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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 21:54 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 10. September 2012 17:43
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WuMi hat geschrieben:
Trotzdem das theoretisch richtig gemeint war, ging die Betroffenen auch davon aus, dass sie monatliche ES sowie Monatsblutungen im üblichen Sinn hatte unter der Pille bzw. Nuvaring.


ja, das war mir schon klar, ich wollt ja nur anmerken, dass trotz der großen (und erschreckenden) Unwissenheit der Dame, eben genau diese Aussage ja nun nicht vollkommen falsch war und das jetzt hier so klang als wär das der größte Unsinn, was es ja nun tatsächlich nicht ist! :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 21:58 
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Zitat:
Aber hier geht es um minderjährige Teenies. Und da einer 15Jährigen von der Pille abzuraten, ist wirklich fahrlässig.


Und da kann man mit Argumenten wie Depressionen, Libidoverlust und Hauterkrankungen kommen wie man will.
Ich geh mal ne Runde kotzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 22:07 
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NFP-Gräfin

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Mira82 hat geschrieben:
Was denken die Frauen denn dann, wie die Pille eine Schwangerschaft verhindern kann? *kopfkratz*

Vielleicht ist es ihnen egal, hauptsache es wirkt.
Eine analoge Situation wäre:
Ich wüsste nicht genau, wie z.B. Aspirin Kopfschmerzen bekämpft. Ich würde raten, dass die Nerven, die die Schmerz-Signale senden, irgendwo lahmgelegt werden. Medizinisch ist das sicherlich etwas bis komplett falsch. Den leidenschaftlichen Vortrag einer Freundin, warum ich falsch liege, würde ich mir auch mehr oder weniger interessiert anhören und mir zumindest für kürzere Zeit auch etwas merken. Zwei Jahre später hätte ich es aber garantiert vergessen. Weil es mir im Grunde egal ist und ich noch nie drüber nachgedacht habe.

Vielleicht geht es einigen Pillenfrauen auch so?
NFP finde ich spannend, weil es um meinen Körper geht. Was die Pille exakt macht, finde ich deutlich weniger spannend.
Und zu Pillenzeiten bin ich nicht einmal auf die Idee gekommen, dass das Thema spannend sein könnte - es war so normal wie Brötchen-essen, ohne zu überlegen, wer wie die Brötchen gemacht hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 22:14 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 10. September 2012 17:43
Beiträge: 407
NFP seit: Oktober 2012
mooncat hat geschrieben:
Mira82 hat geschrieben:
Was denken die Frauen denn dann, wie die Pille eine Schwangerschaft verhindern kann? *kopfkratz*

Vielleicht ist es ihnen egal, hauptsache es wirkt.
Eine analoge Situation wäre:
Ich wüsste nicht genau, wie z.B. Aspirin Kopfschmerzen bekämpft. Ich würde raten, dass die Nerven, die die Schmerz-Signale senden, irgendwo lahmgelegt werden. Medizinisch ist das sicherlich etwas bis komplett falsch. Den leidenschaftlichen Vortrag einer Freundin, warum ich falsch liege, würde ich mir auch mehr oder weniger interessiert anhören und mir zumindest für kürzere Zeit auch etwas merken. Zwei Jahre später hätte ich es aber garantiert vergessen. Weil es mir im Grunde egal ist und ich noch nie drüber nachgedacht habe.

Vielleicht geht es einigen Pillenfrauen auch so?
NFP finde ich spannend, weil es um meinen Körper geht. Was die Pille exakt macht, finde ich deutlich weniger spannend.
Und zu Pillenzeiten bin ich nicht einmal auf die Idee gekommen, dass das Thema spannend sein könnte - es war so normal wie Brötchen-essen, ohne zu überlegen, wer wie die Brötchen gemacht hat.



wirklich vergleichbar find ich das aber überhaupt nicht.
erstens nehm ich Aspirin nicht jeden Tag und zweitens wirkt sie sich nicht so stark auf meinen gesamten Körper aus und wenn sie halt nicht wirkt, dann hab ich weiterhin Kopfschmerzen, bei der Pille bin ich dann aber schwanger.
Also brauch ich in Aspirin kein großartiges Vertrauen, weil es keine weitreichenden Folgen hat, wenn sie nicht wirkt, in die Pille braucht man das aber und mich hat als ich damals mit 15 mein erstes Pillenrezept bekommen hab auf jeden Fall interessiert wie dieses kleine weiße Pillchen es eigentlich anstellen soll, dass ich nicht schwanger werden kann. ohne das zu wissen, hätt ich da auch gar kein Vertrauen haben können...

