@ Jeans 90
Ich denke es sind wirklich recht wenige, denen einfach der Eingriff in den Körper unsympatisch ist, selbst wenn keine Nebenwirkungen auftreten.
Mir ist auch oft schon auf meine Aussage nicht die Pille zu nehmen entgegengeschlagen "Wieso DAS denn? Dann müsst ihr ja Kondome benutzen!"
Auch meine Erklärung, das sich das Dank Zyklusbeobachtung nur den halben Monat muss stieß oft auf Ablehnung. Es ist also nicht nur NFP die abgelehnt wird, sondern auch Kondome. Irgendwas muss man in der fruchtbaren Zeit verwenden, wenn man nicht enthaltsam sein will. Gute Diaanpassungen macht nicht jeder FA und das Dia selbst ist auch mit genug Vorurteilen belegt.
Für mich persönlich war tatsächlich einer der Gründe für NFP, dass ich es auch toll fand kein Etinylestradiol mehr ins Abwasser zu bringen. Immerhin wird das deutlich schwerer abgebaut als natürliches Östrogen. Ein wenig passe ich also doch auf das Klischee natürliche Verhütung und "Öko".
Ansonsten war ich genervt von Hautveränderungen, die ich auf den Nuvaring schiebe und wegen denen ich sogar bei mehreren Ärzten war.
Viele andere, deutlich schlimmere Nebenwirkungen habe ich lange hingenommen, aber als es ans Aussehen ging war es mir plötzlich zu viel.
Allerdings wurde ich auch von Ärzten nie ernst genommen und da hat es mir einfach gereicht. Mir wurden die Hormone mehrfach aufgerdrängt, meinde Bedenken immer wieder zerredet.
Ich weiß nichtmal ob ich den "Absprung" geschafft hätte ohne sagen zu können "ich bin vom Fach, ihr könnt mir keine Tatsachen ausreden".
@ Dany
Ich denke es ist eben so stark zur allgemeinen Haltung geworden, dass die Pillen heute so niedrig dosiert sind, dass sie so viel dazu beigetragen hat, dass Frauen selbstbestimmter leben können, dass die Methode viel sicherer ist als andere..
Dem etwas entgegenzusetzen ist gar nicht so leicht.