Ich weiß nicht ob ich deine Frage richtig verstanden habe, Avarniel. aber ich versuch mal zu antworten.
Der ZA ist die "gefährlichere" Zeit was die Methodensicherheit angeht. Sobald die Auswertung einmal korrekt abgeschlossen ist, kann ja gar keine Schwnagerschaft mehr auftreten. Theoretisch ist es aber möglich, dass der Eisprung so früh stattfindet, dass die Freigabe innerhalb der als unfruchtbar angenommenen Zeit am Zyklusanfang eine Schwangerschaft nach sich zieht. Das kommt aber äußerst selten vor. Deshalb ist der PI ja auch trotzdem so gut. Außerdem sind die Regeln durchaus so angelegt, dass sie einen möglichst davor schützen sollen. Es kann passieren, dass man eine ehm früher an Tag 12 oder früher hat aber ab dann muss man ja auch die Minus-8-Regel anwenden, wodurch sich dann die fruchtbare Zeit am Zyklusanfang verkürzt. Außerdem muss man ja auch fruchtbar annehmen, sobald das der Schleim verlangt.
Ich hab dazu folgende Stelle in nfp heute gefunden:
Zitat nfp heute 5. Auflage, S.166 hat geschrieben:
Keine einzige Schwangerschaft trat auf, nachdem die postovulatorisch unfruchtbare Zeit in doppelter Kontrolle bestimmt war. Jedoch traten 3 unbeabsichtigte Schwangerschaften bei Sexualverkehr in der von der Methode definierten unfruchtbaren Zeit auf. Alle 3 bedingt durch einen Sexualverkehr am 5. Zyklustag, der nach der 5-tage-Regel in der NFP-Methodik bis dahin als "generell" unfruchtbar galt. [...] Untersucht man die Zyklusverläufe der unbeabsichtigt schwanger gewordenen Frauen, so stellt sich heraus, dass 2 von ihnen bereits in vorhergehenden Zyklen [...] frühe Ovulationen hatten. Um die an sich gute Methodensicherheit speziell für diese Anwendergruppe weiter zu optimieren, wurde das Regelwerk [...] dahingehend verändert, dass eine NFP-Anfängerin vom 1. Zyklus an überprüft, ob im abgeschlossenen Zyklus die Minus-8-Regel statt der 5-Tage-Regel zum Einsatz kommt und in den zukünftigen Zyklen berücksichtigt werden muss.