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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 10:07 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Honigkatze hat geschrieben:
Alana hat geschrieben:
Kondome werden sowieso überall empfohlen. Das ist wie mit Zigaretten.. so bekannt und präsent (was ich gut finde bei Gummis!), dass Werbung nur die Markenwahl beeinflusst.

Nur leider benutzen meine Freundinnen (alle, von denen ich es weiß) nur die Pille als Verhütungsmittel, auch bei neuen Männern :shock:



Das finde ich extrem bedenklich, aber leider kann man den Menschen ihr Leben nicht vorschreiben. Ich hab jetzt nicht mehr den ganzen Threadinhalt im Kopf, hattest du denn darüber schon mal mit deinen Freundinnen gesprochen und wenn ja, mit welchen Reaktionen musstest du da "kämpfen"? Meist ist es ja ein "Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der was hat. Der ist doch so lieb gewesen und so" (überspitzt).
Ich glaube, es fällt immer noch vielen Menschen schwer in einer sexuell aufgeheizten Situation dem Sexpartner damit eventuell vor den Kopf zu stoßen, dass man doch bitte ein Kondom nutzen möchte. Was ja total absurd ist, eigentlich wäre es andersherum "sinnvoller", man sollte schockiert dreinschauen, wenn der andere keins nutzen möchte.

Hier sind ja so viele unabhängige, mutige, selbstbewusste Frauen unterwegs ( *heartbeat* ), die Umfragen zeigen ja auch, dass hier auch schon früher, also vor NFP, sehr auf die Vermeidung von Geschlechtskrankheiten geachtet wird. In meinem eigenen sozialen Umfeld habe ich da wesentlich unterschiedlichere Meinungen gehört. Da haben sich einfach häufig die Mädels nicht getraut was zu sagen, aus Angst, der Sexpartner könne sie abservieren. Teilweise richtig tief verankert waren da solche Gedanken, insbesondere im jüngeren Alter so um die 16-19, wo einem die sexuelle Unsicherheit ja teilweise dick und fett ins Gesicht geschrieben steht ;-)

Viel blabla. Entschuldige, Redelaune. *undweg*
Du kannst ja nicht ihr Leben für sie leben, aber ich finde es wichtig, dem Freundeskreis in solchen Gesprächen immer wieder deutlich zu machen, dass keine Geschlechtskrankheit mit einem großen Schild geliefert wird, welches man dann mit sich herumträgt. Man sieht es einfach niemandem an. Da sind Starbeispiele auch nicht schlecht: Frau Jessica von den No Angels ist ja HIV positiv. Mal ehrlich und so wie am Stammtisch besprochen: "Sieht" sie so aus? "Sieht" man es ihr irgendwie an? Hätte man das von ihr "gedacht"? Nö. So wie man es von niemandem denkt, wie auch, man sieht ja schnurznormal aus. Die Sensibilisierung hierfür halte ich für sehr wichtig.

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 10:13 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Januar 2007 13:42
Beiträge: 5827
NFP seit: Januar 2007
@Topic:
Wenn ich für mich gefühlte 100% Sicherheit haben wollen würde, würde ich Sensiplan machen ohne Freigabe am Zyklusanfang + 3 Sicherheitstage + dann Verhütung mit Kondom und Dia.

So ists "nur" die Gyni.

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*sonne* Die Welt wird hell, weil ihr da seid. (aus Afrika)
Mit ihren beiden ICSI-Mädels Wusi (04/20) und Baba (11/25) am Ende der KiWu-Reise angekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 10:27 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
muhkuh hat geschrieben:
"Sieht" sie so aus? "Sieht" man es ihr irgendwie an? Hätte man das von ihr "gedacht"? Nö. So wie man es von niemandem denkt, wie auch, man sieht ja schnurznormal aus. Die Sensibilisierung hierfür halte ich für sehr wichtig.


