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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 14. Juli 2013 13:19 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 26. Mai 2013 18:39
Beiträge: 92
Den Preis von 360€ finde ich jetzt nicht soo happig.. Hier in Wien gibt es auch Gynefixärzte die wesentlich mehr veralangen (450€ + 30€ je Ultraschall der gemacht werden muss).
Ich habe einen billigeren Arzt gefunden der es für 300€ all inclusive gemacht hat.
Und das obwohl meine Geschichte sehr ähnlich der von Naan war.

Beim ersten Versuch ohne Cytotec hatte ich solche Schmerzen beim Aufdehnen des Muttermundes dass ich abbrechen musste. Vom Arzt bekam ich dann Cytotec und wurde während der Einwirkzeit nochmal nach Haus geschickt. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich beim Arzt noch keinen Cent lassen müssen!
Beim 2. Anlauf hat dann alles funktioniert und dann habe ich gezahlt. Wobei mir gesagt wurde dass der Arzt wenn das mit der Gynefix warum auch immer nicht klappen sollte oder sie rausplumpsen sollte kostenfrei eine kleine normale Kupferspirale legt..


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 15. Juli 2013 17:12 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 17. November 2010 19:43
Beiträge: 65
Mädels!
Ich hab grad echt Schiss! Ich hatte schonmal im April versucht, die Gynefix zu bekommen und diese nach wenigen Stunden verloren. Jetzt habe ich einen Termin zum Legen (unter Narkose) am Mittwoch.
Eiegntlich will ichs endlich hinter mir haben und mit der Kette verhüten können. Aber ich hatte noch nie eine Narkose und habe echt Angst, dass etwas schiefgeht... Könnt ihr mir bitte ein wenig Mut machen? :oops:
Vielleicht erinnert sich ja jemand: Ich hatte wie gesagt im April meinen ersten Versuch, mit Betäubungsgel und Cytotec und wäre vor Schmerzen fast gestorben, es hat auch ewig gedauert bei mir. Die Kette kam dann nach kürzeester Zeit wieder raus. Die Praxis ist eine Gemeinschaft aus zwei Ärztinnen, die beide die Kette legen (angeblich mit gleicher Erfahrung). Da die sympathische von beiden wirklich gefühlt ewig gebarucht und mir damit wahnsinnige (und am Ende sinnlose) Schmerzen verursacht hat, will ich nicht noch einmal zu ihr. Die andere, bei der ich zum Gespräch nach dem Rausfallen war, ist ein richtiger Besen und war schon bei der Voruntersuchung extrem unfreundlich und ruppig (hat mir das US-Gerät fast in die Scheide gerammt und gefragt, ob das denn weh täte - ich war wegen Schmerzen der Gebährmutter nach dem Kettenverlust da, weil ich Angst hatte, da ist was verletzt worden). Ich kann mir also auch bei ihr nicht vorstellen, die Kette im unbetäubten Zustand legen zu lassen, weshalb mir jetzt nur die Narkose blieb (oder eben die knapp 400€ Legekosten umsonst ausgegeben zu haben)! Alles keine tollen Voraussetzungen, aber jetzt habe ich den Termin gemacht und hoffe einfach, dass alles gut geht!
Die Ärztin operiert einmal monatlich und schein fachlich auch kompetent zu sein, wenn man den Erfahrungen im Netz glaubt. Aber das Einfühlungsvermögen fehlt ihr eben komplett.

