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 Betreff des Beitrags: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 5. März 2013 20:02 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 18. Oktober 2012 11:01
Beiträge: 108
Wohnort: Österreich
Ich habe bei der Suchfunktion leider nichts passendes gefunden, auch das Internet gibt zu meiner speziellen Frage keine befriedigende Antwort her, deshalb hoffe ich so eine Antwort zu finden!

Und zwar würde mich mal interessieren, wie das mit der Spirale (ich spreche nicht von einer Hormonspirale, sondern von einer Kupfer- bzw. Goldspirale die nicht hormonell eingreift in den Körper) und einer möglichen Befruchtung aussieht. Ich weiß, dass eine Kupfer- oder Goldspirale die Beweglichkeit der Spermien hemmen soll, sodass es eigentlich fast immer zu gar keiner Befruchtung kommen kann. Trotzdem gibt es ja immer mal wieder (selten, aber doch) Fälle, wo Frauen trotz Spirale schwanger werden. Nicht nur weil die Spirale verrutscht ist, sondern ich hab auch schon von Fällen gelesen, wo Frauen trotz perfekt sitzender Spirale schwanger geworden sind.

Gibt es irgendwo eine Studie diesbezüglich, also in wie vielen Fällen wird eine Befruchtung tatsächlich verhindert? Kann man das überhaupt untersuchen/nachweisen? Weil eine Schwangerschaft kann man ja erst sicher feststellen, wenn eine Befruchtung bereits stattgefunden hat (Nachweis im Urin oder Blut). Mich würde konkret interessieren wie oft eine Befruchtung tatsächlich verhindert wird oder ob es öfter vorkommt, dass eine Eizelle befruchtet wird, sich aber durch die Spirale dann nicht einnisten kann??

Ich verhüte selber mit einer Gold-T Spirale, ich frage mich das schon lange, niemand kann mir ne wirkliche Antwort drauf geben. Mich interessiert es einfach nur, nicht aus moralischen Aspekten, sondern einfach unter anderem deshalb, weil ich manchmal sehr unterschiedliche Perioden habe seit ich meine Spirale trage. Dass die ersten 2 oder 3 Perioden stärker sein würden wusste ich, aber dann war mal eine Periode dabei, die war ganz normal, jetzt habe ich wieder eine Periode, die ist für meine Verhältnisse ziemlich stark und auch richtig mit Blutklümpchen dabei. Kann eine stärkere Periode darauf hindeuten, dass eine Befruchtung stattgefunden hat oder hat die Periodenstärke da keine Aussagekraft? Mich interessiert es wie gesagt einfach ....

Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 5. März 2013 22:31 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 18. Oktober 2012 11:01
Beiträge: 108
Wohnort: Österreich
EDIT: habe mich oben verschrieben, eine SS kann man (im Blut bzw. wenig später auch im Urin) natürlich erst nach einer erfolgreichen Einnistung feststellen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 5. März 2013 22:43 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 19. November 2010 20:18
Beiträge: 72
hallo borderfever,

leider kann ich dir deine fragen nicht alle gänzlich und eindeutig beantworten. aber ich versuch mal mein bestes:
ich denke nicht, dass es studien darüber gibt, wie oft trotz spirale eine eizelle befruchtet wird. dies lässt sich nämlich weder mit ultraschall noch durch irgendwelche bluttests sicher/eindeutig feststellen. eine befruchtete eizelle KANN zwar bereits geringe mengen hCG (Schwangerschaftshormon) verströmen, aber das ist nicht immer so und ist zudem meist nichtmal meßbar, weshalb schwangerschaftstest zu diesem zeitpunkt noch nicht darauf reagieren. erst wenn so eine eizelle befruchtet wird und sich anschließend in die gebärmutterschleimhaut einnistet, beginnt die meßbare produktion dieses hormons und dann erst spricht man im allgemeinen von einer schwangerschaft.

das kupfer in der spirale hemmt die spermien bewiesenermaßen nur zu einem gewissen grad (dies lässt sich ja durch experimente mit spermien im reagenzglas testen), daher muss man davon ausgehen dass es durchaus noch einige spermien gibt, die es doch schaffen eine eizelle zu befruchten. aber deswegen besteht, meiner meinung nach, noch lange keine schwangerschaft, denn die befruchtete eizelle müsste sich, wie bereits erwähnt, dafür ja zunächst einnisten. gerade dieses einnisten wird aber auch durch die spirale verhindert. die spirale wirkt also auf zwei arten: einmal hemmt das kupfer die spermien und zusätzlich verhindert das vorhandensein diese "fremdkörpers" in der gebärmutter die einnistung von befruchteten eizellen.