HIV ist zwar eine der schlimmsten Sexuell übertragbaren Krankheiten, aber bei weitem keine häufige im Vergleich zu anderen.

Das muss man sich deutlich mehr Sorgen machen, das Risiko müsste viel realer sein. Trotzdem denken die meisten nur an HIV. Hepatits und Syphilis sind kaum bei jemandem im Bewusstsein und harmloseren häufigen Erkrankungen werden meist völlig ausgeblendet.

Chlamydien, Filzläuse etc. kommen viel öfter bei ganz normalen Menschen vor als man denkt. Niemandem den ich deswegen beraten habe hätte ich das "zugetraut".

HIV und Hepatitis vermutet man meinetwegen bei Drogenabhängigen, die sich über geteiltes Besteck angesteckt haben können.

Der Krankenschwester, die es sich bei einer Nadelstichverletzung geholt hat sieht es niemand an solange es nicht in sehr fortgeschrittenem Stadium ist.

Wer Sex hat und keine Vorkehrungen trifft kann sich anstecken. Erst recht mit solchen Vorurteilen wie "man sieht es doch ob der andere was hat".

All die Damen hier im Forum die schon mit Chlmydien zu tun hatten haben ganz sicher auch nicht damit gerechnet..


@ Blubbel

Würdest du das wirklich machen? 100% bekommt auch bei Kombination noch so vieler Methoden nicht, auch wenn man sehr nahe rankommen kann. Ist es das Wert sich den Stress zu machen?

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 10:46 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Deshalb schrieb ich extra "so wie am Stammtisch besprochen". Mir ist durchaus bewusst, dass andere Geschlechtskrankheiten um ein Vielfaches häufiger sind, aber HIV macht halt den meisten auch am meisten angst ;-)

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 10:50 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 14. Januar 2007 13:42
Beiträge: 5827
NFP seit: Januar 2007
Alana hat geschrieben:
@ Blubbel

Würdest du das wirklich machen? 100% bekommt auch bei Kombination noch so vieler Methoden nicht, auch wenn man sehr nahe rankommen kann. Ist es das Wert sich den Stress zu machen?

Nö, aber wenn ich für mich gefühlte 100% haben wollen würde (im Sinne von "ich tu alles mir mögliche, damit ich nicht schwanger werde"), wären sensiplan + Kondom + Dia in der unfruchtbaren Zeit mein persönliches Mittel der Wahl. Und in der fruchtbaren Zeit Enthaltsamkeit, aber das steht real sowieso nicht zur Debatte.
Da ich real an 100% aber kein Interesse habe, vertrau ich der Gynefix und, wenn sie wieder raus ist, sensiplan, das reicht mir völlig aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 11:46 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 13. März 2012 23:13
Beiträge: 732
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Hmmm, ich oute mich mal als eine derjenigen, die diese Ansteckungsgefahr einfach bewusst ignorieren.
Nicht weil ich glaube dass man es einem Kerl ansehen könnte, sondern weil ich den Hype darum einfach für völlig übertrieben halte. Als ob jeder zweite irgendwelche Krankheiten verbreiten würde.
Mir fehlt ein bisschen der Sinn dafür, wo und wie sich junge Menschen in meinem näheren Umfeld angesteckt haben sollten. Stars und Sternchen wie die No-Angels-Frau gehören dagegen doch eindeutig zur Gruppe mit erhöhtem Risiko.
Aber es ist ja jetzt nicht so, als ob 50% der Deutschen von Nebenan Träger von gefährlichen Krankheitserregern wären.

Das halten jetzt einige sicher für absolut dumm und Glücksspiel, aber naja... Es ist nicht möglich immer auf Nr. Ganz-sicher zu gehen und diesen Anspruch ans Leben hab ich auch nicht. Ich fürchte in meinem Alltag lauern ohnehin wesentlich gefährlichere Dinge als das.