_________________
Letzte Pille: 10/2010; NFP mangels Diziplin aufgegeben, seitdem Verhütung mit Kondom. Erste Gynefix 04/2013 am selben Abend verloren. Zweite Kette 07/2013


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 15. Juli 2013 22:28 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 19. Dezember 2012 14:54
Beiträge: 138
NFP seit: Dez 2012
Also ich hatte mal eine Vollnarkose und ich hab 1,2 gezählt und an die 3 kann ich mich nicht mehr erinnern. Und wenn du aufwachst, dann bist du müde, merkst aber null, was die letzte Zeit passiert ist (ich war bei meiner Weisheitszahnop 2h im OP). Durch Schmerztabletten spürt man erstmal nichts, nur sollte dich natürlich jemand heim fahren ;)
Mutig, dass dus nochmal versuchst. Musst du wieder voll zahlen oder gilt der Preis von letztem Mal noch? Und evtl kannst du der Ärztin ja sagen, ob sie nicht etwas vorsichtiger sein könnte? Ich hätte ihr vermutlich schon meinen Fuß ins Gesicht gerammt :D Wann ist denn der Termin? :)

_________________
4 Jahre Yasminelle / letzte am 15.12.12 / seit 21.12.12 Gynefix und NFP / Mitglied im CdV
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 16. Juli 2013 08:30 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 16. August 2011 21:50
Beiträge: 348
Wohnort: NRW
NFP seit: 2011 (mit Unterbrechungen)
Bzgl Vollnarkose: Wenn du eine Sojaallergie hast, musst du das unbedingt vorab mitteilen! Ich weiß das auch erst seit kurzem, aber das kann in der Tat lebenswichtig sein, da das Narkosemittel in der Regel in Soja aufgelöst wird!
Aber generell hören sich deine Erfahrungen mit den beiden ja grauenhaft an! Ich würde mir ernsthaft einen anderen Arzt suchen. :/

_________________
“Tell me one last thing. Is this real? Or has this been happening inside my head?”-"Of course it’s happening inside your head, but why on earth should that mean that it is not real?”(Harry Potter & Albus Dumbledore)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 16. Juli 2013 14:09 
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neu hier

Registriert: 11. Juni 2013 13:59
Beiträge: 21
Hallo ihr lieben, ich habe seit Donnerstag die Kupferkette. Das weiten der Gebärmutteröffnung und das schießen der Gynefix war für mich gleich schmerzhaft. Ich hatte extra 2 Stunden vorher eine 600Ibu genommen, aber weiß nicht so wirklich ob das etwas gebracht hat. Ich hatte sicher 4 oder 5 mal eine richtig starken schmerz der zum glück immer kurz war. Durch die Schmerzen beim weiten der Gebärmutter ist leider mein Kreislauf erst ziemlich zusammengesackt. Ich sah scheinbar recht blass aus, weil die Ärztin direkt zu der Helferin meine sie soll mir mal Luft zu wedeln. Da hatte ich glaub ich 3-4 mal diesen schmerz gehabt. Dann hatte ich halt erst mal eine kurze Pause und meine Ärztin ermahnte mich still zu halten wenn die Gynefix gelegt wird. Ich muss zugeben beim ersten mal habe ich mich so vor den schmerz erschrocken, dass ich gezuckt habe. Aber dann habe ich immer versucht so gut es ging still zuhalten. Das legen von der Gynefix hat dann auch nochmal gut wehgetan und dann war es endlich geschafft. Ab da an ging es dann auch wieder recht schnell bergauf mit meinem Kreislauf. Bis zum Wochenende hatte ich immer wie menstruationsschmerzen. Langes sitzen war anstrengen weil es irgendwie in den Rücken ging, aber ab Sonntag ging es immer besser. Diese Menstruationsschmerzen sind mittlerweile komplett nur ganz selten ein leichtes ziepen. Vermutlich an der Stelle wo der Knoten sitzt. Meine Periode scheint ab heute auch endlich vorbei zu sein es kamen heute morgen nur noch ein paar Tröpfchen. Jetzt habe ich seit heute irgendwie das Gefühl, dass der untere teil vom bauch etwas dicker ist. Ich muss meine Jeanshose aufmachen wenn ich sitze weil es sonst weh tut. Der Unterbauch ist aber nicht hart oder so nur irgendwie etwas dicker. Wenn ich stehe oder liege merke ich gar nichts mehr nur beim sitzen scheint die Hose jetzt den unteren bauch leicht einzuquetschen. Auf der Arbeit sitze ich halt einfach viel. Wenn ich aber den Knopf von der Hose aufmachen wird es direkt viel besser. Ich hoffe das verschwindet bald wieder damit ich meine Hosen auch im sitzen normal tragen kann. :) Hatte das auch schon mal jemand, dass der Unterbauch leicht dicker war nach dem legen?

