Mimim hat geschrieben:
Nö ich bin nicht pp, hab noch nie hormonell verhütet und beobachte meine Mens schon seit 10 Jahren, das sollte sich mittlerweile eingependelt haben
Ich habe mich jetzt mal für zwei Fleurcups in verschiedenen Größen aus der Probe-Börse angemeldet, mal schauen wie die so sind. Vielen Dank nochmal in die Runde!
Dann viel Spaß beim Ausprobieren!
Frühlingsfalter hat geschrieben:
Hallo zusammen

Ich bin hier im Forum zum ersten Mal auf Menstassen gestoßen und finde sie klingen eigentlich sehr konfortabel. Kein unangenehmer Geruch, kein Schwitzen, keine Müllberge und sie scheinen ja nicht wirklich merkbar zu sein.
Eigentlich würde ich mir gerne eine bestellen. Habe mich auch schon umgeschaut, welche Marke und Größe ich nehmen würde.
Nun mache ich mir etwas Gedanken und ich dachte mir, dass im Anfänger-Thread vielleicht einige diese Bedenken kennen könnten und mir von ihren Erfahrungen berichten könnten.
Und zwar habe ich bedenken, dass ich die Menstasse weder in mich rein noch raus bekomme.... Das klingt vielleicht komisch, ich weiß.... aber ich habe bis jetzt noch nie Tampons verwendet, immer Binden und ich kann mir irgendwie sehr schwer vorstellen, dass ich das mit der Mestasse hinbekomme. (Obwohl eigentlich genug "Platz" sein müsste; das weiß ich.)
Diese Bedenken halten mich gerade noch von einer Bestellung ab.
Vielleicht kennt jemand diese Bedenken und hat dann andere Erfahrungen gemacht; eben, dass es doch klappt und gar nicht so schwierig ist

Danke und liebe Grüße

Ich versuch mal, die "Halterung" der Cups ein bisschen zu erklären. Du führst Die Cups bzw. den Cup ja gefaltet ein und lässt ihn, meist nach passieren des Schambeins, aufploppen. Wieder kann ich hier als Ausnahme die Melunas in Classic und Soft nennen. Die ploppen selten einfach so auf, weil sie etwas weicher sind. Da muss man dann ein wenig hin und her wackeln, dann falten auch sie sich auf.
Ist der Cup erst mal offen, bildet sich ein Unterdruck, dadurch hält das Tässchen sicher und das Blut kann nicht vorbei laufen. Wenn man sich ganz normal bewegt, rutschen
manche Tassen bei
manchen Frauen weiter nach oben, bis direkt vor dem Muttermund. Dazu muss sagen, dass der Muttermund ruhig in die Tasse reinhängen kann. Bei stärkeren Blutungen muss man Cup dann aber häufiger wechseln, weil der MuMu ja etwas Platz im Cup wegnimmt.
Normaler Weise rutschen die Cups wenn sie voll sind von ganz alleine weiter nach vorne, wo man sie recht gut greifen kann. Wenn sie das nicht tun, oder man ihn leeren will obwohl er noch nicht ganz voll ist, dann kann man ihn auch bis an den Scheideneingang pressen. Der knifflige Teil beim Rausholen ist den Unterdruck zu lösen. Manche Frauen (mit längeren Fingern, wie mir scheint

) fahren dann mit dem Finger am Cup entlang und harken ihn oben am Rand ein. So kann man ihn dann auch gleich rausziehen. Andere greifen den unteren Teil des Cups (da, wo die geriffelten Linien sind) und ruckeln oder drehen dran um den Unterdruck zu lösen. Dafür sind auch die kleinen Löcher am Rand der Cups da, um diesen Vorgang zu vereinfachen. Man kann natürlich auch so lange ruckel/drehen, bis er schon ein bisschen draußen ist und dann den Rand eindrücken, um ihn vorsichtig zu entfernen. Grundsätzlich gilt: Weicher Cup = blöd einzuführen, aber leicht zu entferen. Harter Cup= leicht einzuführen, etwas schwieriger zu entfernen. Die Meluna soft in S (altes, kleineres Modell allerdings) kann ich jedenfalls auch einfach so - zack! - rausziehen. Beim Einführen hilft auch etwas Gleit- oder Actigel, für den Anfang aber nur ein bisschen. Wenn der Cup zu weit vorne aufgeht, kann das unangenehm sein, deshalb lieber erst mal etwas weniger, sodass man ihn noch gut gefaltet halten kann.
Wenn du Angst hast, ihn nicht mehr rauszubekommen, mach bitte keine Trockenübung ohne Mens. Die Tässchen saugen sich dann gerne mal gaaaaaaanz weit oben fest, wo sie schwieriger zu entfernen sind. Wer ungeübt ist und sich sowieso schon darum sorgt, dem würde ich das nicht empfehlen
Das A&O ist wirklich den Unterdruck zu lösen. Dann tut da nichts weh und nach ein paar mal üben, geht das alles ganz schnell.