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 Betreff des Beitrags: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 13:04 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Dezember 2008 17:37
Beiträge: 832
Wohnort: Schweiz
Hallo!!
Ich hab echt keine Ahnung wo meine Frage hingehören könnte und ich wusste in der Suchfunktion auch gar nicht, nach welchen Schlagworten suchen, denn meine Frage ist ziemlich komplex. Darum erlaube ich mir, ein Thema zu eröffnen :oops:

Also, ich werte grundsätzlich mittels Schleimbeobachtung aus. Und Temperatur, natürlich ;-)
Nun könnte ich theoretisch mit der Minus-20 Regel bis ZT 9 freigeben. Aber sobald ja ZS der Qualität 'S' vorgefunden wird, muss ab diesem Tag Fruchtbarkeit angenommen werden.
'Dummerweise' ist das bei mir eigentlich immer am 1. oder 2. Tag nach der Mens der Fall, also schon ca. 6.-7. ZT. Die ehM hab ich dann doch erst immer um den 20. ZT rum... ihr seht mein Problem - ich habe viel (pseudo)fruchtbare Zeit nach der Mens..
(In den letzten Jahren hatte ich einen einzigen Zyklus unter 30 Tage - 29 Tage :mrgreen:, sonst bin ich immer bei 32-34)


Nun hatte ich die Idee, ich könnte doch, anstatt Schleim zu beobachten, versuchsweise den Muttermund tasten. Es wäre ja möglich, dass der sich erst später nach der Mens verändert, als S auftritt und ich dann länger freigeben kann.
Aber da hat sich mir dann eben folgende Frage gestellt: Kann man die Schleimqualität zu jeder Zeit ignorieren, wenn man auf Muttermund tasten umgestiegen ist? Oder gilt das nicht, wenns ums Bestimmen der fruchtbaren Zeit am Zyklusanfang geht?

Ich bin mal gespannt auf eure Antworten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 14:52 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Kann man denn die Minus20-Regel post partum einfach anwenden? *kopfkratz* Also wenn du jetzt genügend Zyklen nach der Geburt zusammen hättest, wäre es kein Problem, aber darf man hier auf Zyklen vor der Schwangerschaft zurückgreifen? *hä* Auf Zyklen vor der Pille dürfte man sich jedenfalls nicht beziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 15:00 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 24. März 2011 21:55
Beiträge: 984
Wohnort: Südlich des Weißwurstäquators
NFP seit: länger als die Pille \o/
Mezzaluna hat geschrieben:
Aber sobald ja ZS der Qualität 'S' vorgefunden wird, muss ab diesem Tag Fruchtbarkeit angenommen werden.

Das ist nicht richtig. Du musst fruchtbar annehmen, sobald du "feucht" und alles darüber empfindest. Nur "nichts" und "trocken" zählen da nicht rein.

Zu deiner Frage:
Das wurde iiiiirgendwann vor umme mal in den Anfängertagebüchern diskutiert. Heraus kam, wenn ich mich richtig erinnere, der vorsichtige Ratschlag, dass man Zervixschleim von superduperer Qualität am Scheidengang besser nicht ignorieren solle, auch wenn man normalerweise am Muttermund Schleim abnimmt und da keine ebensogute Qualität vorfindet. Aber so richtig eine eindeutige/unumstrittene Lösung gibt es wohl nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 15:12 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Dezember 2008 17:37
Beiträge: 832
Wohnort: Schweiz
Dina, darüber haben wir hier: http://www.nfp-forum.de/viewtopic.php?f=8&t=25016&start=90 schonmal philosophiert, und sind irgendwie zu keinem eindeutigen Resultat gekommen... ;-)
Ich hab für mich so gedacht, dass ich die ersten Zyklen nach der Geburt mal beobachte, und wenn die auch wieder gleich lang sind wie eh und je (ich glaube ich hatte im Leben keinen kürzeren Zyklus als diesen 29-tägigen), würde ich Minus-20 anwenden....

Ob ich dann wirklich ohne Verhütung drauflosherzeln würde, steht noch in den Sternen, aber ich wüsste einfach gerne, ob ich alleine anhand vom Muttermund tasten weiter Unfruchtbarkeit annehmen dürfte, auch wenn ich schon S-Schleim habe, oder ob S-Schleim quasi ein 'Killerargument' ist.


Scala: ja stimmt, sorry, hatte ich falsch geschrieben. Ich habe so gut wie nie 'feucht' sondern immer gleich 'S', darum wohl der Fehler ;-)
Was bedeutet für dich 'superduper' Qualität? Ich merke eine eindeutige Veränderung, wenn es Richtung ES zu geht. Vorher hab ich einfach tagelang cremig-weisslich-klumpigen S.
Ausserdem ging's bei deiner erwähnten Diskussion offenbar um die Schleimabnahme am Muttermund, das ist dann nochmal was anderes.. bei mir geht es ja um die Muttermund-Auswertung. Da lässt man ja die Schleimbeobachtung eigentlich völlig beiseite. *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 15:50 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Okay, dann wäre deine Fraga da ja aber auch ganz gut aufgehoben, so hätte man dann mal die Diskussion dazu zusammen in einem Thread.

Würde dir denn die Muttermundbewertung überhaupt etwas bringen? Die ist ja am Zyklusanfang auch nicht so irre ausführlich in N+S beschrieben, nur so ganz lapidar "verhüten, wenn eine Veränderung in Lage, Festigkeit oder Öffnung festgestellt wird", und so eine Veränderung ergibt sich ja evtl. schneller als man vermutet. *nixweiss*

Grundsätzlich gilt aber, wenn du den Muttermund beobachtest, darfst du den Schleim komplett ignorieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 16:03 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 24. März 2011 21:55
Beiträge: 984
Wohnort: Südlich des Weißwurstäquators
NFP seit: länger als die Pille \o/
Ah, stimmt *lichtaufgeh* Da habe ich dich eben falsch verstanden, tut mir leid. Dann hatte ich das wohl falsch in Erinnerung und es ging nur um den Ort der Schleimabnahme, nicht aber um die Auswertung des Muttermunds.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 17:00 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Dezember 2008 17:37
Beiträge: 832
Wohnort: Schweiz
kein problem, scala.

dina: es geht ja aber hier nicht wirklich um minus-20 sondern ist eine allgemeine fragestellung.. ausserdem wird es dann auch bei minus-8 zum thema werden, denn da würde ich eigentlich wohl auch so bis ZT 10 jeweils freigeben können, weil meine ehm meist um den 20. ZT rum sind.
darum wollte ich diese frage nicht dort drin 'verstecken', denn im minus-20 thread tummeln sich ja nicht viele...

ja, das ist nun die frage, inwiefern man den muttermund am anfang des zyklus als 'fruchtbarkeitszeichen' verwenden kann und wie sicher das dann ist? ich werde die nächsten zyklen sicher mal beobachten, wie das bei mir so ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schleimbeobachtung vs. Muttermund tasten am Zyklusanfang
BeitragVerfasst: 23. September 2013 19:37 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Es ist zumindest in N+S als Alternative zur Schleimbeobachtung aufgeführt, die theoretische Sicherheit ist also genauso hoch wie mit dem Schleim.

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