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 Betreff des Beitrags: Therapien der Frauenkrankheiten - 1937
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007 16:44 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
Hallo, ich habe ein Buch gefunden:
"Therapie der Frauenkrankheiten" von W.Benthin, Berlin 1937, 2.Auflage

Und ich möchte für euch einfach ein paar Stellen zitieren...:

Die Behandlung des Ausflusses:

Ein so vieldeutiges Symptom wie der Ausfluss verlangt eine den mannigfaltigen Ursachen angepaßte Behandlung. Wegfindung wie Wahl und Anwendung der Mittel zur Bekämpfung sind manchmal nicht leicht. Nicht immer gelingt es, die Ausfluß hervorrufenden Ursachen aufzudecken. Nicht immer steht es in der Macht, sie abzustellen. (...)
Hauptproduktionsstätte bleiben die Zervix und die Scheide. Von großer flächenhafter Ausdehnung ist die Vagina trotz Fehlens von Drüsen Hauptentstehungsort des Fluors. Äußeren Schädigungen am meisten ausgesetzt, ist sie auch bei vorwiegend zervikaler oder korporaler Erkrankung mitbeteiligt. Aus höhergelegenen Orten abfließende Sekrete verunreinigen sie, berauben sie ihrer Schutzmittel. (...)
Weit häufiger als die Zervix und das gegen den bakteriellen Zugriff besonders geschützte Corpus uteri bildet jedenfalls die Scheide häufigste und größte Produktionsstätte störender Absonderungen. (...)
Angaben über fadenziehende, die Schamhaare verfilzende, die Wäsche stärkende Beschaffenheit lassen den bestimmten Schluß zervikaler Herkunft zu.(...)
(es geht um junge Frauen):
Schon die bestimmte Zusicherung, es handle sich keineswegs um ernsteres Leiden, wirkt oft Wunder. Ausnahmen gibt es freilich auch hier.
(es geht um nicht entzündliche Ausflüsse):
Die trotz aller Bemühungen nicht völlig geklärten biologischen Zusammenhänge über Produktion der Sekrete, über die Rolle, die das Epithel, der Chemismus, die Flora spielen, haben bei verschiedener Auffassung über die Beeinflussbarkeit dazu geführt, eine Reihe von Heilverfahren auszuarbeiten.

Dann kommen viele Rezepte für Spülungen auch mit Milchsäure, Kamillentee allerdings auch mit Zucker, Glyzerin, Arsen:
Bei an und für sich gesunden Frauen sind allgemeine Maßnahmen, die erfahrungsgemäß den Körper umzustimmen vermögen zu treffen. Die Arsen-Eisenmedikation steht an erster Stelle.


Empfängnisverhütung:


Hier möchte ich nicht viel abtippen, aber es wird darauf hingewiesen, dass Empfängnisverhütung nicht zum Wohle des Volkes geschieht und daher nur unter bestimmten Gründen vom Arzt unterstützt werden darf. Die Wortwahl ist abscheulich und natürlich reine Propaganda.

Aber einen (auch) interessanten Teil möchte ich zitieren:
Bei notwendiger Empfängnisverhütung ist die hohe Aktivität der Spermatozoen, die schwere Abdichtbarkeit des Zuganges zu den inneren Genitalien äußerst hinderlich. Die faltenreiche Scheide bietet den Samentierchen allzu reichlichen, gegen Zugriffe geschützten Unterschlupf. Auch Aufrichtung starker Barrieren und Anwendung spermatötender Mittel können das Vordringen der Samentierchen nicht absolut sicher hintanahalten. Immerhin muß gesagt werden, bei entsprechender Auswahl und Kombinierung der Mittel, sicherer Methodik und sorgfältiger ärztlicher Überwachung beträgt der Sicherheitsquotient antikonzeptioneller Mittel doch etwa 95% und mehr.
Dann die Nennung von Portiokappe, Vaginalpessare, Sicherheitsschwämmchen und verschiedener Spülungen.

Interessanterweise hat ein früherer Besitzer, den ich im Anschluss mal googeln werde, zwar kaum Notizen im Buch gemacht, aber neben einer Zeichnung einer nackten Frau noch folgenden Satz 2x (!!) im Buch vermerkt:
3 Tage vor und 3 Tage nach Menstruationsbeginn ist jede Frau absolut steril


Anonsten möchte ich das einfach mal unkommentiert so stehen lassen...
(Darf man solche Bücher überhaupt besitzen?)

