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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 13:47 
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neu hier

Registriert: 3. April 2013 16:53
Beiträge: 43
NFP seit: noch nicht, aber höchst interessiert
Das ist bei uns ein etwas heikles Thema, weil wir unterschiedliche Wunschvorstellungen haben und ich da seltsam emotional werde.
Ich hätte gerne die Gynefix und sehe nicht viele alternativen. (Bei NFP vertraue ich zwar der Methode, nicht aber meiner Messdisziplin.)
Ihm wär's am liebsten, ich würde die Mirena nehmen, weil seine Ex damit so super zufrieden war. *zunge*
Ich hab ihm von Anfang an gesagt, dass ich Hormone nicht will und die Mirena erst recht gruselig finde. Er meinte, dass ihm Kupfer irrationalerweise (seine Worte) unsicher vorkommt, dass die entgültige Entscheidung aber bei mir liegt, weil es schließlich mein Körper ist. Außerdem hat er von sich aus gesagt, dass er die Hälfte der Kosten trägt, welche Methode es auch immer wird. *zustimm*
Da im Moment das Geld nicht so ganz da ist, überbrücken wir mit Kondomen, die ich viel dringender als er weghaben möchte. Nach den Pannen die wir hatten ist mein Vertrauen da etwas erschüttert.

Ich bin der Meinung, dass die Wahl der Verhütungsmethode gemeinsam getroffen werden sollte. Es müssen sich schließlich beide wohl damit fühlen. Trotzdem sollte die etgültige Entscheidung bei der Frau liegen, denn schließlich wir an ihrem Körper etwas verändert.

_________________
seit 5.2014 endlich mit Gynefix verkupfert


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 13:50 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Wir drehen uns im Kreis ;). Wie soll man denn eine gemeinsame Entscheidung treffen, wenn für die Frau eben nur eine Methode in Frage kommt? Ich als Frau werde ungewollt schwanger, ich als Frau muss evtl. Nebenwirkungen ertragen und ich als Frau würde mir evtl. Krankheiten einfangen. Also habe ich ale Frau auch alleiniges Bestimmungsrecht. Der Mann kann nur eins machen: auf Kondome beharren. Das ist sein Recht als Mann. Oder auf GV verzichten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 13:53 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 720
julinee, warum hattet ihr Kondompannen? Habt ihr die richtige Größe verwendet, könnt ihr sonstige Anwendungsfehler ausschließen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 16:15 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 28. Oktober 2012 21:11
Beiträge: 357
NFP seit: Herbst 2012
Estreya, so sehe ich das auch.

Ich glaube vielen Männern ist auch gar nicht klar, welchen Eingriff in den eigenen Körper das bedeutet!

Ich war mal in einer ähnlichen Situation wie Julinee, bei uns sind wegen Anwendungsfehlern mehrere Kondompannen passiert. Mein *mann* machte dann vorsichtige Vorstöße von wegen "Möchtest du nicht vielleicht doch die Pille nehmen...?" aber als ich ihm unmissverständlich erklärte, dass das für mich nicht in Frage kommt, hat er es auch akzeptiert. Um ihn zu überzeugen habe ich ihm die Packungsbeilage vorgelesen und dann gefragt, ob er so ein Medikament nehmen würde. Auf die Idee mal von dem Standpunkt aus drüber nachzudenken, wäre er von selbst zwar nicht gekommen, aber danach war alles ruhig. :roll:

Als ich NFP vorschlug, wollte er selbst etwas über die Methode in Erfahrung bringen und hat auch mal in Natürlich und Sicher reingeschaut. Dann hat er es akzeptiert und mir vertraut. Ähnlich lief es bei der Entscheidung für die Gynefix.

