Scala hat geschrieben:
@Quietsch:
Ich finde deine Situation schwierig zu beurteilen und kann wahrscheinlich keine wirklich hilfreiche Antwort geben. Am sichersten wäre wahrscheinlich, ZT 8 als neue früheste ehM anzunehmen, auch wenn dir die vollständigen sechs tiefen Werte fehlen, und Störfaktoren kannst du ja offenbar auch ausschließen. Auch wenn die Vorverlagerung mit 3 Tagen recht krass ist, bist du ja eher eine "Schnellbrüterin", und irgendwie macht es das für mich rein vom Gefühl her schon wieder weniger ungewöhnlich

Lola hatte meines Wissens auch schon eine ehM an ZT 8 und neigt wie du eher zu kurzen Zyklen, genau wie Mietze, bei der auch eine ehM an ZT 6 im Raum stand, wenn ich mich richtig erinnere.
Wie gefährlich unverhüteter GV trotz starker Blutung ist, kann ich leider gar nicht beurteilen und kenne auch keine Statistiken dazu. Wenn ich die konventionellen Kriterien aus N&S auf die Menstruationsblutung übertrage, würde ich mir das so vorstellen, dass das Abbluten der Schleimhaut eben auch Schleim mit sich bringt und der ganze Bereich (Scheideneingang, Scheide etc.) während der Menstruationsblutung sehr feucht ist und demnach eben auch potentiell fruchtbar. Ich weiß nicht, ob das Sinn ergibt, aber das wäre gerade meine intuitive Herleitung.
Vielen Dank für deine Einschätzung!

Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass die 1. HM an ZT 7 oder 8 war: mittlerweile ist meine Temperatur wieder schön auf Tieflagenniveau, die Hochlagenlänge passt, ich hatte sehr früh im letzten Zyklus HL-Symptome etc. Ich habe bei dem Zyklus auch an Mietze gedacht und ziehe dann wohl zu den Eierschleudern um...
Wobei ich mich hinsichtlich des Blutes frage, ob das wirklich fruchtbar sein kann: ist Blut nicht eher sauer (oder pH-neutral), aber fruchtbarer Schleim basisch (oder umgekehrt

)? Ich werde das wohl mal nachlesen, wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin... Evt. steht in TCOYF noch was zu sehr kurzen Zyklen, oder ich frage mal meine Gynäkologin (wobei die ja meint, das sei rein auf Stress zurückzuführen...).