Ich will nicht sagen, dass du nicht wahrscheinlich sogar leider recht hast und es manchen Frauen wirklich einfach egal ist, aber ich kann das einfach überhaupt nicht nachvollziehen, wie einem das so egal sein kann *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 22:18 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Chaos-Queen hat geschrieben:
WuMi hat geschrieben:
Mira82 hat geschrieben:
Was denken die Frauen denn dann, wie die Pille eine Schwangerschaft verhindern kann? *kopfkratz*
Och, das hab ich auch gefragt ;-) : "Ja, weil die Pille ja das Eindringen der Spermien verhindert" *ko*



äh, naja, also das ist ja schon eine der drei Wirkungsweisen der Pille ;-)
zwar nicht die einzige und auch nicht wirklich die entscheidenste, aber falsch ist das ja nun nicht!


Ja schon, allerdings ist das der erste der (4) Wirkmechanismen der flöten geht bei einem Einnahmefehler.

Die 4 bekannten Wirkmechanismen:
Verdickung des Zervixschleims
Ungenügender Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
Verminderte Beweglichkeit der Eileiter
Unterdrückung des Eisprungs

Die verschiedenen Mechanismen gehen unterschiedlich schnell verloren bei Einnahmefehlern oder Wechselwirkungen. Ein Grund mehr die Behauptung, dass bei Versagen der ovulationshemmenden (den Eisprung unterdrückenden) Wirkung noch die anderen Mechanismen greifen genauer zu hinterfragen. Für die Verdickung des Zervixschleims gilt das nämlich nicht. Bleiben noch die beiden anderen und damit kommt auch gleich wieder die Frage ins Spiel, ob und wie häufig die Pille die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert.
Ist den meisten sicher wurscht, aber wer z.B. aus diesem Grund die Spirale ablehnt würde sich wundern...
Dann gibt es wieder Abtreibungsgegner die dann gleich wieder, entgegen der üblichen Definition, behaupten damit wäre die Pille auch ein Abtreibungsmittel. :roll:

So verbreitet wie die Pille ist sollten die Wirkmechanismen wirklich bekannter sein.

@ Rekan

(Abgesehen davon, dass ich mit dir einer Meinung bin) Wo kommt dieses Zitat jetzt her? *kopfkratz* Habe ich etwas überlesen?


Pillenarten:

Cerazette: Östrogenfreie Pille die den Eisprung unterdrückt, oft auch als "neue Minipille" bezeichnet
Minipille: Pillen ohne Östrogenanteil
Mikropille: Kombinierte Pillen (Östrogen+ Gestagen), die Menge des Östrogens darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten
Zitat:
Definitionsgemäß wird dann von einer Mikropille gesprochen, wenn der Östrogenanteil unter 0,05 Milligramm (mg), also 50 Mikrogramm (µg), pro Dragee liegt. Der Großteil der heutigen Präparate enthält entweder 20 oder 30µg. Dabei wird wiederum unterschieden zwischen Einphasenpräparaten und Zwei- oder Dreistufenpräparaten.
Quelle
Qlaira und Zoely: Pillen mit naturidentischem Östrogen. Werden oft mit Mikropillen gleichgesetzt, obwohl die Definition nicht anwendbar ist. Bei dem naturidentischen Östrogen sind andere Mengen nötig. Das kann man nicht 1:1 vergleichen.

Die höher dosierten kombinierten Pillen fallen nicht in diese Kategorien, sind allerdings für Frauen mit Hormonstörungen oder für Frauen die sonst ständig Zwischenblutungen haben gedacht.
Antiandrogene Pillen können je nach Östrogengehalt verschiedenen kategorien zugeordnet werden, werden aber manchmal auch als eigene Gruppe gewertet.



@ mooncat

Vielleicht hast du recht. Trotzdem nimmt man die Pille doch meist über Jahre, täglich UND es ist ein Hormonpräparat. Sollte es einem da so egal sein, was man mit seinem Körper macht? Selbst wenn man damit super zurecht kommt sollte man das doch ungefähr wissen, zumal es ja auch die Sicherheit beeinträchtigt, wenn man z.B. glaubt ein Einnahmefehler außerhalb der "gefährlichen Zeit" wäre kein Problem.
Mir macht es jedenfalls Sorgen wie oft mir solche Aussagen begegnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 22:26 
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alte Häsin

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Alana hat geschrieben:
So verbreitet wie die Pille ist sollten die Wirkmechanismen wirklich bekannter sein.
Ich finde das ist ein wesentlicher Punkt.
Ansonsten, danke alana für die Aufklärung. Dann sind aber praktisch alle gängigen Pillen zur "reinen" Verhütung Mikropillen, les ich das richtig? So hatte ich das auch schon vorher verstanden.