EDIT: Muss die Gebärmutter eigentlich zum ziehen der Gynefix auch gedehnt werden? Oder geht das einfach so indem man am faden zieht?

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Pillenfrei seit 07.07.2013, Gynefix seit 11.07.2013


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 16. Juli 2013 15:47 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. November 2009 22:08
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soweit ich informiert bin xJiny wird da nur am faden gezogen,aber vielleicht wissen die anderen mädels besser bescheid :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 16. Juli 2013 16:18 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. November 2009 22:08
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Wohnort: Unterfranken
ich habe gerade einen telefon-marathon hinter mir,weil ich ja nach meinem erfolglosen versuch letzte woche einen anderen gynefix arzt suche... und ich muss sagen,es ist schon fast lustig wie unterschiedlich die preise sind. leider bieten nur sehr wenige an,den "eingriff" mit kurzer narkose zu machen,aber nach meiner blöden erfahrung letzte woche wär mir das am liebsten eigentlich. naja,jetzt hab ich einen arzt von der liste gefunden,der bei dr.schwarz aus bayreuth gelernt hat und das auch schon sehr lange macht. im gegensatz zu meiner ärztin berechnet er nichts für einen erfolglosen versuch (also keine 200€ in den sand setzen ;) ) und er bietet es auch mit einer kurzen narkose an. kosten 350€
ich weiß jetzt nicht,ob man hier namen nennen darf. deshalb,falls jemand von euch in bamberg war,wär ich froh,wenn ihr mir mal von euren erfahrungen berichten würdet :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 16. Juli 2013 21:39 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 228
gosurf hat geschrieben:
Könnt ihr mir bitte ein wenig Mut machen? :oops:


Also ich erinner mich noch sehr gut daran, weil du mir super leid getan hast!!!!!
Bzgl. Narkose kann ich dir sagen, danach weist du NICHTS! Meine Weisheitszähne hab ich in Narkose raus bekommen und meine Wurzelspitzenresektion habe ich unter Dämmerschlaf gemacht bekommen. Selbst davon weis ich überhaupt nichts mehr. Keine Geräusche, keine Empfindungen, nichts. Und ich hab sogar mit dem Arzt und den Helferinnen gesprochen und den Mund weiter aufgemacht wenn ich sollte, etc.
Wenn du das jetzt mit Narkose gemacht bekommst brauchst du wirklich überhaupt keine Angst haben!!!
Wünsch dir viel Erfolg!!! Morgen isses soweit?

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seit 12.03.2013 nach 15(!!!) Jahren pillenfrei, seit 19.03.2013 Gynefix-Trägerin, seit 19.11.2013 leider keine Gynefix-Trägerin mehr
Leider wieder die Pille seit Juli 2014... Leona Hexal
Seit 04.07.2017 wieder weg von der Leona Hexal, seit dem Zyklusbeobachtung und Verhütung mit Kondom


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 16. Juli 2013 21:58 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. Mai 2013 11:34
Beiträge: 142
NFP seit: 30/04/2012
Ich hab auch schon vieles unter Narkose gemacht bekommen.

Bei Narkosen die über eine Spritze eingeleitet werden dauert es bei mir meist um die 20 sek. es kribbelt dann am ganzen Körper etwas unangenehm, ich versuche dann immer in ruhe zu atmen und mich darauf zu konzentrieren. Kurz darauf bin ich dann auch schon weg.
Bei Narkosen die über Gas eingeleitet werden, wird mir immer schlecht, aber sobald ich den gedanken fassen kann, bin ich schon am schlafen. (Nach der Narkose war mir aber noch nie schlecht)

