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BeitragVerfasst: 9. Februar 2006 22:13 
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Beiträge: 36
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BeitragVerfasst: 10. Februar 2006 10:58 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 31. Juli 2005 17:03
Beiträge: 926
beli hat geschrieben:
Shiva hat geschrieben:
Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin, diese blöde Pille los zu sein! *proNFP*


ist vielleicht fies, aber sind wir sie wirklich los? ich mein nur weil wir sie nicht schlucken bedeutet das ja nicht, dass wir über den einen oder anderen weg wieder damit in berührung kommen, solang millionen anderer frauen sie schlucken... :roll:


Klar, das sehe ich wahrscheinlich etwas durch die rosarote Brille. Dennoch kann ich von mir sagen, dass ich glücklich bin, nicht mehr zu den Millionen "anderer Frauen" zu gehören. Und zudem glaube ich, ist es immernoch schädlicher, jeden Tag Hormone zu nehmen als mal über Wasser mit ihnen in Berührung zu kommen. Hoffe ich zumindest, denn anders wäre es auch eine furchtbare Vorstellung. *angst*

Ich habe auch schon gehört, dass die Frühreife der heutigen Jugend auf Hormone im Wasser zurückgeführt wird. Irgendwie ist ja was dran, wenn jetzt sogar männliche Fische teilweise schon Eierstöcke haben (übrigens grausam, diese Vorstellung, aber wem sag ich das :roll: )

_________________
Shiva mit NFP seit 2005 zur Verhütung.


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BeitragVerfasst: 10. Februar 2006 11:39 
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NFP-Gräfin

Registriert: 17. November 2004 00:51
Beiträge: 3006
NFP seit: Nov. 2004
Ich denke die Frühreife ist vor allen Dingen auf die "gute Ernährung" zurückzuführen. Wobei ich "gut" wirklich in Anführungsstriche stellen muss. ;-)
Viele Tiere werden mit Wachstumshormonen behandelt, welche dann natürlich in die Nahrungskette gelangen. Davon können Kinder wirklich früher reif werden, schneller wachsen und weniger lange Kind sein.

Wenn man sagt, die Hormone von der Pille im z. B. Trinkwasser haben einen Einfluß auf das Wachstum bzw. die Frühreife der Kinder, so würde das doch eigentlich nur auf die Mädchen zutreffen. Die Jungen hingegen müssten sogar - da deutlich mehr Östrogene als Testosterone - vorhanden sind, eher zu einer "Verweiblichung" bzw. einer verlangsamten Entwicklung führen, nicht?

Ich schließe deshalb überwiegend auf die Lebensmittelindustrie, was die Frühreife angeht.
Das die Hormone im Trinkwasser natürlich Auswirkungen auf *weiblich* und *mann* haben ist für mich unumstritten. Ich kann mir sogar denken, dass diese Hormone, die Lebensmittelindustrie und nicht zuletzt die generellen Umwelteinflüsse (Smog, Stress, kein wirklich nahrhaftes, natürliches Essen) dazu beitragen, dass immer mehr Männer Probleme mit ihrer Zeugungsfähigkeit haben.

Ich meine mal im Fernsehen gehört zu haben, dass es mittlerweile bei einem unerfülltem Kinderwunsch schon zu 65 % an den Männer liegt. Das war vor einigen Jahrzehnten noch anders! Angeblich haben heute 25 jährige Männer so viele und so gute Spermien, wie vor 60 Jahren die 50 jährigen Männer! :shock:
Sie sind also sehr viel öfter schlechter als man denkt, zudem lassen sich Männer und Frauen bei der Kinderplanung immer mehr Zeit. Das alles führt dann dazu, dass in Deutschland so viele Paare leider einen unerfüllten Kinderwunsch haben.

