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 Betreff des Beitrags: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 14. März 2014 21:44 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 24. Dezember 2012 02:02
Beiträge: 60
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Mich würde mal interessieren was eure Erfahrungen sind zum Thema Temperatur-Spikes; sprich erhöhte Temperaturen mitten im Zyklus.

Ich weiß, dass Störfaktoren zu erhöhten Temperaturen führen können die dann ausgeklammert werden. Mein Problem hierbei ist allerdings, dass ich kein zuverlässiges Muster an Störfaktoren finden kann, dass sich immer gleich anwenden lässt. Dabei kommt dann eben so etwas heraus wie folgender Zyklus:

Bild

Das ist eigentlich ein, für meine Verhältnisse, Bilderbuch-Zyklus, aber durch die eine Temperatur an ZT 19 ist nach den NFP Regeln keine Auswertung möglich. Alle anderen Anzeichen stehen, basierend auf vorhergehenden Zyklen (rosa Balken im Hintergrund) und den für diesen Zyklus individuellen Merkmalen (Schleim) auf klar auswertbar.

Egal welche Störfaktoren man theoretisch für einen Temperatur-Spike wie diesen an ZT heranziehen könnte, ich benutze sie nicht. Warum? Weil es bei mir eine schwarz/weiß Angelegenheit ist. Ich denke ich sollte einen Wert nur dann ausklammern, wenn dieser Störfaktor IMMER zu einem erhöhten Wert führt. Aber ich messe zu unterschiedlichen Zeiten, teilweise zwei bis drei Stunden vor oder nach meiner Aufwachzeit, und es hat null Auswirkung, weder nach unten noch nach oben.
Aufregung oder Stress - da ich seit vier Jahren quasi unter Dauerstress stehe zählt das nicht, außerdem hab ich grad noch mal nachgeschaut - im Januar hab ich mich tierisch über jemanden aufgeregt, ein paar Tage lang, und es hatte keine Auswirkung auf die Tempi.
Im obigen Fall hab ich übrigens auch nichts eingetragen was irgendwie sonderbar gewesen wäre, sprich Stress oder Krankheitsgefühl, nichts.

Vielleicht bin ich zu streng mit diesen Störfaktoren, aber ich denke mir halt dass ich nicht mal so und mal so entscheiden kann; es muss doch eine gewisse Verlässlichkeit vorliegen, ansonsten könnten ja auch andere Gründe für einen Temperatur-Spike verantwortlich sein und ich gäbe mir zu früh frei. In der Retrospektive bin ich natürlich versucht den Zyklus auswertbar zu machen, einfach nur weil alles darauf hindeutet dass es ein eigentlich fast beispielhafter Zyklus mit klar erkennbarer Tief- und folgender Hochlage ist, aber irgendwas in mir struäbt sich dagegen. Auch wenn ich im Nachhinein nicht Gefahr laufen würde aus Versehen schwanger zu werden ;)

Was denkt ihr so zu dem Thema? Sollte ich da etwas nachgiebiger mit mir selbst sein, oder besser so streng weitermachen, da ich nicht schwanger werden will?

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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 14. März 2014 22:14 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 6. Mai 2013 10:46
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ich hab auch solche "spikes"... einmal kurz vor einer reise, wegen der ich sehr aufgeregt war... mein chef (der auch ein guter freund ist) meinte dann nur zu mir "naja... heißt ja nicht umsonst 'reisefieber', nä?"

ich kann mich jetzt nachträglich nicht daran erinnern, ob ich mal ganz bewusst ausgeklammert hab, damit ich auswerten kann... aber prinzipiell würde ich es wohl machen - kommt immer auf die situation an... wie weit ist der ausreißer nach oben von der 1hM entfernt? ist er superhoch oder müsste ich "nur" ne 4hM abwarten? usw usw

normalerweise hab ich ne gute differenz zwischen hoch- und tieflage, so dass das auswerttechnisch nicht son drama ist, bzw wäre eine überraschende schwangerschaft kein drama ;-)

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yeza mit Fuchs 02/15 und Eule 10/19