Mir ist es auch nicht verständlich, auch wenn dieses fehlende Wissen einfach aus reinem Desinteresse resultiert. Ich meine es geht hier ja oft um Jahre der Einnahme und einen relativ massiven Eingriff in den Körper und dessen Vorgänge. Ich muss mir immer vor Augen halten, wie schräg das eigentlich war, dass ich 7 (!!!!) Jahre lang keinen ES hatte bzw. den durch ein Medikament unterdrückt habe. Als mir das mal so bewusst geworden ist, hab ich auch noch leider von der Pille ablassen können. Wenn man das aber nicht weiß, hat man schon einen anderen Eindruck von der Pille oder: Also so quasi "sie verändert halt ein bisschen den ZS und lässt die Spermien nicht rein" - klingt ja relativ harmlos.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 22:38 
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NFP-Gräfin

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Alana hat geschrieben:
@ mooncat

Vielleicht hast du recht. Trotzdem nimmt man die Pille doch meist über Jahre, täglich UND es ist ein Hormonpräparat. Sollte es einem da so egal sein, was man mit seinem Körper macht? Selbst wenn man damit super zurecht kommt sollte man das doch ungefähr wissen, zumal es ja auch die Sicherheit beeinträchtigt, wenn man z.B. glaubt ein Einnahmefehler außerhalb der "gefährlichen Zeit" wäre kein Problem.
Mir macht es jedenfalls Sorgen wie oft mir solche Aussagen begegnen.

Natürlich sollte es einen interessieren. Mir war irgendwann diffus unwohl und ich hatte keine Lust mehr auf die Pille.
Allerdings war bei mir der Zeitpunkt der Verschreibung und die ersten Jahre mit Pille vor meinen Zeiten Internet-Zeiten. Außer der Packungsbeilage hatte ich keine Information und so neugierig und mutig war ich dann nicht, dass ich in der Buchhandung nach einem Buch zur Pille gefragt hatte. Und nachdem ich sie einige Jahre problemlos genommen hatte, hat sie mich auch nicht mehr interessiert - offensichtlich hat ja alles zufriedenstellend funktioniert. *nixweiss*

Heutzutage, mit zunehmender Lebensweisheit und vor allem den Möglichkeiten des Internets verhalte ich mich anders. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es anderen Frauen genauso geht.

@ Chaosqueen: Ich habe die Pille immer zuverlässig täglich eingenommen. Mein damaliger Frauenarzt hatte mir erklärt, wie sicher sie wirkt. Und dass es Nebenwirkungen geben könnte, bei denen sie unwirksam würde, wusste ich in jugendlichem Alter gar nicht. Darum war ich absolut davon überzeugt, dass alles sicher garantiert und problemlos funktioniert und habe keinen Grund gesehen, darüber nachzudenken.

Seit der Jugend habe ich mich weiterentwickelt, aber wenn Frauen das Thema nicht interessiert, bleiben sie vielleicht einfach in dem Glauben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 23:05 
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NFP-Guru

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@ mooncat

Vielleicht geht es mir da auch einfach anders, ich habe schon meine Hausärztin mit 16 auf Wechselwirkungen mit dem Nuvaring hingewiesen und gefragt wie es mit Alternativen aussieht. Mit 15 war ich total enttäuscht, dass mir mehrere Gynäkologen trotz ungeklärter häufiger Magen-Darm-Beschwerden (Erbrechen und Durchfall) keine Verhütungsmethode empfehlen konnten oder wollten, die nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird. Mir wurde nur das Implanon ausgeredet und außer "konsequent die Pille nehmen" wollte mir niemand etwas empfehlen. *kopfWand*

Ich will gar nicht wissen was da ohne mein Mitdenken hätte passieren können. Auch dass man trotzdem über Kondome nachdenken sollte hat mir kein Arzt gesagt. Dafür hatte ich meine Aufklärungsbücher, die ich selbst gelesen habe.

@ WuMi

Die meisten gängigen Pillen zählen zu den Mikropillen, aber nicht alle. Und bei den therapeutisch wirkenden gibt es welche die zu den Mikropillen zählen und welche aus anderen Kategorien. Mikropille bedeutet eben, dass ein bestimmtes Östrogen (Etinylestradiol) enthalten ist und zwar unter dem genannten Grenzwert.
Die Bennenungen Minipille und Mikropille finde ich allerdings auch verwirrend und blöd gewählt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 2. Juli 2013 23:53 
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NFP-Prinzessin

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Nachtrag zu dem Rat, 2 Pillenpackungen aneinanderzuhängen (geht klarerweise nur bei einphasigen Mikropillen, es gibt auch Mikropillen mit mehreren Phasen): wenn sie wirklich die Pille einmalig bei ihrem "Eisprung" (den sie dann vermutlich auf Tag 14 festlegt) vergessen hätte, müsste sie keine 2 Packungen nehmen. In der 2. Pillenwoche kann man ohne jegliche Konsequenzen eine Pille auslassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Juli 2013 00:13 
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Hochlagenjunkie

