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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 23. Februar 2014 21:05 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. August 2005 18:45
Beiträge: 414
Zitat:
Und da hab ich die Befürchtung dass die da sehr genau nachfragen worum es sich handelt, eben weil es mit meinem Beruf nichts zu tun hat und sie nicht wissen worum es sich handelt. Oder sie informieren sich selbst und denken sich ihren Teil.

Deswegen würde ich mir vorher sehr genau überlegen, wie ich das am Geschicktesten formulieren könnte & die Leut' frühzeitig in die entsprechende Assoziation lenken.

Also, wenn Du die Ausbildung z.B. anführst, weil Du damit ausdrücken möchtest, dass Du Verantwortung für Dich & Deine Mitmenschen übernimmst, würd' ich das von vornherein entsprechend firmieren lassen. Also z.B. "Tätigkeit im Bereich der Erwachsenenbildung: Ausbildung zur Verhütungsberaterin nach sensiplan (R)." Und dann im Vorstellungsgespräch konsequenterweise auch darauf abheben, dass Du gerne Wissen vermittelst, Gruppen führst & komplexe Sachverhalte allgemeinverständlich darstellst.

Oder, wenn Du damit eher soziales Engagement unterstreichen möchtest, dann vorneweg gleich "Soziales Engagement:" & dann eben wieder die Verhütungsberatung, nur dann im Vorstellungsgespräch vielleicht eher den Einsatz für das Selbstbestimmungsrecht der Frau hervorheben.

Oder Du zeigst, dass Du Dich auch über den juristischen Tellerrand hinaus z.B. mit medizinischen Dingen beschäftigst. Dann würd' ich's aber auch von vornherein unter "Weitere Qualifikationen" o.ä. laufen lassen & dann im Vorstellungsgespräch betonen, dass die Juristerei zwar Dein Kerngeschäft ist, Du aber "trotzdem" ein waches Auge auf die Welt um Dich herum hast.

Weißt wie ich mein'? Also, zuerst musst Du Dir überlegen, was die Ausbildung für Dich bedeutet & was Du damit einem potentiellen Chef gegenüber aussagen möchtest. Und dann ziehst Du die Bewerbung so auf, dass die nfp-Ausbildung das Ganze logisch untermauert.

Ganz ohne Plan, wie Du das im Vorstellungsgespräch erläutern möchtest, würd' ich das in die Bewerbung nicht aufnehmen. Da wär' mir das Risiko zu groß, dass genau das passiert, was Du befürchtest: dass sich eben jeder vogelwild seinen Teil dazu denkt.

Und ich muss Dir gestehen, dass sogar ich - so ich denn die Ausbildung hätte - vorsichtig wär', das in meine Bewerbung aufzunehmen. Weil ich leider auch in meinen Kreisen die Erfahrung machen musste, dass alles außer Pille & Spirale als nicht wirklich sichere Verhütung angesehen wird. Im Klartext: wenn ich mal in die Gynäkologie wechseln sollte oder für ein Frauenhaus arbeiten möchte, würd' ich's anführen. Und sonst würd' ich's lassen. Ich persönlich find's allerdings auch nicht schlimm, wenn man so kleinere Sachen nicht mehr unbedingt alle aufführt. Meinen Sanitätshelferschein oder meine Tätigkeit als Klassenbuchführerin kram ich z.B. auch nicht mehr hervor. Mir persönlich ist es da wichtiger, dass die Bewerbung insgesamt ein rundes Bild ergibt & dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass man Unwichtiges aussortieren kann. Du verheimlichst ja keine Lücke im Lebenslauf oder versuchst sonstwie jemand hinter's Licht zu führen.

Aber vielleicht gibt's hier ja jemand, der das schonmal in einer Bewerbung aufgeführt hat & Dir von ihren Erfahrungen berichten kann *sonne* ?

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Chamäleon hat zwei Söhne, einen in einer Träne (09/18) und einen an der Hand (08/19)
"Excuse me, Ma'am, why are you three People?" frei nach Terry Pratchett
Forenpatin von Gesche's Löwin, Wichtelgroßmama von Ringelsöckchen's kleinen Prinzen & Outdoor-Kater-Homebase


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 24. Februar 2014 00:55 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 28. Dezember 2005 11:58
Beiträge: 13085
Wohnort: Wien
NFP seit: Dezember 2005
Ich hab's bei mir beim Jobwechsel angegeben, vor allem, weil bei uns Nebenbeschäftigungen genehmigt werden müssen. Und ich hab genau das gesagt: bin vielseitig interessiert, lerne gerne und wollte es im Bereich der Erwachsenenbildung machen.

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Manu kurvt im 130. Zyklus, NFP zur Zyklusbeobachtung ............. Mit Epikur, Mephisto und Diabolo für immer ganz fest im Herzen, sowie Imhotep und Diego am Kratzbaum
Es ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der sich in deinem Kopf eingenistet hat. Sally Kempten


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 24. Februar 2014 17:13 
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NFP-Königin

Registriert: 24. Mai 2007 08:12
Beiträge: 7551
NFP seit: 2007
Danke euch, ich denk nochmal drüber nach. Im Moment tendiere ich eher dazu es zu verschweigen und das privat zu halten, um negative Assosiationen zu vermeiden, eben weil ich aus einer komplett anderen Branche komme. Das mit der Erwachsenenbildung klingt gut, ich bin mir nur noch nicht sicher ob das in meinem Bereich überhaupt als positives Argument wahrgenommen wird. Ich muss nochmal in mich gehen wie ich das am besten verwerten könnte. Ich hab nächste Woche ein Vorstellungsgespräch und die wissen nichts davon. Dabei belass ich es auch erstmal, zumal es eh erst im Mai mit dem Kurs losgeht. Dann kann ich mir immer noch überlegen ob ich es irgendwann anspreche, wobei für mich dann die Nebentätigkeitsproblematik im Vordergrund stehen würde. Da würde ich mir eventuell schon die Zustimmung dazu einholen sofern mir das notwendig erscheint.