die tatsache, dass es zur befruchtung der eizellen kommen kann stößt einigen menschen scheinbar sauer auf. ich glaube sogar rötzer argumentiert so gegen den einsatz von kupferspiralen. für diese leute stellt eine befruchtete eizelle bereits ein neues leben dar und da die spirale das überleben (die einnistung) dieses neuen lebens verhindert, ist die spirale ihrer meinung nach wie eine abtreibung zu werten. :roll:
ich persönlich finde das schwachsinnig, denn es kommt auch ohne spirale oft genug vor, dass eine eine befruchtete eizelle sich nicht einnistet...und dann spricht man ja auch nicht von abtreibung oder fehlgeburt. es hat dann eben einfach nicht sollen sein.
du musst wissen, eine befruchtete eizelle teilt sich durchaus innerlich einige male bevor sie sich dann am ca. 5-6. tag nach der befruchtung versucht einzunisten. sie besteht zu diesem zeitpunkt innerlich aus einem zellhaufen von etwa 100 zellen, aber keine organe, keine erkennbaren formen, kein herz...nur ein kleiner zellhaufen innerhalb der zellwand. man spricht hier auch noch lange nicht vom embryo (schau mal hier http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anat ... y/Tag1.htm)
damit sich dieser zellhaufen in der eizelle weiter entwickeln kann benötigt er nährstoffe aus der gebärmutterschleimhaut. nistet sich die eizelle also nicht ein, hört die zellteilung in ihrem inneren einfach auf und es gibt keine weiterentwicklung. die eizelle geht dann ebenso ab wie all die unbefruchteten eizellen und basta.
letztendlich muss natürlich jeder/jede für dich selber entscheiden, ob er/sie eine befruchtete eizelle bereits für beginnendes leben hält, oder ob er/sie erst die einnistung der eizelle als beginn einer schwangerschaft betrachtet.

zu deinen blutungen. ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass das mit befruchteten oder unbefruchteten eizellen zusammenhängt. man sagt befruchteten eizellen zwar nach, dass sie nach wenigen tagen bereits hCG (humanem Choriongonadotropin) in geringem maße produzieren, aber dieses ist kaum messbar, reicht nichtmal für einen eindeutigen schwangerschaftstest aus und daher bezweifel ich auch dass es in diesen geringen mengen einfluss überhaupt einfluss auf den körper und/oder die nächste mens nehmen kann. erst wenn sich die eizelle einnistet steigt die hCG-Produktion deutlich meßbar und erst dann stellt sich der körper auch auf eine schwangerschaft ein und die blutungen bleiben aus.
gut, sag niemals nie, vielleicht gibt es ja tatsächlich einige wenige frauen, deren körper super sensibell auf das hCG reagiert, aber bei der mehrheit der frauen ist das vermutlich ehr nicht der fall, zumindest habe ich vor dir noch keine spiralenträgerinnen über solche unregelmäßigkeiten beim zyklus klagen hören.

ich würde an deiner stelle lieber mal naheliegenderen möglichen ursachen nachgehen:
lass nen hormonstatus machen(schilddrüse und sexualhormone), lass dich auf nährstoffmängel testen. überprüfe selber die abhängigkeit dieser auffälligkeiten von stress und ernährung.

ich hoffe ich konnte dir ein bißchen weiter helfen. viel erfolg bei deiner weiteren recherche.
Grüße vom Hormönchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 7. März 2013 01:47 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 18. Oktober 2012 11:01
Beiträge: 108
Wohnort: Österreich
hallo hormönchen und danke erst mal für deine ausführliche antwort!

