Hallo Moppichen,
"zu" ist tatsächlich nicht bei jeder Frau gleich zu bewerten. Bei Frauen, die bereits vaginal entbunden haben, geht der MuMu manchmal nicht mehr ganz zu und bei "zu" bleibt noch immer ein Schlitz zu fühlen.
Du musst für dich einfach rausfinden, wann dein MuMu "zu" ist. Eine kleine Kerbe (ähnlich Kirsche) fühlen viele in geschlossenem Zustand.
Wie genau sich der MuMu im Laufe des Tages verändert, kann ich dir leider nicht sagen. Vielleicht weiß jemand Rat? Ich achte darauf, dass ich eine bestimmte Uhrzeit +- 1/2h einhalte. Wenn es zu größeren Abweichungen kommt, notiere ich es mir.
Wenn du den Muttermund als Östrogenzeichen verwendest, brauchst du die Zervixschleim-Kategorien nicht anzuwenden. Dann ertastest du ausschließlich den Muttermund und gibts Lage, Härtegrad und Öffnungsgrad an. Das reicht, um die fruchtbare Zeit einzugrenzen (dabei muss der MuMu 3 Tage zu und hart sein. Die Lage spielt bei der Auswertung keine Rolle, sehrwohl jedoch am Zyklusanfang, wenn es um die ersten unfruchtbaren Tage des Zyklus' geht).
Die Zervixschleimkategorien "fühlen", "empfinden" und "sehen" wendest du auf den ZS an. Dabei ist es egal, ob du ihn am Scheideneingang oder am Muttermund abnimmst. Wenn du ihn am MuMu abnimmst, dann funktioniert "fühlen" und "empfinden" genau so, wie bei der Abnahme am SE. Nur das "Sehen" richtet sich nach dem Schleim, den du direkt vom MuMu abgenommen hast.
Ich hoffe das war verständlich und ich habe keine Fehler eingebaut.

Wenn doch, darf gerne korrigiert werden.