Edit: Klassenbuchführerin? Schreibt man sowas in einen Lebenslauf? Auf die Idee wäre ich nie gekommen. *kopfkratz*

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Bayala mit weltbester Tochter 11/2010, ☆☆ im Herzen 08/2020 (10. SSW) und Rumpelsöhnchen 09/2021


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 24. Februar 2014 23:43 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. August 2005 18:45
Beiträge: 414
*tuscheln* OT: das mit dem Klassenbuch hab' ich niemalsnienicht in einer Bewerbung stehen gehabt. Ich wollt' damit nur verdeutlichen, dass man manchmal auch Dinge wegstreichen muss, damit das Wesentliche hervortritt. Eine Bewerbung, die vollgepflastert ist mit allem, was ich jemals irgendwie getan habe, das auch nur im Entferntesten von Belang sein könnte - die wird einfach unübersichtlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 24. Februar 2014 23:59 
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NFP-Königin

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Beiträge: 7551
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Ich hatte mir jetzt schon ausgemalt wie das detailiert im Lebenslauf aufgeführt wird
*lach* Da hast du recht. Manchmal stehen Dinge drin die völlig uninteressant sind. Irgendwie muss die Seite ja gefüllt werden wenn vielleicht nichts anderes da ist. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 19. März 2014 20:58 
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Hochlagenjunkie

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Kann mir jemand sagen, an wen genau man sich im Bistum wenden sollte, um nach einer Förderung zu fragen?

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Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre)
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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 20. März 2014 23:57 
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NFP-Königin

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Nachdem ich keinen speziellen Ansprechpartner gefunden habe, hab ich einfach die allgemeine Kontaktmailadresse genommen. Hab auch ne Antwort bekommen, aber eine negative. Es gibt im für mich zuständigen Bistum keine NFP-Beratung und es ist auch keine vorgesehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 29. März 2014 22:40 
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NFP-Königin

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Hat von denjenigen, die ab Mai den Kurs in Köln machen, schon jemand was bekommen oder sonst was gehört? Außer der Anmeldebestätigung hab ich bisher nichts weiter gehört. Weiß jemand wann sich entscheidet ob der Kurs stattfindet?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 29. März 2014 22:56 
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Fingerwundschreiberin

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Ich hab verstanden, dass der im Mai auf jeden Fall stattfindet? Aber das ist meine Lesart, das stand so explizit nicht drin. Hm.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 29. März 2014 22:58 
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NFP-Königin

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Ok, die werden sich schon noch melden denke ich. Ich muss ja eh noch meine Examensergebnisse abwarten bevor ich weiß ob ich wirklich teilnehme oder nicht. Übernachtest du dann auch in dem Tagungshotel? Ich finds ein bisschen ungünstig. Am 10. Mai ist doch der Eurovision Song Contest und ich würde den gerne gucken. Anderseits sitzt man ja bestimmt abends auch zusammen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 29. März 2014 23:16 
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Fingerwundschreiberin

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Ja, ich übernachte da auch. *sonne* Für mich sind das nur 1,5 h Fahrt. Aber ich hass das immer, auf Fachtagungen in Köln am Abend heimzufahren und am nächsten Morgen zu unmöglichen Zeiten wieder im Zug zu sitzen. Ich hab mir das einfach mal gegönnt. *zustimm* Wenn dieser Song Contest ist, wird sich vermutlich eine Gruppe bilden, die das gucken möchte. Kenn das von anderen Fortbildungen. Wenn irgendwas Nationales ansteht, sitzen alle vor der Glotze. Ich finde das allerdings eher schade ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 29. März 2014 23:20 
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NFP-Königin

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Ich werde vorher nach Niedersachsen zu meinem *mann* fahren. Von da aus hab ich dann glaube ich 2 1/2 h Autofahrt. Wobei ich noch nicht sicher bin, ob nicht Zug besser ist. Das entscheide ich später.

Auf den Song Contest könnte ich natürlich ebenso gut verzichten wenn es nicht passt. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 29. März 2014 23:23 
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Fingerwundschreiberin

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Ich würde mehr als 2,5 h einrechnen. Hab eine ganze lange Weile in Niedersachsen gelebt ... man braucht theoretisch 3,5 h von Hannover nach Köln - praktisch ist das aber fast nicht zu Schaffen (außer in der Nacht). Auf der A2 ist doch fast immer Stau... *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausbildung zur NFP-Beraterin
BeitragVerfasst: 29. März 2014 23:29 
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NFP-Königin

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NFP seit: 2007
Ich komm nicht aus Hannover. Ich fahr komplett die die A1 runter.

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BeitragVerfasst: 30. März 2014 10:23 
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Fingerwundschreiberin

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NFP seit: 19.08.2010
Jetzt schau ich mir an, was auf der 1 so weit im Norden liegt. Da war ich bisher nämlich nur selten. Du bist trotzdem optimistisch. 8-)


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