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Auf ins Leben mit Schnuff und Knuff (*07/24)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 22:10 
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neu hier

Registriert: 3. April 2013 16:53
Beiträge: 43
NFP seit: noch nicht, aber höchst interessiert
@bine-maja
Bei den ersten beiden bin ich mir sicher dass es an zu kleinen Gummis lag. Daraufhin habe ich ihn vermessen und fühlte mic mit der richtigen Größe sicher - bis es wieder passiert ist. *mann* glaubt, seine Fingernägel wären schuld gewesen, ich kann das nicht beurteilen. Mein Vertrauen in die Dinger ist seitdem dahin.

@Mimim
Die Idee mit Packung hinlegen und ihn fragen finde ich gut. Sollte meiner nochmal von Hormonen anfangen, mach ich das glaub auch. *zustimm*

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seit 5.2014 endlich mit Gynefix verkupfert


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 22:32 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 7. Februar 2013 18:31
Beiträge: 181
Wohnort: Ruhrgebiet
NFP seit: 10/2012
Der Einfachheit halber verwende ich im Folgenden "Mann" und "Frau" in der Vorstellung von cis-identen Personen, auch wenn ich das eigentlich nicht mag und hiermit z.B. einen Transmann, der schwanger werden könnte, unter den Tisch fallen lasse.

So, dann mal zurück zum Missverständnis.
Ich schrieb, dass ich es wichtig finde, eine Verhütungsmethode zu finden, mit der beide bzw alle zufrieden sind und das es keinesfalls das Recht der Frau allein ist, über die Verhütungsmethode zu entscheiden. Ich sagte an keiner Stelle, dass die Frau ihre Bedürfnisse zu Gunsten des Mannes zurückstellen soll - ich beharrte lediglich darauf, dass sich auch der Mann mit der Wahl der Verhütungsmethode wohl fühlen muss und nannte auch Verzicht auf GV als mögliche Verhütungsmethode.
Daraufhin hatte ich den Eindruck, dass mir vehement widersprochen wird und dass der Mann kein Recht darauf hat, sich bei der Wahl der Verhütungsmethode wohl zu fühlen.
Regentänzerin hat geschrieben:
Aber ich würde da trotzdem sehr auf das Recht der Selbstbestimmung was den eigenen Körper angeht pochen.
Wenn das jemand nicht will dann muss er ja keinen Sex mit mir haben.

Estreya hat geschrieben:
Eben. Da gibt es keine Kompromisse.

Estreya hat geschrieben:
Wenn er nicht will, kann er ja gehen. Ist ja seine Entscheidung.


Selbst als ich das extreme Beispiel nannte
Düse hat geschrieben:
Du findest: "Wir verhüten so, wie ich will, auch wenn du dich dabei unwohl fühlst! Deine Meinung dazu interessiert mich nicht! Natürlich verlange ich GV! Geh doch weg, wenn du das nicht willst!" nicht gewaltsam? Wow!

Stell dir mal vor, dein Freund würde das zu dir sagen. Fändest du das dann nicht gewaltsam?

wurde darauf beharrt, dass an dieser Aussage nichts gewaltsam sei. Ein Mann dürfe nicht über den Körper seiner Partnerin entscheiden (behauptete ich ja auch nie) und ein Mann habe absolut nichts mit der Schwangerschaft zu tun. Klar hat auch n Mann die Folgen einer SS zu tragen. Immerhin wäre er dann Vater.
Ich hatte das Gefühl, dass mir widersprochen wird, als ich schrieb, dass auch der Mann das Recht hat, den GV zu verweigern, wenn er sich mit der gewählten Verhütungsmethode nicht wohl fühlt, durch diese Aussage:
Regentänzerin hat geschrieben:
Düse hat geschrieben:
Die Sichtweise "Das ist mein Körper und deshalb bestimme ich!" finde ich daneben.


Letzten Endes läuft es aber darauf hinaus, oder? Wenn es eine dritte Kompromisslösung gibt ist es sicher gut, aber in diesem speziellen Fall hat dann finde ich doch die Frau das letzte Wort.

