbar" oder "unfruchtbar" ergeben.
Baby-Comp ist eines dieser Geräte. Es zeigte sich, dass dieses Gerät für viele Frauen eine wertvolle Hilfe bei der Beurteilung ihrer Fruchtbarkeit und ihres Körpers ist. Je nach Lebensplanung ist natürlich nach wir vor Abstinenz geboten, wenn man eine Schwangerschaft verhindern will. Da das Gerät auch eine große Anzahl von besonderen Situationen in seinem Programm berücksichtigt hat, halte ich Lady-Comp und Baby-Comp für Paare, die gerne mit modernen Geräten umgehen und ansonsten eine möglichst geringe Beeinflussung ihres Körpers erfahren wollen, für eine sehr gute und empfehlenswerte Alternative zu den zu erlernenden natürlichen Methoden.
Natürlich kann ein Computer nicht besser sein als die dahinterstehende Theorie, in diesem Fall die Basaltemperaturmethode. Dass er jedoch in dem Gesamtergebnis zuweilen besser ist, liegt daran, dass menschliche Fehler bei seiner Anwendung seltener vorkommen. Ich wünsche deswegen diesem Gerät eine weite Anwendung. Es wird sicher die Erwartungen erfüllen. Natürlich sollte man die Grenzen einer Technik beachten und bei unklaren Situationen einen erfahrenen Arzt oder Berater befragen."
Prof. Dr. Med. Habil. Günter Freundl, Chefarzt der Frauenklinik des Städtischen Krankenhauses Düsseldorf-Benrath
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