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 Betreff des Beitrags: Artikel "Die Pille fürs Kind" in Online-SZ
BeitragVerfasst: 7. Juni 2005 21:28 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 2. September 2004 16:00
Beiträge: 81
Hier geht's wieder mal nur um die Alternative "Hormone oder Schwangerschaft" (bei Jugendlichen)... *zunge*
Minimale Skepsis gibt es nur hinsichtlich der Pillenverordnung bei "sehr jungen Frauen".

http://www.sueddeutsche.de/,trt1m1/wiss ... 501/54447/

Irgendwie müßte mal eine breit angelegte Aufklärungsaktion gestartet werden, das kann's ja wohl wirklich nicht sein...
Tja!
nova

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BeitragVerfasst: 7. Juni 2005 21:44 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
In der zweiten Hälfte geht es ja um die Auswirkungen der Pille speziell in jungen Jahren (Wachstum) und um die Gefahr einer Verringerung der Knochendichte. Was hat dann dieser Absatz direkt im Anschluss zu suchen:
Zitat:
Für Frauen, die vergesslich sind, gibt es inzwischen andere Möglichkeiten: Ein Verhütungspflaster setzt vergleichbare Hormone frei wie die Pille und muss nur einmal pro Woche erneuert werden, ein Hormone spendender Vaginalring sogar nur einmal im Monat. „Beide können auch von Teenagern verwendet werden. Sie sind aber bisher nicht an jungen Frauen unter 18 Jahren getestet worden“, sagt Anthuber.

Erst zeigen sie die Zusammenhänge zwischen Pille und Knochenfehlbildungen auf und dann schlagen sie Produkte vor, die noch nicht an Mädchen unter 18 getestet wurden?

Ich stelle mir gerade die Autorin vor, wie sie in einem Journalisten-Handbuch unter "Pille" nachschlägt und dort den vorformulierten "Es gibt auch noch Alternativen"-Satz abschreibt. Oder ist der gar nicht so zusammenhanglos, wie es mir vorkommt...?

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 08:09 
Hi Katharina,

Du musst den letzten Satz mitlesen:
Zitat:
Allerdings: Auch die altbekannten Antibabypillen wurden nie in umfassenden klinischen Studien an Jugendlichen geprüft.


Von daher - ich habe das Gefühl, das ist Jacke wie Hose und beides schlimm genug!!!

Andererseits - wenn die Mädchen nicht beim FA an die Pille kommen, dann wird, wie völlig zu Recht in dem Artikel gesagt, eben ohne Verhütung miteinander geschlafen. Dann kommt der Coitus Interruptus ins Spiel, und wenn sie dann doch schwanger ist, heißt es völlig verdattert, "aber wir haben doch aufgepasst"...

Ich hab sogar schon von einer 14jährigen gehört, dass sie überhaupt nicht richtig aufgeklärt werden. Den meisten Eltern ist das noch zu heikel, mit ihren Kindern über Sexualität zu sprechen, vor allem, weil sie von sich damals ausgehen und nicht im Traum daran denken würden, eine 12jährige über Verhütung und GV aufzuklären. Im Biologieunterricht (wo wir damals an Bananen das richtige Abrollen von Kondomen geübt haben :mrgreen:) heißt es dann, ein Mädchen kann nur schwanger werden, wenn es seine Regel hat. Okay, richtig ist das sowieso nicht und vor allem sehr missverständlich ausgedrückt - besagte 14jährige meinte, nur bei GV während der Mens könnte es zu einer Befruchtung kommen! :shock:

Ach ja - und ich kenne überdies eine junge Frau Mitte 20, die ihren Nachhilfeschülerinnen usw. wie selbstverständlich Streifen von ihrer Antibabypille abgegeben hat, wenn diese darum baten. Besser, sie bekommen die Pille von mir, als dass sie Streit mit ihren Eltern haben, weil sie zum FA wollen bzw. schon da waren, war ihre lakonische Begründung. *teufel*


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 10:44 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Firelady hat geschrieben:
Hi Katharina,

Du musst den letzten Satz mitlesen:
Zitat:
Allerdings: Auch die altbekannten Antibabypillen wurden nie in umfassenden klinischen Studien an Jugendlichen geprüft.