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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 14. März 2014 23:01 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 24. Dezember 2012 02:02
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Ja, kann ich verstehen, aber ich will keine Kinder, unter keinen Umständen, also muss ich da schon etwas rigoroser zur Sache schreiten, glaub ich :p
Nur das ist eben wieder so ein Punkt: ich bin im Winter 14 Stunden im Flugzeug gehockt und war insgesamt über 24 Stunden wach bevor ich dann in Deutschland ins Bett bin, und die Temperatur am nächsten Tag lag im Normalbereich.
Ich hab es halt öfters mal dass so ne Temperatur nach oben geht, aber null Ahnung weshalb weil es meistens wirklich so stinknormale Tage sind wo davor nichts Außergewöhnliches passiert ist.

Und da ich nicht oft so nen schönen Zyklus wie da oben hab bin ich eher vorsichtig ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 14. März 2014 23:08 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 6. Mai 2013 10:46
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mein temp ist auch ziemlich unerschütterlich. zuviel alkohol ist son fall, der sie ins wanken bringt... aber ich hab auch extrembeispiele wie deins und alles ist paletti.

und wenn du unter keinen umständen kinder willst, dann solltest du diese rigerose auswertung auch beibehalten ;-)

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yeza mit Fuchs 02/15 und Eule 10/19


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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 15. März 2014 09:31 
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Fingerwundschreiberin

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Also erst mal, ich kann dich total verstehen! Meine Kurven neigen auch zu solchen Spikes *teufel* Gerade wenn du meine letzten Zyklen anschaust (so 51 bis aktuell ca.), dann wird dir auffallen, dass ich deswegen auch oft nicht auswerten konnte. Meistens ist es ein Wert, ohne den wären es recht schöne Kurven *lach* Aber ich bin meistens auch eher übervorsichtig mit Störfaktoren und klammere daher nicht ... auch, weil ich oft bis heute nicht genau sagen kann, welche Werte gestört sind und welche nicht ... ich bin mir z.B. ziemlich sicher, dass sich bei mir sowohl Schlafdauer als auch späte Messzeit auswirken, aber ich kann nicht genau sagen ab wann ... im akutellen Zyklus Klammere ich mal etwas großzügiger ... und ich denk' die nächsten Tage werd' ich mir mal Zeit nehmen um meine Zyklen ein bissl durchzublättern. Vielleicht find' ich ja doch ein deutlicheres Muster was die SF angeht ...

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Foxy mit Herrn Fuchs, dem kleinen Fux (11/22) und Wuffl.


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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 15. März 2014 22:41 
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nicht mehr ganz so neu

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@ FoxyLady

Sag Bescheid wenn dir was auffällt, vielleicht hilft mir das weiter die Augen zu öffnen für etwas das ich momentan evtl. einfach nicht in Betracht ziehe, lol
Man weiß ja nie... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 15. März 2014 23:04 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 24. Dezember 2012 02:02
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NFP seit: 2008
Nachtrag:

Was mich übrigens manches Mal nervt ist, dass manche Zyklen mit NFP auswertbar sind aber nicht mit FAM, und umgekehrt. Dein Zyklus #55 zum Beispiel, der hat ja nun eigentlich eine recht gut unterscheidbare Tief- und Hochlage, und mit FAM wäre er auswertbar.

Manchmal frage ich mich woran es liegt dass die Auswertungsmethoden auf verschiedene Regelwerke kommen; also die Unterschiede welche Temperatur wann wie hoch zu sein hat etc. Ist doch irgendwie alles Willkür, zumindest kommt es mit manches Mal so vor. Jeder hat gute Gründe, aber es wird nie irgendwo genau erklärt weshalb nun bei NFP gerade die 3. Tempi 0.2ºC über der HL liegen muss und bei FAM sind es 0.15ºC über der HL, aber es ist egal welcher der drei, Hauptsache einer.
Oder warum bei FAM die HL 0.05ºC über dem höchsten der vorherigen 6 liegt und nicht wie bei NFP eben durch diesen höchsten Wert geht. Denn eigentlich ist der Unterschied zwischen den Temperaturen mit 0.2ºC zwischen dem höchsten der sechs vorherigen genau derselbe wie bei NFP, aber die einen ziehen die Linie hier, die anderen da, und der eine will dass genau der eine Wert bei mindestens +0,2ºC liegt, dem anderen isses wurscht ob es der erste, zweite oder dritte ist.

