Bess hat geschrieben:
P.S.: Wenn man sich Sorgen um den Magen macht (viele Schmerzmittel gehen auf den Magen), dem empfehle ich Pantozol oder Omeprazol, das hilft der Magenschleimhaut sehr.
Diesen Punkt möchte ich mal besonders hervorheben. Mir hatte bisher kein Arzt einen Magenschutz mitgegeben, obwohl mir Ibuprofen in hoher Dosierung verschrieben wurde (600mg) und ich zwischenzeitlich aufgrund der starken Schmerzen wirklich
hohe Tagesdosen erreicht habe.
Und obwohl ich bei meiner letzten Mens deutlich weniger brauchte, weil ich, wie bereits ein paar Seiten zuvor beschrieben,
bei der Einnahme besonders das Timing berücksichtigte, habe ich jetzt vor einer Woche ein absolutes Tabu von meinem HA bezüglich Ibu bekommen.
Da ich seit einem halben Jahr zunehmend mit Verdauungsbeschwerden/Nahrungsmittelunverträglichkeit zu tun habe und nun
aktuell auch Sodbrennen und Magenschleimhautreizungen dazugekommen sind sagt er, ich sollte wenn irgendmöglich unbedingt etwas magenneutrales nehmen.
Gerade jetzt, wo ich mit Ibu ganz gut über die Runden kam.
Aber er hat schon Recht, rückblickend hatte ich insbesonderes in den Tagen nach meiner Mens verstärkt Magenprobleme.
Nun hab ich alle möglichen Termine bezüglich Unverträglichkeiten und evtl. auch noch eine Magenspiegelung anstehen.
Als Alternative schlug mir mein HA erst Paracetamol vor, als ich ihn jedoch verzweifelt anschaute und betonte, dass ich trotz Ibu eigentlich selten arbeitsfähig bleibe, verschrieb er mir jetzt als stärkeres, magenneutrales Schmerzmittel Metamizol (Novalgin) Tabletten, 500mg. Trotz meiner Angst vor den teilweise gefährlichen Nebenwirkungen und meiner entsprechenden Skepsis gegenüber starken Schmerzmitteln, blieb mir jetzt vorgestern nichts anderes übrig. Ich muss sagen, schmerzstillend ist Novalgin auf jeden Fall überzeugend, es wirkt äußerst schnell und ich war sehr viel weniger müde als sonst. Aber die Dauerlösung kann
es in meinen Augen doch echt nicht sein.
