Ich zitier nochmal kurz meine Frage von vor 2 Seiten...
starfish hat geschrieben:
Eine Frage:
Weiß jemand, wie genau sich die Hormone auf die ZS-Bildung auswirken? Das schwankt bei mir so stark, und ich kann es nicht verstehen.
So, wie ich es verstanden habe:
wenig Östrogen=wenig Schleim, "schlechte" Qualität --> "t" bis "S";
viel Östrogen=viel Schleim, beste Qualität --> "S+"
Mein Körper hat bisher in jedem Zyklus einen ES hingekriegt, und trotzdem schwankt das ZS-Bild extrem. Im einen Zyklus ist er durchaus (kurzzeitig) in der Lage, Massen an spinnbarem S+ zu bilden, auch durchaus zum passenden Zeitpunkt, im nächsten dümpelt er vor sich hin und es kommt nach der 1.hM überhaupt erst S+, dann wiederum habe ich Dauer-S+, aber auch nur, weil einmal am Tag ein winziges fadenziehendes Etwas dabei ist.
Abgesehen davon, dass ich lieber mit ZS als mit Mumu auswerten würde, möchte ich das ganze verstehen!
Wenn mein Körper doch einen ES hinkriegt, muss doch auch eine gewisse Menge an Östrogen da sein!? Und damit muss sich doch auch der ZS einigermaßen gleichmäßig verhalten!? In N&S steht noch dazu, dass der ZS kaum störanfällig ist (soweit ich mich erinnere), also was ist es dann?

Elfe hat geschrieben:
Östrogene bewirken eine Zunahme der ZS-Produktion und fördern Wassereinlagerungen, im Körper allgemein und so auch im ZS, wodurch er dünnflüssiger, durchsichtiger und dehnbarer wird.
Da du Eisprünge hast, ist genug Östrogen da und du musst dir keine Sorgen machen.

Auch Frauen mit wenig ZS werden schwanger.
Allerdings nervt es natürlich, wenn der Schleim sich nicht regelmäßig verhält. Leider ist das bei vielen Frauen so. Ich glaube, diese Lehrbuch-mäßigen Zyklen kommen nur selten vor. Bei den meisten gibt es irgendwelche Schwankungen oder Abweichungen von dieser "Norm". Es kann Stress sein, ein Resteinfluss von hormoneller Verhütung oder ganz einfach unerklärliche Laune der Natur.
Du könntest den ZS auch vom MuMu abnehmen (falls du das nicht schon machst) und das dann nur einmal abends. Dann erhälst du mehr Schleim und kannst ihn besser beurteilen.
Es ist auch normal, dass der Schleim erst nach der ehM die beste Qualität erreicht, weil ehM nicht gleich Tag des Eisprungs bedeutet. Oft steigt die Temperatur auch ein paar Tage vor dem ES an.
Danke Elfe, aber ich mache mir ja gar keine Sorgen.

Ich würde halt gerne den Zusammenhang verstehen. Ich dachte eben Östrogenspiegel und ZS korrellieren unmittelbar miteinander, sobald das Östrogen steigt, verändert sich der ZS. Oder schwankt vielleicht der Östrogenspiegel derart?
Vom Mumu abnehmen möchte ich nicht, weil ich dann auch einfach tasten kann. Ich möchte es ja gerne "nebenbei" haben

Außerdem habe ich ja sogar teilweise viel Schleim im Laufe des Tages, den kann ich schlecht ignorieren...
Gibt es also doch "Störfaktoren" für den ZS?
Vielleicht weiß ja sonst noch jemand was!?