@ SteffiHerz
Ich finde die Reaktion deines Opas auch toll.
Ich weiß aber nicht, ob man das so verallgemeinern kann, dass ein bestehen auf CI statt Pille etwas positives ist. Mit dieser Begründung klingt es natürlich toll, besonders wenn die Frau die Pille nicht will und bei der heutigen Erwartungshaltung vieler Männer, dass frau die Pille zu nehmen hat.
Mich persönlich freut es auch, wenn mein

sagt, dass ich die Pille NICHT nehmen soll. Eben weil ich auch diese Erwartungshaltung auch kenne, das Zeug nicht vertrage und keine Lust auf Diskussionen habe, warum ich nicht immer zur Verfügung stehe.

Aber es gab leider (in Vor-Pillenzeiten) wohl auch häufiger Fälle in denen der Verhütungswunsch der Frau übergangen wurde, da bot die Pille einfach eine Möglichkeit dem nicht ausgeliefert zu sein.
Zumindest hört man das Argument ja oft.Ich frage mich da immer, was das für Beziehungen sein müssen, in denen das nicht gemeinsam entschieden wird. Wirklich mitreden kann ich da nicht, ich habe die Zeit ja nicht erlebt.
Da fällt mir auch ein, dass das gerne als Nachteil der NFP gesehen wird, dass der Mann "mitmachen" muss. Also Barrieremethode bzw. Enthaltsamkeit in er fruchtbaren Zeit akzeptieren.
Mir kam da öfter mal große Bewunderung entgegen, dass ich einen Mann habe, der das mitmacht.

Keine Ahnung, ob man sich darüber so freuen sollte, für mich ist das inzwischen eine Selbstverständlichkeit.
Aber wenn man bedenkt, dass es immer noch Länder und Religionen gibt die der Frau das Recht absprechen die Anzahl der Schwangerschaften selbst zu bestimmen, insbesondere, wenn sie gar keine Kinder möchte, muss man das wohl als wertvollen Fortschritt sehen.
