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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 16:35 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
@Reh-Becca
Hmm, du hast schon Recht. Ich finds aber gut, dass du auch schreibst, dass du selber mal so gedacht hast wie ich heute, dann aber eines besseren belehrt wurdest. Ich denke das ist durchaus häufig zu finden.
Vielleicht ändere ich meine Einstellung auch noch (sollten sich die Umstände ändern, mit jetzigem *mann* hab ich ja schon ewig was). Ich bin mir ja im Klaren darüber, dass viele hier mein Denken als dumm oder im besten Falle als leichtsinnig bezeichnen werden.

ONS meide ich sowieso. Häufig wechselnde Geschlechtspartner ist z.B. ein Kriterium, welches das Risiko erhöht.


Edit:
@stbe
Das ist eben eine individuelle Frage des eigenen Sicherheitsbedürfnisses. Ich fahr z.B. auch Motorrad. Da gibts gar keinen Sicherheitsgurt und die Unfall-/Todesgefahr ist sogar noch deutlich erhöht.

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...ist inzwischen schon im 5. NFP-Jahr: Bild :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 16:47 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Du fährst aber mit Helm, oder?
Der Vergleich mit dem Sicherheitsgurt hinkt, es ist nämlich bei einem Motorrad schlicht und ergreifend keiner vorgesehen. Ein passender Vergleich wäre eben der mit dem Helm ;-)

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 16:59 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 9. Juli 2012 00:05
Beiträge: 360
Wohnort: am Meer
NFP seit: Juni 2012
AkZee hat geschrieben:
Hmmm, ich oute mich mal als eine derjenigen, die diese Ansteckungsgefahr einfach bewusst ignorieren.
Nicht weil ich glaube dass man es einem Kerl ansehen könnte, sondern weil ich den Hype darum einfach für völlig übertrieben halte. Als ob jeder zweite irgendwelche Krankheiten verbreiten würde.

Natürlich ist taff keine Sendung mit Gehalt, aber da haben sie Mallorcaurlauber getestet und jeder zweite hatte Chlamydien, einer sogar Syphilis. Eine Freundin von mir hat sich Feigwarzen geholt bei ihrem Freund, hat er aus der Beziehung davor mitgebracht. Die wird man nie wieder los und sie brechen immer wieder aus - und sind, wie der Name schon sagt, ziemlich unangenehm.
Ich selbst habe von meinem Freund Chlamydien bekommen, nach 7 Jahren Beziehung, weil er mich betrogen hat und bei der Schlampe kein Gummi benutzt hat, da sie ihm versicherte, sie hätte ja nur ganz wenige Männer vor ihm gehabt und sie ja die Pille nimmt *kopfWand* ... natürlich wurde ich vorher nicht eingehend informiert, dass er mit einer anderen poppt (bevor Nachfragen kommen).

Soviel zu der Annahme, es würde nicht so häufig vorkommen :roll: - nur weil die Leute damit nicht hausieren gehen, heißt es nicht, dass es keiner hat. Ich würde mal schätzen, dass es viele nicht einmal der besten Freundin erzählen, weil es peinlich und doch sehr intim ist. Die Freundin könnte ja denken, dass man total ekelig ist - oder was auch immer.

AkZee hat geschrieben:
Ich finde es irgendwie nicht ganz fair, dass ihr die Frauen aus euren Erzählungen gleich so verurteilt. Nur weil sie sich ohne Kondom auf fremde Männer einlassen, heisst das noch lange nicht dass sie in sich nicht gefestigt genug sind um danach zu fragen. Vielleicht ist diese Entscheidung ja auch ganz bewusst getroffen worden.

Doch, das Argument, dass meine Freundinnen bei sowas immer bringen ist schon, dass man es ihm ja nicht ansieht. Da klappt mir dann auch die Kinnlade runter,... einige Krankheiten haben nichtmal Symptome und machen schleichend unfruchtbar, "aber drauf geschissen, hauptsache mein neuer Typ findet mich nicht blöd und macht weiter mit mir rum". Die einzige bewusste Entscheidung ist bei den Damen wohl nur die, die Risiken zu verdrängen und einfach nur zu hoffen, dass nichts passiert.