Heute sind Narkosen sehr sicher! Es ist nicht aus ungutem Grund immer ein Arzt dabei der nur dich während der Narkose überwacht, also deine Vitalfunktionen um im Notfall eingreifen zu können. Das man aufgrund der Narkose Blackouts hat ist total normal - also kurz danach. Ich weiß bis heute nicht wie ich vom Zahnarztstuhl ins Aufwachzimmer gekommen bin, noch wie ich vom Gynefixlegestuhl ins Bettchen kam. Meine Mama wusste nach ihrer Knieop auch nicht mehr wie sie ins Bett kam und das sich mich 30 min vollgejammert hat (nicht wegen dem Knie, sondern wegen anderer Dinge :roll: ).
Ich vertrage Narkosen sehr gut, bin schnell wieder fit. Bin bei der letzten nach 30 min schon komplett angezogen im Zimmer rumgehüpft und wollte nach Hause ;-).

_________________
seit 07.08.13 zusätzliche Verhütung mit der Gynefix


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 17. Juli 2013 12:15 
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neu hier

Registriert: 17. Juli 2013 12:01
Beiträge: 1
Hallihallo,

Ich bin auch schon länger am grübeln mir das Gynefis einsetzen zu lassen und es zieht mich immer mehr dazu.
Ich würde trotzdem gerne mal hören wie es ist, wenn man sich nach ~3 Jahren ein neues Gynefix einsetzen lässt...

Ist es genauso wie beim ersten Mal, oder anders?
Wurde dies beim gleichen Arzt gemacht?
Hat sich beim zweiten etwas verändert?
Ist es wirklich nach dem Motto: "Einsetzen und vergessen"?


Über Rückmeldung würde ich mich freuen und vllt werde ich dann auch demnächst als "gepierct" gelten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 17. Juli 2013 19:35 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 103
Hallo!

Isch les´jetzt schon ein paar Tage hier im Forum mit und möchte mich kurz vorstelln.
Ich befind mich grad in der Pillenpause und merke wieder einmal wie gut es mir geht. Während meiner Pillenpause fühl´ ich mich glücklich und zufrieden und habe wieder mehr Kraft und Ausdauer.
Schade, dass die Pause morgen wieder vorbei ist und ich mit dem neuen Blister beginnen muss.
Isch nehm´die Pille jetzt schon fast zwei Jahre und merke, dass ich seit Beginn der Einnahme oft müde und faul bin. Außerdem hat sich meine Pfirsichpoppes-Haut leider sehr verschlechtert und ich stoße meinen Partner oft von mir weg.
Mein Frauenarzt meint, das sei ganz normal. Ich sei einfach keine 16 Jahre mehr und da ist es normal, oft müde zu sein (Wetter...). Weiters wird die Lust in einer langen Partnerschaft sowieso weniger und gerade Frauen, die während der Pubertät keine Akne hatten, bekommen oft mit Anfang 20 Akne. Postpubertäre Akne ist das. Auf keinen Fall kommt was von meinen Symptomen von der Pille. Mein Frauenarzt sagt, die Pille sei das sicherste und angenehmste Verhütungsmittel. Nebenwirkungen gibt es nur bei den älteren Pillen die längst vom Markt verschwunden sind.

Ich habe ihm lange geglaubt, aber vor einigen Wochen habe ich mal meine Symptome gegoogelt und tatsächlich haben viele Frauen durch die Pille weniger Lust :shock:
Ich spiele mit dem Gedanken die Pille abzusetzen, weiß aber nicht wie es weitergehen soll.
Nfp klingt sehr vielversprechend, aber ich möchte diese Methode noch mit einer anderen Methode kombinieren.
Gummis sind ganz okay und für einige Monate sicherlich umsetzbar, aber nicht für die Ewigkeit.
Ich möchte die Gynefix, habe aber folgende Bedenken und Sorgen:

1) Gibt es unabhängige Studien zur Gynefix, die NICHT vom Hersteller stammen?
2) Wie hoch ist der Pearl Index wirklich? Ich lese immer wieder 0,3-0,8 aber wenn die Gynefix wie die Kupferspirale wirkt, müsste doch der Pearl Index bei über 3 liegen? Oder wirkt die Kette anders?
3) Wie gefährlich ist Kupfer für den Körper?
4) Kann es zu Unfruchtbarkeit kommen? Ich möchte unbedingt einmal Kinder, aber erst in 8 Jahren.
5)Gibt es hier auch Langzeiterfahrungen über 6 Jahre?

