@Quietsch:
Ich finde deine Situation schwierig zu beurteilen und kann wahrscheinlich keine wirklich hilfreiche Antwort geben. Am sichersten wäre wahrscheinlich, ZT 8 als neue früheste ehM anzunehmen, auch wenn dir die vollständigen sechs tiefen Werte fehlen, und Störfaktoren kannst du ja offenbar auch ausschließen. Auch wenn die Vorverlagerung mit 3 Tagen recht krass ist, bist du ja eher eine "Schnellbrüterin", und irgendwie macht es das für mich rein vom Gefühl her schon wieder weniger ungewöhnlich

Lola hatte meines Wissens auch schon eine ehM an ZT 8 und neigt wie du eher zu kurzen Zyklen, genau wie Mietze, bei der auch eine ehM an ZT 6 im Raum stand, wenn ich mich richtig erinnere.
Wie gefährlich unverhüteter GV trotz starker Blutung ist, kann ich leider gar nicht beurteilen und kenne auch keine Statistiken dazu. Wenn ich die konventionellen Kriterien aus N&S auf die Menstruationsblutung übertrage, würde ich mir das so vorstellen, dass das Abbluten der Schleimhaut eben auch Schleim mit sich bringt und der ganze Bereich (Scheideneingang, Scheide etc.) während der Menstruationsblutung sehr feucht ist und demnach eben auch potentiell fruchtbar. Ich weiß nicht, ob das Sinn ergibt, aber das wäre gerade meine intuitive Herleitung.
@me:
Mein Zyklus ist jetzt so gut wie vorbei, freigegeben habe ich nicht, das spielt nun also keine Rolle mehr. Aber für meinen inneren Frieden wüsste ich gern, ob ich ZT 17 nun guten Gewissens geklammert lassen kann wegen des potentiellen Störfaktors oder ob ich es der Sicherheit wegen besser als neue früheste ehM annehme? Mit ZT 17 als ehM wäre ich heute bei HL 11, mit ZT 18 dementsprechend bei HL 10. Rein von der Häufigkeitsverteilung meiner HL-Längen würde ich zur ehM an ZT 18 tendieren, und auch den SH habe ich fast immer vor der ehM statt am selben Tag. Was meint ihr?