Mirabelle hat geschrieben:
Hallo,
der Journalist, der dieses Buch schrieb hat seine Story schon mal für Zeit WISSEN (wenn ich mich jetzt nicht irre) zusammengefasst.
Es ist unglaublich wie schlecht er damit zurechtkam, wobei man nicht weiß, in welcher Gruppe er war (niedrige Dosierung, hohe D., Placebogruppe) und musste zum Schluss Antidepressiva schlucken...
Sein Fazit war ja auch, dass er nie wieder

so schauen würde, wenn eine Frau über PMS klagt oder launisch ist. Insofern ein echter Fortschritt diese Studie.

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In der aktuellen Ausgabe der WOMAN (06/07) sind einige Auszüge aus dem Buch
"Die Pille und ich" von Clint Witchalls, das am 2. April erscheint, abgedruckt. Es liest sich ganz witzig, wobei der Inhalt eher tragisch ist.

Inzwischen weiß er, dass er kein Placeobo sondern wirklich die Hormone bekommen hat. Da wird beispielsweise beschrieben, dass die Hoden durch die Behandlung kleiner werden. Und irgendwie kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass diese gefühlte Dualanwendung von Implanon und 3-Monats-Spritze wirklich praktikabel ist.
Was man sonst so liest, klingt sehr nach dem, was man hier in einigen Nebenwirkungs-Threads lesen kann. Wobei ich mich dann frage: "Warum ist denn das nun so höllisch interessant?! Würde sich jemand ein Buch kaufen, in dem eine Frau von ihren Erfahrungen mit der Pille schreibt? Würden das die meisten nicht gähnend langweilig finden? Und ist das Buch nicht der beste Beweis dafür, dass spätestens jetzt kein Mann freiwillig zu diesem Verhütungsmittel greifen würde?"
Die letzten zitierten Zeilen sind diese:
Zitat:
In jedem Artikel, den ich zu diesem Thema gelesen habe, taucht immer die selbe Frage auf: Wie kann ich mich auf einen mann verlassen, der behauptet, er nimmt die Pille? Die Antwort ist einfach: Eine Pille als solches gibt es nicht, dafür ein auffälliges Stück Plastik unter der Haut. Simulieren oder Lügen ausgeschlossen.
Wenn weltweit schätzungsweise 100 Millionen Frauen, die Tag für Tag irgendein Verhütungsmittel schlucken, sich mit Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Überkeit, Schwindelgefühlen, Haarausfall und Kopfschmerzen herumplagen müssen, warum dann die Männner nicht? Ist es nicht langsam Zeit, dass wir gleich Bedingungen schaffen?
Da kann ich nur eine Gegenfrage stellen: ist es nicht an der Zeit, dass die gleichen Bedingungen dadurch geschaffen werden, dass keiner von beiden Nebenwirkungen haben muss?
Liebe Grüße vom gräschen