Ich finde es irgendwie nicht ganz fair, dass ihr die Frauen aus euren Erzählungen gleich so verurteilt. Nur weil sie sich ohne Kondom auf fremde Männer einlassen, heisst das noch lange nicht dass sie in sich nicht gefestigt genug sind um danach zu fragen. Vielleicht ist diese Entscheidung ja auch ganz bewusst getroffen worden.
Die, die Angst davor haben und lieber auf der ganz sicheren Seite (was auch immer das sein soll) bleiben wollen, könnte ja von sich aus die Initiative zum Schutz verlangen. Hab ich auch kein Problem mit. Wenn jemand gegen den Willen seines Partners das Kondom verweigern würde, geht das natürlich gar nicht. Aber wenn beide kein Problem damit haben ohne in Kontakt zu kommen *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 11:59 
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Fingerwundschreiberin

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Nur weil es statistisch gesehen nicht soooo wahrscheinlich ist, dass es dich trifft, muss man sich doch bewusst sein, dass immer einer der Gelackmeierte ist und eben auf der anderen Seite der Wahrscheinlichkeitsrechnung steht. Das kannst dann auch du sein. Davor schützt einen keine kleine Wahrscheinlichkeit...

Ich habe im übrigen - und das möchte ich doch noch mal ganz stark betonen - keine Frauen aus meinen Erzählungen verurteilt! Ich habe lediglich von meinen Erfahrungen im Umfeld berichtet und auf eventuelle Unsicherheiten hingewiesen. Das ist kein Urteil, es ist ja keine "Schuld" wenn man unsicher ist, oder sich nicht traut.

Wer meint, er müsse dieses Risiko ignorieren, der soll das tun. Wer aber meint, er müsse das Risiko ignorieren und gleichzeitig geht er/sie aber nicht regelmäßig (!!!) zum Amt um sich zu untersuchen (und zwar bevor er/sie mit jemand neuem schläft), der hat meiner Meinung nach nicht mehr alle Blumen am Sträußchen.

Das mit den zwielichtigen Gestalten geht schnell nach hinten los:
Es braucht keine zwielichtigen Gestalten, um Geschlechtskrankheiten zu bekommen.
Du ignorierst es ja auch und würdest dich selbst nicht als eine zwielichtige Gestalt bezeichnen, oder?

Disclaimer: ich kam etwas ins schleudern mit er/sie/man. Hoffe es ist verständlich *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 12:09 
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Hochlagenjunkie

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muhkuh hat geschrieben:
Es braucht keine zwielichtigen Gestalten, um Geschlechtskrankheiten zu bekommen.
Du ignorierst es ja auch und würdest dich selbst nicht als eine zwielichtige Gestalt bezeichnen, oder?
Hm, ja schon. Ich versteh nicht ganz was du damit sagen wolltest?

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 13:28 
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Fingerwundschreiberin

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Find ich jetzt ja schon ein wenig amüsant dein Posting zu ändern und mich danach zu fragen, was ich dir damit wohl sagen wollte...

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 13:33 
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Hochlagenjunkie

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Ui :shock: Nicht falsch verstehen! Für die Änderung warst du zu schnell mit antworten und ich zu langsam zum zurück ändern, sorry! :oops:
Nein, ich weiß natürlich was ich geschrieben habe, aber auch mit dem Wissen darum versteh ich nicht was du mit deiner Aussage sagen willst.
Ich geh ja eben nicht davon aus, dass alle darauf achten sollen und wer es nicht tut, ist irgendwie zwielichtig. Sondern dass es durchaus okay ist, wenn man eben eher wenig Angst vor Geschlechtskrankeiten hat.
Zu denen würde ich mich auch zählen, stimmt. Und deshalb würde ich mich auch nichts als zwielichtig bezeichnen. Nur was heisst das dann im Rückschluss für dich?

