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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 24. März 2014 15:32 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 11. Februar 2012 14:24
Beiträge: 74
NFP seit: Februar 2012
hm, also die mirena hatte ich auch schonmal, und die is volle 5 jahre da geblieben, wo sie hingehört *kopfkratz* , also an der größe kanns bei mir ja fast nich gelegen haben.

wir haben uns jetzt dazu entschlossen, dass ich vorübergehend eben doch die pille nehm. außerdem hab ich mir zusätzlich jetzt doch noch das caya dia bestellt, und wenn ich gut damit zurechtkomm, dann werd ich die pille irgendwann wieder absetzen und wir werden mit dia und kondom nur ausgewertet sex haben (oder so, mal schauen wies dann wirklich is :P). steri is auf jedenfall der nächste plan dann...

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Bild I notorische kleinschreiberin unterwegs mit großem Knallkopf (7/2002) kleiner Möchte-Gern-Zicke (12/2006) und trotzigem Mini-Muck (3/2013)
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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 24. März 2014 16:45 
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wohnt hier

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Arya hat geschrieben:
Kipfl ich drück Dir die Daumen, dass Du die Steri mit Deiner Hand OP durchführen lassen kannst! *daumendrücken* Die Kostens dürften dann ja auch wesentlich geringer ausfallen, oder?



Danke Arya *knuddel*
Billiger wird es wahrscheinlich nicht, da die OP für die Hand nicht unter Vollnarkose gemacht werden würde.
Von dem her bleiben die kosten wahrscheinlich gleich.
Aber ich hab nach dem eingriff krankenstand. Bei der steri müsste ich ja Urlaub nehmen, oder?
Egal, Hauptsache nur einmal Narkose.

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Herbstmama mit Sommerpapa,Wintermaus und Frühlingskäfer.
Immer im Herzen: Schmetterlingsengel und
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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 25. März 2014 09:59 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 267
Wohnort: Wien
NFP seit: Juni 2010
Also offiziell müsstest Du nach der Steri (wenn es die einzige OP ist) Urlaub nehmen. Außer Du hast zufällig gerade eine Nebenhöhlenentzündung, oder Husten, oder .... bekommen. ;-)

Aber nur 1 Mal eine Narkose ist in jedem Fall ein Vorteil! *freunde*

Blöd, dass ich bei meiner Steri keine Auflistung der Einzelkosten erhalten habe. In dem Spital wird dafür nämlich so ein Gesamtpackage angeboten. Aber nur die Spitalskosten haben mich 522 Euro gekostet. Da war die OP, die Narkose, sämtliche anderen Medikamente, das Zimmer und auch die Verpflegung am Zimmer dabei. Nur meinen Arzt musste ich dann noch extra zahlen. Also ich könnte mir schon vorstellen, dass da ein Großteil der Kosten auf die Hand-OP umgelegt werden könnte. Aber das Wichtigste ist wohl, dass Du beide Eingriffe gemeinsam vornehmen lassen kannst! *freunde*

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Liebe ist der angenehmste Zustand teilweiser Unzurechnungsfähigkeit. Marcel Aymé
Arya ist nach einer Thermoablation nun auch sterilisiert - Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 25. März 2014 12:10 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 29. August 2008 12:37
Beiträge: 67
Hat jemand schonmal eine Steri aus medizinischen Gründen vornehmen lassen, so dass es finanziert wurde?
War bei meiner Gyn und sie hat sogar von sich aus Steri vorgeschlagen. Aber es war voll und wir hatten keine Zeit, da ausführlich drüber zu reden...

_________________
Glückliche Mama von S., * 28.01.2011, J., * 31.07.2012 und L., *26.11.17
Ihr dürft mich auch Lunali nennen... und hier ist meine Seite


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 26. März 2014 12:01 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 25. November 2009 13:14
Beiträge: 1120
NFP seit: 1982
Gerade gelesen in einem Blatt von einem Urologen:
"Schon immer mussten die Frauen die Folgen von Verhütungsfehlern (aus)tragen. Seit Einführung der Pille wird die Empfängnisverhütung weitgehend von den Frauen geleistet. Die Hoffnung auf die Entwicklung vergleichbarer reversibler hormoneller Verhütungsmöglichkeiten für den Mann hat sich nicht erfüllt, in absehbarer Zeit ist die "Pille für den Mann" nicht zu erwarten. Umso mehr ist der Mann in der Pflicht, bei abgeschlossener Familienplanung seine Rolle wahrzunehmen. Die Vasektomie beim Mann ist - im Vergleich zur Sterilisationsoperation bei der Frau - ein komplkationsarmer und nebenwirkungsarmer Eingriff, der ambulant in lokaler Betäubung durchführt werden kann. Der Eingriff bietet im Vergleich zu allen anderen Verhütungsmethoden die höchste Sicherheit."
Auch wenn er natürlich Werbung in eigener Sache macht, kann ich dem Mann nur zustimmen. Es ist doch wirklich nicht einzusehen, dass immer die Frauen die Verhütungsleistung erbringen müssen, wenn beide kein Kind wollen. Nur weil die Weicheier zurückzucken, wenn ihnen jemand ans "Gemächt" will. *tztz*
Außerdem ist es für die Männer natürlich leichter, zu sagen, dass sie "vielleicht" doch noch ein weiteres Kind wollen - sie müssen es ja nicht austragen und die wenigsten Männer schränken sich beruflich zugunsten der Betreuung ihres Kindes ein oder bringen sonstige Opfer bezüglich der Zurücknahme eigener Interessen zugunsten des Kindes. :twisted:

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Nach 30 Jahren natürlicher Geburtenregelung mit erfolgreicher Verhütung und Wunschkind hat Qumaira Kurven nur noch am Körper...

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann - so ist es der Glaube an die eigene Kraft. *sonne* (Marie von Ebner-Eschenbach)


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 26. März 2014 14:11 
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alte Häsin

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Beiträge: 1410
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02082008 hat geschrieben:
Hat jemand schonmal eine Steri aus medizinischen Gründen vornehmen lassen, so dass es finanziert wurde?
War bei meiner Gyn und sie hat sogar von sich aus Steri vorgeschlagen. Aber es war voll und wir hatten keine Zeit, da ausführlich drüber zu reden...

Bei mir ging das nicht, ich war nicht schwerwiegend genug krank. Wie sich das allerdings mit deiner Situation verhält weiß ich nicht, vielleicht wenn deine FÄ das sauber begründet, könnte es durchgehen. *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 26. März 2014 14:12 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 7. Juni 2010 17:46
Beiträge: 361
Qumaira, ich glaube nicht, dass alle Männer, die eine Vasektomie ablehnen ein Problem damit haben, dass da an ihrem "Gemächt" rumgeschnippelt werden könnte. Ich kenne genügend Männer mit Angst vor Ärzten die erst im äußersten Notfall zum Arzt gehen... solche vermeiden dann halt eben jede Behandlung/jeden Eingriff der nicht zwingend dazu da ist ihr Leben zu erhalten. Das kann was banales sein oder halt eben die Vasektomie. Außerdem finde ich es seltsam, dass hier körperliche Eingriffe (die, wenn auch nur zu einem sehr geringen Prozentsatz mit Risiken verbunden sind), wie eine Vasektomie so bagatellisiert werden und gesagt wird, die Männer die das ablehnen sollen sich mal nicht so anstellen. Klar ist es mit geringeren (bis kaum) Risiken verbunden als der Eingriff bei Frauen, aber es darf ja wohl noch jeder über seinen eigenen Körper entscheiden (aus welchen Gründen auch immer) ohne dafür verurteilt zu werden. Wenn jemand damit ein Problem hat, dass da ein Eingriff im Intimbereich gemacht wird, dann ist das für mich genauso berechtigt und akzeptabel wie wenn eine Frau nicht mehr allein für die Verhütung aufkommen will. Blöd nur, wenn die beiden zusammen sind und auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.

Edit: bezüglich Krankenkasse und Finanzierung: wenn du hier links unten die Suchfunktion für den Thread benutzt, wirst du fündig. Bei Dina81 wurde beispielsweise die Sterilisation von der Krankenkasse übernommen.

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Endometriosis is a pain in the ass


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 26. März 2014 14:37 
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NFP-Gräfin

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rbtrary hat geschrieben:
Qumaira, ich glaube nicht, dass alle Männer, die eine Vasektomie ablehnen ein Problem damit haben, dass da an ihrem "Gemächt" rumgeschnippelt werden könnte.


Aber genau das war hier doch von einigen Mädels beschrieben worden, dass die Jungs auch das mit angeben.

Mein *mann* sagt z.B. "ich hatte in meinem Leben schon so viele OPs, da muss ich nicht noch eine machen, wo es andere Möglichkeiten gibt". Allerdings stehen wir ja auch wenn überhaupt am Anfang der Kinderplanung. Nur wenn er irgendwann wirklich definitiv keine Kinder haben wollte, dann fände ich es nur konsequent auch entsprechende Schritte zu unternehmen.

