Wieso wir mit jemandem darüber reden wollen?
Ich denke das liegt daran, dass wir für gewöhnlich mit der besten Freundin oder eben anderen Personen, die einem sehr nahe stehen, fast alles teilen (so ist es jedenfalls bei mir). Und da Freunde bekanntlich die Familie sind, die man sich freiwillig aussucht, wird man sich ja sicher nicht jemanden suchen, der immer gegenteiliger Meinung ist.
Und wenn dann eben diese eine Person sagen wir mal "kein Verständnis" für unsere Verhütungsmethode hat, ist das dann irgendwie schade, denn es ist finde ich schon manchmal schwierig über NFP zu reden ohne dass Gedanken über Missionierung oder eben Argumentation beim anderen aufkommen... Und da entscheidet man sich eben wohl meistens dafür, einfach gar nicht darüber zu reden.
So ungefähr sehe ich das.. hoffe das ist nicht zu verwirrend formuliert.
Ich rede eigentlich mit nur sehr wenigen Menschen über NFP und wenn, dann gebe ich mir wirklich Mühe möglichst wenig darüber zu sprechen, weil ich eben nicht will, dass die andere Person dann denkt ich will sie missionieren.

Den meisten ist es ohnehin "zu kompliziert", "zu aufwändig", "ja du kannst es ja gern machen, finde ich toll aber für mich ist das nichts". Wozu sich also aufdrängen?
Wenn jemand was wissen möchte, kann er oder sie gerne fragen und ich würde dann auch wirklich Rede und Antwort stehen, aber eben nur wenn ich danach gefragt werde.
Was ich allerdings schon schade fand ist, also jetzt mal unabhängig von NFP, dass zB eine sehr gute Freundin neulich wieder mit der Pille begonnen hat und meiner Meinung nach wirklich einige heftige NW bekommen hat - doch anstatt sie abzusetzen und mal zu schauen ob die NW dann weg sind, ließ sie sich von der FA einfach den Nuvaring aufschwatzen... irgendwie schade
Das ist eben auch sowas - da will man sich irgendwie auch nicht aufdrängen mit der eigenen Meinung wenn man sieht, dass der andere offensichtlich auf jeden Fall trotzdem hormonell Verhüten will.