Schon klar - dass die existierenden Studien einander widersprechen, wird ja auch schon vorher erwähnt. Der Hinweis "Es gibt auch hormonelle Alternativen für vergessliche Frauen" nach einem Absatz über die Bedenklichkeit der darin enthaltenen Wirkstoffe für den kindlichen/ jugendlichen Körper bleibt für mich mit oder ohne Zusatz sinnlos.

Die ersten zwei Drittel des Artikels finde ich so weit in Ordnung, aber im letzten Drittel, in dem es um mögliche Risiken hormoneller Verhütungsmittel geht, hätte es doch auf der Hand gelegen, alternative Methoden anzusprechen. Die können ja genauso kritisch betrachtet werden und meinetwegen als für Jugendliche ungeeignet dargestellt werden - aber nicht einfach verschwiegen werden.

Großartig finde ich auch das hier:
Zitat:
Besondere gesundheitliche Risiken für sehr junge Frauen sieht die Ärztin nicht. [...]
Umstritten ist unter Wissenschaftlern jedoch, ob sich die enthaltenen Östrogene nachteilig auf die Knochenentwicklung auswirken können.


Solang es keine gesundheitlichen Risiken gibt... :roll:

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 12:37 
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NFP-Gräfin

Registriert: 17. November 2004 00:51
Beiträge: 3006
NFP seit: Nov. 2004
Das ist wirklich ein Dilemma. Wem gibt man die Schuld, wenn eine minderjährige schwanger wird?
Den Eltern, dem Freund, den Ärzten oder gar ihr selbst?

Aufklärung ist wirklich absolut nötig, damit die jungen Mädchen /Frauen eben nicht in solche Situationen geraten! Auf der anderen Seite, wenn ich mir nur mal meinen FA anschaue, der schon oft zitierte mit dem Satz "Kondome und Zäpfchen?! Das ist doch Russisch-Roulette und gar nicht so sicher!" Kann ich mir schon gut vorstellen, dass man besonders jungen Frauen zu Hormonen rät...
Auch wenn sie viele Nebenwirkungen haben und man ja eben nicht weiß, was für Schäden die jungen Frauen daraus für sich ziehen können. Wahrscheinlich sind die meisten - Eltern wie junge Frauen - viel zu unaufgeklärt und vertrauen eher darauf, dass die NB nicht so heftig sind, die Tochter brav die Pille schluckt und sich nach dem Absetzen der Pille irgendwie alles wieder von alleine und schnell einpendelt - hey, alles besser als ein Baby zu bekommen oder einen SS-Abbruch zu erleben :twisted:

Ok, sicherlich ist ein SS-Abbruch bei jungen Frauen die das Kind nicht geplant habe oder überhaupt nicht wollen, eine sehr schlechte Alternative. Aber ich denke, man müsste doch wirklich besser aufklären, vor allem im Elternhaus und dann bitteschön auch noch in der Schule, falls manche Mädchen eben keine umfassende Aufklärung zu Hause bekommen.
Ich selber wurde z. B. bis dato 27 Jahre also, noch nie von meinen Eltern aufgeklärt, bekam nur zu hören "Wehe, du kommst mal schwanger nach Hause!!!!" - Super, wirklich!
Was blieb einem da anderes übrig, als mit 16 Jahren zum FA zu gehen und sich die Pille zu holen?! Über andere Verhütungmethoden wusste ich nicht bescheid. Gut, über Kondome schon - aber sie sind ja soooo wahnsinig unsicher *zunge* . Na klar!

Zitat:
Aufsehen erregte jedoch ein Detail. 23 Mädchen erhielten ein Rezept für die Antibabypille, obwohl sie noch nicht dreizehn waren, zwei waren sogar unter zehn Jahre alt.


Allerdings finde ich es unverantwortlich, Mädchen in so jungen Jahren schon die Pille zu verschreiben! :shock: :shock:

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Ich mit Tochter (7/14) und Sohn (9/15) abgestillt und länger menstruierend Bild unterwegs


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 12:51 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 24. Mai 2005 13:03
Beiträge: 251
Wohnort: Hamburg
Ich habe mit Ende 15 mit der Pille angefangen, weil ich immer Zyklusproblem hatte. Laut FA war die Pille da die einzige Lösung.