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Carisa macht NFP seit 11/07 - mit Mirena wegen Endometriose mit chronischen Schmerzen, begrabenem KiWu und sieben ★chen im Herzen.
Teilt ihre Wohnung mit ihrem Mann und drei Katerchen.
Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart. - Stefan Zweig -


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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 26. März 2014 14:41 
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nicht mehr ganz so neu

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ich glaub, meiner hat sich jetzt entgültig entschieden... wir haben jetzt anfang mai einen termin fürs beratungsgespräch beim urologen :applaus: :applaus:

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 26. März 2014 15:03 
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Kurven-Rätslerin

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Carisa hat geschrieben:
rbtrary hat geschrieben:
Qumaira, ich glaube nicht, dass alle Männer, die eine Vasektomie ablehnen ein Problem damit haben, dass da an ihrem "Gemächt" rumgeschnippelt werden könnte.


Aber genau das war hier doch von einigen Mädels beschrieben worden, dass die Jungs auch das mit angeben.

Mein *mann* sagt z.B. "ich hatte in meinem Leben schon so viele OPs, da muss ich nicht noch eine machen, wo es andere Möglichkeiten gibt". Allerdings stehen wir ja auch wenn überhaupt am Anfang der Kinderplanung. Nur wenn er irgendwann wirklich definitiv keine Kinder haben wollte, dann fände ich es nur konsequent auch entsprechende Schritte zu unternehmen.


Aber nur weil einige Frauen das hier von ihren Männern berichten, heißt es noch nicht, dass es bei allen Männern der Fall ist. Ich hatte Qumaira eben so verstanden, dass sie eine beleidigende Aussage über alle Männer traf, die eine Vasektomie ablehnen. Und wie gesagt, selbst wenn jemand das nicht möchte, dass an seinem Gemächt rumgeschnippelt wird, hat das für mich seine Berechtigung und wäre für mich kein Grund zur Beleidigung, schließlich ist es sein Körper, nicht meiner und er darf damit tun und lassen was er will.
Naja und ich kann da deinen *mann* verstehen, ich mach auch nur Sachen die für mich unbedingt nötig sind. Wenn es andere, meiner Meinung nach bessere Methoden gibt, dann entscheide ich mich eben für die andere.
Nichtsdestotrotz kann ich verstehen, dass *frau* sich in der Verhütungsfrage ungerecht behandelt fühlt.

@Makika: Glückwunsch *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 26. März 2014 21:50 
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rbtrary hat geschrieben:
Ich hatte Qumaira eben so verstanden, dass sie eine beleidigende Aussage über alle Männer traf, die eine Vasektomie ablehnen. Und wie gesagt, selbst wenn jemand das nicht möchte, dass an seinem Gemächt rumgeschnippelt wird, hat das für mich seine Berechtigung und wäre für mich kein Grund zur Beleidigung, schließlich ist es sein Körper, nicht meiner und er darf damit tun und lassen was er will.

Nun mach aber mal halblang. :shock:
Ich stelle hiermit ausdrücklich fest, dass ich niemanden beleidigen wollte oder will. Nur weil ich "Weicheier" schrieb, brauchst du doch nicht gleich so nen Aufstand machen. Ich habe einen Urologen zitiert, weil ich mit ihm der Meinung bin, dass die Männer endlich mal ihren Teil zur Verhütung beitragen sollen. Sicherlich kann jeder über seinen Körper entscheiden, aber ich finde sehr wohl, dass seit Jahrzehnten eine Schieflage in Sachen Verhütung besteht, weil Frauen fast alleine für die Verhütung zuständig sind/gemacht werden. Und wenn man (beispw. hier im Forum) mitbekommt, dass etliche Frauen von ihren Partnern gedrängt werden, die Pille zu nehmen (oder Spirale etc.) weil der Mann keinen "Bock" auf Kondome hat - wo bleibt dann die Entscheidungsfreiheit der Frau über ihren Körper? Ich finde, du mißt hier mit zweierlei Maß.
Schließlich ist ein Mann 365 Tage im Jahr fruchtbar, eine Frau nur wenige Tage. Es ist nicht einzusehen, dass Frauen jahrelang oder immer 100 % der Verhütung übernehmen sollen und die Männer sich aus ihrer Verantwortung stehlen. Das ist meine Meinung und dazu stehe ich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 27. März 2014 09:17 
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Kurven-Rätslerin

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Qumaira, wo mache ich denn einen Aufstand? ich habe lediglich deinen Beitrag kommentiert und als darauf eingegangen wurde, noch zur Erklärung nachgelegt wie ich deinen Beitrag verstanden habe. Ich habe deinen Beitrag eben nicht als neutral formuliert aufgefasst (übrigens nicht nur wegen dem Wort Weicheier, sondern auch wegen der Smileys). Wenn du niemanden beleidigen wolltest, dann ist das für mich jetzt geklärt.

