Schoko hat geschrieben:
Hab mich dazu auch ein bisschen schlau gemacht und dazu an vielen Stellen im I-Net gelesen, dass es zwei Bauchfellbänder gibt, die die Eierstöcke sozusagen versorgen; diese werden beim Eingriff manchmal verletzt, dann kommt es zu einer Unterversorgung der Eierstöcke und so wird bspw. ein Wechsel früher ausgelöst. (Deshalb tendiere ich auch zur Steri während des Kaiserschnittes, denn da ist der Bauch offen und man kommt viel leichter zu den Eileitern, als wenn man es durch einen 'kleinen' Schnitt über den Nabel machen muss. Leuchtet mir ein.)
Das hab ich alles gelesen, und würde es hier nicht schreiben, hätte ich es nicht auf mehreren, verschiedenen Seiten auch auf mir medizinisch kompetent erscheinenden, gelesen. Aber selbst vom Fach bin ich nicht.
Hab mir all diese Nebenwirkungsfragen auch schon gestellt, weiß aber keine Antwort. Wenn man es nicht macht, weiß man wahrscheinlich einfach nie, wie es einem selbst damit geht.

Vielen Dank, das war genau die Antwort die ich gesucht habe. Das klingt durchaus logisch und ich fühle mich so in meinem Gefühl bestätigt eine Sterilisation wenn dann am besten Zuge eines Kaiserschnitts machen zu lassen. Wenns so weit ist bei mir und ich eine Entscheidung treffen muss werde ich mich ohnehin noch genauer drüber informieren, aber ich finde es schon bedenklich, dass einem das viele Frauenärzte nicht mal genau erklären können. Der Frauenarzt meiner Freundin hat es ihr zumindest nicht genau begründen können warum es zu solchen Nebenwirkungen wie z.B. früherem Wechsel kommen kann, sondern hat ihr nur die möglichen Nebenwirkungen aufgezählt und ihr eher zur Hormonspirale geraten, weil sie ja doch erst Anfang 30 ist. Das mit dem früher möglichen Wechsel macht ihr nämlich auch Angst. Auch wenn das eher selten ist, aber man kann das dann halt nicht mehr rückgängig machen, sondern muss mit den Folgen dann leben.
Meine Arbeitskollegin (die auch seit über 10 Jahren unterbunden ist, sie wollte nie Kinder haben) hat sich gestern Abend auch noch gleich schlau gemacht, weil sie nichts von solchen möglichen Nebenwirkungen wie stärkerer Periode oder früherem Wechsel wusste. Ihre Sterilisation ist zwar schon länger her, aber sie hat gesagt, ihr wurde damals nichts von derart möglichen Nebenwirkungen gesagt. Sie hat keine Probleme, hat eine normale Periode und auch sonst keine Nachteile durch die Sterilisation. Sie hat jetzt (mit 44) den Mann ihres Lebens kennengelernt und sagt schon, wäre sie ein paar Jahre jünger, könnte sie sich durchaus Kinder mit ihm vorstellen. Aber jetzt (sie wird heuer 45) fühlt sie sich einfach schon zu alt dafür. So gesehen, man weiß nie was das Leben bringt, sie war immer eine, die nie Kinder wollte, aber mit dem richtigen Mann an deiner Seite kann man da schnell seine Ansichten ändern.

Eine Garantie gibt es also nie, dass man seine Entscheidung nicht doch irgendwann mal bereut, weder für die Frau, noch für den Mann.
Meine Mutter hat sich auch unterbinden lassen nach dem 4. Kind und kam ganz normal (mit 52/53) in den Wechsel. Sie hatte also auch keine Nebenwirkungen durch die Sterilisation, zumindest nicht dass ich wüsste. Auch die Mutter meines Freundes ist unterbunden, also ich kenne niemanden der dadurch irgendwelche negativen Nebenwirkungen hat, deshalb war ich auch so geschockt, dass es dazu überhaupt kommen kann.