Vor über einem Jahr war ich beim Frauenarzt aufgrund starker Schmerzen beim Pipi. Es hat genauso gebrannt wie bei allen meinen vorherigen Blasenentzündungen. Ich habe beim Arzt in einen Becher gepinkelt, er hat einen Streifen reingetan und mir mitgeteilt, dass ich keine Blasenentzündung hätte, weil er keine Bakterien im Urin finden kann. Er hat mich dann untersucht und gesagt, ich habe eine Eileiterentzündung.
Ich habe ihn darauf gefragt, ob er das durch die Untersuchung feststellen kann und er hat gesagt, es sieht alles gut aus am Ultraschall, aber man sieht eine Eileiterentzündung auch nicht bei einer Untersuchung. Aufgrund der Schmerzen beim Wasserlassen und den fehlenden Bakterien im Urin tippt er auf eine Eileiterentzündung.
Ich habe ein Breitbandantibiotikum genommen und alles war wieder gut.
Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich damals tatsächlich eine Eileiterentzündung hatte, denn ich hatte weder Schmerzen im Bauchraum, noch Fieber sondern "nur" Schmerzen beim Toilettengang und etwas Blut im Urin.
Ein halbes Jahr später hatte ich dann die selben Beschwerden und bin damit in die urologische Abteilung gegangen. Auch dort fand man im Becher keine Bakterien. Bakterien konnten nur im Urin, der mir mittels Katheter abgezapft wurde, festgestellt werden. Mit der Diagnose "Blasenentzündung" wurde ich dann nachhause geschickt.

Nun habe ich gehört, dass die Kupferkette nicht von Frauen verwendet werden darf, die schon einmal eine Eileiterentzündung hatten. Aber ich glaube, dass ich damals eine normale Blasenentzündung hatte und der Arzt einfach keine Bakterien im Urin finden konnte, weil ich vor der Untersuchung Wasser getrunken habe.

Was meint ihr zu meinen Sorgen? Darf ich hier gleich am Anfang soviel schreiben? :shock:

Grüße an alle!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 17. Juli 2013 22:01 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 103
Wie viele Frauen verwenden hier im Forum eigentlich die Gynefix? *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 17. Juli 2013 23:42 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. Mai 2013 11:34
Beiträge: 142
NFP seit: 30/04/2012
Ich denke die meisten Frauen hier im Forum benutzen NFP und die Barriere-Methode in der fruchtbaren Zeit.

1) Gibt es unabhängige Studien zur Gynefix, die NICHT vom Hersteller stammen?
2) Wie hoch ist der Pearl Index wirklich? Ich lese immer wieder 0,3-0,8 aber wenn die Gynefix wie die Kupferspirale wirkt, müsste doch der Pearl Index bei über 3 liegen? Oder wirkt die Kette anders?

Wie kommst du den auf 3. Nach Pro Familia liegt sie bei 0,3-0,8. (Am besten das Infomaterial von Pro Familia durchlesen, das ist schon sehr gut)

3) Wie gefährlich ist Kupfer für den Körper?

Das Kupfer gilt nicht als gefährlich für deinen Körper

4) Kann es zu Unfruchtbarkeit kommen? Ich möchte unbedingt einmal Kinder, aber erst in 8 Jahren.

Das Risiko ist nicht höher als bei anderen IUPs. Wenn du Kinder in 8 Jahren haben willst, sollte das kein Problem werden.

5)Gibt es hier auch Langzeiterfahrungen über 6 Jahre?