Wie gesagt, ich war selbst schonmal die "Dumme", obwohl ich nichts dafür konnte *Nudelholz* . Es kann immer passieren und ich hatte das Glück, dass ich es bemerkt habe und jetzt wieder gesund bin *daumenhoch* .
Mit dem ständigen Hintergedanken, ob mir mein Sexpartner grade was unterjubelt, könnte ich überhaupt nicht klarkommen *steinschmeiss*

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Mitglied im CdV und glücklich mit Sensiplan und Kondomen *love* ★ Seit 25.06.2012 hormonfrei ★ Kurvt schon in Zyklus Bild
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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 17:37 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
NFP seit: 03/2012
Schöne Beispiele dafür, dass man sich einfach nie sicher sein kann. Du wirst ja deine Sexualpartner nicht vor jedem neuen Sex nach einem neuen Testergebnis fragen oder?

@mukuh
Ja, das schon. Aber der Helm hat, neben der Tatsache dass er gesetzlich vorgeschrieben ist, auch noch praktische Vorteile wie z.B. Windschutz und Wärme. Dafür fahr ich ziemlich oft nur mit Jeans, statt mit Kombi, weil die einfach oftmals viel zu umständlich und unpraktisch ist.
Es ist nämlich auch nicht so, dass mir mit oder ohne Kondom völlig egal wäre. Ich hab ziemlich was gegen Kondome. Bei mir handelt es sich ja im wesentlichen nur um Oralverkehr, aber da kann man sich genauso anstecken. Nur mit Kondom würde ich das definitiv nicht machen.

Wie auch immer, ich wollte nur sagen dass es auch "hier im Forum" "in der heutigen Zeit" Menschen gibt, die sich trotz vollem Risikobewusstseins dafür entscheiden, das Risiko einzugehen.

Mehr wars auch gar nicht. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 19:50 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Januar 2013 15:34
Beiträge: 226
@AkZee
Ich finde es mutig von dir dazu zu stehen, obwohl die allgemeine Tendenz in eine andere Richtung geht. Letztlich bleibt es ja auch (zum Glück) jedem selbst überlassen wie er/sie damit umgeht. Solange das einvernehmlich passiert, ist alles OK. Ich kann mir eine Bemerkung jedoch nicht verkneifen, weil es bei mir im Freundeskreis zwei Arten von Leuten beziehungsweise Frauen gibt, die keinen großen Wert auf Gummis legen oder legten: die einen, die sich einfach keine Gedanken um so etwas machen und die anderen, bei denen fehlende Selbstakzeptanz eine große Rolle spielt(e) und die sich insbesondere durch Oralverkehr die Zuneigung von Männern erhofften (ich denke da speziell an eine Freundin, deren Mutter tot war und deren Vater ihr nur wenig Beachtung schenkte). Ich hoffe für dich, dass du nicht zur letztgenannten Gruppe gehörst. Ich weiß nicht zuletzt aus eigener Erfahrung, dass Selbstakzeptanz keine Selbstverständlichkeit ist, von Selbstliebe ganz zu schweigen. Aber ich weiß auch, dass man sich das erarbeiten kann, aber es ist ein langer Prozess und es ist auf jeden Fall hilfreich, wenn man einen liebenden und verständnisvollen Partner hat.
Ich schreibe das nicht, um von dir eine Antwort zu provozieren. Die Antwort kennst nur du und es geht auch keinen etwas an, mich schon gar nicht. Ich wünsche dir halt nur, dass der letztgenannte Grund nicht deine Motivation ist so zu handeln, das ist alles. :)

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"Und wenn du friedlich gegen die Gewalt nicht ankommen kannst, ist das letzte Mittel, das uns allen bleibt, Militanz" Danger Dan


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 20:58 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Ich muss bei dem Thema Geschlechtskrankheiten mal gestehen, dass ich euch unglaublich bewertend finde, und zwar einige der Posterinnen von Seite 4 und 5.
Ihr schreibt von "schlechten" Menschen und Menschen, die man als Risiko einstuft etc. pp. - ich kenne einen HIV-Infizierten, dem man es nie im Leben ansehen würde, dass er positiv ist, er ist eher der Typ gutverdienender Anwalt. Genauso würde mir wahrscheinlich nie jemand meine zweimalige Chlamydien-Infektion ansehen und noch weniger würde man eine meiner Freundinnen die Feigwarzen unterstellen, die ihr wunderschön um den Scheideneingang wuchsen (ich durfte die Dinger ansehen...).
Und stbe: sorry, dass ich gerne Oralverkehr habe - auch ohne, dass der Mann mir ein komplettes Gesundheitszeugnis vorlegt, denn ich kann mir auch durchs Küssen Pfeiffersches Drüsenfieber holen, was unbemerkt verläuft ziemlich heftige Auswirkungen haben kann.

