rbtrary hat geschrieben:
Ein falsch angepasstes Dia wäre demnach also ein Anwendungsfehler.
Nein es ist ein, vermeidbarer, Methodenfehler. Die Anwenderin passt das Dia normalerweise nicht selbst an, sondern geht zu jemandem, den sie für fachkundig hält. Sie macht also selbst nichts falsch und hat trotzdem ein erhöhtes Schwangerschaftsrisiko.
Ich habe übrigens von einem Arzt den Rat bekommen kein Dia zu nutzen solange ich keinen Anpasser mit einem guten Ruf finde. Es gibt wohl Praxen die haufenweise Schwangerschaften aus verpatzten Diaanpassungen haben.
Die Gynefix oder das Implanon sollte auch nicht jeder Feld-Wald-Wiesen-Gynäkologe vornehmen. Man kann Fehler machen als Behandler.
Die sind umso tragischer, weil der Anwender damit nicht rechnet. Deshalb bieten die Firmen ja auch Kurse an. Das Produkt soll ja möglichst sicher sein.
Das Implanon ist rechnerisch eine der sichersten Methoden. Manche Ärzte, die das Einlegen nicht gut drauf haben, verursachen damit in größeren Zahlen ungewollte Schwangerschaften und andere Probleme.
Man bräuchte eigentlich noch eine Sicherheitsberechnung nach Fähigkeit der einweisenden, legenden, setzenden, anpassenden Ärzte.
Dieser Faktor wird gerne ignoriert. Wäre aber auch schwer das zu beobachten, man bräute ja bei normalen Ärzten eine Kontrolle um zu wissen wie die Fehlerquote tatsächlich aussieht.
Stichwort Kondomgrößen
Ich wüsste nicht, dass das in den Studien, die meist als Quelle für den PI genutzt werden, den Teilnehmern vermittelt worden wäre.
es gibt auch Hersteller die behaupten verschiedene größen wären unnötig und würden nur hergstellt weil es "der Markt verlangt".