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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 23:07 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 19. Mai 2006 20:40
Beiträge: 526
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SChaf hat geschrieben:
Laufen lassen? (Ich meine wer sogesehen kein "richtiges" Klopapier hat und kein fließend Wasser, warum sollte man sich dann durch Blut gestört fühlen *hä*


Ich dachte da halt an wilde Tiere und so, die können das ja riechen, und das stell ich mir in der Wildnis ausgesprochen unpraktisch vor. ;-)

_________________
Tyskan - 37 Jahre - Mama von Burschi (8/2011) und Wutz (7/2013)
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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007 16:45 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
So ich habe den Artikel (11 Seiten ausgedruckt :shock: ) durch - und muß sagen, dass ich ihn zwar logisch aufgebaut finde, aber mich wirklich dagegen wehre meine Mens als "unnatürlich" zu empfinden!

Die Autoren tun geradezu so, als ob jede Frau unter der Last der monatlichen Blutung zusammenbricht und der persönliche Weltuntergang jedes Mal kurz bevorsteht!

Abgesehen davon halte ich es auch für nicht machbar, mein Essen jedes Mal frisch vom Baum zu pflücken und es ohne Lagerung gleich roh zu verzehren. Wir wohnen nun mal in der Zivilisation mit ihren Umweltgiften und haben unseren Alltag.

Aber jetzt verrate mir doch mal, wie um alles in der Welt Du diesen Artikel gefunden hast? :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007 16:53 
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Kurvenjunkie

Registriert: 16. November 2006 20:18
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Tyskan hat geschrieben:
Inhaltlich lässt sich's kurz so umreißen: Eine lange, blutige Menstruation ist von der Natur überhaupt nicht vorgesehen, und mit richtiger Ernährung (Rohkost und ganz wenig Gekochtes) lässt sie sich komplett ausschalten, ohne dabei die Fruchtbarkeit zu verlieren. Laut den Autoren sollte der Körper eigentlich alle verwendeten "Materialien" wieder resorbieren, so dass nur noch ein wenig Schleim und vielleicht ein kleines bisschen Blut ausgestoßen wird. Aus diversen Gründen (Laster unserer modernen Lebensweise) kann der Körper dies aber nicht mehr und "missbraucht" statt dessen die Menstruation als "Abfallentsorgung".


Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber mich bei der Zusammenfassung gefragt, wie denn dann die Männer, die ja im Prinzip die gleiche Ernährung und die gleichen Lebensumstände haben ihren "Abfall entsorgen". Da steckt für mich also ein Denkfehler in dieser Theorie.

Ich esse übrigens Fleisch, Eier, etc und habe mal eine stärkere, mal eine schwächere Mens.

_________________
nihonna
mit N (02/12) und B&M (07/15)


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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007 16:55 
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NFP-Guru

Registriert: 17. August 2005 17:06
Beiträge: 2715
Tyskan hat geschrieben:
Ich dachte da halt an wilde Tiere und so, die können das ja riechen, und das stell ich mir in der Wildnis ausgesprochen unpraktisch vor. ;-)


Ok, aber wer weiß vielleicht dürfen die Frauen dann das Dorf nicht verlassen oder so *nixweiss*

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007 11:25 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 19. Mai 2006 20:40
Beiträge: 526
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Püppi hat geschrieben:
... aber mich wirklich dagegen wehre meine Mens als "unnatürlich" zu empfinden!

(.....)

Abgesehen davon halte ich es auch für nicht machbar, mein Essen jedes Mal frisch vom Baum zu pflücken und es ohne Lagerung gleich roh zu verzehren. Wir wohnen nun mal in der Zivilisation mit ihren Umweltgiften und haben unseren Alltag.

