Chaos-Queen hat geschrieben:
WuMi hat geschrieben:
Mira82 hat geschrieben:
Was denken die Frauen denn dann, wie die Pille eine Schwangerschaft verhindern kann?

Och, das hab ich auch gefragt

: "Ja,
weil die Pille ja das Eindringen der Spermien verhindert"
äh, naja, also das ist ja schon eine der drei Wirkungsweisen der Pille
zwar nicht die einzige und auch nicht wirklich die entscheidenste, aber falsch ist das ja nun nicht!
Ja schon, allerdings ist das der erste der (4) Wirkmechanismen der flöten geht bei einem Einnahmefehler.
Die 4 bekannten Wirkmechanismen:
Verdickung des Zervixschleims
Ungenügender Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
Verminderte Beweglichkeit der Eileiter
Unterdrückung des Eisprungs
Die verschiedenen Mechanismen gehen unterschiedlich schnell verloren bei Einnahmefehlern oder Wechselwirkungen. Ein Grund mehr die Behauptung, dass bei Versagen der ovulationshemmenden (den Eisprung unterdrückenden) Wirkung noch die anderen Mechanismen greifen genauer zu hinterfragen. Für die Verdickung des Zervixschleims gilt das nämlich nicht. Bleiben noch die beiden anderen und damit kommt auch gleich wieder die Frage ins Spiel, ob und wie häufig die Pille die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert.
Ist den meisten sicher wurscht, aber wer z.B. aus diesem Grund die Spirale ablehnt würde sich wundern...
Dann gibt es wieder Abtreibungsgegner die dann gleich wieder, entgegen der üblichen Definition, behaupten damit wäre die Pille auch ein Abtreibungsmittel.
So verbreitet wie die Pille ist sollten die Wirkmechanismen wirklich bekannter sein.
@ Rekan
(Abgesehen davon, dass ich mit dir einer Meinung bin) Wo kommt dieses Zitat jetzt her?

Habe ich etwas überlesen?
Pillenarten:
Cerazette: Östrogenfreie Pille die den Eisprung unterdrückt, oft auch als "neue Minipille" bezeichnet
Minipille: Pillen ohne Östrogenanteil
Mikropille: Kombinierte Pillen (Östrogen+ Gestagen), die Menge des Östrogens darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten
Zitat:
Definitionsgemäß wird dann von einer Mikropille gesprochen, wenn der Östrogenanteil unter 0,05 Milligramm (mg), also 50 Mikrogramm (µg), pro Dragee liegt. Der Großteil der heutigen Präparate enthält entweder 20 oder 30µg. Dabei wird wiederum unterschieden zwischen Einphasenpräparaten und Zwei- oder Dreistufenpräparaten.
Quelle
Qlaira und Zoely: Pillen mit naturidentischem Östrogen. Werden oft mit Mikropillen gleichgesetzt, obwohl die Definition nicht anwendbar ist. Bei dem naturidentischen Östrogen sind andere Mengen nötig. Das kann man nicht 1:1 vergleichen.
Die höher dosierten kombinierten Pillen fallen nicht in diese Kategorien, sind allerdings für Frauen mit Hormonstörungen oder für Frauen die sonst ständig Zwischenblutungen haben gedacht.
Antiandrogene Pillen können je nach Östrogengehalt verschiedenen kategorien zugeordnet werden, werden aber manchmal auch als eigene Gruppe gewertet.@ mooncat
Vielleicht hast du recht. Trotzdem nimmt man die Pille doch meist über Jahre, täglich UND es ist ein Hormonpräparat. Sollte es einem da so egal sein, was man mit seinem Körper macht? Selbst wenn man damit super zurecht kommt sollte man das doch ungefähr wissen, zumal es ja auch die Sicherheit beeinträchtigt, wenn man z.B. glaubt ein Einnahmefehler außerhalb der "gefährlichen Zeit" wäre kein Problem.
Mir macht es jedenfalls Sorgen wie oft mir solche Aussagen begegnen.