Ich habe vorhin einen interessanten, uuuuralten Artikel gelesen; ich weiß auch gar nicht ob das in diesen Faden hier reinpaßt, aber ich wüßt auch keinen besseren...
Und zwar habe ich in den Unterlagen von meiner Uroma einen Artikel gefunden, leider ohne Quellen- und Zeitangabe. Sie hat aber wohl vor 1923 mit ihrer Sammlung begonnen und sie dann 1946 mit nach Oberfranken gebracht. Mein Opa hat sich die Mühe gemacht, alles zu dokumentieren und zusammenzustellen.
Sobald ich wieder zuhause bin und Zugang zu meiner Unibibliothek habe, werd ich mal schauen ob ich genauere Quellen dazu finde.
Jedenfalls hier der Artikel wo die ganz neue Erkenntnis beschrieben wird, daß die Frau nicht ständig fruchtbar ist
(Eigentlich ein bißchen schade, daß ganze in "Falschinformationen über NFP" zu schreiben, aber es sind halt grundlegende Falschinformationen drin... wer weiß, vielleicht ist mein Opa ja am Zyklusanfang entstanden?

)
Ich glaub, Copyright und so darf ich hier mal vernachlässigen...Zitat:
(Kindersegen nach Wunsch?) Die angesehene "Münchner medizinische Wochenschrift" berichtet an leitender Stelle über sensationelle Ergebnisse, die, ohne Übertreibung, die ganze Welt in Atem halten werden, falls kritische Nachprüfung zur Bestätigung führt. Heute wird allgemein angenommen, daß die Frau in der ganzen Zeit zwischen zwei Menstruationen befruchtet werden kann. Die Grazer Frauenklinik ging nun dieser Annahme kritisch zu Leibe. Es wurden in höchst interessanter Weise die biologischen Vorgänge bei der Fortpflanzung einzelner Tiere studiert. So zunächst an einem Tier, dessen Fruchtbarkeit sprichwörtlich geworden ist, am Kaninchen. Dann an Reh, Hund, Pferd. Es ergaben sich zwingende Beweise, daß die Lebensdauer der unbefruchteten Eizelle nur wenige Stunden zählt und daß die Samenzellen ihre Befruchtungsfähigkeit in den weiblichen Geschlechtsorganen nur durch etwa 20 Stunden behalten. Schon damit ist erklärt, warum nicht jeder Geschlechtsverkehr von Schwangerschaft gefolgt ist; und es wird so wahrscheinlich, daß es eine zeitweilige physiologische Unfruchtbarkeit der Frau gibt. Es handelt sich nun darum, den Zeitpunkt des Eisprunges, den sogenannten Ovulationstermin, bei der regelmäßig in vierwöchentlichen Intervallen menstruierenden Frau zu bestimmen. Man weiß ja schon längst, daß beim Menschen die Loslösung der Eizelle vom Eierstock nicht etwa mit der Menstruation zusammenfällt, sondern daß dies in der Zeit zwischen zwei Menstruationen geschieht. Mit Hilfe einer neuen biologischen Reaktion ist es möglich, den Zeitpunkt der Eiausstoßung an der gesunden, regelmäßig menstruierenden Frau experimental zu bestimmen: es ist dies zwischen dem 14. und 16. Tag des mensuellen Zyklus. - Da man auf Grund der Beobachtungen aus der allgemeinen Biologie der unbefruchteten Eizelle nur eine Lebensdauer von etwa 24 Stunden zurechnen kann, erscheint es bei Berücksichtigung aller möglichen physiologischen Schwankungen begründet, anzunehmen, daß vom 18. Tag des mensuellen Zyklus eine Empfängnis unmöglich ist. Somit wäre der 18. Tag nach der letzten Menstruation die obere zeitliche Begrenzung der Empfängnisfähigkeit der Frau. Bedenkt man weiters, daß die Befruchtungsfähigkeit - sie ist nicht identisch mit Bewegungsfähigkeit - der Samenzellen in den weiblichen Geschlechtsorganen höchstens 48 Stunden anhält, dann ist die regelmäßig vierwöchentlich menstruierende Frau auch in der Zeit vom 1. bis 10. Tag des mensuellen Zyklus absolut unempfänglich für Schwängerung. Diese hochinteressanten Untersuchungen der Frauenklinik Graz, deren Vorstand Professor Knauer ist, haben ergeben, daß es auch beim geschlechtsreifen Weib eine natürliche, eine physiologische Unfruchtbarkeit gibt; ja - und dies ist zum erstenmal eine genaue zahlenmäßige Angabe - und daß Frauen mit regelmäßiger vierwöchentlicher Menstruation in den ersten zehn Tagen des sogenannten mensuellen Zyklus und nach dem 18. Tag nicht mehr empfangen können.
Ich hab mal eben ein wenig gegogelt und bin wegen deinem Artikel auf etwas sehr Interesantes gestoßen und zwar das Dein hier eingestellter Bericht ein Bericht über Herrn Knaus seine ,,Arbeit oder Bericht''
ist und dein Artikel scheint mir ein Bericht darüber zu sein.
Darüber bin ich gestolpert als ich nach dem Bericht von Herrn Knaus gegoogelt habe (gefunden hab ich den leider nicht). Und dieser Bericht von Knaus wird auch in Natürliche Familienplanung heut 5 Auflage erwähnt und zwar auf Seite 15 Punkt 31
Knaus H (1933) Die periodische Frucht- und unfruchtbarkeit des Weibes. Zentralblatt für Gynäkologie 57: 1408
Wenn ihr oberhalb des Fotos von Herrn Knaus schaut kann man sich ein PDF downloden. Da wird etwas genauer beschrieben was Herr Knaus da entdeckt hat.