Ich finde, Geschlechtskrankheiten sind ein zweischneidiges Schwert. Am sichersten schütze ich mich mit einem Kondom gegen HIV, Chlamydien bsw. übertragen sich leider auch oral.
Auch gegen die anderen Krankheiten kann ich mich mit einem Kondom nur bedingt schützen. Feigwarzen, diese Tierchen in den Schamhaaren und co. werden auch trotz eines Kondoms übertragen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 21:17 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
muhkuh hat geschrieben:
Was genau gibt es denn da dazwischen an Abstufungen? *hä*


Ich habe mir bei mehreren Partnern keine Tests vorlegen lassen, das Risiko aber als verschwindend gering eingestuft:
Es waren "Jungmänner" dabei die auch noch nie Blutprodukte erhalten haben und ansonsten die Anzahl an Sexualpartnern sehr überschaubar. Fast alle Vorgängerinnen kannte ich persönlich, ebenso wie ihren Lebenswandel.

Ich habe mir aber auch längere Zeiten mit Gummi vorbehalten und die Herren ausführlichst ausgequetscht über ihre Erfahrungen vorher.
Inzwischen habe ich so einiges testen lassen und fühle mich damit noch deutlich besser.
Andererseits ch bin bisher auch "nur" auf 3 mögliche Krankheiten gestest und gegen Hepatitis B geimpft. Ich könnte trotzdem nicht dafür garantieren, dass ich andere nicht habe, auch wenn ich mir recht sicher bin.


Ich denke alles kann man eben mit Tests nicht abdecken. Es gibt den Punkt an dem man vertrauen muss oder sich auf eine Kosten zu zweit vom Gesundheitsamt durchchecken lässt. Bei häufig wechselnden Partnern geht das ganz schön ins Geld, nicht alles geht anonym und kostenlos.


@ Akzee

Chlamydien sind bei unter 25 Jährigen viel weiter verbreitet als in allen anderen Altersgruppen. Also jung und normaler Lebenswandel schließt da gar nichts aus.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 03:22 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: Juni 2012
AkZee hat geschrieben:
Schöne Beispiele dafür, dass man sich einfach nie sicher sein kann. Du wirst ja deine Sexualpartner nicht vor jedem neuen Sex nach einem neuen Testergebnis fragen oder?

Öhm, doch?! *kopfkratz*

Alana hat geschrieben:
Ich habe mir bei mehreren Partnern keine Tests vorlegen lassen, das Risiko aber als verschwindend gering eingestuft:
Es waren "Jungmänner" dabei die auch noch nie Blutprodukte erhalten haben und ansonsten die Anzahl an Sexualpartnern sehr überschaubar. Fast alle Vorgängerinnen kannte ich persönlich,

Genau so habe ich es auch gemacht. Wie gesagt, ich würde nie so leichtsinnig sein und dass andere so leichtfertig damit umgehen, macht das alles irgendwie nur noch schlimmer, weil sich die Krankheiten noch mehr ausbreiten.

Wikipedia-Artikel "Chlamydien hat geschrieben:
Die Infektion mit C. trachomatis ist die in Europa am häufigsten auftretende sexuell übertragbare Krankheit bakterieller Ursache. In Deutschland beträgt die Prävalenz einer Chlamydia-trachomatis-Infektion bei minderjährigen Mädchen 5,4 %[3] und steigt an mit der Zahl der Sexualpartner. In deutschen Großstädten sind bis zu zehn Prozent der jungen Frauen infiziert.[4]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chlamydien

Ich weiß, Wikipedia ist keine gute Quelle, aber auch die haben Quellenangaben und das Deutsche Ärzteblatt und WELT Online sind schon keine erfundenen Artikel ;-) . Zusammen mit folgender Tatsache
Zitat:
Chlamydien sind die Ursache für sogenannte Chlamydiosen - Erkrankungen der Schleimhäute. Sie befallen Augen, Atemwege und Genitalien. Gefährlich ist, dass es meist keine Symptome für eine Infektion gibt. Doch sind Chlamydien nicht ungefährlich: sie können bei Männern und Frauen zu Unfruchtbarkeit führen oder im schwangeren Körper das Ungeborene schädigen.