Aber jetzt verrate mir doch mal, wie um alles in der Welt Du diesen Artikel gefunden hast? :mrgreen:


Da geb ich dir vollkommen recht, Püppi, ich will meine Mens auch nicht als was unnatürliches ansehen, allerdings fände ich es durchaus begrüßenswert, wenn es sich auf irgendeine (natürliche) Weise einrichten ließe, dass sie nicht mehr so schmerzhaft ist, und kürzer darf sie auch gerne sein. ;-)

Was das Essen angeht - ich kann mir auch nicht vorstellen, jemals wirklich von Rohkost zu leben, dafür liebe ich Backwerk, Süßigkeiten und Milchprodukte zu sehr... aber ich habe wiegesagt ohnehin vor, deutlich mehr Obst und Gemüse zu essen, Fleisch esse ich sowieso nur wenig und könnte auch ganz drauf verzichten (mein Mann aber nicht :roll: ), und zur Vermeidung von Giften lasse ich halt die Finger von Fertiggerichten, kaufe verstärkt Bio-Waren und versuche so viel wie möglich in Eigenproduktion herzustellen (z.B. Brot, Naschereien, später vielleicht auch mal Marmelade und sowas). Ich denke, da kann man schon um einiges gesünder leben, und wenn sich dass dann auch noch positiv auf meine Mens auswirkt, dann freut mich das doppelt. *daumenhoch*

Wie ich den Artikel gefunden habe? Nun, in einem anderen Forum wurde die Frage gestellt, was die Natur sich eigentlich dabei gedacht hat, als sie den Frauen die Menstruation aufgedrückt hat (also mit anderen Worten: was ist der evolutionstechnische Sinn des Ganzen). Weil ich darauf so gar keine Antwort geben konnte, hab ich mal gegoogelt, und ich hatte noch im Hinterkopf, irgendwann mal gelesen zu haben, dass die Natur gar keine so große Anzahl von Menstruationszyklen im Leben einer Frau vorgesehen hatte (wobei es da darum ging, dass aus der Sicht der Natur Frauen eigentlich ständig entweder schwanger oder stillend sein müssten)... den Artikel hab ich allerdings nicht mehr wiedergefunden, aber dafür eben diesen hier. ;-)

nihonna hat geschrieben:
Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber mich bei der Zusammenfassung gefragt, wie denn dann die Männer, die ja im Prinzip die gleiche Ernährung und die gleichen Lebensumstände haben ihren "Abfall entsorgen". Da steckt für mich also ein Denkfehler in dieser Theorie.

Ich esse übrigens Fleisch, Eier, etc und habe mal eine stärkere, mal eine schwächere Mens.


Muss nicht unbedingt ein Denkfehler sein - vielleicht entgiften Männer ja gar nicht, weil ihnen einfach dieses Ventil fehlt (das ja, laut Artikel, auch nicht ursprünglich zum Entgiften gedacht war). Wäre doch auch eine gute Erklärung dafür, dass Männer eine geringere Lebenserwartung haben und öfter an Herz- und Kreislaufkrankheiten leiden.

Was deine Ernährung und die Mensstärke betrifft: Ich denke, wenn man das wirklich im Sinne der Artikelschreiber durchanalysieren wollte, dann spielen da noch viel mehr Faktoren mit rein als nur Fleisch und Eier. Wie viel Obst und Gemüse isst du? Isst du viele Süßigkeiten? Fertigprodukte? Machst du Sport (entgiftet ja auch)? Gehst du in die Sauna? Hast du mal mehr und mal weniger viel Stress? Usw usf. (Diese Fragen musst du jetzt natürlich nicht beantworten, ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass "Lebensstil" aus weit mehr besteht als nur "ich esse Fleisch" vs "ich bin Vegetarier". Und Mensstärke besteht auch aus weit mehr als nur "stark" vs "schwach". Wirklich beantworten ließe sich die Frage nach dem Einfluss der Ernährung auf die Mensstärke sowieso nur durch eine langfristige, wissenschaftliche Untersuchung.)