Die Kupferkette gibt es schon sehr lange, nicht auf dem deutschen Markt aber z.B. in Belgien und der Schweiz gibt es die Kupferkette schon lange und wird dort sehr oft gelegt. Man hat dort schon lange viele gute Erfahrung mit ihnen gemacht. Oder was meinst du genau damit? Die Kupferkette soll ja nur max. 5 Jahre drin bleiben, nach Empfehlung des Herstellers

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seit 07.08.13 zusätzliche Verhütung mit der Gynefix


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 18. Juli 2013 16:38 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 17. November 2010 19:43
Beiträge: 65
Danke für euere lieben Antworten!
Ich habe es endlich hinter mir und bin jetzt seit ca 26 Std stolze Kettenträgerin *applaus*
Die Narkose war wirklich nicht schlimm, ich hab mich mal wieder viel zu sehr verrückt gemacht mit Allem!! Es war mein zweiter "größerer" Eingriff überhaupt, außer, dass mir ein Weißheitszahn gezogen wurde, hatte ich noch gar keine OP. (Und beim Zahn habe ich leider nur ne Menge Betäubungsmittel bekommen, war aber voll dabei. Ich war so aufgeregt, dass es nicht gewirkt hatte und beim ersten Schnitt (nach der 3. Spritze) bim ich im Stuhl hochgegangen. Dann gabs die volle Dröhnung und meine linke Gesichtshälfte war den ganzen Tag taub *durchdreh* )