Quelle: http://www.chlamydien-info.de/

sollte das doch eigentlich jedem zu denken geben?! Ich selbst bin jetzt nicht die Frau, die unbedingt Kinder haben wollen wird, aber ich gehe mal davon aus, dass 99% der Frauen doch einen inneren Kinderwunsch hegen, aber nicht daran denken, dass sie sich das durch ungeschützten Sex scheinbar doch recht schnell vermiesen :shock:

Ich gehe jedenfalls kaum Risiko ein, ich mach ja nichtmal mit vielen Kerlen rum, wenn ich solo bin, und durch Blutspendeaktivitäten und Breitband-Antibiotikum (dank besagter Infektion) bin ich im Moment sehr sicher, dass ich nichts schlimmes habe - und das soll auch so bleiben :mrgreen: .

Meghann, bei der HIV-Vorurteilsgeschichte stimme ich dir völlig zu. HIV ist zwar immer noch das große Schreckgespenst, aber es befällt auch meiner Meinung nach mehr von der Gesellschaft als "normal" bezeichnete Menschen als die Allgemeinheit denkt. Die Zeiten, in denen nur Schwule und Fixer HIV übertragen haben, sind längst gezählt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 08:34 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
Honigkatze hat geschrieben:
AkZee hat geschrieben:
Schöne Beispiele dafür, dass man sich einfach nie sicher sein kann. Du wirst ja deine Sexualpartner nicht vor jedem neuen Sex nach einem neuen Testergebnis fragen oder?

Öhm, doch?! *kopfkratz*


Das war doch jetzt ein Missverständnis, oder?

Einen Partner mit dem man eine Beziehung führt wird man, nicht so regelmäßig nach einem neuen Test fragen.
Wenn Tests also negativ waren und der andere fängt sich beim fremdgehen was ein und sagt es einem nicht rechtzeitig, dann hat man Pech gehabt..

Es gibt einem Punkt an dem man den anderen einschätzen muss. Tests kann man nicht täglich machen, außerdem gibt es auch, je nach Erkrankung eine unterschiedlich lange Zeit nach der Ansteckung bis ein Test überhaupt aussagekräftig ist.

Aber Vorsicht und Vertrauen schließen sich meiner Meinung nach nicht aus.

Es gibt genügend Möglichkeiten sich mit irgendetwas anzustecken. Wenn die Person mit der ich Sex habe, aber auch von der Person bei der sie sich angesteckt hat denkt, dass da nie im Leben mit einer Ansteckung zu rechnen wäre bekomme ich diese falsche Einschätzung ab, wenn ich mir keinen Test vorlegen lasse.
Dann kommt noch dazu, dass viele denken HIV wäre heilbar oder super gut zu behandeln und sich deshalb die Kondome sowieso sparen..

Man muss es für sich selbst wissen was man tut. Hauptsache man lehnt den Wunsch des anderen nach Test oder Kondom nie ab.
Jeder hat das Recht sich zu schützen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 09:52 
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Moderatorin

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NFP seit: Juli 2005
Kehrt bitte zum eigentichen Threadthema zurück - sichere Verhütung zur Vermeidung von Schwangerschaften.

Für die Diskussion um Geschlechtskrankheiten und Ansteckungsgefahr findest sich sicher ein anderer Thread.


Dina für das Moderatorinnenteam

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Saruman believes it is only great power that can hold evil in check, but that is not what I have found. I found it is the small everyday deeds of ordinary folk that keep the darkness at bay. Small acts of kindness and love - Gandalf (aus The Lord of the Rings von J. R.R. Tolkien)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 10:16 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Meghann hat geschrieben:
Ich muss bei dem Thema Geschlechtskrankheiten mal gestehen, dass ich euch unglaublich bewertend finde, und zwar einige der Posterinnen von Seite 4 und 5.
Ihr schreibt von "schlechten" Menschen und Menschen, die man als Risiko einstuft etc. pp. - ich kenne einen HIV-Infizierten, dem man es nie im Leben ansehen würde, dass er positiv ist, er ist eher der Typ gutverdienender Anwalt.