Ich hab extra das Wort "zwielichtig" gestrichen, weil das etwas seltsam klingt. Was ich damit meinte, sind eben "Mitglieder" der bekannten Risikogruppen. Zu denen zähle ich mich aber eben nicht, obwohl ich nicht darauf achte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 13:41 
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Fingerwundschreiberin

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Das ist jetzt aber mühsam, das zu rekonstruieren. Du hattest geschrieben (nicht genauer Wortlaut), dass du dich ja nicht mit zwielichtigen Gestalten einlässt und somit das Risiko nicht ganz verstehen kannst, bzw es wissentlich ignorierst, weil die Wahrscheinlichkeit ja eher gering ist, sofern man sich ja eben nicht mit "diesen Leuten" einlässt.

Ich meinte, dass man sich gar nicht mit zwielichtigen Gestalten einlassen muss, um ein Risiko einzugehen, weil es denen genauso wenig auf die Stirn geschrieben steht, wie nicht-zwielichtigen-Gestalten. Zb auch dir, du würdest dich ja nicht als zwielichtige Gestalt bezeichnen, auch wenn du genau dieses Risiko eingehst, von dem du sagst, dass das nur für zwielichtige Gestalten "wichtig" ist.

Noch mal etwas anders formuliert:
Du hattest zwielichtige Gestalten als Beispiel genommen, die wohl von dir eher als Risikogruppe betrachtet werden. Da du aber mit dem ignorieren potentieller Gefahren ebenfalls zur Risikogruppe gehörst, wärst du doch laut deiner Definition auch eine zwielichtige Gestalt. Da ich davon ausgehe, dass du dich selbst aber nicht als solche bezeichnest, ist es doch hinfällig zu sagen, man lasse sich ja nicht auf zwielichtige Gestalten ein. Wie du an deinem eigenen Beispiel sehen kannst, kann man sich auch mit gebildeten, freundlichen, netten, gutaussehenden, attraktiven, [insert random positiv-Eigenschaft here] einlassen und ein Risiko eingehen.


edit: Wenn du nicht darauf achtest, gehörst du automatisch zu der Gruppe, die ein höheres Risiko eingeht. Schließlich würdest du nicht auf ein Kondom bestehen, obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Sexpartner gesund ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 14:17 
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Hochlagenjunkie

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Ich gehöre definitiv zu den Personen, die ein höheres Risiko haben, als die, die wirklich immer auf eine Kondom bestehen. Stimmt.
Aber ich glaube, dass dieses erhöhte Risiko noch lange nicht so derartig hoch ist, wie manche glauben. Da gibts schon noch einige Abstufungen, bei denen ich mich nach persönlicher Einschätzung eher am unteren Ende befinde.

Das ist eben eine persönliche Entscheidung, die jeder selber treffen sollte. Wenn eure Bekannten sich selbst als wenig gefährdet sehen, dann sollte das einfach akzeptiert werden. Die Personen, die ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis haben, werden dadurch nicht mehr oder weniger gefährdet. Denn die benutzen ja sowieso grundsätzlich immer ein Kondom. (Edit:) Und das möchte ich auch um Himmels Willen niemandem ausreden!! Aber verstehst du meinen Gedankengang?

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 14:24 
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Fingerwundschreiberin

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Ich schreib niemandem vor, wie er sich im Bett oder sonst wo verhalten soll.

Ich frage mich, wie das von Statten gehen soll. Fragt man dann einfach nicht, ob derjenige sich hat testen lassen? Macht man einfach und denkt sich: Och, wird schon nicht grad Hepatitis sein? Und wenn man fragt, glaubt man demjenigen dann einfach, dass der Test aktuell ist und in der Zwischenzeit keine neuen sexuellen Kontakte geknüpft wurden? Insbesondere bei ONS? WIE soll man denn da das Risiko "noch weiter abstufen"?? Entweder Gummi = kein Risiko. Oder eben kein Gummi = Risiko.

