Ich war im September, als ich mit NFP anfangen wollte, zum ersten Mal bei meiner neuen FÄ.
Ich bin hauptsächlich hingegangen, um nochmal mit einer Ärztin darüber zu sprechen, was mich mit dem Absetzen erwarten könnte. Und ich habe mir irgendwie erhofft, da ein bisschen Ermunterung zu finden, dass ich mich traue, diesen Schritt zu machen.
Sie hat mich da wirklich ermutigt und meinte, dass NFP sehr sicher sei. Sie hat mir angeboten, mir ein Rezept für die PD mit zu geben. Sie meinte, ich würde mich bestimmt sicherer fühlen, wenn ich es zu Hause habe und weiß, dass ich die PD dann direkt nehmen kann, falls doch mal was schief geht. Als ich sie fragte, ob denn die NW nicht schrecklich seien, meinte sie, die PiDaNa wäre gar nicht so extrem wie immer behauptet. Sie bestand allerdings darauf, dass ich sie nochmal persönlich anrufe, bevor ich sie nehme, damit ich das auch richtig einschätze.
Ich fand das wirklich sehr nett von ihr, weil es mir psychisch schon geholfen hat, mich fallen zu lassen und mich zuerst auf NFP einzulassen
Ich habe das Rezept also anfangs da liegen gehabt, zur gedanklichen Sicherheit. Eingelöst habe ich es nicht und mittlerweile ist es wohl abgelaufen. Das macht aber nichts, weil ich die PD zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr nehmen würde. Mein KiWu ist dafür zu stark, obwohl eine SS bis September eine Katastrophe wäre wegen meines Studiums. Und ich kann mir nicht vorstellen, nochmal diese Hormone zu schlucken, jetzt da es mir ohne Pille so viel besser geht.
Mir gegenüber fand ich das Vorgehen der Ärztin richtig. Ich weiß allerdings nicht, ob sie mich einfach gut einschätzen konnte, dass ich die PD nicht leichtfertig und ahnungslos einfach einwerfen würde, oder ob sie das bei jedem Teeniemädchen auch so locker nehmen würde. Das fände ich dann nicht so gut.