@ Lale
Ich hoffe sie ist auf der Arbeit nicht so mit den Kunden.
Mit "das kann gar nicht sein" wäre ich sowieso ganz Vorsichtig, wenn es um Medikamente geht. Man weiß inzwischen, dass z.B. Nebenwirkungen im sexuellen Bereich ausdrücklich
erfragt werden müssen um verlässliche Zahlen zu erhalten in Studien.
Gilt eigentlich für alles das peinlich sein könnte.
OT
Ein Zusammenhang zwischen dem Östrogenspiegel und Blasenentzündungen ist nun wirklich nichts neues. Und das seltsame ist ja, dass die Spiegel gerade mit der Pille so niedrig sein können, dass trockene Schleimhäute Probleme machen. In den Wechseljahren gibt man gerne Östrogensalben oder Vaginalzäpfchen und bekommt damit Trockenheit und auch vermehrte Blasenentzündungen oft in den Griff.
Nach dem Sex die Blase entleeren ist kein falscher Tipp, aber so gängig, dass man fast davon ausgehen muss, dass das jede Frau mit häufigen Blasenentzündungen ständig zu hören bekommt, ebenso wie die Frage ob sie sich auch richtig sauber macht auf der Toilette.
Mir geht diese Bevormundung beim Thema Verhütung tierisch auf die Nerven.
Ich erinnere mich noch an den Beginn meiner Schwangerschaft und die Frage ob mir zu blöd wären Kondome zu benutzen.
Hat mich so genervt, dass ich allen ernstes geantwortet habe, dass ich mich weder "verrechnet" habe noch eine Kondompanne hatte, sondern einfach nicht verhütet wurde.
Ärgert mich im Nachhinein, aber ich wollte das nicht auf mir sitzen lassen, dass aus Dummhiet mit NFP+ Kondom schwanger geworden wäre.
War übrigens auch jemand aus dem Gesundheitsbereich, der das gefragt hat.
Prinzessin_Velvet hat geschrieben:
Da kannst du wohl nicht mehr machen als auf Durchzug stellen und ganz klare Grenzen setzen, dass deine Verhütungsmethode nur dich etwas angeht, und maximal noch deinen Freund.
Im Idealfall sollte man sich schon einig sein.