Was genau gibt es denn da dazwischen an Abstufungen? *hä*

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 16:03 
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nicht mehr ganz so neu

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Wohnort: Maastricht
NFP seit: NFP seit November 2012
Ich seh das ähnlich wie muhkuh.
Sie es mal so: du achtest darauf mit wem du dich einlässt, das ist auf jeden Fall gut.
Aber vielleicht hat der Mann vor dir mal nicht darauf geachtet und mit einem "zwielichtigen"/weniger verantwortungsbewussten Mädel geschlafen? Oder sie war es nicht aber ihr letzter Kerl? und sie hat es vom "schlechten" Kerl, der an sie, sie an den Kerl den du dann hast...
Das ist ja das verzwickte. Nat. sind nicht alle Geschlechtskrankheiten ein Desaster, zumindest wenn man sie früh erkennt. Aber so ein Pilz (der nat. nicht nur über Ansteckung kommt) ist echt nicht angenehm.
Chlamydien bemerkt man nicht, und wenn frau über 25 ist wird der Test nicht mehr gratis und automatisch beim Gyn gemacht... Und ich war damals sicher, dass ich den Kerl nicht fragen brauch ob er sauber ist, weil er ja so lang keien Freundin und keinen ONS hatte und kein Player ist... tja aber Käse war's... (vllt war seine Ex ja fremd gegangen, das kann man nicht wissen/nachvollziehen).

Und dann mal betrunken gedacht, ach die Pille reicht ja, dann eben ohne Gummi... 2 Wochen später hatte ich auch was unschönes und hät den Kerl am liebsten verhauen weil ich 3 Wochen nich ohne Schmerzen auf die Toilette konnte...
Und der wirkte lie und jung und unverbraucht etc...

Also ich wäre wirklich vorsichtig, da die Ansteckung auch erst vor Kurzem gewesen sein könnte und die Person sich noch in der Inkubationszeit befindet - aber schon ansteckend ist obwohl noch nichts zu sehen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sicherste Verhütung?
BeitragVerfasst: 18. Januar 2013 16:30 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Januar 2013 15:34
Beiträge: 226
Ich kenne auch einige in meinem Freundeskreis, die recht nach sagen wir mal möglichst wertfrei "unbefangen" mit dem Thema "ohne Gummi" umgehen. Ich kann nur sagen, dass mich das in der heutigen Zeit sehr erstaunt, weil man die möglichen Gefahren kennt und (wenn auch nicht sehr wahrscheinlich) die Sache lebensbedrohliche Folgen bzw. lebenslange Konsequenzen nach sich ziehen kann. Dabei ist der Ausschluss dieses Restrisikos vergleichsweise einfach, soll heißen: auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass ich tatsächlich in einen Unfall verwickelt werde (gemessen an der Häufigkeit mit der man sich im Straßenverkehr bewegt), schnall ich mich trotzdem an und nicht nur um dem Bußgeld zu umgehen. Ich bin auch der Meinung, dass zum Anstecken immer zwei gehören: einer der ansteckt und einer, der sich anstecken lässt. Wenn wir bei dem Beispiel von Nadja von den No Angels bleiben wollen: natürlich war es gesetzeswidrig von ihr mit dem Kerl ohne Gummi zu schlafen, aber ich muss zugeben, dass sich mein Mitleid in Grenzen hielt eben weil er freiwillig(!!!!) auf Schutzmaßnahmen verzichtet hat. Hinterher ist das Geschrei dann immer groß. Ausnahmen sind natürlich, wenn man sich nach einer bereits mehrmonatigen Beziehung (davon ausgehend, dass diese monogam war) eine HIV-Test-Bescheinigung zeigen lässt, die negativ ist. Wenn dann trotzdem eine Ansteckung erfolgt, kann ich die Empörung verstehen, nicht aber wenn ich bei ONS Russisch-Roulette spiele...

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"Und wenn du friedlich gegen die Gewalt nicht ankommen kannst, ist das letzte Mittel, das uns allen bleibt, Militanz" Danger Dan


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