Ich würde wirklich gerne wissen was der genaue, wissenschaftliche Hintergrund war der die Begründer der jeweiligen Methoden dazu bewegt hat ich sicher zu sein dass diese Temperaturregeln bei allen Frauen funktionieren.
Ich weiß, es gibt Beraterinnen die dann hingehen und Frauen mit schwer zu interpretierenden Zyklen helfen, aber das zeigt doch eigentlich dass diese Wissenschaft mehr Guesswork als Wissenschaft ist.
So, erfolgreich vom Thema abgekommen :mrgreen:

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Zyklusauswertung mit Kopf und Lily Pro


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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 16. März 2014 18:55 
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neu hier

Registriert: 28. Februar 2014 23:43
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Endlich auch mal jemand der sich gern aufregt ;)
Ich find auch schade das in den "Anwendungsbüchern" immer nur die Regeln stehen, aber keine Begründung..

Zitat:
Tempi 0.2ºC über der HL liegen muss und bei FAM sind es 0.15ºC über der HL, aber es ist egal welcher der drei, Hauptsache einer.
Oder warum bei FAM die HL 0.05ºC über dem höchsten der vorherigen 6 liegt und nicht wie bei NFP eben durch diesen höchsten Wert geht. Denn eigentlich ist der Unterschied zwischen den Temperaturen mit 0.2ºC zwischen dem höchsten der sechs vorherigen genau derselbe wie bei NFP, aber die einen ziehen die Linie hier, die anderen da, und der eine will dass genau der eine Wert bei mindestens +0,2ºC liegt, dem anderen isses wurscht ob es der erste, zweite oder dritte ist.


letztendlich denke ich das ist das gleiche ... (und ich hoffe ich werf hier als Anfängerin jetzt nicht alles durcheinander^^)
0,05+0,15 = 0,2
Ob man jetzt die Linie durch den höchsten Wert zieht und +0,2 sagt, oder darüber um 0,05 und dann sagt er muss mind. 0,15 höher als die Linie liegen ist ja erstmal das gleiche oder?
( ein halber Kuchen ist ja das gleiche wie zwei viertel Kuchen.. es bleibt immer ein halber Kuchen egal wie oft ich ihn durchschneide..)

die zweite Sache die du nennst, ist ja die Anordnung der 3 höheren Messungen, du sagst bei FAM müsse einer der drei eben 0,2 bzw 0,05+0,15 grad über der letzten höheren Messung liegen. Bei NFP ist es ja der dritte, aber doch mit der Ausnahmeregel, dass wenn das nicht der Fall ist, ein vierter Wert über der Linie liegen muss, ich denke das ist einfach ein "Sicherheitstag", scheint aber sonst der FAM Regel zu aehneln.

Also erstmal klingt das für mich ziemlich gleich, und hat warsch. auch nur den Zweck ein eigenes System zu "erschaffen" - so wie man diversen Diäten Kalorien und Fett durch irgendwelche Zahlen teilt um daraus Punkte zu erhalten, statt direkt die Kcal aufzuschreiben.

Allerdings verstehe ich nicht ganz wie es dann sein kann, dass du mal mit der einen und mal mit der anderen auswerten kannst, aber selten mit beiden... und.. warum tust du dir das an.
Mich würde es wahrscheinlich wahnsinnig machen :)

Vielleicht hast du auch nur noch nicht deine "Störfaktoren" gefunden? Evtl. gar nicht so im "Vordergrund" für dich, z.B. ganz leichter schnupfen.. da lebt man ja als -nicht NFP'ler- mit und denkt darüber gar nicht nach... oder es kommt gar nicht erst soweit weil dein Immunsystem an den Tagen schon alle "Schädlinge" vernichtet hat oder bestimmte Lebensmittel? Sowas blödes wie.. indisches Essen bestellt.. oder zu wenig getrunken? Oder ganz einfach, dein Thermometer verarscht dich manchmal? So "wahnsinnig" genau sind im besonderen digitale Thermometer ja nicht (ich benutz auch digitale, wegen der Einfachheit) - aber dort wird ja der Spannungswiderstand gemessen und viele Hersteller geben an, die Thermometer seien auf 0,1 Grad genau - aber für NFP ist das ja schon "die halbe" Wegstrecke zum Temperaturanstieg.