Wo genau messe ich mit zweierlei Maß? Falls es aus meinen Beiträgen nicht genau hervorgeht (was schon mal passieren kann): Jede Person (egal ob *mann* oder *frau* ) hat für mich das Recht über den eigenen Körper zu bestimmen. Daher finde ich es auch nicht vertretbar, wenn eine Frau dazu gedrängt wird die Pille zu nehmen. Idealerweise ist es für mich so, dass das Paar einen Kompromiss findet mit dem beide einverstanden sind und niemand die andere Person bevormundet/zwingt etc.

Ich stimme dir zu, dass ein Ungleichgewicht in Sachen Verhütung besteht. Dazu gehört für mich aber eben auch die Methoden. Für *frau* gibt es einfach eine Vielfalt an Methoden aus denen sie wählen kann, für *mann* gibt es dagegen nur 3 Optionen. Wenn für jemanden also alle drei Methoden nicht in Frage kommen, ist es nicht unbedingt böser Wille, sondern liegt vielleicht auch daran, dass es einfach im Vergleich zu Frauen zu wenig Verhütungsmethoden für Männer gibt. Deshalb sollten meiner Meinung nach auch mehr Verhütungsmethoden für Männer entwickelt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 27. März 2014 12:28 
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Registriert: 29. August 2008 12:37
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rbtrary hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 27. März 2014 12:57 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 3. November 2010 21:43
Beiträge: 642
Qumaira hat geschrieben:
Ich habe einen Urologen zitiert, weil ich mit ihm der Meinung bin, dass die Männer endlich mal ihren Teil zur Verhütung beitragen sollen.

Wenn der männliche Teil der Verhütung in diesem Fall aber (einzig) darin bestehen soll, dass ein körperlicher Eingriff stattfindet, den man nicht zu 100% kontrollieren kann (und damit meine ich sowohl die OP als auch die evtl. Neben-/Nachwirkungen) bin ich definitiv raus.
Mal ganz abgesehen davon, dass das zwischenmenschlich mehr als kontraproduktiv ist, jemanden in eine Richtung zu drängen, die er für sich nicht in Betracht ziehen möchte. Wo soll das hinführen?
Und die Gründe, die ein anderer für seine Entscheidung angibt, sind nicht von mir zu bewerten - im Idealfall sollte ich sie akzeptieren. *sonne*

Qumaira, vielleicht sind die von Dir verwendeten Kraftausdrücke *freunde* der Auslöser für verschiedene Auffassungen dessen, was Du eigentlich zum Ausdruck bringen möchtest. Ich unterschreibe jedenfalls in allen Punkten bei rbtrary.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vasektomie/Sterilisation o. die Frage: Was kommt nach Nf
BeitragVerfasst: 28. März 2014 10:20 
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Kurven-Entwirrerin

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Beiträge: 1120
NFP seit: 1982
Ich gebe zu, dass ich auf das Thema Verhütung sehr sensibel reagiere (auch wenn dass Thema Verhütung bei mir inzwischen "von Natur aus" durch ist), weil ich persönlich die Erfahrung machen mußte, dass Verhütung zu 90 % an mir hängen geblieben ist . Das habe ich immer als sehr ungerecht empfunden und bitte daher um Nachsicht, wenn ich hierbei etwas heftig reagiere (Stichwort: "Kraftausdrücke").

Um auf das Thema dieses Threads zurückzukommen: selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht, über seinen Körper zu bestimmen. Nur leider ist es eben (nicht nur bei mir) so - das lese ich oft genug hier im Forum und bekomme es im Bekanntenkreis mit - dass die Verhütungsfrage von den Männern gerne auf die Frauen abgewälzt wird. Frauen scheinen mir eindeutig weniger über ihren Körper (bezügl. künstlicher Hormone, Schwangerschaft und Sterilisation) bestimmen zu dürfen, als die Männer. Ich glaube, dass das immer noch aus altem, partriarchalischem Denken herrührt und das regt mich furchtbar auf.

Ganz konkret geht es mir hier an dieser Stelle eben darum, dass wenn beide keine Kinder wollen, dann doch oft die Frau den Eingriff der Sterilisation bei sich machen läßt - obwohl er eindeutig ein größerer Eingriff ist als beim Mann! - weil die Männer zurückzucken, wirklich mit keinem besseren Argument, dass jemand bei ihnen "da unten" rumschnippelt. Es sind glaube ich auch Ängste um ihre Potenz, die mW aber in keiner Weise gerechtfertigt sind. Und schon wird der Frau wieder der "schwarze Peter" zugeschoben. Nur weil Frauen mutiger sind als Männer, darf das doch nicht so ausgenutzt werden!

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