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 Betreff des Beitrags: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 10:37 
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Wenn man mit der Symptothermalen Methode zur Verhütung beginnt...wie lange sollte man dafür "üben" bis man darauf vertrauen kann, 1 Monat? 6 Monate oder 1 Jahr?


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 10:40 
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Kurven-Rätslerin

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Im Buch werden 3 Übungszyklen empfohlen.

Und ich würde ausschließlich auf die eigenen Auswertungen bauen, und keine zusätzlichen Computer hinzuziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 10:53 
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In welchen Buch steht das?
...also ich habe das Buch Natürlich und Sicher von J. Rötzer da steht man sollte 1 Jahr lang Zyklen beobachten bevor man sich sicher sein kann, das kommt mir aber so lange vor. *nichtallehaben*

Das mit einem Computer habe ich auch noch überlegt um zusätzliche Sicherheit zu haben, weil wenn z B.
meine STM Beobachtung fruchtbar angibt und aber der Computer unfruchtbar anzeigt dann stufe ich es lieber als fruchtbar ein. oder weshalb sollte man lieber keinen Computer nehmen?


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:00 
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NFP-Prinzessin

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Verwechselst du etwas? Es gibt ein Buch von Rötzer, das heißt aber nicht Natürlich und Sicher. Und das Natürlich und Sicher ist nicht von Rötzer. Beide Methoden sind aber fast deckungsgleich und beide Methoden kann man ab Tag 1 zur Verhütung nutzen - sofern man die Methode beherrscht! Die Methode ist so angelegt, dass man sie mit Hilfe einer Beraterin erlernen soll und da kann man dann wirklich sofort die freie Zeit nutzen. Nach 3 Zyklen kommt man dann ohne Beraterin aus.
Wir hier lernen die Methode meist autodidaktisch mit Hilfe des Forums. Es gibt keine einheitliche Richtlinie, wann man bereit dazu ist, die Regeln sicher anzuwenden. Manche sofort, andere haben es nach einem Jahr nicht verstanden. Da musst du dich selbst einschätzen bzw. das Forum hilft immer gerne, wenn man konkrete Fragen stellt.


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:06 
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Registriert: 13. Oktober 2013 09:10
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Uups stimmt es heißt "natürliche Empfängnisregelung".
hm Ok habe verstanden...ab wann hast du die Methode denn beherrscht bzw. ihr vertraut?


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:08 
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Kurven-Rätslerin

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Ich glaub, da hast du grad was durcheinander gewürfelt. ;-) Rötzer hat NER geschrieben, N&S kommt von Autoren der AG NFP (u.a. Frank-Herrmann, Raith-Paula, Strowitzki, ...)
In N&S wird empfohlen, die ersten drei Zyklen als Lernzyklen zu nutzen, um mit der Methode vertraut zu werden. Zuverlässig ist die Methode aber direkt ab dem ersten Zyklus. Es gibt hier auch eine Umfrage zum Thema: viewtopic.php?f=8&t=6470
Computer stiften eher Verwirrung, bieten aber keine zusätzliche Sicherheit. Genaueres dazu hat Mara vor einigen Jahren mal hier schön zusammengefasst: viewtopic.php?f=6&t=7751

Mist, zu langsam... Ich schick's aber trotzdem ab, weil ich noch ein paar Links zusammengetragen habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:10 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
@ Effchen, jein. Deswegen hab ich das oben so ausführlich geschrieben. Es gibt überhaupt keine Studien zur autodidaktischen Erlernung der Methode. Sondern N&S geht immer von der Beratungssituation aus. Und bei der wird auch direkt gesagt, dass man ab Tag 1 damit verhüten darf. Aber man hat eben diesen Ansprechpartner, der dafür "zuständig" sein soll, dass Frau es nach 3 Zyklen auch allein kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:19 
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Moderatorin

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Natalie22 hat geschrieben:
Das mit einem Computer habe ich auch noch überlegt um zusätzliche Sicherheit zu haben, weil wenn z B.
meine STM Beobachtung fruchtbar angibt und aber der Computer unfruchtbar anzeigt dann stufe ich es lieber als fruchtbar ein. oder weshalb sollte man lieber keinen Computer nehmen?

Nochmal dazu: Die Computer geben keine zusätzliche Sicherheit, weil sie sowieso nur reine Temperaturregeln abwenden, also nicht symptothermal auswerten (der einzige STM-Computer ist in Europa nicht mehr erhältlich). Ins Kurvenblatt übertragen muss man die gemessenen Werte dann so oder so noch, um auszuwerten. Die Computer bringen aber die Gefahr mit, dass man die Methode nicht so sicher erlernt, weil man sich mehr oder weniger unbewusst doch auf die Computer-Auswertung verlässt und die eigene Übung zu kurz kommt. Um die STM wirklich sicher anzuwenden, muss man die Regeln sattelfest draufhaben und Auffälligkeiten in der Kurve (z. B. ein ungewöhnliches Temperaturniveau) zuverlässig bemerken. Dazu muss man intensiv und dauerhaft üben. Es zeigt sich immer wieder, dass Nutzerinnen, die sich auf Computer oder Auswertungsprogramme verlassen, die Regeln dann nicht so sicher beherrschen.

