Zitat:
Das stimmt, aber das ist jetzt nichts womit ich direkt täglich konfrontiert werde. Es bekommen ja nicht alle Frauen unter der Pille eine Thrombose. Das ist wie mit dem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten unter der Pille. Davon bekomme ich ja erstmal nichts zu spüren, sondern es ist eine Wahrscheinlichkeit die mich entweder trifft oder nicht. Ich hatte halt eine Definition von Gesundheit im Kopf, sowas wie "Zustand körperlichen und seelischen Wohlbefindens" und ich gehe davon aus, dass wenn keine Nebenwirkungen vorhanden und frau zufrieden ist, dass sie dann "gesund" ist... verstehst du was ich damit meine? Es fällt mir gerade irgendwie schwer es auf den Punkt zu bringen.
Klar, wenn man sich aber man den Thread durchließt, der den Einfluss hormoneller Verhütung auf den Körper beschreibt finde ich das schon krass. Es wird ja so gut wie jeder Ablauf im Körper verändert und für mich ist das dann nicht gesund. Auch Leberwerte oder Schilddrüsenwerte könnensich ja durch die Pille o.ä. massiv verschlechtern. Ich selbst hatte z.b. hohen Blutdruck. Das habe ich nicht mitbekommen (obwohl die beim FA immer getestet haben, es aber wohl nicht schlimm fanden) nur aus Spaß habe ich mal bei meiner Mutter meinen Blutdruck getestet.
Zitat:
doch doch, ich versteh dich schon und hatte auch vorher schon angenommen, dass du es so meinst, und wollte eine andere Sichtweise aufzeigen

Es ist ja nun so, dass sich Pillennehmerinnen diesen Risiken aussetzen "nur um zu verhüten" - und weil es für's Verhüten eben gesündere Methoden gibt, finde ich es nicht richtig, die Pille leichtfertig zu verschreiben. Frau muss das eben wissen und dann selber Vor- und Nachteile abwägen.
Bei Frauen mit PCO oder PCOS oder auch Endo ist das finde ich was anderes. Daher ist das Risiko-Nutzen-Profil viel günstiger wie bei vollkommen gesunden Frauen. Man muss sich das erstmal vor Augen führen wie viele gesunde Frauen sich täglich ein starkes Hormonpräperat einwerfen und das total normal finden.
Zitat:
doch doch, ich versteh dich schon und hatte auch vorher schon angenommen, dass du es so meinst, und wollte eine andere Sichtweise aufzeigen

Es ist ja nun so, dass sich Pillennehmerinnen diesen Risiken aussetzen "nur um zu verhüten" - und weil es für's Verhüten eben gesündere Methoden gibt, finde ich es nicht richtig, die Pille leichtfertig zu verschreiben. Frau muss das eben wissen und dann selber Vor- und Nachteile abwägen.
Zum Thema Verhütungsmythen: Ich glaube die entstehen auch einfach, weil die Leute keine Ahnung von ihrem Körper haben. Ich war bis vor "kurzem" ja auch so. Ich bin eigentlich eine Frau die sich für alles mögliche interessiert, trotzdem hatte ich wirklich gegalubt, ich hätte unter der Pille einen Eisprung

. Irgendwie dachte ich macht die Pille, dass ich nicht schwanger werden und sonst bleibt alles normal. Deshalb ja auch meine Blutung..ich war mir da wirklich ganz sicher

Deshalb habe ich auch die Pillenregel nicht verstanden, die besagt, dass vergessen in Woche 2 nicht schlimm ist (weil in der Zeit ist doch der Eisprung

). Nach jahrelanger Einnahem hat mich meine Schwester darauf hingewiesen, dass ich eben garkeinen Zyklus mehr habe und die Blutung nur "verarsche". Das hat mich ehrlich gesagt geschockt und das war auch irgendwie der Auslöser, dass ich sie abgesetzt habe. Meine andere Schwester hat das jetzt ach mit Anfang 30 begriffen und war total geschockt (sie nimmt seit sie 14 ist die Pille) und hat si sofort abgesetzt. Also kurz: Viele Mythen entstehen einfach, weil viele, auch gebildete Menschen glauben sie wüssten alles obwohl sie so gut wie nichts wissen.