ich sehe das mit dem beginn des lebens auch nicht so strikt wie so manche das sehen. viele sagen ja es beginnt bereits mit der befruchtung, aber wenn man bedenkt wie viele befruchtete eizellen sich (aus allen möglichen gründen) nicht erfolgreich einnisten können (egal ob jetzt irgendwelche erbanlagen beschädigt sind, gendefekt, derzeitiger gesundheitszustand der frau der eventuell grad nicht passt für eine ss, zu viel stress der frau, grippaler infekt, usw. usw), dann finde ich es schon arg die kupferspirale per se zu verteufeln. auch diverse hormonelle verhütungsmittel unterdrücken den eisprung nicht immer erfolgreich und da kann sich dann auch oft eine eizelle nicht einnisten weil der aufbau der gebärmutterschleimhaut durch die künstlich zugefügten hormone auch beeinträchtigt wurde. ich könnte es jetzt nicht mal genau definieren wann für mich das leben beginnt, aber ich würde es auch frühestens mit der einnistung so sehen! und auch eine erfolgreiche einnistung ist noch lange keine garantie dafür, dass die ss die ersten 12 wochen übersteht!
wie gesagt, ich mache mir weniger moralische gedanken diesbezüglich, vielmehr interessiert es mich einfach was da in meinem körper so abgeht, ich will das einfach genau wissen. ich habe mich monatelang vorab informiert bevor ich mir eine spirale hab legen lassen. für mich stand eines definitiv fest: ich will keine hormone mehr! ich hab meinen körper damit jahrelang vollgestopft und hab damit sicher einige (zum teil vielleicht sogar irreparable) schäden angerichtet, ich wollte und will das einfach nicht mehr!

bei mir ist die familienplanung noch nicht abgeschlossen, genau genommen hab ich damit noch nicht mal angefangen! ich wollte eine sichere verhütung, die nicht in meinen hormonhaushalt eingreift!

du hast vermutlich recht, dass eine erfolgreiche befruchtung keinen wirklichen einfluss auf die stärke/dauer der periode hat, trotzdem kommts mir wie gesagt seltsam vor, weil meine perioden einfach unterschiedlich stark sind. vielleicht hängt das mit der spirale zusammen, vielleicht braucht mein körper noch etwas um sich daran zu gewöhnen. die blutung war jetzt fast 2 tage lang ziemlich stark, dafür ist wie heute fast schon ganz weg, das geht dann immer relativ schnell. vielleicht wäre es wirklich sinnvoll, mal einen hormonstatus machen zu lassen. hab da auch schon mal drüber nachgedacht, auch in bezug darauf, dass ich in 2 oder 3 jahren mal schwanger werden möchte und weil ich ja doch jahrelang hormone geschluckt/gespritzt habe und jetzt doch auch schon über 30 bin. einfach um sicherzugehen, ob alles im grünen bereich liegt wenn wir dann die kinderplanung wirklich mal konkret angehen. werde es nun einfach mal weiter beobachten und das mit dem hormonstatus dieses jahr unabhängig davon auch mal machen lassen, im mai ist dann meine halbjährliche kontrolluntersuchung der spirale, da werde ich auch gleich mal meine fä diesbezüglich interviewen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 7. März 2013 09:11 
Ich verhüte mit der Kupferspirale und bin mir sicher bereits 2-3 Mal schwanger geworden zu sein. Aber die Eizelle konnte sich dann nicht einnisten. Mich belastet das und ich sehe es durchaus als eine Form der Abtreibung.
Da ich Abtreibungen aber per sé nicht verteufle, wüsste ich nicht, was schwachsinnig an solch einem Standpunkt sein sollte. *kopfkratz*
Wir verhüten meistens in der Eisprungzeit zusätzlich mit Coitus Interruptus, aber da ich keine Kurven mehr führe, kommt es schon mal dazu, dass wir nicht daran denken. Aber meist merken wir beide, wenn der ES naht.

Eine Studie gibt es meines Wissens dazu nicht. Die Blutungsstärke gibt nicht unbedingt Aufschluß über eine begonnene Schwangerschaft, könnte aber m.E. verändert sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 7. März 2013 09:45 
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NFP-Prinzessin

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Wenn du dir Sorgen um deine Homone machst, kann ich dir NFP nur ans Herz legen. Dass du mit Hormonen verhütet hast hat keine Auswirkungen auf deine spätere Fruchtbarkeit. Aber wenn du NFP machst und deine Hochlagen lange genug sind (mindestens 10 Tage, Ausnahmen sind natürlich möglich und nicht schlimm) und du in der Regel einen Eisprung auswerten kannst, kannst du auch davon ausgehen, dass deine Hormone ok sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 7. März 2013 13:22 
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alte Häsin

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Ich persönlich merke auch das meine Blutung stärker ist, wenn die HL länger war. Da konnte sich ja mehr Schleimhaut bilden, die dann auch länger zum Abbluten braucht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 7. März 2013 13:47 
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Kurven-Rätslerin

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Änne hat geschrieben:
Ich verhüte mit der Kupferspirale und bin mir sicher bereits 2-3 Mal schwanger geworden zu sein. Aber die Eizelle konnte sich dann nicht einnisten.

