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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 13. Juli 2014 19:54 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2013 13:44
Beiträge: 638
Vom Prinzip her ist es ja schon vergleichbar mit Implantaten wie Herzschrittmachern usw., ich finde auch das Prinzip solche Chips für die Gabe von Medikamenten unter die Haut zu transplantieren gut. Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen Patienten mit regelmäßigen Medikamentenbedarf helfen kann. beispielweise könnte die Gabe von Medikamenten an Alzheimer- und Demenzpatienten vereinfacht werden, man könnte den Chip so bauen, dass er Insulin individuell auf den Blutzuckergehalt abgestimmt bei Diabetikern ausschüttet. Das hat denke ich unglaublich viel Potenzial

Nur finde ich es in der Verhütung unangebracht. Verhütung ist nichts Überlebenswichtiges, und sich dafür einen Fremdkörper unter die Haut transplantieren lassen, wobei man noch etliche gesundheitliche Risiken (abgesehen von den Nebenwirkungen der Hormone) eingeht, finde ich fragwürdig.
Auch denke ich, dass Verhütung auch was mit Verantwortung zu tun hat, und die gibt man ja nun in dem Fall wirklich hundertprozentig ab. Ich denke, solche Techniken führen auf Dauer zu immer sorgloserem Umgang und Verhaltensweisen gegenüber dem eigenen Körper.

Allerdings muss man auch die Vorteile sehen: Für viele Frauen, die sonst verhütung schlichtweg vergessen, kann es extrem praktisch sein.

Ich persönlich würde es wegen der Hormonmenge und der Hormone im Allgmeinen nicht wagen. :roll:

_________________
Papierkurve <3


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 13. Juli 2014 20:04 
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Inventar

Registriert: 4. April 2011 22:06
Beiträge: 2067
NFP seit: 05/2011
Bei mir verursacht es einfach ein gruseliges Gefühl, das ich (noch) nicht begründen kann

_________________
Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 13. Juli 2014 20:46 
Guter Post, Roma! Sehe ich ähnlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 14. Juli 2014 08:45 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Mai 2013 18:01
Beiträge: 351
@Roma

Du hast es wirklich gut ausgedrückt, danke!

_________________
Arthur ließ sich den Gedanken durch den Kopf gehen, erkannte widerstrebend, daß er vernünftig war, faltete ihn zusammen und steckte ihn weg
Das Resturant am Ende des Universums
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 14. Juli 2014 09:32 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 2. September 2012 10:52
Beiträge: 164
NFP seit: 14. September 2012
An sich stimme ich Roma zu. Ich wollte mit meinem Post nur ausdrücken, dass ich zum Implanon keinen Unterschied sehe und das war ja so direkt nicht als "gruselig" oder "ekelhaft" hier eingestuft worden. *sonne* Da wollte ich lediglich rauskitzeln, warum denn ein Chip ekelig oder gruselig ist und ein Implanon nicht. :-) Wobei ich nämlich auch eben dieses Implanon - auch wenn da keine Technik in diesem Sinne drin ist - ein bisschen schauderhaft finde. Ich würde das auch ungern unter der Haut ertasten können. *erschrecken*

_________________
[color=#BF00BF] It's mich! - Zaeb, die mit Zaeberine (05/2017) auf dem Rücken dem allertollsten Zaeberich (12/2014) hinterher jagt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 14. Juli 2014 22:54 
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neu hier

Registriert: 8. Dezember 2013 16:58
Beiträge: 12
NFP seit: Dezember 2013
Mein erster Gedanke war, dass es unglaublich ist, wie fleißig an immer neuen originellen Ideen geforscht wird, wie Frauen die tollen Hormone zugeführt werden können, während die Forschung zur "Pille für den Mann" mit zweifelhafter Begründung eingestellt wurde.

Als ich dann den verlinkten Artikel durchlas und das Bildchen stieß mit der menschlichen Silouette... das ist eindeutig ein Mann! *ko*
Vielleicht stelle ich mich gerade an, richtig logisch begründen kann ich es auch nicht, aber das schockiert mich...

