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 Betreff des Beitrags: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 18:44 
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Registriert: 19. April 2013 09:09
Beiträge: 6
Hallo liebes Forum,

bin im 3. pp-Zyklus, möchte NFP zur Verhütung nutzen und fühle mich sehr unsicher, was die Verlässlichkeit meiner Temperaturwerte wegen meiner Schlafstörungen anbelangt. (Da ich bislang nur S-Schleim habe, hab ich aber eh noch nie freigegeben.)

Mein Wecker klingelt werktags um 6:45 Uhr. Wenn ich erst dann wach werde, messe ich natürlich direkt um 6:45 Uhr. Häufig habe ich aber Schlafstörungen, manchmal wache ich um 4 Uhr auf, manchmal um 5 Uhr, um 6 Uhr… manchmal auch ab 3 Uhr stündlich. Manchmal fällt es mir schwer, wieder einzuschlafen, manchmal gelingt mir das.
Wenn ich immer die Aufwachzeit als Messzeit nehmen würde (z.B. 4 Uhr), wäre das für meinen Weiterschlaf ziemlich störend.

Wenn ich später noch mal zwischen 6 Uhr und 6:45 Uhr wach werde, messe ich direkt nach dem Aufwachen. Daher schwanken meine Messzeiten meist zwischen 6 Uhr und 6:45 Uhr.

Ein Beispiel aus meinem vergangenen Zyklus: Am 8. Zyklustag bin ich um 6 Uhr wach geworden und habe sofort gemessen: 36,50. Ich hab dann doch noch bis 06:45 Uhr weitergeschlafen (bzw. bin beim Messen wieder eingeschlafen, Thermometer schaltet automatisch aus) und dann interessenhalber noch mal gemessen: 36,60. Beim ersten Wert ist meine eHM am 9. Zyklustag. Beim zweiten Wert wäre die eHM schon am 8. ZT gewesen. Dann hätte ich ja einen Tag zu früh freigegeben.

Ich hab schon gelesen, dass man nicht mehrmals messen soll, weil dann logischerweise unterschiedliche Temp. rauskommen können. Es geht mir aber um die Verlässlichkeit: Im aktuellen Fall habe ich sicherheitshalber den niedrigeren Wert genommen. Aber wenn ich von vorneherein erst um 6:45 Uhr gemessen hätte, dann hätte ich den niedrigen Wert ja gar nicht mitbekommen und hätte die eHM einen Tag früher gehabt… Deshalb überlege ich, ob durch das häufige Aufwachen die Temperatur eh häufig verfälscht ist (ohne dass ich es merke).

Versteht ihr, was ich meine? *hä*

(Ich weiß, eHM am 9. ZT ist eh sehr früh, aber da ich schon am 5. und 6. ZT Mittelschmerz hatte, wäre das ja plausibel, oder? Und jetzt kann ich die nächsten 12 Monate am Zyklusanfang nie freigeben, stimmt?)

LG
Jerry2012

https://www.nfp-forum.de/kurvenreich/kurve-23758.html

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 19:07 
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NFP-Guru

Registriert: 25. August 2010 19:00
Beiträge: 2682
Wohnort: NRW
NFP seit: August 2010
Ich würde einfach so weitermessen wie bisher und dann genau notieren wie die Nacht war, wie oft du wach warst und wie du generell geschlafen hast.
Öfter messen würd ich nicht, sondern eben dann messen wie du morgens wach wirst.

Die frühe ehM bleibt übrigens ein Leben lang und nicht nur 12 Zyklen.

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Caty, der große Piratenjunge (3/12) und die kleine Räubertochter (11/18) tanzen fröhlich durch die Welt *sonne*


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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 19:20 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 10. September 2012 17:43
Beiträge: 407
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jerry2012 hat geschrieben:
Aber wenn ich von vorneherein erst um 6:45 Uhr gemessen hätte, dann hätte ich den niedrigen Wert ja gar nicht mitbekommen und hätte die eHM einen Tag früher gehabt… Deshalb überlege ich, ob durch das häufige Aufwachen die Temperatur eh häufig verfälscht ist (ohne dass ich es merke).



genau das weißt du ja aber nicht ;-)

man soll nicht mehrmals messen, weil das erste Messen ein Störfaktor sein könnte.
Du weißt ja nicht, ob dein später gemessener Wert genauso gewesen wäre wie er war, wenn du NUR da gemessen hättest und nicht so kurz vorher schonmal!

