Hallo MarthaMyDear,
vl meinte deine Ärztin LH-Teststreifen, das machen hier einige um den ungefähren Zeitpunkt des Eisprungs zu bestimmen, aber vor allem als Unterstützung bei Kinderwunsch (damit die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer steigt). Ich denke, dass du auch ohne Teststreifen und Verhütungscomputer (ohne Computer sowieso-das schaffst du selber besser und sicherer!) gut zurecht kommen kannst. Es kommt einfach darauf an wie sicher du dich selbst mit der Verhütungsmethode fühlst. Bei mir wächst die Sicherheit von Zyklus zu Zyklus.
Ich habe bis jetzt hier immer still mitgelesen, zähle mich auch zu den ExMirena-geplagten. Bei mir ist sie seit Juni 12 raus und ich war an diesem Tag einfach nur befreit und erleichtert - das hat sogar mein

sofort bemerkt. Ich habe mich 2009 nach der Geburt meiner Tochter für die Mirena (und aus heutiger Sicht leider gegen die Kupferspirale) entschieden, da auch mein Frauenarzt der Meinung war/ist, die einzige nennenswerte NW wäre die ausbleibende Blutung und zugegeben klang das gemeinsam mit der hohen Sicherheit sehr vielversprechend. Naja die erste Zeit nach dem Legen der Spirale hatte ich mensähnliche Beschwerden und auch Schmierblutungen und war etwas beunruhigt, aber mein Arzt meinte bei der Kontrolle es wäre alles super und das würde sich nach spätestens 3 Monaten legen. Gut so. So war das dann auch und es war anfangs auch schön einfach mal nicht ständig über Verhütung nachzudenken. Aber schleichend kamen immer mehr und mehr NW, die ich lange Zeit natürlich nicht in Zusammenhang mit der Mirena brachte. Vor allem kamen einige Beschwerden, die ich nur aus der Schwangerschaft kannte: extremes Brustspannen, Ziehen im Rücken (ähnlich wie bei leichten Wehen), Übelkeit, Wasseransammlungen, Schwindel, Hautprobleme, Haarausfall (echt viel- erst schob ichs lang auf Hormonumstellung nach dem Stillen, aber 2 Jahre später??)-weswegen ich immer mal wieder einen Schwangerschaftstest machte

. Zudem gings mit meiner Stimmung und mit meiner Libido stark bergab. Libido war dann gar keine mehr vorhanden (ich hätte wirklich kein Verhütungsmittel mehr gebraucht) und meine depressive Verstimmung wurde immer mehr zur Depression. Klar ich hatte ein forderndes Kleinkind und zudem viel zu tun im Studium-da kann das schon mal vorkommen, aber es gab wirklich zuletzt ein 3/4 Jahr, da war ich in einem tiefen Loch und brachte einfach nichts mehr auf die Reihe. Das war der Zeitpunkt, an dem ich zu suchen anfing, woran das denn alles liegen konnte. Blutuntersuchung ok, auch kein Mangel feststellbar. Hmm-Medikamente nahm ich doch keine- oh- doch da war ja noch die Hormonspirale-fast vergessen. Ich wusste nicht obs daran liegen konnte und ob das Ziehen der Spirale wirklich die Lösung war- aber ich musste es zumindest versuchen. Gesagt getan- Termin beim Arzt- fast hätte ich mich nochmal umstimmen lassen- denn die Spirale lag so perfekt und es gab laut Arzt keinen Grund diese zu entfernen. Aber wie schon oben geschrieben war ich unglaublich erleichtert über diesen Schritt. Viele meiner Beschwerden sind tatsächlich verschwunden oder wurden zumindest weniger. Es mag bestimmt Frauen geben, die mit der Spirale zufrieden sind- ich hatte sie 2 1/2 Jahre und weiß für mich, dass ich ohne besser dran bin

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So das ist jetzt lange geworden

. Aber es tat gut es auch mal loszuwerden. Ich wünsche allen die gerade noch am Anfang nach dem Ziehen stehen viel Kraft- das wird schon wieder.