Hast du schon mal versucht ein analoges basal Thermo zu nutzen?
Vielleicht glättet das deine Kurve ja :)

Alles liebe und mach dich nicht wahnsinnig!


Ps. wie gehst du denn damit um? Nutzt du dann "wenn du nicht sicher bist" andere Barrieremethoden bis zum Ende des Zyklus oder "beschließt" du irgendwann in der HL (auch wenn du nicht genau sagen kannst wann sie angefangen hat) das du jetzt unfruchtbar bist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 17. März 2014 08:37 
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Fingerwundschreiberin

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Philomena hat geschrieben:
Ps. wie gehst du denn damit um? Nutzt du dann "wenn du nicht sicher bist" andere Barrieremethoden bis zum Ende des Zyklus oder "beschließt" du irgendwann in der HL (auch wenn du nicht genau sagen kannst wann sie angefangen hat) das du jetzt unfruchtbar bist?


Ich antworte mal für mich ;-)

Ich verhüte dann zusätzlich mit Barrieremethoden, weil es halt nun mal von den Regeln her nicht auswertbar ist ... auch wenn alle Zeichen dafür sprechen, dass ich in der HL bin. Aber schließlich gibt es die Regeln ja auch nicht ohne Grund ... *nixweiss* Achja, und ich hab' ein Anfang ein analoges Thermi verwendet, das ist aber leider nicht sonderlich alt geworden :roll: Und seit dem bin ich aus praktischen und finanziellen Gründen auf ein digitales umgestiegen :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Temperatur-Spikes
BeitragVerfasst: 18. März 2014 21:19 
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nicht mehr ganz so neu

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Philomena hat geschrieben:
letztendlich denke ich das ist das gleiche ... (und ich hoffe ich werf hier als Anfängerin jetzt nicht alles durcheinander^^)
0,05+0,15 = 0,2
Ob man jetzt die Linie durch den höchsten Wert zieht und +0,2 sagt, oder darüber um 0,05 und dann sagt er muss mind. 0,15 höher als die Linie liegen ist ja erstmal das gleiche oder?


Also, FAM und NFP unterscheiden sich in der Richtung, dass eben schonmal die Hilfslinie bei FAM um 0.05ºC höher liegt. Prinzipiell ist der Unterschied in der Temperatur mit 0.2ºC zwischen den Temperaturen (bzw. des Mindestwertes der entscheidet ob auswertbar oder nicht) bei FAM und NFP gleich. Es ist korrekt, dass bei NFP der Wert 0.2ºC über HL liegen muss, bei FAM 0.15ºC. Allerdings darfst du hier nicht vergessen dass, wenn eine der Temperaturen abfällt, dann liegt sie bei FAM schneller auf der HL, während sie bei NFP dann eben noch 0.05ºC drüber liegt. Bei FAM wird dann die Auswertung abgebrochen bis die folgenden Temperaturen wieder über der HL liegen, bei NFP ginge es dann erst einmal weiter wie gehabt.
Dann hast du eben den Unterschied dass bei NFP der dritte Wert mindestens bei 0.2ºC über der HL liegen muss, bei FAM ist es egal ob es die ehM oder einer der zwei darauffolgenden Werte ist. Dann gibt es die Ausnahmeregeln für den Fall dass keine der drei Temperaturen diesen Wert erreicht, weder bei NFP noch bei FAM. Nach NFP muss ein vierter Wert abgewartet werden der nur über der HL liegen muss, wie hoch ist egal. Bei FAM muss dieser vierte Wert allerdings mindestens 0.15ºC über der HL liegen.
Und dann gibt es die zweite Ausnahmeregel bzgl. einer abfallenden Temperatur die sowohl bei NFP als auch bei FAM nicht mit der vorig genannten kombiniert werden darf. Bei NFP wird der Wert ignoriert, und wenn die Temperatur dann wieder ansteigt geht es nach der normalen Temperaturauswertung weiter. Bei FAM wird komplett von vorne begonnen mit der Auswertung, es wird also eine Temperatur mehr zur Auswertung benötigt (NFP = ehM (2) 2 3 - - FAM = ehm (2) 1 2 3).
Und ansonsten wartet man nach der Schleimregel bei FAM einen Tag länger ab als bei NFP.