Hallo Änne,

Wie kommt es, dass du das denkst? :) Das finde ich doch sehr spannend.

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:yoga:


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 7. März 2013 20:37 
Ich weiss es halt. *nixweiss*


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 8. März 2013 00:42 
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hat sich gut eingelebt

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Dany hat geschrieben:
Ich persönlich merke auch das meine Blutung stärker ist, wenn die HL länger war. Da konnte sich ja mehr Schleimhaut bilden, die dann auch länger zum Abbluten braucht.


Genau das war dieses Mal auch der Fall! Ich kanns aber eher vermuten als richtig beweisen, da ich ja wie gesagt meine Temperatur nicht messe. Aber ich führe Aufzeichnungen bzw. beobachte meinen Zervixschleim. Den Eisprung hab ich ganz deutlich gemerkt, also nicht den Eisprung direkt, man kanns ja nur ungefähr eingrenzen, aber seit ich die Spirale habe merke ich, dass mein s+ Schleim um die Eisprungszeit herum ganz minimal blutdurchzogen ist an einem Tag, wobei blutdurchzogen fast schon wieder übertrieben ist, aber ich habe im durchsichtigen, spinnbaren Schleim einen leicht rosa Schleimfaden dabei (Eisprungsblutung?? *kopfkratz* ). Das hatte ich vor der Spirale nicht, da war mein Schleim um die Eisprungszeit herum nur durchsichtig und spinnbar.
Bei jedem Zyklus bemerke ich wenn ich aufmerksam bin dieses Phänomen (leicht rosa/blutiger Schleimfaden im s+ Schleim). Dieses Mal war das an ZT 14 abends. Also eher spät der Eisprung, normal bemerke ich das schon an Tag 12 oder 13. So gesehen hatte ich schon den Eindruck dass dieser Zyklus (und auch die Hochlage) etwas länger war, ist aber nur mein persönliches Empfinden. Der vorhergehende Zyklus dauerte nur 23 Tage, das ist zwar nicht sehr ungewöhnlich für mich, aber normal habe ich schon sehr regelmäßige Zyklen von 25/26 Tagen. Länger fast nie (kommt ca. 1 mal im Jahr vor), kürzer kommt schon öfter vor, aber auch nicht oft.

Ich mache mir keine direkten Sorgen wegen meiner Fruchtbarkeit, aber man sagt ja ab 30 bzw. spätestens 35 nimmt die Fruchtbarkeit ab und es wird immer schwieriger schwanger zu werden.
Eine gute Freundin von mir wird bald 43 und ist noch kinderlos (aus unterschiedlichsten Gründen, aber hauptsächlich aus dem Grund, weil sie bis vor kurzem einfach nicht den passenden Mann dazu hatte). Jetzt hat sie ihren Traummann gefunden, würde gerne schwanger werden, hat aber bereits sehr unregelmäßige Zyklen bzw. Blutungen (von der Stärke her) und bei einer Blutuntersuchung hat sich herausgestellt ihr Prolaktinspiegel ist erhöht. Naja, schwanger zu werden ist ab 40 ja schon nicht mehr einfach, es sind zwar noch nicht alle Untersuchungen abgeschlossen, aber so wie es aussieht wird es eher schwierig für sie werden schwanger zu werden. Das hat mir halt irgendwo auch Angst gemacht. Ich möchte jetzt noch kein Baby, aber ich möchte in ein paar Jahren wenn ich dann soweit sein sollte auch nicht das Problem haben, dass ich mir dann schwer damit tu, weil hormonell irgendwas nicht optimal passt oder weil ich langsam aber sicher zu alt dafür werde. Es ist einfach verdammt schwierig zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt für ein Baby ist. Ich weiß nur, dass es im Moment definitiv noch zu früh dafür wäre. Aber ich hab Angst, dass ich das in 2 oder 5 Jahren auch noch so sehe und dann mit 40 oder 45 draufkomm, dass es jetzt zu spät dafür ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 8. März 2013 00:48 
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Estreya hat geschrieben:
Wenn du dir Sorgen um deine Homone machst, kann ich dir NFP nur ans Herz legen. Dass du mit Hormonen verhütet hast hat keine Auswirkungen auf deine spätere Fruchtbarkeit. Aber wenn du NFP machst und deine Hochlagen lange genug sind (mindestens 10 Tage, Ausnahmen sind natürlich möglich und nicht schlimm) und du in der Regel einen Eisprung auswerten kannst, kannst du auch davon ausgehen, dass deine Hormone ok sind.