SChaf hat geschrieben:
Ok, aber wer weiß vielleicht dürfen die Frauen dann das Dorf nicht verlassen oder so *nixweiss*


Kann gut sein, aber es ging mir bei meinen Grüblereien eher um den evolutionstechnischen Aspekt: Wie haben Menschenfrauen jahrtausendelang in der Wildnis mit blutrünstigen Tieren überlebt, wenn sie durchschnittlich alle 28 Tage fast ne Woche lang ausgiebig bluten? Schien mir einfach überlebenstechnisch eine ausgesprochen unpraktische Einrichtung zu sein, und normalerweise ist die Natur in solchen Dingen ja eher sehr zielgerichtet. So lange man ihr nicht dazwischenpfuscht, wie wir Menschen das ständig tun.

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Tyskan - 37 Jahre - Mama von Burschi (8/2011) und Wutz (7/2013)
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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007 12:48 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 23. Juni 2006 11:16
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Den Artikel hatte ich irgendwann schon mal gelesen und fands eher seltsam. Ich kann solche Verallgemeinerungen nicht leiden. Wenn ICH nur Rohkost essen würde, würds mir damit unter Garantie eher mies gehen, weil meine Verdauung nicht sehr belastbar ist. Und das Hasenfutter gibt mir nicht genug Wärme...

Ich esse keine Milchprodukte, wenig rohes Obst/Gemüse, Sojamilch im Kaffee, gelegentlich Fleisch und hab auch öfter mit Eisenmangel zu tun, Blutung ist eher schwach.

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2007 10:12 
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alte Häsin

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Löwenzähnchen hat geschrieben:
ich meine, sonst hat ne schwache mens ja auch eher vorteile: ... und es ist halt schneller vorbei

Das muß ich leider widerlegen. Ich (bin Allesfresser) hab eine gaanz schwache Mens und bis alles vorbei ist (also auch mit SB am Anfang und zum Schluß) können es schon mal 8 Tage oder mehr werden. :-(

Tyskan hat geschrieben:
Kann gut sein, aber es ging mir bei meinen Grüblereien eher um den evolutionstechnischen Aspekt: Wie haben Menschenfrauen jahrtausendelang in der Wildnis mit blutrünstigen Tieren überlebt, wenn sie durchschnittlich alle 28 Tage fast ne Woche lang ausgiebig bluten? Schien mir einfach überlebenstechnisch eine ausgesprochen unpraktische Einrichtung zu sein, und normalerweise ist die Natur in solchen Dingen ja eher sehr zielgerichtet. So lange man ihr nicht dazwischenpfuscht, wie wir Menschen das ständig tun.

Mal etwas weitergesponnen.... Wie ist das denn bei Tieren? Katzen, Hunde...? (Wir hatte bisher nur Rüden, keine Hündinnen...)
Wenn man eine Hündin hat - muß man dann immer aufpassen, daß nicht alles vollgeblutet wird? *hä* Wie regelt die Natur das eigentlich bei Tieren?

-> Hündinnenhalterinnen vor! ;-) (Natürlich auch alle anderen.)


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2007 12:29 
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Kurven-Entwirrerin

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@Lexii: wenn die Hündign läufig ist, kommen durchaus Blutstropfen aus der stark geschwollenen Vagina (bzw. das was man außen sieht). Da gibts Höschen für :mrgreen: da kann man eine Slipeinlage reinmachen (der Schwanz wird durch ein Loch geführt und das Höschen unter dem Unterleib zusammengemacht, meist klett). Haben wir aber nur im Haus gemacht, wenn sie sich aufrichtet (was entdeckt...) dann tropft das schon zügig raus. In der Phase verbeißt sie die Rüden aber noch. Danach wird das Sekret ganz klar und ich glaube, dann lässt sie die *mann* *mann* ran. Eine Hündin kann bis zu 2x im Jahr läufig werden soweit ich weiß. Die gefährliche Phase ist ca. 8 Tage, der Vorlauf 1 Monat, wenn ich mich noch richtig erinnere.