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007 16:54 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Am besten fand ich die "Samentierchen" - iiiih, wenn die dann in mir rumkrabbeln und alles anfressen ... *lachen*

Aber mit den 3 Tagen vor und 3 Tagen nach der Mens ist doch gar nicht mal sooo falsch (aber für einen 100% Sicherheit dann etwas zu vage)!


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 Betreff des Beitrags: Re: Therapien der Frauenkrankheiten - 1937
BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 02:10 
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Inventar

Registriert: 4. September 2005 14:55
Beiträge: 2039
Mirabelle hat geschrieben:
Anonsten möchte ich das einfach mal unkommentiert so stehen lassen...
(Darf man solche Bücher überhaupt besitzen?)


darf man, darf man nicht... hm, schwierige frage. ist ein stück zeitgeschichte - und ich finde soetwas furchtbar interessant. man darf die augen nicht verschließen, es ist nun mal so geschehen und ein stück unserer vergangenheit. und mich interessiert es sehr, wie die menschen "anderer" generationen mit solchen themen umgegangen sind. habe gerade auch ein buch "ärzte im dritten reich" daheim, hab jetzt endlich mal zeit, um es zu lesen und bin sehr gespannt. gerade die ärzte waren ja in ziemlichen zwickmühlen - das eigene gewissen gegen die "arbeitsanweisung".
mann, schwafel ich hier im offtopic... ;-) - wo hast du das buch her? gäbs ne möglichkeit, daß ich das mal lesen kann?


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 02:26 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
Hi cat,

jaja..die Zwickmühlen. Ich denke nämlich nicht, dass der Vorbesitzer sich diesen Satz 2x aufgeschrieben hat, damit er (oder Patienten?) in dieser Zeit keinen "unnötigen" Geschlechtsverkehr hat.

Ich habe das Buch bei meinem Vater gefunden und stibitzt. Er und meine Schwester kaufen oft Bücher auf Flohmärkten etc. Das Buch scheint neu in seinem Besitz zu sein. Es waren noch mehr dabei, aber Frauenkrankheiten hat mich erstmal nur interessiert. Ich habe auch noch ein Biologiebuch für die Oberstufe von 1943. Manchmal schaue ich da rein, nur um zu sehn, ob man dies und das damals schon gewusst hat (z.B. war die Anzahl der Chromosomen beim Mensch ja noch unbekannt und da steht dann immer "obwohl der Mensch viele Kernschleifen besitzt...").

Da es meinem Vater gehört und er momentan noch nicht mal weiß, dass ich es gerade habe, kann ich es dir nicht leihen, aber zum nächsten Stammtisch kann ich es mitbringen, dann kannst du gerne mal reinschauen.

Ich weiß nicht, wo man solche Bücher gezielt kaufen kann, aber interessant wäre es gerade für euch Medizinstudenten sicher (ich habe mich ja auf die 2 Kapitel beschränkt..).

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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 15:06 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 27. November 2006 09:12
Beiträge: 511
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Ich hab hier noch ein Buch von 1901 rumliegen: "Die Frau als Hausärztin".

Auch sehr interessant. Wenn ich dazu komme, kann ich Euch ja mal ein paar schöne Stellen raussuchen.

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"Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane"


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 15:23 
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Inventar

Registriert: 4. September 2005 14:55
Beiträge: 2039
@ ash: oh ja, gerne!

@ mirabelle: verstehe.... aber zum stammtisch mitbringen wär toll, wenn das geht! hab grad mal bei amazon geschaut, da gibts die dritte auflage 1947, aber da ist wahrscheinlich schon der großteil rauszensiert. hab grad noch einen verkäufer angeschrieben, der hat nämlich die auflage nicht dazugeschrieben...


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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 18:44 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
@cat: Hab das Buch gerade gesucht. Das gibts ja richtig günstig! Also das von 1947. Wow. Aber du bringst mich gerade auf was...ich hoffe mal die Bücher, wo ichs wegstibitzt habe waren nicht zum Verkauf gedacht. Ich glaub , ich muss mal anrufen und beichten..
Wenn du das von 1947 kaufst, wärs echt auch interessant, was sich in den 10 Jahren geändert hat. Das ist echt spannend.....

(und nun komplett OT: du willst evtl. Gynäkolgie machen? Hab ich dich das schon gefragt?)

