So, hatte heute den Termin bei meiner Frauenärztin zur Nachsorge nach der Geburt und ich hab sie wegen der Kupferspirale gefragt. Sie legt die Spirale frühestens 3 Monate nach der Geburt, weil sie die Erfahrung gemacht hat, dass zu früh nach der Geburt gelegte Spiralen häufiger verrutschen. Kann das jemand bestätigen bzw widerlegen?
Zuerst wollte sie mir übrigens auch hormonhaltige Verhütungsmittel empfehlen, aber als ich das ablehnte und ihr erzählte, dass ich bei der Pille ziemliche Nebenwirkungen hatte (Migräne, schlimme Schweißausbrüche, etc) war sie sehr verständig und meinte, dass das ein großes Problem sei und häufig vorkomme und da dann die meisten hormonellen Verhütungsmittel für mich wirklich nicht geeignet wären. Die Pille Cerazette oder die Hormonspirale könnte ich trotzdem versuchen, aber sie fand es sehr verständlich, dass ich das nicht möchte. Ich war wirklich positiv überrascht, hatte eher mit einer anderen Reaktion gerechnet
Jedenfalls habe ich jetzt hier das Rezept für die Femena Cu 375 liegen, kennt die jemand? Sieht aus wie die Multiload, die ja aber vom Markt genommen wurde, wie ich jetzt hier gelesen habe?!
Im neuen Jahr soll ich mich nochmal bei ihr melden zwecks Terminvereinbarung. Bis dahin hab ich also Zeit mir zu überlegen, ob ich die Kupferspirale wirklich will. Ein bisschen mulmig ist mir ja schon bei dem Gedanken an einen Fremdkörper in mir. Und vorm Einsetzen habe ich ja auch etwas Schiss, zumal ich ja noch stille und ich davon ausgehe, nicht so schnell wieder einen Zyklus zu haben, die Spirale also ohne Blutung eingesetzt werden müsste. Von irgendwelchen Mitteln zum Muttermund weiten hat sie nichts gesagt. Ich glaube, sie würde das dann einfach so machen. Ist das sehr schmerzhaft?