Ok, ich werde OT. Sorry! :oops:

Das man natürlich die Hormone filtern sollte, ist keine Frage! Ich verstehe auch nicht so ganz, wo es doch die ganzen Beweise schon gibt :!: , wieso sich niemand darum kümmert. Die Erde gehört uns schließlich nicht, wir haben sie nur gepachtet!
Also sollten wir die möglichen Schäden so gering wie nur möglich halten - aber mich fragt ja niemand... *zunge*

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Ich mit Tochter (7/14) und Sohn (9/15) abgestillt und länger menstruierend Bild unterwegs


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BeitragVerfasst: 10. Februar 2006 20:32 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 7. Februar 2006 22:39
Beiträge: 572
sk.bine hat geschrieben:
Das man natürlich die Hormone filtern sollte, ist keine Frage! Ich verstehe auch nicht so ganz, wo es doch die ganzen Beweise schon gibt :!: , wieso sich niemand darum kümmert. Die Erde gehört uns schließlich nicht, wir haben sie nur gepachtet!
Also sollten wir die möglichen Schäden so gering wie nur möglich halten - aber mich fragt ja niemand... *zunge*


Da hast Du vollkommen recht, aber es läuft so vieles schief und weggucken ist so viel einfacher als kämpfen. Man müsste eigentlich gegen so vieles kämpfen.
Aber Österreich (und Deutschland) hat doch so sauberes Trinkwasser und so sichere Atomkraftwerke und so tolle Autokatalysatoren (hallo Feinstaub...) und sowieso haben die Politiker genug mit der Wirtschaft zu tun, wen schert da noch die Umwelt... :-(


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BeitragVerfasst: 10. Februar 2006 20:47 
wenn ich mal einen schlauen referenten zitieren darf..

Zitat:
die politiker richten ihre fähnchen nach dem wind - also müssen wir wind machen

:mrgreen:


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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 19:40 
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hat sich gut eingelebt

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Das Thema ist zwar schon etwas alt ... aber die Hormone im Trinkwasser beschäftigen mich seit einiger Zeit! Deshalb hier jetzt die Wiederbelebung.

Werden Hormone unschädlich gemacht, wenn man das Wasser zB abkocht? Vitamine gehen ja durch das Kochen auch verloren ... wie verhält sich das mit Hormonen ... bin kein Chemiker ... aber ich finde es schon bedenklich, wie viel Giftmüll eigentlich so sorglos in unsere Flüsse gepumpt wird!

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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 19:43 
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NFP-Kaiserin

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Nein, die Hormone können trotz Kochens nicht unschädlich gemacht werden. Man bräuchte dafür schon ein spezielles Filtersystem - aber ob das irgendwann mal kommt und ob damit überhaupt alle Hormonrückstände gefiltert werden können, steht wohl in den Sternen *nixweiss*

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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 19:44 
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NFP-Gräfin

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Durch die modernen Filteranlagen werden die Hormone nahezu quantitativ entfernt. Problematisch ist wenn dann die Zuleitung zu den Kläranlagen. Den Hauptteil machen übrigens die Hormone aus der Masttierzucht, nicht die hormonelle Verhütung.
Weitaus problematischer sind Radiotherapeutika (zB aus der Chemotherapie). Diese lassen sich nur sehr schwer entfernen. Normalerweise werden die Ausscheidungen von betreffenden Patienten gesondert entsorgt. Sobald sie aber nach Hause entlassen werden, kommen die Radiotherapeutika natürlich auch ins Abwasser.

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Dank Minibiene eher unregelmäßig im Bild Zyklus
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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 19:47 
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NFP-Königin

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Das hab ich grad vor kurzem auch gelesen, honigbienchen. Tja, in welchem Buch war das wohl? :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 19:50 
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NFP-Kaiserin

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honigbienchen hat geschrieben:
Durch die modernen Filteranlagen werden die Hormone nahezu quantitativ entfernt.


Wirklich? Ich habe in einem Artikel gelesen, dass die Hormone gar nicht gefiltert werden können bzw. die Filteranlagen dafür fehlen.

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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 19:57 
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hat sich gut eingelebt

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Echt? Die Ausscheidungen von Chemo-Empfängern sollte gesondert entsorft werden ... bei meinem Opa war das im Spital sicher nicht so ... also langsam komm ich mir in Österreich echt vor wie in Russland :-(
Und wenn ich nur Mineralwasser trink? Da können doch auch Hormone drin sein, oder ... weil es ja durch die Flüsse wieder ins Grundwasser gelangt ... ist ja echt hoffnungslos!