Die Klinik, in der die OP durchgeführt wurde, war sehr modern und ich hab mich gut aufgehoben gefühlt. Ich musste einen riesen Fragebogen mit Belehrung lesen und ausfüllen und ich dachte, ich muss gleich unterschreiben. Super misstrauisch bin ich dann zum Thresen und hab gesagt, dass ich leider nicht unterschreiben könnte, dass alle meine Fragen in einem Gespräch geklärt wurden, weil ich das nicht hatte.(Vielleicht zu viel in diesem Forum gelesen *räsuper*) Sie war sehr freundlich und meinte, da hätte ich gut aufgepasst, das Gespräch kommt nämlich erst noch und danach soll ich auch erst unterschreiben, der Bogen war nur die Vorbereitung für das Gespräch.
Ich bin dann also in einen Nebenraum gerufen worden und der Narkosearzt hat mir dann so ziemlich komplett meine Angst nehmen können. Er meinte, es sei nur eine Spritze, die mich für ca 15 min ausknockt und das wars. Keine Verkabelung, keine Maske, nichts. So hatte ich mir das nämlich vorgestellt.
Ich musste mit einer Schwester mit und alles bis auf die Unterhose aus und ein schickes OP-Hemdchen anziehen, sowie Haube und Füßlinge und "durfte" mich dann auf eine Liege legen. Dann kam das Shcmerzhafteste am ganzen Eingriff, nämlich die (Praktikanten-)Schwester, die auf meinem Handrücken (!) die Kanüle daneben gesetzt hat! Aua, meine Hand tut jetzt noch weh!! *motz* Sie hat dann Hilfe gerufen und die andere Schwester hat mir die Kanüle dann mit Engelsfingern in die Armbeuge gesetzt. Deutlich angenehmer und mir dann gleich einen "Begrüßungscoctail" verpasst (Kann sein, dass Ihnen ein bisschen schwummerig wird")
Vom Gefühl her hats dann ewig gedauert, bis ich dran war. Meine Ärztin kam nochmal (und sie war deutlich freundlicher, als letztes Mal!) und nach dem Gespräch konnte ich mich ihr dann auch irgendwie leichter "ausliefern". Ich habe danach die ganze Zeit gewartet, dass der Narkose-Arzt kommt und mich schlafen legt, aber von wegen. Ich wurde dirket vor den OP-Saal geschoben (der dann noch besetzt war - die Patientin musste noch von der Liege gehieft werden... ich hab einfach gar nicht hingeschuat, damit ich nicht doch noch Angt bekomme). Anschließend wurde ich dann gebeten, aufzustehen und mich auf den Stuhl zu setzen. (So im Nachhinein muss Der Cocktail am Anfang doch gewirkt haben, weil in dem Raum waren bestimmt 5 Personen, auch ein männl Anästhesist und dat mich gar nicht gestört... obwohl ich mich zu dem Zeitpunkt ganz klar gefühlt habe, kommt es mir jetzt ganz seltsam vor, wie ein Traum). Ich war ja angezogen mit dem Hemd und wurde mit einer Decke untenrum "zugedeckt", deswegen habe ich mich auch nicht unwohl gefühlt auf dem Stuhl. Mir wurde dann noch ein Sauerstoff- und Pulsmesssgerät auf den Finger gesteckt (Blutdruckmanschette hatte ich schon) und dann hat mir der Narkosearzt ("So, jetzt denken Sie sich schonmal einen schönen Traum aus") noch erklärt, dass mein Arm gleich etwas brennen könnte, das ist eine NW des Narkosemittels, aber das merke ich gleich nicht mehr (ich hab mir noch gedacht natürlich nicht, ich schlafe ja dann und dann hatte ich nur ein angenehm warmes Gefühl und war weg).
Aufgewacht bin ich dann wieder in dem Raum, in dem ich vorher lag (ich weiß noch, dass jemand zu mir gesagt hat, dass ich jetzt aufwachen kann und ich die Person angemotzt habe, ich hätte doch gerade so schön geschlafen :mrgreen: sie hat dann irgendwas gesagt, ich könnte auch gerne noch weiter schlafen und ich hab mich dann echt auf die Seite gedreht und eingerollt (meine Einschlafstellung quasi) und gepennt. Irgendwann (kein Zeitgefühl!) war ich dann munter und hab ganz interessiert die Zahlen auf dem GErät über mir angeschaut, ab und zu kam jemand vorbei und hat geschuat (und mir netterweise die Zahlen erklärt - Puls, Suaerstoffsättigung und den Blutdruck angeschlossen, der hat gefehlt) und mir auf Anfrage noch ein Glas Wasser gebracht. Ich bin übrigens mit Unterhose aufgewacht, in die jemand so eine ekelige fette Binde geklebt hat und habe gespürt, wie es läuft *zunge* Irgendwann durfte ich mich dann wieder anziehen und meine "Vertrauensperson" (man darf 24 Std danach nicht alleine sein), in dem Fall mein Freund, hat mich in Empfang genommen und nach Hause gebracht. Ich hatte ertsmal einen riesen Durst (durfte 12 Std vorher nichts trinken, was mir sooo schwer gefallen ist, es war ja so warm und essen natürlich auch nicht) und habe schon im Auto einen Joghurt gefuttert. Mein Bauch hat schon ganz schön geziept, aber das Hauptproblem war die Blasenentzündung, die ich mir durch das Nicht-Trinken geholt habe. (Hatte vor 4 Wochen eine, die wohl nicht ganz ausgeheilt war).
Im OP-Vorgespräch mit der Ärztin habe ich das schon geschildert, es hat nämlich gebrannt wie Feuer. Ich konnte nicht aufs Klo, weil ich ja gar nichts getrunken hatte, trinken durfte ich auch nicht und wusste quasi, jetzt wird es immer schlimmer. Und nach dem Aufwachen waren die Schmerzen gleich wieder da. Sie meinte, sie schaut sich das im OP dann an und wenn die Schleimhäute okay sind, wirds wohl die Blase sein, dann schreibt sie mir ein Mittel auf.
Nach dem Aufwachen war sie auch noch einmal zum Gespräch da, meinte sie hätte die Kette nach bestem Wissen und Gewissen eingesetzt und wenn sie jetzt noch rausfällt, dann weiß sie auch nicht weiter. Sie hatte wohl einen Fall, bei der ist sie 2 mal rausgekommen bei einem anderen Arzt, dann hat sie sie ein drittes Mal eingesetzt und sie kam wieder raus. Da muss es einfach am Gewebe der GM liegen, dass die Kette nicht hält. Weil ich immer noch über die Schmerzen (Brennen) geklagt habe, hat sie mir ein einmal-Antibiotikum aufgeschrieben, dass ich mir gleich holen und trinken sollte (Brausepulver zum auflösen) und dann sollten die Beschwerden schnell weggehen. Sie war wirklich aufmerksam und freundlich, hat sogar meinen Amr gestreichelt. Keine Ahnung, kompletter Sinneswandel irgendwie. Vielleicht hatte sie damals einen verdammt schlechten Tag!
Ich sollte dann am nächsten Tag (also heute) nochmal in die Praxis kommen, weil sie sich die Kette schon einmal anschauen wollte (durfte dirket in den Raum ohne Wartezeit, das hat sie so geregelt). Sie hat mir kurz erklärt, wo die Kette zu sehen ist und mir kommentarlos das US-Bild gegeben, als ich drum gebeten habe für meine Ärztin zu Hause. Alles sitzt gut, sie hat mir erklärt, die Kette sitzt ganz außen (? hoffentlich nicht zu weit, nicht dass sie mal durchrutscht) und bei der OP konnte sie auch viel beherzter zupacken und reinstechen als sonst. Quasi extra fest jetzt und wenn sie jetzt rausfält, dann wüsste sie auch nicht weiter.
Klingt schonmal alles gut *applaus*
Ich bin so vorsichtig aufs Klo gestern, hatte ständig Angst, gleich wieder die Kette zu spüren... Nach dem Termin war ich dann viel beruhigter. Ich habe noch Blutungen und es ziept unangenehm im Bauch, aber vom Gefühl her ist es schon besser geworden.
So wie es aussieht, ist jetzt also endlich das Schlimmste überstanden und ich kann mich auf die Verhütungssorgen-freie Zeit freuen :)