Also zu mir hat jemand hier in diesem Forum gemeint, dass meine Verhütung durch die Dreimonatsspritze (die hab ich ja jahrelang bekommen) sehr wohl negative Auswirkungen auf meine spätere Fruchtbarkeit haben kann. Sie meinte, da meine Regel ohne Spirale ja ziemlich kurz ist (maximal 4 Tage, davon 1 Tag etwas stärker) und das bevor ich angefangen hab hormonell zu verhüten aber nicht der Fall war (soweit ich mich zumindest noch daran erinnern kann - das war bevor ich 16 Jahre alt war) es sein könnte, dass sich meine Schleimhaut nicht richtig aufbaut und somit ein Einnisten für eine befruchtete Eizelle schwieriger ist. Es war wie gesagt eine Vermutung von ihr, da ich ihr gegenüber erwähnt habe, dass meine Periode im Durchschnitt nur 4 Tage dauert und nicht sonderlich stark war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 8. März 2013 09:23 
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NFP-Prinzessin

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Das stimmt aber nicht - hormonelle Verhütung wirkt sich nachweislich nicht auf die Fruchtbarkeit nach dem Absetzen aus.
4 Tage Periode sind auch völlig normal!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 8. März 2013 10:30 
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alte Häsin

Registriert: 28. Januar 2012 15:24
Beiträge: 1323
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Mach dir keine Sorgen, selbst wenn deine Zyklen unregelmäßiger werden kannst du ja mit sensiplan ziemlich gut eingrenzen wann der richtige Bastelzeitraum wäre.

Die Cousine meiner Mutter ist übrigends mit 48 ungeplant nochmal ss geworden. Wir haben immer gesagt da hast ja das letzte Ei noch erwischt :mrgreen: . Sie hats auch ausgetragen und ein gesundes Mädchen bekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 8. März 2013 10:35 
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Ersthelferin a.D.

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Beiträge: 9701
NFP seit: 04/2008
Es gibt im Forum übrigens auch einen sehr ausführlichen Thread zum Thema Bedenken bei der Spirale wegen der nidationshemmenden Wirkung: viewtopic.php?f=10&t=23127


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Befruchtung und Spirale
BeitragVerfasst: 8. März 2013 14:46 
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hat sich gut eingelebt

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Dany hat geschrieben:
Die Cousine meiner Mutter ist übrigends mit 48 ungeplant nochmal ss geworden. Wir haben immer gesagt da hast ja das letzte Ei noch erwischt :mrgreen: . Sie hats auch ausgetragen und ein gesundes Mädchen bekommen.


Mit 48 nochmal ungeplant schwanger? :shock: Hilfe, also das nennt man mal ein Überraschungsei :mrgreen:

Das ist einer der Gründe, warum ich mich definitiv nach dem ersten Kind unterbinden (sterilisieren) lassen werde. Also entweder ich oder mein Partner. Einer von uns muss dran glauben! Ich möchte keine Überraschungen mehr nach abgeschlossener Familienplanung, ich möchte keine noch so kleinen Risiken mehr eingehen, kein Verhütungsmittel ist 100% sicher und mit Hormonen fühle ich mich einfach manipuliert und meine Libido lässt auch gewaltig nach (und das ist nur eine Nebenwirkung von vielen bei mir), das will ich nicht mehr. Die Spirale ist für jetzt zwar perfekt, aber selbst die hat kleine Nachteile (stärkere und manchmal schmerzhafte Periode, Schmierblutungen ca. 1-2 Tage vor der eigentlichen Periode). Alles Dinge, die ich jetzt in Kauf nehme, weil ich 1. mal ein Kind möchte und 2. alle anderen Verhütungsmittel mich nicht 100%ig überzeugen bzw. ansprechen. Ich will eine Verhütung, wo ich meinen Freund auch während der fruchtbaren Tage ohne Kondom und Co spontan vernaschen kann (somit kommt auch NFP für mich nicht als Verhütung in Frage, sondern nur zur Zyklusbeobachtung). Ich habe alles monatelang abgewägt, ist ja keine Entscheidung die man leichtfertig trifft sich ne Spirale legen zu lassen. Ist ja doch ne Entscheidung im besten Fall für ein paar Jahre.


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