Nein. Letzten Endes läuft es wohl darauf hinaus, dass kein GV stattfindet, wenn sich eine*r der Partner*innen nicht wohl fühlt. Aber dass der Mann diese Option in Anspruch nehmen kann, dieser Gedanke word nicht formuliert. Daraus las ich die Erwartung, dass der Mann zu den Bedingungen der Frau den GV durchführen muss, auch wenn er das nicht will. Das ist Gewalt, das ist Vergewaltigung.

Die_Erdbeere hat geschrieben:
Mein Partner hat die Verhütungsentscheidung von sich aus mir überlassen. Wüsste nicht inwiefern ich ihn damit zu irgendwelchen sexuellen Handlungen zwinge *kopfkratz*
Und was ist daran schockierend, wenn ich der Meinung bin, dass nur ich alleine das Recht habe, darüber zu entscheiden, was mit meinem Körper passiert?
Wenn er bspw. nicht mit Kondomen zurechtkommt, kann er doch zusätzlich CI praktizieren (wenn sie ihm zu unsicher sind) oder wir beschränken uns in der fruchtbaren Zeit auf alternative Praktiken (wenn er sie unbequem ect. findet). Wenn er selbst für Alternativen sorgt, zwinge ich im garantiert kein Verhütungsmittel auf. Allerdings sehe ich es absolut nicht ein, warum ich die Konsequenzen SEINER Unzufriedenheit auf Kosten MEINER Gesundheit an MEINEM Körper tragen soll.


Die erste Frage hab ich jetzt hoffentlich so beantwortet, dass du meinen Gedankengang nachvollziehen kannst.
Es ist nichts daran schockierend, dass du über deinen Körper entscheiden darfst. Schockiert hat mich, dass ich den Eindruck hatte, dass dieses Recht dem Partner nicht zugesprochen wird. Auch Männer dürfen entscheiden, was mit ihrem Körper passiert - und wenn sie ihren Penis nicht in eine Vagina stecken wollen, weil sie nicht Vater werden sein wollen und sie sich mit der Verhütungsmethode, die die Frau bestimmt, nicht wohl fühlen, dann müssen sie es nicht.
Du zeigst da ja schon Möglichen, die beide zufrieden stellen sollten. Und gern nochmal: An keiner Stelle sagte ich, dass die Frau die Pille nehmen muss, weil der Mann das will. Das habt ihr in meine Aussage gedeutet, dass alle Beteiligten mit der Wahl der Verhütung zufrieden sein sollte. Ich habe mit "beide bzw alle" mit Sicherheit nicht die Frau ausgeschlossen. Wenn für sie die Pille nicht in Frage kommt, darf sie nicht dazu gezwungen werden. Wenn für einen Mann eine bestimmte Methode nicht in Frage kommt, darf er nicht dazu gezwungen werden.

Regentänzerin hat geschrieben:
Düse hat geschrieben:
Ich bin nur dagegen, dem Menschen mit dem Penis jedes Recht an der Entscheidung abzusprechen. Es sollten sich halt beide wohl fühlen.


Da sagt ja auch keiner was dagegen.
Ich Idealfall sind ja auch beide mit NFP einverstanden. Aber im Zweifelsfall ist mir meine eigene Gesundheit dann doch wichtiger, als die Meinung eines Mannes. Sex kann immer zu Schwangerschaft führen. Das muss jedem bewusst sein, der Geschlechtsverkehr hat. Und wem NFP aufgrund nebuloser Statistiken oder Geschichten, die er irgendwo gehört hat, zu unsicher ist, der muss halt entweder auf Kondome zurückgreifen oder auf Sex mit mir verzichten. Das ist nicht gewalttätig, das ist einfach eine Reihung meiner Prioritäten.

Gut, dass da keiner was gegen sagt :D
Ich hab ja auch nie behauptet, dass du deine Gesundheit gefährden musst, damit der Mann zufrieden ist.
Es ist auch nicht gewalttätig, auf sein Recht zu pochen, keinen GV zu haben. Es ist gewalttätig, dem anderen dieses Recht nicht auch zu zu gestehen. Wie oben erläutert.