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Zum Thema "Müsste einen doch interessieren, wenn man über Jahre so tiefgreifende Eingriffe in den Körper vornimmt":
Der Witz ist ja, wenn man sich eben nicht dafür interessiert, dann sind einem tiefgreifende Eingriffe nicht bekannt. Dann bildet man sich ein, dass das mit der Furchtbarkeit so abläuft, wie mal irgendwann in der Schule gelernt (sprich Zyklus auf Zyklus folgend, ES (etwa) in der Mitte, Zyklus 28 Tage lang, etc. etc.). "Nur" dass man eben nicht schwanger wird, wegen der Pille. Wie genau und warum - egal. Ist halt so.
Also wenn keinerlei Bewusstsein für den heftigen Eingriff in den natürlichen Ablauf vorhanden ist, dann zieht das Argument "sowas sollte einen doch mal genauer interessieren" einfach nicht. ;-)

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...ist inzwischen schon im 5. NFP-Jahr: Bild :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Juli 2013 00:28 
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nicht mehr ganz so neu

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Ich oute mich mal als ahnungslose Ex-Pilleneinnehmerin. Wie die genau funktioniert hat, hat mich nie interessiert, hatte aber auch keine Nebenwirkungen. Bis auf mangelnde Libido, aber das hab ich einfach als gegeben akzeptiert und bin gar nicht auf die Idee gekommen dass das mit der Pille zusammenhaengen koennte. Jetzt, nach der Schwangerschaft, hab ich mich in die Materie eingelesen und daher kommt fuer mich die Pille nicht mehr in Frage, aber so lange alles laeuft und man keine Beschwerden hat, kann ICH schon verstehen warum man die genauen Zusammenhaenge nicht alle kennt. Mein FA hat mich damals ueberhaupt nicht beraten was die Pille anbelangte. Wollte sie haben, wurde mir verschrieben, fertig...

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Anigi ist mit kleiner Amerikanerin (29/4/12) und mit kleinem Rumpelmonster (5/6/14) unterwegs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Juli 2013 07:04 
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Inventar

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Anigi hat geschrieben:
aber so lange alles laeuft und man keine Beschwerden hat, kann ICH schon verstehen warum man die genauen Zusammenhaenge nicht alle kennt. Mein FA hat mich damals ueberhaupt nicht beraten was die Pille anbelangte. Wollte sie haben, wurde mir verschrieben, fertig...

jup.
muss doch nicht jeder ein medizinisches Interesse haben.
Ich kann und will auch nicht verstehen, wie und warum ein Auto funktioniert und vertraue trotzdem darauf, dass es mich nicht mitten auf der Autobahn liegen lässt. ich weiß in etwa, wie sicher so ein Ding ist, dass es versagen kann und dass es ziemlicher Mist für die Umwelt ist - und mein Wissen über die Vorgänge würde den Spaß nicht sicherer/ besser machen ;-)

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Mariechen

Mit (2018) im Herzen. Mit MärzKäfer (2020) an der Hand. Guter Hoffnung. Kurven nicht regelkonform.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Juli 2013 07:10 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 1. Dezember 2008 17:37
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estreya: ja, dass man in der mitte der packung eine pille 'auslassen' darf, wusste ich. grundsätzlich ist es doch so, dass man einfach nie weniger als 7 pillen am stück nehmen darf, damit die hormonkonzentration aufrecht erhalten bleibt. (und die pause nie länger als 7 tage) - stimmt das so?

aber ich habe bei der erwähnten person auf eine so aufwändige beschreibung verzichtet, weil das den rahmen gesprengt und sie definitiv verwirrt hätte... (und ich wollte nicht so sehr verwirren, dass sie auf einmal noch wegen mir einen schwerwiegenderen einnahmefehler macht. da soll sie lieber unnötigerweise doppelt verhüten..)
ich glaube, sie hat mir auch das mit den 2 packungen am stück nehmen nicht wirklich abgenommen.

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- Mama seit 18.03.13 -
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Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück. Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück. - Konfuzius


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Juli 2013 07:20 
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alte Häsin

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Beiträge: 1388
NFP seit: Jänner 2012
Mariechenkäfer, ich finde der Autovergleich hinkt schon etwas, einfach weil mein Körper kein Auto ist. Und die Pille ein Medikament, das ich mir täglich reinziehe und dadurch nicht unwesentliche Vorgänge beeinflusse. Klar kann ein Auto versagen, aber es ist eben eine Maschine, die man halt besten Wissens und Gewissens pflegen und warten kann, aber auch Maschinen können halt versagen.
Ich glaub auch, dass es so ist wie AkZee schreibt: es wird stark verharmlost, wie die Pille eigentlich wirkt, bereits in der Schule, Bravo, FA und Co...

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 3. Juli 2013 07:30 
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wohnt hier

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@Alana: Das war ein Zitat aus nem anderen Forum worüber ich mich gestern Abend furchtbar aufgeregt habe.

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