Ohne jetzt die restlichen Postings gelesen zu haben, möchte ich sagen:
Ich habe lediglich zitiert! Das spiegelt nicht meine eigene Meinung wider! Das Beispiel, dass man es zb der No Angels Sängerin nicht "ansieht" war extra mit "in Stammtischmanier" gekennzeichnet und in Anführungszeichen!

edit: jetzt habe ich die restlichen Postings nachgelesen und entschuldige mich nochmals für das weitergeführte OT. :oops: *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 10:31 
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Gesperrter User

Registriert: 6. April 2011 23:07
Beiträge: 73
NFP seit: 2008
Kurz noch ein Satz zu den Clamydien: Ich hatte welche, von meinem Ex. Er ist Zweigleisig gefahren und ich wusste davon nichts. Also kann man sich selbst auch in einer festen Beziehung nie ganz sicher sein. Zumindest nicht in den ersten 3 Monaten, denn länger hat diese Beziehung nicht gehalten. :lol:

Zurück zum Thema. Für mich persönlich finde ich Sensiplan am sichersten und für mich persönlich am geeignetsten. Und es wird nie langweilig, denn man kann die Verhütung in der fruchtbaren Phase immer mal wieder wechseln. Von Kondomen über Diaphragma hin zur Enthaltsamkeit. Je nachdem wonach einem gerade ist. So machen mein Mann und ich das jedenfalls. Man kann sich auch noch auf anderer sexueller Ebene treffen. Es muss nicht immer vaginaler Verkehr sein.
Ich möchte nicht mehr hormonell verhüten. Und ich habe gern meine Verhütung selbst in der Hand. Und mit Sensiplan habe ich das.
Auf den ersten Seiten wurde ein NFP-kurs angesprochen und gemeint, das sei nicht nötig.
Ich bin jemand der einen NFP-Kurs immer empfehlen kann. Ich habe selbst mal an einem Teil genommen neben dem Forumaufenthalt. Ich würde die persönliche Beratung immer vorziehen.
Außerdem kann man dann auch mit Stolz sagen, dass man Sensiplan macht, weil man an einem Kurs teilgenommen hat zu Sensiplan. Es garantiert ja keiner dass die Frau, die das allein zuhause erlernt, das auch so erlernt wie es im Kurs gezeigt wird. Man arbeitet zwar mit der selben Lektüre und ggf. mit Hilfe des Forums aber ich finde, das ist nicht das selbe. Ich denke also dass eine NFP-beratung für unsichere Frauen die NFP-Interesse zeigen besser geeignet ist als das Selbsterlernen zuhause - muss ja nicht immer gleich ein kompletter Kurs mit gemacht werden, wenn man NFP schon mal gemacht hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 11:15 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. Januar 2013 12:02
Beiträge: 446
NFP seit: 01/2013
Nochmal kurz zu den Chlamydien zurück:
Ich habe sie mir ganz OHNE Sex auf der Toilette eingefangen. Meine Schwester hatte sie und ich habe sie dann auch gleich an meinen Freund weitergegeben, da wir nach 2 Jahren Beziehung kein Kondom mehr verwendet haben. Dumm gelaufen :-(

Davor kann sensiplan zwar nicht schützen, aber ansonsten vertraue ich sehr darauf.
Ich habe keinen Kurs mitgemacht, habe mir aber vorgenommen, für den Fall, dass ich es mit Buch und Arbeitsheft nicht richtig verstehe, noch an einem Kurs teilzunehmen.
Ich glaube, dass sich der Kurs jetzt erledigt hat - ist ja auch nicht gerade günstig ;-)
Für meinen Freund wäre der Kurs niedlich nicht schlecht, da er an sensiplan zweifelt. Das Buch will er nicht lesen...
Er meinte, dass er mir da schon vertraut *daumenhoch*

julikorn,
wo kein Eisprung, da keine Befruchtung... Wenn zu Zweifel hast, es dennoch ausprobieren willst, dann könntest du ja zusätzliche Sicherheitstage vor der Freigabe einfügen oder am Zyklusanfang einfach gar nicht freigeben. :-)

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Die Arbeit läuft nicht davon während du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Der Regenbogen wartet nicht.
... mit kleiner Socke 5/16, * 8/19 und Frau Kröte 8/20


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 12:20 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 23. September 2005 17:47
Beiträge: 12498
Wohnort: Freiburg
NFP seit: 2006
viewtopic.php?f=27&t=27584&hilit=chlamydien&start=30
Vielleicht kann die Diskussion umziehen? Ich finde sie spannend!

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good things are coming


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 19. Januar 2013 13:05 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Sorry, Leute, aber wenn ich sage, führt die Diskussion an anderer Stelle fort und kehrt hier zum Thema zurück, dann meine ich das auch so. Ich bin gerade ehrlich verwundert. Lune hat ja einen passenden Thread verlinkt, falls es noch keinen allgemein zu Geschlechtskrankheiten gibt (was ich mir nicht vorstellen kann), könnt ihr gern einen aufmachen. Hier ist das Thema jetzt beendet (Links zu passenden Themen ausgenommen).

Dina für das Moderatorinnenteam

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