Den Mädels, die so wie ich große Angst vor den Schmerzen, aber auch vor einer Narkose haben, sei gesagt, es ist nicht schlimm! Es ist nicht zu verharmlosen und insgesamt schon ein riesen Umstand. Vorher nüchtern sein, Bögen ausfüllen, Vorgespräch, warten bis es losgeht, Kanüle in den Arm/Hand, die Aufwachphase und den ganzen Tag, den man danach k.o. ist (mir war nicht schlecht oder so, aber ich war schon ganz schön matschig gestern) - ich würde es aber wohl wieder machen, weil ich echt ein schlimmes Schmerz-Erlebnis beim Einlegen hatte. So war es wirklich diesbezüglich deutlich (!) angenehmer! (Ich habe auch eine gekrümmte Gebärmutter, die beim ersten Einlegen auch schmerzhaft langgezogen wurde.) Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei einem wirklich ergfahrenen Arzt, bei dem ruck zuck geht, auszuhalten ist! Und mit Ibuprophen vorher bestimmt (nicht wie ich Buscopan plus nehmen, wie es mir die Sprechstundenhilfe empfohlen hat - die Ärztin jetzt hat mir erklärt, dass das überhaupt nicht wirkt da unten, sondern wenn dann für die Krämpfe danach geeignet ist, aber keinesfalls das Schmerzempfinden beim Einlegen verringern kann. Wenn dann hätte ich Ibuprophen nehmen sollen, hätte ich es nochmal ohne Narkose gemacht).

So, ich hoffe, ich hab euch nicht ganz erschlagen mit meinem ewigen Text. Vielleicht hilft mein Ausführlicher Bericht ja anderen bei der Entscheidung...
Viele Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Gynefix-Thread
BeitragVerfasst: 18. Juli 2013 18:47 
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Registriert: 6. November 2009 22:08
Beiträge: 73
Wohnort: Unterfranken
das freut mich sehr,dass bei dir jetzt alles gut gelaufen ist :) dein ausführlicher bericht macht mir auch echt mut nochmal einen zweiten versuch,eventuell auch mit narkose, zu wagen. danke dir :)
erhol dich noch gut *freunde*

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