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mit kleiner Bohne 08/17 und Böhnchen 09/21


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2007 18:21 
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Hochlagenjunkie

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@Lexii - Katzen bluten nicht, die haben eine (ich hab's nachgeschlagen ;-)) mechanisch induzierte Ovulation, das heißt sie haben nur einen Eisprung, wenn sie von einem Kater begattet werden (der Kater hat klitzekleine Widerhaken am Penis, und der "Rausziehschmerz" löst bei der Kätzin den Eisprung aus... im Vergleich zu dieser Lösung ist mir dann meine lange, blutige und schmerzhafte Menschenmens doch noch tausendmal lieber ;-)).

Ansonsten wird in dem Artikel behauptet, dass Tiere in freier Natur ebenfalls praktisch nicht bluten, und dass beispielsweise Hunde und manche Zootiere nur deshalb eine sichtbare Menstruation haben, weil sie vom Menschen mit dem "falschen" Futter gefüttert werden. Ich hab aber absolut überhaupt gar keine Ahnung, ob das auch nur annähernd so ist, wie die Autoren das darstellen.

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Tyskan - 37 Jahre - Mama von Burschi (8/2011) und Wutz (7/2013)
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BeitragVerfasst: 8. Juni 2007 20:32 
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Kurven-Entwirrerin

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"falsches Futter" :twisted: wir barfen - blöde Autoren Bild

du bist natürlich nicht gemeint tyskan *sonne*

der Widerhakenpenis des Katers (*erschrecken*) muss ganz schön weh tun, unsere erste Katze hat einen Mordsschrei losgelassen. Da blute ich auch lieber...

übrigens habe ich so ein Buch über Rohkosternährung gelesen, als wir mit der Schule in Belfort waren, da gab es einen großen Bücherflohmarkt. Hab mich damals weggeschmissen, so abwegig kam mir das vor. Außerdem sehr auffällig, dass ausgerechnet Männer darüber was publizieren :roll: und dann mit abnormal kommen und so. Ich meine: der Mensch hat sich doch in der Evolution aus dem Affen entwickelt, der auch schon Proteine (Würmer etc, andere Kleintiere, manche Gorillas fressen Junge, die nicht zur Gruppe gehören...) gegessen hat. Ich würde das nach mehreren Tausend Jahren nicht mehr für abnorm halten.

Obwohl es schon interessant ist, das Mensblut "Abfälle" aus dem Körper entsorgt.

Dass Frauen länger leben, weil sie regelmäßig bluten hab ich auch schon gehört. Angeblich können Männer nachziehen, wenn sie regelmäßig Blut spenden gehen.

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mit kleiner Bohne 08/17 und Böhnchen 09/21


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2007 22:22 
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NFP-Kaiserin

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Hach, ich wußte, dass ich dazu hier im Forum schon mal was gepostet habe!

Es spielt aus der Sicht der Naturheilkunde eine große Rolle, dass Sie seit der Hormonspirale keine Monatsblutung mehr haben. Sie entgiften deswegen nicht mehr genügend. Das ist der große Vorteil der Frauen gegenüber den Männern, dass sie eine Monatsblutung haben. Seit antiken Zeiten (Hippokrates / Medizin im Alten Griechenland) weiß die Naturmedizin, dass die Frau über die monatliche Blutung entgiftet. Bei der ungenügend oder gar nicht mehr menstruierenden Frau lagert sich das Stoffwechselgift im Körper ab. Damit es sich nicht in lebenswichtigen Organen ablagert, schaltet der Körper einer solchermaßen betroffenen Frau auf Fettanlagerung um, im Fettgewebe - so "denkt" der Körper - können die Schlacken nicht so viel anrichten. Damit hat er recht. Nur: Sie können sich anstrengen, wie Sie wollen; eine Diät nach der anderen machen; Sie können Kalorien zählen und durch den Wald joggen, Sie können in der Sauna schwitzen oder auf Nulldiät gehen. Es wird alles nichts helfen. Die Pfunde bleiben drauf, solange Sie das unterdrücken, was zur Ihrer Fraulichkeit und ihrem Lebensalter nun mal dazugehört. Auch Frauen in den Wechseljahren, die ja auch nicht mehr bluten, neigen zum Fettansatz. Jetzt denken Sie womöglich, dann müssten ja alle Männer dick werden. Die Natur hat es beim Mann so eingerichtet, dass er mehr über den Schweiß entgiftet; der Mann hat anders funktionierende Schweißdrüsen. Ohne jetzt meinen männlichen Geschlechtsgenossen zu nahe treten zu wollen: Männerschweiß riecht ganz anders, der Geruch ist penetranter; dies ist ein Zeichen dafür, dass Männer mehr giftige Stoffwechselprodukte in ihrem Schweiß haben.

