Heute morgen habe ich nochmal angerufen - wir haben 1 1/4 Stunden telefoniert

. Ich fasse das mal listenartig zusammen, damit es etwas übersichtlicher bleibt.

Eigentlich reicht es aus, wenn man zur Bestimmung der unfruchtbaren Zeit am Zyklusanfang Schleim oder Muttermund beobachtet. Aber wenn man den Muttermund beobachtet, wird einem der Schleim oder das feuchte Gefühl kaum entgehen. Wenn das früher eintritt als die Veränderung am Muttermund, sollte man - wenn man nicht schwanger werden möchte - lieber "fruchtbar" annehmen.

Grundsätzlich verändern sich Schleim und Muttermund parallel und es werden in der Praxis - wenn überhaupt - nur mal ein oder zwei Tage dazwischen liegen, wo Schleim und Muttermund unterschiedliches anzeigen würden (also beispielsweise der Muttermund zwei Tage länger freigeben würde als der Schleim). Da muß man sich aber folgendes vor Augen halten: Wenn man nicht schwanger werden will, sollte man lieber zwei Tage eher von Fruchtbarkeit ausgehen. Wie wir ja allle wissen, liegt die Unsicherheit der Methode am Zyklusanfang - man sollte sich da aber darüber im Klaren sein, daß man die Sicherheit von vielleicht 99,6 % auf 99,4 %
(keine Gewähr für die Zahlen
) senkt, wenn man den auftretenden Schleim vernachlässigt und sich nur am unveränderten Muttermund orientiert. Es sind also wirklich winzige Prozentzahlen, über die wir hier reden - vorausgesetzt, es zeigt der Muttermund noch keine Veränderung auf. Aber das wird tatsächlich kaum vorkommen, daß es da einen Unterschied gibt. Sobald man Schleim hat, wird sich auch am Muttermund irgendwas tun. Viel riskanter ist es doch dann, in der hochfruchtbaren Phase überhaupt Sex zu haben (siehe Pearl-Index von Kondomen, Dias etc.)!

Zum Muttermund am Zyklusanfang: Man muß ein Gefühl dafür bekommen, wie sein "Normalzustand" ist. Am ehesten ist der mit dem Zustand nach dem Eisprung zu vergleichen. Das kann bei jeder Frau anders sein, was sie als hart oder weich, geöffnet oder geschlossen beurteilt. Wenn man für sich herausgefunden hat, wie der Muttermund ist, wenn er tief steht, fest und geschlossen ist, dann muß man nach der Mens drauf warten, daß er wieder so wird - sich also im "Normalzustand" befindet. Wenn sich daran was ändert, er also nach oben wandert, weicher wird oder sich öffnet, muß Fruchtbarkeit angenommen werden. Daß man während der Mens tastet, ist also nicht erforderlich.
So, und jetzt muß ich in dem anderen Thread auch noch Bericht erstatten

.