Deswegen solltest du einfach immer nur einmal messen!

Wo und wie Werte gestört sind oder nicht siehst du ja dann.


Und normalerweise ist der Unterschied zwischen TL und HL ja doch sehr eindeutig und wenn man jetzt als 1.hM einen noch nicht so deutlich hohen Wert hat und sich dann unsicher ist, kann man ja immernoch einen Tag später freigeben, das ist einem doch selbst überlassen...

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 20:21 
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Beiträge: 6
@ Caty und Chaos-Queen: Vielen Dank für die schnellen Antworten :-)

Dass allein der Vorgang des ersten Messens das zweite Messen beeinflussen kann, hätte ich nicht gedacht... Dann mache ich es wie bisher. Einfach zwischen 6 und 6:45 messen, je nachdem, wann ich aufwache.

@ Caty zur lebenslangen frühesten eHM: Vielen Dank für den Hinweis. Klingt mir auch logisch, da ja theoretisch so eine frühe eHM jederzeit erneut auftreten kann. Allerdings verstehe ich nicht, warum man die Minus-8-Regel überhaupt anwenden kann. Denn es kann doch theoretisch bei jeder Frau eine frühe eHM "passieren", auch wenn das bislang nicht der Fall war *hä* Und: Wenn ich erst in diesem Zyklus mit NFP begonnen hätte, wüsste ich ja gar nicht, dass ich mal so eine frühe eHM hatte. Und hätte evtl. nach 12 auswertbaren Zyklen die Minus-8-Regel angewendet. Und dann evtl. doch irgendwann eine frühere eHM gehabt *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 20:30 
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Kurven-Rätslerin

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ja, das sind ja auch die einzigen Schwangerschaften, die mit nfp bisher entstanden sind... ;-)
wenn man ganz sicher gehen will, sollte man am Zyklusanfang halt gar nicht freigeben, denn natürlich ist es theoretisch bei jeder Frau immer möglich, dass der Eisprung mal früher kommt, aber es ist eben recht unwahrscheinlich, dass z.B. bei jahrelangen regelmäßigen Zyklen von einer um ein paar Tage schwankenden Länge, ein Eisprung ganz plötzlich ne ganze Woche oder so früher auftritt, als je zuvor...
aber klar, möglich theoretisch natürlich schon immer!

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 20:33 
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Alles klar, dann hab ich zumindest die Logik verstanden :D

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 10:13 
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Kurvenjunkie

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jerry2012 hat geschrieben:
Allerdings verstehe ich nicht, warum man die Minus-8-Regel überhaupt anwenden kann. Denn es kann doch theoretisch bei jeder Frau eine frühe eHM "passieren", auch wenn das bislang nicht der Fall war *hä* Und: Wenn ich erst in diesem Zyklus mit NFP begonnen hätte, wüsste ich ja gar nicht, dass ich mal so eine frühe eHM hatte. Und hätte evtl. nach 12 auswertbaren Zyklen die Minus-8-Regel angewendet. Und dann evtl. doch irgendwann eine frühere eHM gehabt *hä*

Es gibt ja umfangreiche Studien zu sensiplan, und es hat sich gezeigt, dass sich die früheste ehM in den ersten zwölf Zyklen wiederholt => deswegen muss man so lange "sammeln" (außer, wie bei dir, die Minus-8 sticht die 5-Tage-Regel).
Meine früheste ehM ist etwa an ZT16, und das hatte ich schon zweimal, dabei hab ich "erst" zehn Zyklen.

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 13:04 
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Hallo,

Ich bin erst seit kurzem im sensiplan - die unterschiedlichen Messzeiten beschäftigen mich noch.. Hab ebenfalls einen unregelmäßigen Schlafrhythmus, sodass ich Messzeiten von 5:45 bis 11:50 habe..

jetzt frag ich mich, welche Werte ich verwenden kann für die Auswertung.. hab hier bisher gelesen, dass man eher die hohen Werte ausklammert, um nicht einen T-anstieg wegen ES fälschlich ausszuwerten..

wenn ich mich also auf die "unteren" Werte konzentriere, sind da Messzeiten von 7:00 bis 11:30 dabei... Ich schwanke von 35,9°C bis 36,9°C - kann ich da überhaupt was auswerten??

Was den Schleim betrifft, hatte ich schon s+ Qualität und dann 0 und dann vielleicht wieder s+ - bin mir aber nicht sicher, ob dieses s+ von einem Präparat/"Sexschleim" ist...