Ich werte nicht alle Zyklen doppelt aus, aber ich hab die Regeln beider Systeme halt im Kopf und wenn ich meine Kurve anschaue sehe ich schnell mit welchem er auswertbar ist, oder ob gar nicht. Es kommt nicht ständig vor dass die Zyklen nur entweder oder ausgewertet werden können, aber nach über 50 Zyklen weiß ich dass nach FAM mehr Zyklen nicht auswertbar sind. Nach NFP sind die Hälfte aller unter FAM nicht auswertbaren Zyklen noch auswertbar.
Das einzige was bei FAM nicht wirklich passiert, bei NFP aber schon, wenn man sich ganz streng an die Regeln halten würde, ist dass eine Auswertung prinzipiell möglich ist, wenn 4 Temperaturen mit nur 0.05ºC hintereinander erscheinen, die Temperatur danach aber wieder tiefer geht. Das hatte ich mal in einem Zyklus. Ich hab dann zwar für mich entschieden dass das Quatsch ist und noch weiter abgewartet, und es kam nachher auch noch ein Temperaturanstieg der auch mit dem Schleim nach einer ordentlichen Hochlage aussah, aber wenn ich ganz strikt nach den Regeln gegangen wäre hätte NFP da vollkommenen Mist produziert.
Und das ist es, was mich stört. Es gibt dieses Regelwerk inklusive Ausnahmeregeln, und trotzdem kommt dann teilweise sowas bei raus, und das war ja unter Hinzunahme einer der Ausnahmeregeln.

Na ja, aber so isses halt ;-)

Im Moment benutze ich jedenfalls das digitale Geratherm Basal, davor das Cyclotest Lady; die sollten also eigentlich keine Probleme machen, schließlich sind sie ja extra dafür gemacht worden. Ich hatte mal das analoge Geratherm, aber ich hab in einem Jahr drei kaputt gemacht, deshalb... nö :D aber die bekomme ich in den USA ohnehin nur sehr schwer, das digitale hab ich mir zwei Mal gekauft als ich im Winter in Deutschland war, und bisher bin ich damit ganz zufrieden. Diese Spikes hatte ich auch damals it dem analogen Thermi schon, also liegt es denke ich nicht am Thermometer.
Was die Störfaktoren angeht... ich hab lange Zeit jeden Mist eingetragen nur um ein Muster zu erkennen, aber das war bisher nicht wirklich aufschlussreich. Und wenn diese Spikes durch kurze Krankheitsanflüge verursacht werden merke ich das nicht, weil ich mich nicht krank fühle, ansonsten hätte ich es eingetragen. Und wenn ich es nicht merke wird es mit dem Eintragen schwierig... *nixweiss*

Und wahnsinnig mach ich mich nicht, ich bin halt nur scheinbar eine von denen die in recht vielen Aspekten aus dem Durchschnittsraster fallen, aber ich bin mir eigentlich sicher dass es nicht irgendwelche Zufälle sind, sondern dass da sehr wohl eine Mechanik dahinter steht. Aber dazu müsste man halt wissen wie die Erfinder der Methode genau auf ihre Regeln gekommen sind. Mich interessiert es jedenfalls :mrgreen:

Und was deine letzte Frage angeht, ich gehe prinzipiell immer auf Nummer sicher. Und das heißt entweder Barrieremethoden, oder eben schlichtweg keinen GV, lol.

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