Estreya hat geschrieben:
Düse, irgendwie hast du finde ich da ein recht merkwürdiges Bild von Gewalt und Zwingen. Du denkst da völlig falsch.
Ich zwinge doch niemanden zu sexuellen Handlungen (bitte???), nur weil ich nur bereit bin, eine bestimmte Verhütungsmethode zu verwenden. Das ist meine private Angelegenheit und wer damit nicht zurechtkommt, muss mit mir nicht sexuell verkehren, hat also überhaupt keine Chance, überhaupt sexuell an mich ranzukommen. Sex gibt es nur unter meinen Bedingungen und wer etwas anderes will, kann sich einen anderen Partner suchen.
Ich hatte noch nie irgend ein Problem damit, Männer haben sich immer sofort an meine Wünsche angepasst und es ist noch keiner dran gestorben oder wurde vergewaltigt *kopfschüttel*

Abgesehen davon möchte ich nachdrücklich betonen, dass es nur ein einziges Verhütungsmittel gibt, das gegen Krankheiten schützt. Jeder Mann, der Kondome ablehnt ist für mich komplett untendurch. Es ist das recht einer jeden Frau lebenslang auf Kondome zu beharren, weil keine Frau sich sicher sein kann, dass ihr Mann sie nicht betrügt. (Damit will ich nicht sagen, dass es nicht ok ist, auf Kondome zu verzichten, natürlich ist das ok!). Aber es ist genauso ok jeglichen GV ohne Kondom grundsätzlich abzulehnen (!)

Ich bin halt für Gleichberechtigung, und so hat auch jeder Mann das Recht, auf Kondome zu beharren. Und das Recht, GV zu verweigern, wenn er sich bei einer Verhütungsmethode unsicher fühlt. Und das Recht, jede sexuelle Handlung zu verwehren, die er nicht will, warum auch immer. Mehr sagte ich doch nicht, und da wird mir so widersprochen. Und das schockte mich.
Wie mein Gedanke zu dem "zwingen" kam, habe ich ja schon erwähnt - dass an keiner Stelle dem Mann das Recht zugestanden wird, GV zu verweigern, und alle Beteiligten immer nur sagten, dass die Frau dieses Recht habe. Du schriebst: "Sex gibt es nur unter meinen Bedingungen". Ich appelliere dafür, eine Methode zu finden, mit der sich alle wohlfühlen.
Du findest Kondom und NFP okay. Dein Freund würde z.B. sagen, er findet Dia und Kondom okay. Dann nehmt ihr n Kondom. Damit habt ihr die Entscheidung getroffen, die Verhütungsmethode zu nutzen, mit der sich beide wohl fühlen.
Ein anderes Beispiel wäre: Ein Paar ist ne Weile zusammen. Die Frau mag Kondome nicht, will die Pille aber absetzen, findet n Dia okay. Dem Mann kommt n Dia zu unsicher vor, er fand die Pille okay, aber er würde nun lieber Kondome nehmen. Die beiden werden sich nicht einig. Wenn nur die Frau über die Verhütung entscheiden darf und der Mann kein Mitspracherecht hat, dann müsste er ja Sex mit ihr haben, auch wenn er sich dabei schlecht fühlt. Dass da irgendwas nicht stimmt und dass das gewaltsam ist doch offensichtlich.