Hui - bin noch etwas chaotisch, entschuldigung. Ist am Anfang noch recht kompliziert..


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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 13:19 
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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 13:21 
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Fingerwundschreiberin

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Hallo solasi *willkommen*

Hast du das Buch "natürlich und sicher" gelesen?
Hast du vielleicht eine Kurve zum draufschauen? So rein aus dem Text heraus klingt das momentan noch etwas zu wirr.

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 13:45 
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NFP seit: 2 Monaten
Hallo :) Danke für das Willkommen :)

Hab Buch und Arbeitsbuch "natürlich und sicher" - die Zyklen sind da "vorbildhaft"..
Der Ausklammerungsgrund "spät ins Bett" trifft fast jeden Abend auf mich zu, wenn ich mir einen Messzeitspielraum von 2 Stunden einteile, hab ich jetzt ein paar Messugen von 7-9 und ein paar Messungen von 9-11. Hab teilweise pro Tag auch 2 Messungen, also eine im früheren Zeitraum und die zweite im späteren Zeitraum. Bei mir sind da 2-3 Kästchen Unterschied - die spätere Temperatur ist vielleicht aber nicht mehr wirklich eine Basaltemperatur, wenn ich davor schon wach war (auch wenn ich dazwischen nicht aufgestanden bin).


So zackt meine T-Kurve dahin:
36,45 - 36,65 -36,65 - 36,7 - 36,2 - 36,2 - 36,15 - 35,9 - (leerwert) - 36,6 - 36,4 - 36,7 - 36,5 - 36,55 - 36,55 - 36,6
die Messwerte sind also von 5:45 bis 11:50, jeweils der erste Messwert des Tages, vaginal mit einem "analog"-Thermometer.

die Schleimauswertung (H 1 2 3 ) wäre bei 36,4 fertig - bin mir aber eben nicht sicher, ob bei dem vorletzen Wert 36,55 nicht doch nochmal ein s+ zutraf (ich benutze Spermizid und Kondome zum Verhüten -tu mir noch schwer, abzuschätzen, inwiefern bei mir davon der Cervixschleim beeinflusst ist - man soll ja immer die beste Qualität des Tages eintragen - ob dieser Schleim nun vom Sex herrührt oder nicht - pff, keine Ahnung)


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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 13:48 
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Fingerwundschreiberin

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Wieso misst du zweimal? Der zweite Wert kann doch durch das erste Mal messen schon verfälscht, sprich gestört sein *hä*

Ich kann mir die Zahlen so in einer Reihe nicht vorstellen *augenverdreh* Vielleicht kann das jemand anderes etwas besser vorm inneren Auge visualisieren, ich bräuchte echt eine Kurve *augenverdreh*

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 14:29 
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Kurvenjunkie

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Ich hätte auch lieber eine Kurve *lachen*

Solasi, würdest du deine Werte bitte hier im Kurvenreich eintragen? Das dauert natürlich etwas, aber für uns Helfer ist es deutlich einfacher.
Da kannst du auch deine ZS-Attribute eintragen (was hier sehr empfohlen wird!), da können wir auch nochmal schauen, ob du alles richtig eingeordnet hast.

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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 16:02 
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hab die zyklen eingetragen!

hihi, ja, ist leichter so - super tool, das kurvenreich!


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 Betreff des Beitrags: Re: unterschiedliche Messzeiten wegen Schlafstörungen
BeitragVerfasst: 6. Juni 2013 16:14 
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Kurvenjunkie

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Ok, dankeschön! *sonne*

Erstmal: viele deiner ZS-Kürzel sind falsch, schau da nochmal drüber. Es gilt jeweils die beste Einstufung, auch wenn nur ein Attribut darauf hindeutet.
Binnendifferenzierung (die ZS-Kürzel in Klammern) ist in den ersten Zyklen nicht erlaubt, kannst du also gleich wieder aussstellen (ZT19).

Wenn du immer spät schlafen gehst und isst, solltest du das nicht als Störfaktor eintragen - dann ist das in deinem Leben halt so, SF sind eher, wenn sich irgendetwas ändert (etwa wenn du ungewöhnlich früh oder auch für deine Verhältnisse spät schlafen gehst).
Ansonsten sieht deine Kurve ja beneidenswert zeitunabhängig aus *daumenhoch*

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