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Bild Mein roter Faden
°°°°°°°°°
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...ripple-ripple running red!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 15. Juli 2014 08:18 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Mai 2013 18:01
Beiträge: 351
Frayana hat geschrieben:
Als ich dann den verlinkten Artikel durchlas und das Bildchen stieß mit der menschlichen Silouette... das ist eindeutig ein Mann! *ko*
Vielleicht stelle ich mich gerade an, richtig logisch begründen kann ich es auch nicht, aber das schockiert mich...


Jetzt wo du es schreibst... mich ärgert es eher.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 15. Juli 2014 09:27 
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Moderatorin

Registriert: 21. April 2009 10:41
Beiträge: 3518
NFP seit: 03/09
Ich finde es grundsätzlich genauso gut/schlecht wie das Implanon. Positiv aber finde ich, dass man, anders als beim Implanon, die Hormonzufuhr auch abstellen kann. Es gab ja Fälle, wo das Implanon nicht mehr auffindbar war und ewig und drei Tage Hormone abgegeben hat. Könnte mir auch vorstellen, dass der Chip generell leichter wiederzufinden ist.

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10 Jahre Gynefix (09-19), nun NFP mit Ovy-App im Zyklus 198. Mit Mann und 2 Katern das Leben genießend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 15. Juli 2014 17:09 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Neytiri hat geschrieben:
Ich finde es grundsätzlich genauso gut/schlecht wie das Implanon. Positiv aber finde ich, dass man, anders als beim Implanon, die Hormonzufuhr auch abstellen kann. Es gab ja Fälle, wo das Implanon nicht mehr auffindbar war und ewig und drei Tage Hormone abgegeben hat. Könnte mir auch vorstellen, dass der Chip generell leichter wiederzufinden ist.


Daran hatte ich auch schon gedacht. Die Gefahr, dass eine gewünschte Schwangerschaft nicht zustande kommt oder bei Nebenwirkungen nichts getan werden kann verringert sich natürlich. Allerdings ist das Implanon auch nicht mehr in der "alten" Version auf dem Markt, die öfter mal gewandert ist oder nciht mehr zu finden war.

Daten zur Häufigkeit von solcher Probleme bei dieser neuen Version kenne ich allerdings nicht.

_________________
Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 17. Juli 2014 19:05 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
Ich finds technisch gesehen hochinteressant, aber medizinisch gesehen katastrophal.

Ich hab sowieso ein Problem damit, wie viele Menschen sich Medikamente, Hormone und Chemie zuführen ohne auch nur ansatzweiße eine Ahnung zu haben, was sie dadurch eigentlich mit ihrem Körper machen. Ein Extrembeispiel ist dabei die Pille für die Frau. Ich kann es kaum fassen wie wenig manche/viele Frauen, die dieses Ding täglich über Jahre schlucken, über deren Wirkungsweise Bescheid wissen.
Und dann kommt da ein Implantat, dass 16 Jahre lang per Knopfdruck frucht- oder unfruchtbar machen soll. *ko*
Ich wage nicht daran zu denken, was das für extremes Unwissen und Nichtmehrdamitbeschäftigen nach sich ziehen wird. Von der Erwartungshaltung der männlichen Seite mal ganz zu schweigen.
Aber wer so technikaffin ist, seine Fruchtbarkeit per Chip steuern lassen zu wollen, dem sind natürliche Vorgänge vermutlich sowieso egal.

Ganz davon abgesehen, dass es eben UNMÖGLICH ist, per Knopfdruck von einem Tag auf den nächsten fruchtbar zu werden. Auch da muss sich der Körper erstmal von den Hormonen erholen, den Zyklus in Schwung bringen (einen ES produzieren und den Schleim wieder verdünnen) und dann muss es zeitlich eben auch noch mit der Befruchtung passen.