AkZee hat geschrieben:
Düse hat geschrieben:
Die_Erdbeere: Und für mich käme kein Mensch in Frage, der mich zu sexuellen Handlungen und Verhütungsmethoden zwingen wollen würde, die ich nicht will.
Sag mal, willst du diese falsche Aussage mit Gewalt unbedingt in die hier geschriebenen Posts hineininterpretieren? *kopfkratz* Niemand hier hat geschrieben, dass er andere zu einer Verhütungsmethode zwingen will. Sondern nur, dass derjenige selbst nur (und ausschließlich!) seine erwünschten Verhütungsmethoden zulässt.
Daraus kann sich der Partner dann etwas raussuchen und wenn nichts dabei ist, was demjenigen auch gefällt, dann gibts eben keinen Sex.
Wo genau liest du da irgendwelchen Zwang oder Gewalt heraus? :shock:
Es geht lediglich um eine Vorauswahl der möglichen Verhütungsmethoden, nämlich die, die man selber bereit ist anzuwenden. Das ist das Gegenteil von Zwang und die Grundlage jedes Konsens.

Wie beschrieben: An keiner Stelle wurde gesagt, dass auch der Mann das Recht hat, GV zu verweigern, wenn er sich unwohl fühlt. Und mir wurde widersprochen, als ich schrieb, dass es wichtig ist, dass sich beide/alle wohl fühlen sollten.

Camilla hat geschrieben:
Wenn Du ein Problem mit dem Wort Gebärmutter hast, könntest Du Dich dann vielleicht zu "Uterus" durchringen? Ich fühle mich von dem Begriff "Gebärmutti" leicht verarscht.

Ich wollte lediglich verhindern, dass der Text sich ausschließlich auf cis-idente Menschen bezieht (oder der Mann mit dem Frauenkörper in diesem Text als "Frau" erscheint). So richtig wohl fühle ich mich jetzt auch nicht dabei, wieder auf "Mann" und "Frau" zurück zu greifen, fand meine Umschreibung aber sperrig und für das Verständnis nicht förderlich :/
Menschen zu verarschen liegt mir fern. Es tut mir leid, wenn du dich durch meine Wortwahl verletzt gefühlt hast.

Estreya hat geschrieben:
Wir drehen uns im Kreis ;). Wie soll man denn eine gemeinsame Entscheidung treffen, wenn für die Frau eben nur eine Methode in Frage kommt? Ich als Frau werde ungewollt schwanger, ich als Frau muss evtl. Nebenwirkungen ertragen und ich als Frau würde mir evtl. Krankheiten einfangen. Also habe ich ale Frau auch alleiniges Bestimmungsrecht. Der Mann kann nur eins machen: auf Kondome beharren. Das ist sein Recht als Mann. Oder auf GV verzichten.

Da ist es doch :D Was anderes sage ich doch die ganze Zeit nicht! Dass sich beide wohl fühlen müssen. Andere Praktiken als vaginalen Verkehr halte ich für ne gute Verhütungsmethode.

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Düse weg! Begründung und Abschied hier. Macht's gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013 23:33 
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nicht mehr ganz so neu

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NFP seit: April/Mai 2013
Huhu,

dann will ich auch mal meinen Senf hinzugeben :-)

Also als wir von 6 Jahren begannen eine Fernbeziehung zu führen wollte mein *mann* irgendwann, dasss ich die Pille absetzte, da wir uns ja eh nur noch am We gesehen haben. Irgenwann habe ich mich dazu überreden lassen, Folge: erstmal eine üble Pilzinfektion. Wir haben mit Kondomen verhütet. Bei dem ersten Besuch bei der FÄ ohne Pille, sagte mir diese, dass Kondome zu unsicher seien und dass ich doch wirder die Pille nehmen sollte, da ich auf KEINEN Fall schwanger werden wollte, da ich dann an meine Ausbildungsplatz als laborant nicht mehr hätte arbeiten drüfen, bin ich zurück zur Pille *draufhau*

So haben wir dann auch weitere Jahre verhütet, bis jetzt, da ich die Pille mindesten 6 Monate absetzten wollte bevor ich schwanger werde und er ja sowieso nix von der Pille hielt, habe ich mich schließlich informiert und bin bei nfp hängen geblieben, jetzte nehme ich diese seit 7 monaten nicht mehr und muss jetzt auch feststellen wie sehr ich darunter gelitten haben. Muss nur sagen, dass ich es gut finde, dass er immer gesagt hat er findet es nicht gut.

