Die Angst vor den Schmerzen rührt m.M.n. nicht von irgendwelchen diffusen, verschwurbelten Vorstellungen her, sondern davon, dass man Erfahrungsberichte lesen kann, die von "Es war gar nicht schlimm" bis "Ich bin auf dem Stuhl fast ohnmächtig geworden vor Schmerzen und hab dann ne Vollnarkose gebraucht!" reichen. Woher soll man wissen, wo man sich am Ende selbst in diesem Spektrum einordnen wird?
Zumal ja doch jede in etwa von sich weiß, ob sie eher empfindlich ist oder nicht, ob sie mit Schmerzen gut umgehen kann, oder nicht, usw. und deswegen ggf. auch mit Fug und Recht Bedenken haben darf, den Eingriff ganz und gar ohne Schmerzmittel, etc. vorzunehmen.
Die Aussage, dass es beim Zahnarzt auf jeden Fall schlimmer sei, ist für mich definitiv nicht zutreffend, weil ich dort bei jeglichem zu erwartendem Schmerz eine Spritze verlange und die gerade am Muttermund NICHT wollte, weil ich alleine die Vorstellung davon schlimm fand.
Also hab ich mich ganz bewusst darauf eingelassen, keine Betäubung am MuMu zu haben. Dabei war es für mich eben hilfreich zu wissen, ich kann jederzeit abbrechen, wenn ich mit den Schmerzen nicht klarkomme.
Und man kann eben nicht per se sagen "Es ist auszuhalten" oder "Es dauert nur 10 Sekunden", genauso wenig wie "Man sollte die GyneFix immer unter Vollnarkose legen", oder was auch immer, weil jedes Legen individuell ist und jede Frau individuell reagiert.
Ich finde einfach, dass jede Frau sich damit auseinandersetzen sollte, wie es sein könnte und was in welchem Fall für sie hilfreich wäre.