Mitlerweile seh ich das nicht mehr so, aber ich war damals einfach nicht aufgeklärt. Selbst mein streng religiöser Vater war damals pro Pille, wenn auch bis heute kontra Partner für mich.

Die Pille hat mir damals bei den Zyklusprobleme geholfen, aber hätte mir jemand gesagt, es könnte auch mit pflanzlichen Mittel gehen, dann hätte ich garantiert es das probiert.

Teenagerschwangerschaften sind natürlich ein Problem, das war wahrscheinlich auch der Grund für meine Vater sich für die Pille auszusprechen, da ich auf Grund eines Kondomunfalls entstanden bin.
Und ich glaube auch, dass viele nicht richtig mit Kondomen umgehen können. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis umgucke, wieviele da von geplatzen Kondomen berichten...Passiert zwar, aber doch nicht sooooooooo häufig, wenn man die richtige Größe nimmt und die richtige Anziehtechnik.

Wenn ich darüber nachdenke, hat mein FA damals und auch mein jetziger mir immer nur die Pille empfohlen. Die Pharmaindustrie hat da glaub ich große Macht, denn bei meinem neuen FA habe fast alle Frauen dieselbe Pillensorte und das ist doch nicht normal oder?

PS: Bin irgendwie etwas Arzt-gefrusted. Warum bekommt man eigentlich immer erst in frühestens 4 Wochen einen Termin?

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seit 04/2005 NFP zuerst zur Verhütung und nun zur Zyklusbeobachtung da seit 12/2008 Kupferspirale


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 14:54 
Ich kanns auch nicht verstehen.

Ich find den Beitrag leider nicht mehr, aber bei Med1 gabs mal eine Diskussion, wo eine besorgte Mutter fragte, ob es rechtens sei, dass die Lehrerin vor einer Klassenfahrt darauf hinweist bzw. die Mütter bittet, ihren Töchtern unbedingt (??) ein Rezept für den Nuvaring zu besorgen.
Ich glaub es ging da um die Altersparte 12 - 13. :shock: :-x


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 15:01 
Huhu,

Klopferlinchen, ähm - WAS?!

Ich bin gerade völlig geschockt. Studiere auf Lehramt, und sowas hab ich wirklich noch nie gehört. Würde mir als Lehrerin später auch nie in den Sinn kommen.

Wir mussten vor einem Segeltörn alle das bronzene Schwimmabzeichen nachweisen - aber alle Mädels den Nuvaring? Hallo? Hört sich ja glatt so an, als wollte der Lehrer mal alle Mädels der Reihe nach austesten... :shock:


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 15:03 
Es war ne Lehrerin!

viele haben sich auch darüber empört, was denn bitte mit den Jungs wäre? Dann müsste ja auch den Jungs der Umgang mit dem Kondom nahe gelegt werden.
Aber viel schlimmer wäre, wenn sie das vorsorglich machen wollte, dass sie scheinbar ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen wollte/könnte.


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 15:17 
Hi,

nun ja, ich kann mir schon vorstellen, dass gerade die Blagen von heute - je nach dem, was da für Spezialisten in der Klasse waren - alles tun würden, um der Aufsichtspflicht der Lehrer zu entgehen und sich miteinander zu vergnügen. Nicht umsonst heißt es, dass die Geschlechtsreife in den letzten 100 Jahren um sechs Jahre nach vorn gerutscht ist. Ich finde das sehr erschreckend.

Andererseits möchte ich mir lieber nicht ausmalen, was passiert, wenn ein Mädchen schwanger von einer Klassenfahrt zurückkommt. Die Lehrerin kann ja nicht immer und überall Wache vor den Zimmern stehen. Tagüber dürfen sich *mann* und *weiblich* ja auch auf den Zimmern besuchen - nur nachts nicht. Na ja, und wer von uns glaubt, dass man nur nachts Sex haben kann!?