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NFP-Königin

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NFP seit: 2005
Ich bin sehr sicher, das letzte Woche gelesen zu haben. Ich meine es stand in diesem Buch: Klick! Weil ich es aber nicht zuhause habe, kann ich nicht nachschaune. Es könnte aber auch ein anderes Toxikologie-Buch gewesen sein. *hä* Das hier ist aber am wahrscheinlichsten, weil ich da am meisten gelesen habe.


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NFP-Kaiserin

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Sententia hat geschrieben:
Und wenn ich nur Mineralwasser trink? Da können doch auch Hormone drin sein, oder ... weil es ja durch die Flüsse wieder ins Grundwasser gelangt ... ist ja echt hoffnungslos!


Bringt nichts, denn das normale Trinkwasser unterliegt strengeren Kontroll bzw. Richtwerten als das bei Mineralwasser der Fall ist. Im Grund dürfte man eher Mineralwasser nicht trinken (wenn man es sehr genau nimmt) ;-)

Interessant, Viktualia. Mein Artikel sagt nämlich Folgendes (das Jahr weiß ich allerdings nicht):

Zitat:
Östrogene, cholesterinhemmende Mittel, Antibiotika und Asbest werden von den Untersuchungsmethoden nach der deutschen Trinkwasserverordnung nicht erfaßt, und natürlich gibt es auch keine entsprechende Filter.

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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 20:48 
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Fingerwundschreiberin

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Viktualia hat geschrieben:
Ich bin sehr sicher, das letzte Woche gelesen zu haben. Ich meine es stand in diesem Buch: Klick! Weil ich es aber nicht zuhause habe, kann ich nicht nachschaune. Es könnte aber auch ein anderes Toxikologie-Buch gewesen sein. *hä* Das hier ist aber am wahrscheinlichsten, weil ich da am meisten gelesen habe.

Ich denke, hier fallen entweder Theorie und Praxis auseinander oder die Zuleitung der KH-Ausscheidungen zu den Klärwerken wird generell gefiltert (würde wohl am meisten Sinn machen). Bei meiner Mutter auf der Station wo u.a. auch Chemos gemacht werden, gehen die Patienten auf die ganz normale Toilette die vorm Zimmer ist - wie sollte da was gefiltert werden? Vielleicht gibt es sowas in Unikliniken oder sehr großen Häusern die eine extra Onkologie haben, wer weiß.

Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Hormone im Trinkwasser u.a auch dafür verantwortlich sind, dass die Spermaqualität bei Männern abgenommen hat. Und da war doch auch mal was mit verweiblichten Fischen oder so *kopfkratz*

Die Eltern meines Freundes (ihres Zeichens totale Amwayanhänger *nichtallehaben*) haben so nen sündhaft teuren (wie alles bei Amway *g*) Wasserfilter mit aktivkohle...irgendwas und UV....haste nicht gesehen SchnickSchnack. Angeblich filtert das Teil alles was irgendwie im Trinkwasser an ungesunden Stoffen drin ist raus - die Mineralien etc. bleiben natürlich erhalten, is klar. Sie schwören auf das Teil und trinken auch nur dieses Wasser. ich persönlich bin da sehr skeptisch ob das Teil wirklich soooooo super wie es angepriesen wird - allein schon weils Amway ist :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007 21:58 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 9. Mai 2005 21:57
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Kiara hat geschrieben:
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Hormone im Trinkwasser u.a auch dafür verantwortlich sind, dass die Spermaqualität bei Männern abgenommen hat. Und da war doch auch mal was mit verweiblichten Fischen oder so *kopfkratz*


Genau, was wiederum meine Theorie bzw. den Artikel bestätigen, denn wie sollten sonst solche Phänomene auftreten, wenn die Hormone abgefangen bzw. rausgefiltert werden?

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