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BeitragVerfasst: 20. Februar 2007 20:29 
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Inventar

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was sich da geändert hat, würd mich ja auch interessieren... am liebsten möcht ich alle beide haben!! *giercat* ;-)

und ot: ich will sogar ganz sicher gyn machen - deshalb interessierts mich ja so ;-)

edit: hab mir das von 1947 jetzt gekauft... :oops:


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BeitragVerfasst: 21. Februar 2007 12:46 
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Inventar

Registriert: 27. März 2006 16:33
Beiträge: 2206
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"Samentierchen" Bild

Werd ich mir merken 8-) .

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Guten Morgen ... Oh, und falls wir uns nicht mehr sehen, guten Tag, guten Abend und gute Nacht!


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BeitragVerfasst: 23. Februar 2007 21:03 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 27. November 2006 09:12
Beiträge: 511
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Aus dem Buch 1901 "Die Frau als Hausärztin" von 1901

Das Buch ist für seine Zeit modern. Die Aufklärung junger Mädchen wird, trotz ihres „natürlichen Zartgefühls und der Scheu vor allen solchen Dingen“ propagiert, zum Schutz vor Krankheiten und dem fachlich richtigen Umgang mit Schwangerschaft, Kindererziehung etc.
Zudem wird der Frau endlich die Lust auf Sex zugestanden, wenn auch gleichzeitig davor gewarnt wird, die Selbstbeherrschung zu verlieren und ihre Würde zu opfern.
Hier finden sich leider keine Samentierchen, sondern ganz langweilig Samen, Samenzellen und Sperma.
Ich zitier hier mal die lustigsten Sachen aus dem Kapitel Geschlechtsleben. Am liebsten würde ich Euch noch seitenweise Tips zu Körperpflege, Leibesertüchtigung, Reformkleidung kredenzen....der Schinken hat immerhin über 800 Seiten.

Und nun viel Spaß beim Lesen :)

"Männer mit sehr lebhaften Gefühlen und großer sexueller Leistungsfähigkeit, die sich ihrer Manneskraft gerne rühmen, sind mehr oder minder überreizte, nervöse Individuen, die später oft an schweren Krankheiten des Rückenmarks und Gehirns zugrunde gehen werden. Würden diese strenge Selbstzucht üben und alles vermeiden, was die Geschlechtsnerven erregt, dabei täglich körperlich arbeiten, so würde sich auch bei ihnen der heftige Geschlechtstrieb vermindern und so würden sich auch bei ihnen der heftige Geschlechtstrieb vermindern und sie würden eine vorher ungekannte Ruhe erringen. Dasselbe gilt für zu leicht erregbare Frauen."

"Unter sittlich gesunden Menschen macht sich der Geschlechtstrieb erst dann geltend, wenn die Liebe einkehrt, d.h. – so sollte es sein. Leider ist beim männlichen Geschlecht dies seltener der Fall."

"Jede Art des Verkehrs, die vom natürlichen Wege, welcher dem Zweck am besten dient, abweicht, ist gesundheitswidrig und unsittlich. (...) Wir wollen hier nur eine Form erwähnen, welche in Deutschland sehr verbreitet ist, das ist der Congressus interruptus. Bei demselben wird der Erguß des Samens in die weiblichen Organe durch Unterbrechung des Aktes verhindert, ein Verfahren, das den Mann sehr anstrengt und der Frau die für ihre Gesundheit notwendige Befriedigung, den natürlichen Abschluß, versagt. Im Anschluss wird erläutert, dass bei einer Frau ohne „elektrischen Austausch und naturgemäßem Ablauf der Erregung“ das durch den Geschlechtsakt angestaute Blut in den Geschlechtsorganen nicht ordnungsgemäß abgebaut wird und zu einer Verhärtung der Gebärmutter, starken Menstruationsbeschwerden, reizbaren Gemütsstimmungen, Entzündungen und krankem Aussehen führen.