(verlinken klappt irgendwie nicht? *kopfkratz* es ist jedenfalls aus dem Thread "Wie ist Euer Verhältnis zu Eurer Mens?"

coffeebean hat geschrieben:
Dass Frauen länger leben, weil sie regelmäßig bluten hab ich auch schon gehört. Angeblich können Männer nachziehen, wenn sie regelmäßig Blut spenden gehen.


Ich gehe auch zur Blutspende - bin ich dann die Super-Entgifterin??? ;-)


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2007 22:35 
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NFP seit: April 2005
Püppi, Du wirst 150 Jahre alt und kannst ganz lange Deine Erfahrungen weitergeben ;-)

Ich habe keine Ahnung, was an der These mit der Ernährung dran ist. Man darf das aber sicher nicht als Voraussage für eine Einzelperson sehen. Wenn schon, dann wird vielleicht der Anteil der Lang- und Vielbluterinnen bei den Rohköstlerinnen geringer sein als bei den Fleischesserinnen (um nur mal zwei Extreme rauszugreifen). Was aber nicht heißen muss, dass es keine Fleischesserin mit schwacher Mens gibt. Und eine ordentlich geprüfte Statistik zum Thema gibts sicher sowieso nicht (oder?).

Ich ernähre mich in etwa so wo Tyskan hin will (wenig Fleisch, kaum Fertiggerichte, viel Bioware, viel selbstgemacht usw.) und blute lange und stark - also nur deswegen lohnt sich die Ernährungsumstellung nicht ;-)

Viele Grüße
Lola

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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BeitragVerfasst: 9. Juni 2007 09:03 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 128
Tyskan hat geschrieben:
PS: Ich hatte mich schon immer gefragt, wie z.B. Urwaldbewohnerinnen und sonstige größtenteils unbekleidete, in freier Natur lebende Damen mit ihrer Regel klarkommen können... falls die wirklich gar keine "echte" Blutung haben, würde das natürlich einiges erklären......


Ich weiss nur, dass die meisten Frauen in Naturvölkern um Neumond herum bluten. Und dann auch richtig. Es gibt ja viele Rituale mit dem Blut und auch die Menstruationshütten wurden nicht erbaut weil die Frauen ihre Gebärmutterschleimhaut mal eben so wieder resorbieren.

Ich selbst habe eine Weile vegan gelebt, in der Zeit war meine Menstrauation schwächer, das stimmt. Kürzlich habe ich mich mit einer TCM-Frau wegen meinem Kinderwunsch darüber unterhalten, in der TCM-Diagnose spielt die Art der Menstruation ja eine recht grosse Rolle, und jedenfalls soll da das Blut möglichst "blutrot" sein, nicht bläulich, nicht klumpig, nicht wässrig und auch nicht zu hell, und frei fliessen.

Meine geschilderte "Veganerinnen-Zeit"-Mens fand sie ziemlich bedenklich. Zum Kinder bekommen sei das wohl nicht wirklich praktisch und auch ansonsten steht das ihrer Meinung nach für eine geschwächte Lebensenergie. Klar gibt es auch Veganerinnen die schwanger werden, aber wenn es nicht "einfach so" klappt sollte man auch schon mal über die Ernährung nachdenken, von einer eiweissarmen Ernährung hat sie mir jedenfalls eindrücklich abgeraten.

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Post-Mirena seit März 2006.