_________________
...ist inzwischen schon im 5. NFP-Jahr: Bild :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 17. Juli 2014 19:15 
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NFP-Guru

Registriert: 28. Dezember 2012 19:43
Beiträge: 2679
NFP seit: 2011
Ich finde das Konzept allemal interessant.
Aber was würde passieren, wenn frau in der SS versehentlich den Chip wieder aktiviert? *angst* Was, wenn sich das System wegen einem Datenfehler ect. selbst deaktiviert oder viel zu hohe Dosen abgibt (bei einem 16-Jahresvorrat)? *erschrecken*
AkZee hat geschrieben:
Ganz davon abgesehen, dass es eben UNMÖGLICH ist, per Knopfdruck von einem Tag auf den nächsten fruchtbar zu werden. Auch da muss sich der Körper erstmal von den Hormonen erholen, den Zyklus in Schwung bringen (einen ES produzieren und den Schleim wieder verdünnen) und dann muss es zeitlich eben auch noch mit der Befruchtung passen.
Ich stelle mir gerade vor, wie verzweifelte KiWu-Kandidatinnen zum FA laufen, weil sie schon wochenlang fruchtbar und noch immer nicht schwanger sind. :lol:

_________________
Erdbeere ist jetzt mit Mini-Erdbeere (2025) unterwegs. *durchdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 17. Juli 2014 22:51 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 26. Mai 2013 18:39
Beiträge: 92
Ich finde das, unabhängig von Sicherheitsbedenken (und Hormonbedenken), eigentlich ganz cool. Wie oft habe ich mir gedacht "wie praktisch wäre das eigentlich, wenn man seine Fruchtbarkeit einfach nach Bedarf an- und ausknipsen könnte".

Andere Leute haben anscheinend ähnlich gedacht und dieses Dings entwickelt. Ob und wie viele Frauen dann tatsächlich damit verhüten wollen und werden, da steht eh wieder auf einem ganz anderen Blatt ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 17. Juli 2014 23:30 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 12. Januar 2009 11:43
Beiträge: 706
NFP seit: 2009
Ich finde das Konzept, so Medikamente zuzuführen, an und für sich sehr vielversprechend. Aber nicht gerade zur hormonellen Verhütung. Da finde ich es auch... hm... unangebracht. *kopfkratz*

Aber so für chronisch kranke Leute, die z.B. jeden Tag Medikamente fürs Herz brauchen, fände ich das eine ziemlich praktische Sache. Vor allem gerade für ältere Menschen, die gerne mal ihre Tabletten vergessen. Oder für extreme Fälle von psychischen Krankheiten. Ich denke da beispielsweise an ein Familienmitglied von meinem *mann* , welches eine ausgeprägte Schizophrenie hat, aber die Tabletten dafür gerne NICHT nimmt, wodurch diese Person natürlich sehr sehr instabil ist.

Also ja, zur Verhütung braucht das die Welt glaube ich nicht unbedingt, und da ist es ja nun echt nicht ohne Risiko. Das Implanon finde ich persönlich auch irgendwie gruselig, aber das ist ja wirklich eine subjektive Sache.
Aber so per Mikrochip Medikamente zuzuführen, gerade für Leute, bei denen eine eigenständige Tabletteneinnahme aus welchen Gründen auch immer erschwert ist, fände ich gar nicht so dumm.

_________________
Liebe Grüße, SonPan
Seit 04/2016 mit Löwenkind unterwegs


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 18. Juli 2014 08:36 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 13. Mai 2013 18:01
Beiträge: 351
@SonPan

So sehe ich das auch. Wirklich vom Prinzip her eine interessante Idee und gut für die von dir genannten Gruppen.

Und wie AkZee sehe ich das Problem darin das der Abstand zum eigenen Körper(gefühl) dadurch noch vergrößert wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütung per Microchip
BeitragVerfasst: 18. Juli 2014 09:25 
SonPan hat geschrieben:
Aber so per Mikrochip Medikamente zuzuführen, gerade für Leute, bei denen eine eigenständige Tabletteneinnahme aus welchen Gründen auch immer erschwert ist, fände ich gar nicht so dumm.


Ich muss täglich Psychopharmaka zu mir nehmen und ich bin gottfroh, dies selbst zu tun - nicht auszudenken, ich hätte einen Mikrochip im Körper mit der Dosis für ein ganzes Jahr und durch eine Fehlfunktion wird alles auf einmal ausgeschüttet - dann wäre ich ziemlich sicher recht schnell nicht mehr unter den Lebenden.


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