ich war vor kurzem bei meinem endo. wir sprachen über die pille als "therapieoption" im rahmen eines PCOS.
mein endo verwies dabei auf studien (neu/alt?), nach denen nur unter bestimmten pillenpräparaten ein libidoverlust
zu erwarten sei, der nuvaring z.B. würde die libido sogar eher steigern. (antiandrogen gegen androgen?!)
da ich sowohl antiandrogene als auch nicht antiandrogen wirkende präperate einnahm, und unter beiden varianten eine libidoverlust verspürte, solle ich mir doch mal gedanken machen, woher dieser sonst noch kommen könnte..
sie mag ja nicht ganz unrecht haben. sicherlich kann ein libidoverlust auch woanders herrühren (beziehungsprobleme,
psychische erkrankungen etc. ...). aber ich konnte den libidoverlust weder an einem bestimmten partner festmachen, noch an
bestimmten psychischen "tiefpunkten". ich kann aber rückblickend sagen, dass nach jedem präperatwechsel, und nach jedem (kurzzeitigen) absetzen eine umstrukturierung meiner beziehungen von statten ging.
die libido war unter pilleneinnahme (5 jahre) einfach immer weniger vorhanden, außer in den wenigen wochen, in denen ich mal den nuvaring abgesetzt hatte! (nuvaring abgesetzt, libido kurzzeitig sprunghaft angestiegen,
dann auf grund eines schnell gefundenen neuen partners wieder mit einer pille begonnen. in den 7 tagen, die die pille braucht um ihren "spiegel" aufzubauen, war die libido und das interesse an dem neuen partner und allen anderen potentiellen partnern wieder wie weggeblasen, seine nähe war für mich plötzlich nicht mehr zu ertragen.
erst monate später, als ich begonn NFP zu machen und die pille absetzte, stieg das interesse an diesem mann wieder....)
alles zufall?