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 16:05 
Jup sieht wohl so aus, aber dennoch, gleich dann drauf zu bestehen, dass die Mädels den Ring verwenden, selbst wenn noch welche drunter sind, die noch nicht mal ihre Blutung haben?? :shock:

Und was einem Lehrer passiert, wenn ein Mädchen schwanger von einer Klassenfahrt kommt, kann ich dir sagen, wir hatten das nämlich mal auf meiner Schule:
Keine Klassenfahrten mehr leiten bzw. begleiten. Das gleiche gilt für den zweiten Lehrer bzw. Lehrerin (müssen ja bei gemischten Klassen von jedem Geschlecht eine bei sein, jedenfalls war das zu meiner Zeit so).


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 17:05 
Hi,

ja, das ist echt heftig... ich weiß nicht, irgendwie schon total krass, lieber die Mädels den Nuvaring einsetzen zu lassen als den Jungs zu erklären, wie ein Kondom funktioniert! :shock:

Ich bin mal gespannt, wie ich das später mal handhaben werde (muss?), wenn ich meine ersten Klassenfahrten leite... :roll:


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 17:51 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 12. Dezember 2004 19:20
Beiträge: 210
Also wirklich, wenn ein Mädel schwanger von einer Klassenfahrt wieder kommt, dann ist das ja nur zur Hälfte die Schuld des Lehrers, wo bitte bleiben da die Eltern? Okay, ich habe selbst keine Kinder, aber soviel Kompetenz muss man doch als Eltern haben, da irgendwie vorsorgend zu sein?! Oder bin ich zu utopisch?
Ich möcht mal wissen, was die mit unserem Nachwuchs noch alles anstellen wollen, als denen so früh wie möglich eine hormonelle Verhütung zu verpassen. Das ist doch völlig von der falschen Seite angefangen!

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NFP seit 08/04


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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 17:58 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 2. September 2004 16:00
Beiträge: 81
Zitat:
Das Durchschnittsalter fürs „erste Mal“ liegt bei 15 Jahren; jedes achte Mädchen verzichtet dabei auf Verhütungsmittel.


UND DIE JUNGS?!? Was mich mit am meisten stört, ist, daß Pille, Nuvaring etc. hier als die einzig existenten "Verhütungsmittel" bzw. das "Mädchen" als die Alleinverantwortliche dargestellt werden (wie so oft!) :-( .
Vorgestern abend oder so (weiß nicht mehr das genaue Datum) gab's in VIVA eine Sendung zum Thema Verhütung, wo eine Ärztin von Pro Familia alle möglichen "Verhütungsmittel" erklärte. Leider habe ich zu spät eingeschaltet - es war da ein Tisch mit allen möglichen Gegenständen ausgebreitet. Hat jemand die Sendung gesehen? Würde mich interessieren, ob wenigstens da auf die Existenz von Diaphragma, NFP usw. hingewiesen wurde...
Es ist wirklich frappierend, wie "unaufgeklärt" die Bevölkerung in diesem Bereich ist (und das im heutigen "Informationszeitalter"!), aber das hatten wir ja schon des öfteren!
Liebe Grüße
nova

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2005 21:36 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 25. Dezember 2004 19:59
Beiträge: 205
@Nova:
Ja, ich habe die Sendung bei Viva gesehen - und musste nach der Hälfte ausschalten, weil ich mich so aufgeregt habe. Die Dame von Pro Familia hatte einen Persona bei ihren Verhütungsmitteln dabei, aber auf die konkrete Nachfrage eines Mannes (!) nach nicht-hormonellen Verhütungsmitteln hat sie, nach der Vorstellung des Dias kurz erwähnt, man könne auch die fruchtbaren Tage bestimmen, mittel Computer oder Thermometer. Aber keine näheren Hinweise auf Sicherheit oder Anwendung.
Am Besten war aber der Zusatz der Moderatorin von Viva, ohne Hormone könne man halt kaum verhüten. Ich bin fast geplatzt! Und das bei einer Mitarbeiterin von Pro Familia, die ich immer als Pro NFP eingeschätzt habe.
Dem Anrufer wurde jedenfalls nicht weitergeholfen.

Ach ja, das LEA wurde auch nicht erwähnt, nur das Dia. Dafür aber alle Arten der hormonellen Verhütung.

Anika

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