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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:29 
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Ja eigentlich weiß ich das ja auch mit dem Computer, dass es eigentlich nur Geldverschwendung ist und es ja "nur" die Temperatur auswertet...aber sonst fühl ich mich glaub ich zu unsicher, auch wenn ich alle Regeln kenne und befolge.
Ich habe mal noch eine Frage zur Schleim-beobachtung, das könnte ich mir nähmlich schwierig vorstellen...gilt man als Fruchtbar egal was man für Schleim beobachtet?ja weil S = fruchtbar egal welche Qualität, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:32 
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NFP-Prinzessin

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Die Regeln sind aber auch kein Buch mit 7 Siegeln. Man braucht im Grunde eben einen Temperaturanstieg und einen Schleimumschwung. Wie man das dann genau macht steht wirklich schön beschrieben im Buch. Wann man als fruchtbar gilt macht man nicht allein am Schleim fest. Falls ich deine Frage richtig interpretiere: es macht nichts, wenn du immer Schleim hast. Du bist deswegen nicht immer fruchtbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:35 
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Kurven-Rätslerin

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Wenn Du NFP/STM als Verhütung nutzen möchtest, dann solltest Du Dir das Buch Natürlich & Sicher noch zulegen.

Das Buch was Du hast, kenne ich leider nicht, kann also auch nichts weiter dazu sagen.

Schleim der S-Qualität deutet auf Fruchtbarkeit hin, aber so wie Du es geschrieben hast

Natalie22 hat geschrieben:
weil S = fruchtbar egal welche Qualität, oder?


ergibt das meiner Meinung nach keinen Sinn.

S-Schleim hat eben S-Qualität und S+ ist S+

Also ich denke Du solltest Dich vielleicht mal durch die diversen Ratgeber für den Anfang (zum Beispiel in meiner Signatur der Link) hier durcharbeiten :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 11:43 
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Moderatorin

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@Absicherung: Ich würde dir empfehlen, dich am Anfang im Forum abzusichern, bevor du dich auf deine eigene Auswertung verlässt. Das hat gegenüber dem Computer die Vorteile, dass
a) das Forum dir zurückmeldet, _warum_ die Auswertung so oder so aussieht, und
b) du zuerst unbeeinflusst auswerten kannst und danach die Meinung des Forums dazuholst. Bei der Auswertung mit Computer oder Auswertungsprogramm ist immer die Gefahr gegeben, dass man sich unbewusst doch an der vorgegebenen Auswertung orientiert und dann nur noch die passenden Regeln dazu zusammensucht.


windigeVivi hat geschrieben:
Schleim der S-Qualität deutet auf Fruchtbarkeit hin

Prinzipiell deutet jeder Schleim auf Fruchtbarkeit hin, da ist schon ein Feucht-Gefühl ausreichend. Da muss man aber auch zwischen Zyklusanfang und abgeschlossener Auswertung unterscheiden. Viele Frauen haben kurz vor der Mens nochmal Schleim von hochfruchtbarer Qualität, sind dann aber natürlich in der unfruchtbaren Phase.

windigeVivi hat geschrieben:
so wie Du es geschrieben hast

Natalie22 hat geschrieben:
weil S = fruchtbar egal welche Qualität, oder?


ergibt das meiner Meinung nach keinen Sinn.

S-Schleim hat eben S-Qualität und S+ ist S+


Bei Rötzer gibt es soweit ich es erinnere kein S+, das ist also eine Frage der angewendeten Regeln. @Natalie: Ich würde dir sehr empfehlen, dich an _ein_ Regelwerk zu halten und das stur anzuwenden. Die Regeln sind zwar alle sehr ähnlich, aber wenn man ein bisschen aus Buch 1 im Kopf hat, ein bisschen aus Buch 2 und ein bisschen aus Buch 3, dann besteht die Gefahr, dass keine der Regeln 100 % sitzen bzw. man verschiedene Regeln in unzulässiger Weise miteinander verknüpft.

Die meisten Forumsmitglieder verwenden die Sensiplan-Regeln (Natürlich und sicher). Wenn du NER anwendest, wirst du da ein bisschen mehr auf dich gestellt sein, als du es bei den Sensiplan-Regeln wärst.

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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 12:09 
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@Estreya im Buch von Rotzer steht drin wenn es die Vorraussetzungen erlauben dass man eine unfruchtbare Zeit hat und man plötzlich S oder f beobachtet (zB. in den ersten 5 Tagen) dann muss man sie als fruchtbar ansehen.

@Akelei ja das hab ich mir auch überlegt N&S zu kaufen, aber da vermische ich am ende nur noch die Regeln...ne lieber nicht :mrgreen:
Wart Ihr eigentlich bei einem Nfp-Kurs bzw sollte man mal einen besuchen oder ist das zeitverschwendung?


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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 12:12 
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Kurven-Rätslerin

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Zeitverschwendung ist das sicher nicht.
KOmmt drauf an wie man das für sich selbst sieht.
Wenn man sich damit sicherer fühlt ist das wohl zu empfehlen.

Viele hier lernen die Methode eben allein bzw. mit Hilfe des Forum und den netten Forinen.

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 Betreff des Beitrags: Re: STM wie lange vorher "üben"?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2013 12:20 
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NFP-Prinzessin

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Natalie, das stimmt so nicht ganz, wie du es geschrieben hast. Das "z. B." ist falsch.


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