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BeitragVerfasst: 9. Juni 2007 09:42 
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Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Meine Erfahrungen:

Ausgangslage: Wenig Fleisch, hoher Anteil an Vollwert-/Bionahrung. Sehr starke und lange Blutung.
1997: Umstellung auf vegetarisch. Keine signifikante Veränderung der Mens. Erst seit etwa 2004 (mit 23) eine schwächer werdende Blutung, die nur noch 5-6 Tage dauert.
Ab 2005: Hin und wieder Fleischkonsum, ab 2006 vermehrt (alle paar Wochen). Keine signifikante Veränderung der Blutung (d. h. weiterhin relativ schwach).

Zitat:
Ich weiss nur, dass die meisten Frauen in Naturvölkern um Neumond herum bluten. Und dann auch richtig.


Gibt es dazu Untersuchungen, und kann man die Ergebnisse irgendwo nachlesen?

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Zur Zeit nur selten im Forum
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BeitragVerfasst: 9. Juni 2007 10:01 
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Hochlagenjunkie

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Katharina hat geschrieben:

Zitat:
Ich weiss nur, dass die meisten Frauen in Naturvölkern um Neumond herum bluten. Und dann auch richtig.


Gibt es dazu Untersuchungen, und kann man die Ergebnisse irgendwo nachlesen?


Ja, gibt es, und sie bestätigen diese Aussage nicht (zumindest nicht alle, und das ist ja schon mal ein guter Grund zum Zweifeln). Ganz interessant fand ich diesen Artikel hier, in dem es hauptsächlich um die These geht, dass Frauen in Gruppen pheromongesteuert gleichzeitig bluten (wird ebenfalls angezweifelt):

http://humrep.oxfordjournals.org/cgi/content/full/14/3/579

Kleiner Auszug daraus:

A recent study characterized menstrual patterns among the Dogon, a natural fertility population of Mali, West Africa. The Dogon are a cliff-dwelling population with a mean fertility rate of 8.6 ± 0.3 live births per woman (Strassmann, 1997Go). During menses, Dogon women are segregated in a menstrual hut, which made it possible to monitor menstruation without interviews. The women present at the two menstrual huts in the study village were counted on each of 736 consecutive days, and these results were corroborated by hormonal data (enzyme-linked immunosorbent assays of urinary pregnanediol-3-glucuronide and oestrone-3-glucuronide) (Strassmann, 1996Go). Based on the number of menses per year by age, it was calculated that the women in this study population had a median of approximately 110 menses over their lifespan, compared with 350–400 menses for American women (Strassmann, 1997Go). The value of 110 differs from previous estimates (Eaton et al., 1994Go), but has the advantage of being derived from actual data on menstruation.

Since the Dogon women had a quarter to a third as many menses as American women, there is little reason to assume that menstruation was such a rare event as to make synchrony impossible (particularly among the women aged <20 years or >34 years who had the most menses). Nonetheless, in this data set, the onsets for different women were independent of each other. This result, based on two new methodological approaches, held regardless of whether the women in the comparisons were co-wives, friends, or members of the same family, lineage, or village (Strassmann, 1990Go, 1997Go).

It has been postulated that menstrual synchrony is caused by the lunar cycle, but reports conflict on whether menstrual onsets predominate during the full moon (Cutler et al., 1987Go), the new moon (Law, 1986Go), or are random with respect to lunar phase (Gunn et al., 1937Go; Pochobradsky, 1974Go). Dogon villagers did not have electric lighting and spent most nights outdoors, talking and sleeping, so they were an ideal population for detecting a lunar influence. None, however, was found (Strassmann, 1997Go).


Ich glaub mittlerweile lieber gar nichts mehr, ohne es doppelt und dreifach zu prüfen (und selbst dann bleib ich skeptisch, bis es sich aus eigener Erfahrung bestätigt).

Übrigens, @Lola: Das hast du sehr schön ausgedrückt, die Sache mit den Einzelpersonen und Extremen. *daumenhoch*

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