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Ich wollte euch berichten, dass ich heute überraschenderweise einen recht erträglichen ersten Mens-Tag hatte! Gestern ging die Temperatur runter, da wusste ich schon, dass ich heute vormittag mit der Mens und auch mit den starken Schmerzen rechnen muss. Auf einen Tipp hin (den ich glaub ich hier im Forum auch schonmal las), nahm ich schon gestern prophylaktisch (Senkung des Prostaglandinspiegels?) 1/2 600mg Ibuprofen am Nachmittag, und noch eine vor dem Schlafengehen (ca. 22:30 Uhr). Die Wirkung hält ja ca. 5-6 Stunden an, den Abstand versuche ich in der Regel auch einzuhalten. Heute morgen stellte ich mir um 4:30 den Wecker, um schonmal meine Schilddrüsentablette zu nehmen, um 5:00 Uhr nahm ich dann eine weitere halbe 600mg Ibuprofen und habe dann weitergeschlafen. Heute um 9:00 Uhr setzte dann wie erwartet die Blutung und damit theoretisch auch die starken Schmerzen ein. Diese hielten sich aber dank bereits bestehendem Ibu-Spiegel auf einem nur leichten (ganz selten mittleren) Level, mit Wärmflasche im Bett konnte ich mich gut entspannen, hab zwischendurch sogar nochmal ganz entspannt einschlafen können. Um 11:00 nahm ich eine weitere halbe 600mg Ibu und kam somit jetzt den ganzen Tag aus, ohne großes Zittern, Hitzewallungen oder Stöhnen vor Schmerzen. Ich konnte aufstehen ohne umzukippen, herumlaufen hat sogar zur Entspannung des UL geführt.
Und insgesamt habe ich so gestern und heute jeweils nur eine Tagesdosis von 600 Ibuprofen gehabt, was im Verhältnis zu sonstigen ersten Zyklustagen garnichts ist (Einzeldosen von mind. 800mg, Tageshöchstdosen 1600mg..., dazu noch Buscopan etc...)- Ich bin nicht arbeits- oder Unifähig am ersten Menstag! Auch meine Gynäkologin meinte, die Schmerzspitze kann man nur abwenden, wenn man mit dem Schmerzmittel dem Schmerz zuvorkommt. Wenn er erstmal eingesetzt hat, dauert es 1-2 Stunden, bis man Schmerzfreiheit erwarten kann. Diese Erfahrung habe ich in den letzten Jahren schon allzuhäufig gemacht, und bin ganz erstaunt wie gut es klappt, wenn man den Schmerz rechtzeitig abpasst. Entscheidend ist also auch das Timing, nicht unbedingt die Dosis! Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man seinen Körper und das Timing der einsetzenden Mens einigermaßen vorhersehen kann, bei mir verhält es sich seit vielen Zyklen eigentlich relativ ähnlich. Zusätzlich beobachte ich schon einen Tag vorher den MuMu, und wenn sich dort das erste Fitzelchen ZS rötlich verfärbt oder metallisch riecht, weiß ich, dass es in wenigen Stunden losgeht. Ich war aber bisher manchmal doch etwas nachlässig, in der Hoffnung, dass die Schmerzen nicht jedesmal so stark sind. Meist werde ich dann eines besseren belehrt!
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