Ich finds technisch gesehen hochinteressant, aber medizinisch gesehen katastrophal.
Ich hab sowieso ein Problem damit, wie viele Menschen sich Medikamente, Hormone und Chemie zuführen ohne auch nur ansatzweiße eine Ahnung zu haben, was sie dadurch eigentlich mit ihrem Körper machen. Ein Extrembeispiel ist dabei die Pille für die Frau. Ich kann es kaum fassen wie wenig manche/viele Frauen, die dieses Ding täglich über Jahre schlucken, über deren Wirkungsweise Bescheid wissen.
Und dann kommt da ein Implantat, dass 16 Jahre lang per Knopfdruck frucht- oder unfruchtbar machen soll.

Ich wage nicht daran zu denken, was das für extremes Unwissen und Nichtmehrdamitbeschäftigen nach sich ziehen wird. Von der Erwartungshaltung der männlichen Seite mal ganz zu schweigen.
Aber wer so technikaffin ist, seine Fruchtbarkeit per Chip steuern lassen zu wollen, dem sind natürliche Vorgänge vermutlich sowieso egal.
Ganz davon abgesehen, dass es eben UNMÖGLICH ist, per Knopfdruck von einem Tag auf den nächsten fruchtbar zu werden. Auch da muss sich der Körper erstmal von den Hormonen erholen, den Zyklus in Schwung bringen (einen ES produzieren und den Schleim wieder verdünnen) und dann muss es zeitlich eben auch noch mit der Befruchtung passen.