Schaf8 hat geschrieben:
Denn damit verfälscht man das doch. Denn wenn meine 1hM nun doch an ZT16 war, dann würde das doch später (wenn ich dann mal so viele auswertbare Zyklen hatte...) bei der -8 Regel wichtig sein.... so ist jetzt meine 1hM bei ZT19.... Versteht jemand was ich meine?
Genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt, als ich "großzügig geklammert" habe. Eigentlich läuft das doch der Sicherheit am Zyklusanfang zuwider. In "NFP heute" (5. Aufll, S. 169) bin ich außerdem auf ein Beispiel einer "methodenbedingten Schwangerschaft" nach den alten Regeln gestoßen: "Der für die Konzeption maßgebliche Koitus fand am 5. Zyklustag stt, also 6 Tage vor dem Temperaturanstieg. In den vorangehenden Zyklen hatte der Temperaturanstie bereits mehrmals am 11. Zyklustag stattgefunden. Da nach der damaligen Methodenregel die ersten 5 Tage 'generell' als unfruchtbar galten, handelt es sich hier um eine methodenbedingte Schwangerschaft".
Und das -8 nach den neuen Regeln ja schon vor den 12 Zyklen die 5 Tage am ZA verkürzen kann, könnte eine versäumte ehM durch großzügiges Klammern doch gefährlich sein, oder?.
Schaf 8, bei Dir liegt die potentielle ehM ja deutlich später als in dem zitierten Beispiel, ist also nicht vergleichbar. Aber grundsätzlich würde mich schon interessieren, ob man das großzügige Klammern nicht auch als potentiellen Methodenfehler sehen könnte.