Mit der Methode stehe ich aber wieder allein da, er vertraut mir, dass ich richtig auswerte und akzeptiert Kondome, letztendlich ist doch immer die Frau für die Verhütung verantwortlich

mfg blume

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Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis, doch jeder Augenblick ist ein Geschenk.

Unterwegs mit kleiner Kugelmaus 12/14 und kleiner Lausemaus 4/19


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 06:57 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
blume2013 hat geschrieben:
Mit der Methode stehe ich aber wieder allein da, er vertraut mir, dass ich richtig auswerte und akzeptiert Kondome, letztendlich ist doch immer die Frau für die Verhütung verantwortlich


Du kannst ihn aber auch richtig einbeziehen, Freigabeentscheidungen (ZA frei oder nicht z.B.) haben Ex- *mann* und ich z.B. immer zusammen getroffen. Und er kann sich ja durchaus soweit einlesen, dass auch er auswerten kann. Vielleicht lohnt es sich, ihn da einfach ein bisschen anzustupsen, wenn für dich eine partnerschaftliche Verhütungsmethode wichtig ist.
Klar, letztendlich und trotz aller Verantwortungsübernahme von *mann* trägst du mit deinem Körper die Konsequenzen, ist aber wahrscheinlich dennoch ein anderes Gefühl dahinter.
*sonne*

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Sit with your pain, cradle it close, lean in and listen, take it slow. Sit with your pain, cradle it close and when you‘re ready let it go -Fia-


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 08:02 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Düse, ich finde deine Argumentation gelinge gesagt etwas lächerlich. Es ist doch logisch, dass keine von uns einen Mann vergewaltigt, also wirklich *kopfschüttel*. Es ist mehr als absurd, dass eine Frau einen Mann aufgrund der gewältigen Verhütungsmethode zu Sex zwingt, allein die Verbindung der beiden Themen ist sowas von komplett weit hergeholt.
Und das steht auch in meinen Postings jedes Mal mit dabei, dass der Mann sich schleichen kann, wenn er keine Lust auf meine Konditionen hat. Passierte in der Realität aber sowieso nie, so what.
In deiner überkorrekten Aufzählung hast du übrigens vergessen, dass es auch Frauen ohne Gebär"muttis" gibt, die Krankheitsverhütung wollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 08:04 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Doppelpost. "gewätigten" sollte "gewählten" heißen

Und ich widerspreche dir weiterhin, dass sich eben NICHT beide wohlfühlen müssen. ICH hätte keinen Bock auf Verzicht auf Geschlechtsverkehr, wenn der Mann keine Kondome verwenden will. Aber dann muss er ja überhaupt nix mit mir zu tun haben und fertig!


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 08:14 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 720
Düse, du schreibst etliche Male, dass niemand geschrieben hätte, der Mann dürfe sich dem GV verweigern, wenn er mit der Verhütung nicht einverstanden ist und dass dir das so aufstößt. Weil du es gewaltsam findest,dass der Mann zum Sex gezwungen wird unter Konditionen, die ihm nicht passen. Da muss ich dir Recht geben- es ist gewaltsam, wenn er gezwungen wird. Aber genau das lese ich aus fast jedem Beitrag heraus- es sind Aussagen wie "dann braucht er keinen Sex mit mir haben". (i]Niemand[/i] zwingt ihn zum Sex. Es ist seine freie Entscheidung, ob er mit zB. Erdbeere schlafen möchte, wenn für sie eben nur NFP und Kondome in Frage kämen. Das hat für mich nichts mit Vergewaltigung zu tun, denn er hat ja immer noch jedes Recht der Welt, "nein Danke" zu sagen. Das hat keiner hier abgestritten und keiner sagte, dass er sich dann eben fügen muss und mit der Partnerin/ dem Partner schlafen muss, obwohl er/sie sich unwohl fühlt.