Sex der nicht zur Produktion von Kindern dient, soll trotz Verhütungsmitteln, zügellos und übermäßig erfolgen, da dies gesundheitsschädlich ist.
Verhütungsmittel gelten als trauriger Ausweg für den Umstand, dass man finanziell nicht mehr alle Kinder großziehen kann, die beim ungeschützten Sexleben entstehen würden.
„ Sie sind also nur ein unangenehmer Notbehelf, ein Rettungsmittel vor Krankheit und wirtschaftlicher Not – im übrigen eine beklagenswerte, häßliche Notwendigkeit.“

Die meisten Verhütungsmittel kommen bei der Frau zum Einsatz, Begründung: „Ist jedoch der Mann im allgemeinen wenig geneigt, sich Unbequemlichkeiten aufzuerlegen, und kann man es auch nicht bestreiten, daß die männliche Harnröhre viel empfindlicher ist, als die weibliche Scheide.“

Zum Thema Mann und Kondom: „Der Überzug aus Gummi oder Fischblase für den Mann hat sich vielfach bewährt; er reißt aber auch leicht ein und ist vielen widerwärtig. Als „Condom“ ist er überall zu haben. Die Frau enthebt er zwar aller unangenehmer Verrichtungen, er schafft aber eine Zwischenschicht zwischen den männlichen und weiblichen Teilen, welche den Austausch verhindert und bei reizbaren Individuen sehr störend wirkt. Nervenschwache Männer haben oft unangenehme Reizzustände darnach beobachtet.“

Es wird nur auf Verhütungsmittel eingegangen, die „aus gesundheitlichen und ästhetischen Standpunkt aus einigermaßen berechtigt erscheinen und nur am weiblichen Körper zur Anwendung kommen“
Wattebausch oder „Listersche Schwämmchen“, der in Essigwasser und Öl getaucht vor den Muttermund gelegt wird;
Pulver mit spermientötender Wirkung das mit Hilfe des Scheidenpulverbläsers eingebracht wird;
weiche Körper, die eine keimtötende Flüssigkeit absondern wie der „Sicherheits-Schutzring“ nach Dr.Cave oder die „Ballotos“ nach Dr. Martini;
Schutzkappen genannt Pessarium occlusivum, eins davon mit Rückholbändchen aus Gummi;
Zephir-Röhren-Pessar, wird direkt auf den Muttermund gestülpt mit Hilfe eines speziellen Einführlöffels

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BeitragVerfasst: 23. Februar 2007 21:14 
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NFP-Gräfin

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Wow. Sehr schön. Und sehr anders als mein Buch.
Nach den Beschreibungen könnte man meinen, die Frauen von damals haben ihren Körper vielelicht ein wenig besser gekannt als wir (Wattebausch vor den Muttermund legen). Ich vermute aber, dass es sich gar nicht schickte für eine Frau, sich in die Vagina zu fassen und die Hemmungen groß waren?
Alles natürlich Vermutung (und Vorurteile).

Was mir zu dem ganzen noch einfällt:
Kennt ihr das Buch Frühlings Erwachen von Wedekind? Das ist 1891 erschienen und sehr revolutionär. Ein Mädchen, das partout nicht (richtig) von der Mutter aufgeklärt wurde wird schwanger und weiß dann gar nicht warum sie das eigentlich ist. Die Mutter schimpft dann... :roll:
Mehr will ich nicht verraten, da seehr lesenswert.

Ich geh dann mal schwer körperlich arbeiten... :mrgreen: ..(Scherz.. *zunge* )

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BeitragVerfasst: 23. Februar 2007 21:27 
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Hochlagenjunkie

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Da vermutest Du richtig. Lange Zeit galten Frauen ja als unrein und es war verpönt, Unterwäsche zu tragen, weil die pösen giftigen Geschlechtsorgane ja permanent von der frischen Luft gereinigt werden mussten.
Von daher ist das Buch für seine Zeit modern und ein typisches Beispiel der Reformbewegung in Deutschland. Es zieht auch gegen Korsetts und andere einengende Kleidung, die um die vorletzte Jahrhundertwende üblich war, zu Felde.

Wegen der Arbeit: ich will morgen ein bissel Holz hacken, kannst gerne vorbeikommen. *lach*

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BeitragVerfasst: 24. Februar 2007 12:47 
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Hochlagenjunkie

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Klär mich auf, ich kenn mich in der Welt der Reichen und Schönen nicht aus.

Ich hab ewig gebraucht, bis ich im Zusammenhang mit der Dame bemerkt habe, dass hier von einem Menschen die Rede ist und nicht von einem Hotel. :oops:

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BeitragVerfasst: 24. Februar 2007 12:58 
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NFP-Gräfin

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*tuscheln* Ich glaub es geht darum, dass die Paris auch immer gut gelüftete Geschlechtsorgane haben möchte....

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BeitragVerfasst: 24. Februar 2007 13:54 
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Hochlagenjunkie

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ach stimmt, die Dame ist immer recht "luftig" gekleidet...naja wenn´s auf Blasenentzündungen steht...

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