Das, was die meisten hier schreiben, ist für mich genau das Gleiche, was du forderst: nämlich die Möglichkeit, sexuelle Handlungen abzulehnen, wenn man mit ihnen oder der Verhütung nicht einverstanden ist. Und die hat doch jede/r hier, wenn er/sie mit der vom Partner gewählten Verhütung nicht einverstanden ist oder andersrum, genau so dargestellt?

Klar ist ein Konsens immer erstrebenswert, aber letzten Endes dürfen auch beide auf ihrem Standpunkt beharren und dann gibts eben keinen GV. So, nur in anderen Worten, haben es eigentlich alle, dich eingeschlossen, geschrieben... Es sei denn, ich habe jetzt kapital was falsch verstanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 12:11 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
Düse hat geschrieben:
Wie beschrieben: An keiner Stelle wurde gesagt, dass auch der Mann das Recht hat, GV zu verweigern, wenn er sich unwohl fühlt.
Dann solltest du die Posts vielleicht nochmal durchlesen. ;-)
Fast jeder hier hat geschrieben, dass es immer die Option gibt, bei Uneinigkeit eben gar keinen Sex zu haben! Das bezog sich in den meisten Fällen sogar ganz explizit auf die Wahlfreiheit des Mannes! Nämlich die Freiheit, sich zwischen einem von der Frau erwünschten Verhütungsmittel oder gar keinem Sex entscheiden zu können.
Die einzige, die in diese Wahlfreiheit einen Zwang oder Gewalt hinein interpretiert hat, warst du.

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 12:22 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 9. Juni 2007 14:36
Beiträge: 360
Ich finde das schwierig.
Die meisten Verhütungsmittel sind für die Frau, sie sind oft Eingriffe in die körperlichen Vorgänge und die Frau trägt das Risiko schwanger zu werden.
Insofern finde ich schon, dass die Frau da mehr Rechte hat, bzw. ihre Entscheidung schwerer wiegen sollte als seine.
Dennoch finde ich es wichtig, dass er sich mit der Verhütungsmethode wohl und sicher fühlt.

Ich selbst bin allerdings nicht mehr bereit hormonell zu verhüten, Spiralen finde ich auch doof und Dia und Co sind mir zu unsicher und zu umständlich. :schmoll: Da bleibt nur sensiplan in Verbindung mit Enthaltung in der fruchtbaren Zeit oder Kondomen. Ich würde mich auch zu nichts anderem überreden lassen. Insofern hätte mein Partner da halt Pech, wenn er sensiplan nicht vertraut aber auch keine Kondome verwenden möchte, ich würde mir dann auch einen anderen Partner suchen, wenn das alles überhaupt nicht funktionieren möchte.

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LG, scirado

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 12:28 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 8. August 2009 21:47
Beiträge: 720
Akzee, genau das habe ich gerade geschrieben. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2013 12:35 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
@scirado
Inwiefern braucht eine Frau da denn "mehr" Rechte?
Ich finde, dass es sich ganz einfach und vor allem komplett gleichberechtigt formulieren lässt: Jeder hat das Recht, nur mit den Verhütungsmethoden Sex zu haben, die derjenige freiwillig benutzen will.
Da braucht niemand mehr oder weniger Rechte.

Möglicherweise sind die Argumente, diverse Verhütungsmittel abzulehnen, für Frauen etwas schlagkräftiger. Aber im Endeffekt spielt es doch keine Rolle ob eine Ablehnung persönliches Befinden ist oder medizinische Hintergründe hat?
Relevant wäre eine Gewichtung nur, wenn über die Methode diskutiert werden muss. Aber daran, dass ich bestimmte Verhütungsmethoden nicht anwenden werde, gibt es nichts zu diskutieren. Das ist genauso mein gutes Recht, wie das meines Partners.

@biene_maja
Stimmt, aber ich wollte noch mal bekräftigen dass du absolut nichts kapital falsch verstanden hast. *lach*

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